"Wo Liebe ist, da ist Leben." Mahatma Gandhi
Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

Auf dieser Seite erfahren Sie alles über die Schulen in Bad Hersfeld. Wir berichten über Veranstaltungen, Tag der offenen Tür, Feierlichkeiten in Film- und Bildbeiträgen u.v.m.



Endlich Kontinuität auf dem Obersberg - Guido Lomb ist neuer Leiter der Beruflichen Schulen Obersberg

Für die Kolleginnen und Kollegen der Beruflichen Schulen Obersberg in Bad Hersfeld begann das neue Schuljahr erfreulich, denn seit 1. August haben sie wieder einen Schulleiter. Guido Lomb hat die Nachfolge von Dirk Beulshausen, der im Februar an das Staatliche Schulamt nach Bebra wechselte, angetreten. Neben dem Kollegium kamen viele Gäste aus Politik und Wirtschaft, um die Amtseinführung des neuen Schulleiters im AudiMax des Schulzentrums Obersberg zu begleiten. Guido Lomb arbeitete nach einer Banklehre neun Jahre als Bankkaufmann, ehe er das Studium der Wirtschaftspädagogik aufnahm. An den Beruflichen Schulen Schlüchtern sammelte er Erfahrungen als Lehrer und wechselte anschließend als stellvertretender Schulleiter an die Berufsschule in Hanau und war zuletzt an das Hessische Kultusministerium abgeordnet.

„Es beginnt nun eine neue Zeit nach einer langen Durststrecke“ – so begann die leitende Regierungsdirektorin des Staatlichen Schulamtes, Anita Hofmann, ihre Rede zur Amtseinführung. Sie dankte Karsten Backhaus, der die Schule seit Februar kommissarisch leitete und zeigte sich erfreut, dass das Auswahlverfahren schnell und intensiv abgelaufen sei. Sie freue sich über die Entscheidung, Guido Lomb, den laut Hofmann vor allem eine hohe Sozialkompetenz und Fachwissen auszeichnen, als neuen Schulleiter am Obersberg einführen zu dürfen. „Wir leiten heute eine Kontinuität ein“, versprach sie, bevor sie die Urkunde an Herrn Lomb übergab.

c: Heiko Fey, Bild: Anita Hofmann bei der Übergabe der Urkunde

Für das Hessische Kultusministerium überbrachte Dr. Kerstin Seitz die Glückwünsche aus Wiesbaden. Sie kenne Lomb bereits aus seiner beruflichen Tätigkeit im Kultusministerium und beschrieb ihn als klar, verbindlich und verlässlich. Sie bedaure seinen Weggang aus Wiesbaden, beglückwüschte aber gleichzeitig die BSO zu ihrem neuen Schulleiter.

Der Bürgermeister der Gemeinde Philippsthal, Ralf Orth, in dessen Gemeinde sich die Außenstellen der BSO befinden, freute sich über die neue Leitung und sicherte ihm die Unterstützung der Gemeinde Philippsthal zu.
Die beiden Schulleiter der MSO und GSO, Karsten Backhaus und Kerstin Schmidt, nahmen Guido Lomb in ihr „Bergvolk“ auf und freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Stellvertretend für das Kollegium der BSO begrüßte der Personalratsvorsitzende Thorsten Bierfreund den neuen Schulleiter und wünschte sich auch Verlässlichkeit und dass nun endlich Kontinuität an der BSO einkehre.

In seiner Antrittsrede erläuterte Lomb, dass er in den nächsten Wochen erst einmal den Ist-Zustand der Schule kennen lernen möchte, um anschließend detailliert vorgehen zu können. Abschließend betonte er, dass es sein Ziel sei, an dieser Schule in Pension zu gehen – worüber sich vor allem das Kollegium sehr freute, denn damit wäre endlich Kontinuität geschaffen. 


Berufsorientierung mit Experimenten aus MINT-Berufen - Tragfähige Brücken in die Arbeitswelt bauen

Aus einfachen Holzmaterialien eine tragfähige Brücke zu bauen, klingt zunächst nach einer schwierigen Aufgabe. Am Ende ist sie trotzdem gelungen: Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufen aus Haupt- und Realschulzweigen des Landkreises konnten während des diesjährigen MINT-Parcours an den Beruflichen Schulen Obersberg viele mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Experimente ausprobieren.
In der Aula ging es geschäftig zu, als insgesamt 96 Schülerinnen und Schüler der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg, der Brüder-Grimm-Gesamtschule Bebra, der Blumensteinschule Obersuhl, der Gesamtschule Geistal und der Gesamtschule Schenklengsfeld verschiedene Workshops testeten. Ausgedacht und vorbereitet wurden diese von Studenten der Universität Kassel unter Anleitung des Dozenten Prof. Dr. Ralf Kiran Schulz. Kooperationspartner sind die Job-Coaches des Kommunalen Übergangsmanagement des Landkreises.

Auf großes Interesse bei den Schülern stieß die Brückenbau-Station. Nach ausgiebiger Planung der richtigen Konstruktion klappte es: Die selbstgebaute Brücke aus Holz trug mehrere Personen gleichzeitig. Diese Brücke ist symbolisch zu verstehen, da die Veranstaltung eine wichtige Brückenfunktion von der Schule in die Arbeitswelt bildet. „Der Parcours ist eine gute Gelegenheit, um Berührungsängste zu den MINT-Berufen abzubauen, eigene Stärken zu erproben und den Horizont für die spätere Berufswahl zu erweitern“, resümierten Dirk Langheld, stellvertretender Jugendamtsleiter des Landkreises, Dr. Andrea Fink-Jacob, Projektleiterin und fachliche Aufsicht des Kommunalen Übergangsmanagements und Ottokar Schwerd, Teamleiter Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld/Fulda.



Videoübertragung in die Aussenstellen StudiumPlus streamt Lehrveranstaltungen

Dozent Prof. Dr. Michael Guckert steht vor einer Gruppe StudiumPlus-Studierender in Wetzlar. Per Videoschaltung sehen ihm bei der
Vorlesung „Informatik II“ gleichzeitig auch Studierende aus Frankenberg zu. Sie sitzen in einem PC-Raum des dualen Studienprogramms der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und folgen der Lehrveranstaltung, die per Live-
Stream vom Hauptstandort in Wetzlar zur Aussenstelle in Nordhessen übertragen wird.
 
Am Handgelenkt trägt Guckert eine Art Uhr, bestückt mit einem Sensor, dem die selbstschwenkende Kamera bei jeder Bewegung des Dozenten folgt. Die Technik erlaubt es ihm, sich völlig frei im Raum zu bewegen und so wie gewohnt zu unterrichten. Den jungen Leuten, die an den insgesamt sechs Aussenstellen von
StudiumPlus studieren, ermöglicht diese von StudiumPlus neu angeschaffte Technik
eine deutlich grössere Auswahl an Lehrveranstaltungen: „Mit einem gezielten Aufbau
von digitalen Lehr- und Lernangeboten und dem Einsatz moderner Medien wird eine
Vervielfältigung und Verbesserung der Lernangebote für die Studierenden auch in
kleinen Gruppen an allen Studienorten gewährleistet,“ freut sich der
Vorstandsvorsitzende des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien –
StudiumPlus e.V., Norbert Müller.  
Angst, dass die Studierenden beim dualen Studienprogramm der THM den
persönlichen Kontakt zu ihren Dozenten verlieren, muss aber niemand haben: „Der
zielgerichtete und massvolle Einsatz von Videoübertragung oder Live-Streams von
Vorlesungen wirkt sich qualifizierend aus, da der Einsatz solcher Technologien
inzwischen auch im betrieblichen Alltag üblich ist“, erläutert der Leitende Direktor des
Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium, Prof. Dr. Harald Danne.
„Dies kommt der Vielfalt von fachlichen Angeboten und damit der Stabilisierung der
Aussenstellen von StudiumPlus im ländlichen Raum enorm zugute.“
Dozent Guckert zeigt sich nach dem ausgiebigen Test hochzufrieden mit dem
System. „Die Studierenden an den Aussenstellen können über die Tastatur per Chat
oder über Mikrofon und Lautsprecher Fragen stellen und so aktiv an der

Veranstaltung teilnehmen. Die gestellten Fragen werden in Echtzeit per Beamer und
Leinwand in den Seminarraum in Wetzlar übertragen.“
StudiumPlus plant, alle Aussenstellen – also die Campusse in Bad Hersfeld, Bad
Vilbel, Bad Wildungen, Biedenkopf, Frankenberg und Limburg – mit einem System
auszustatten, das die Videoübertragung von Vorlesungen ermöglicht. 


„Wir sind zusammen groß“ - Verabschiedung der Berufs- und Fachoberschule an der BSO

Mit einem musikalischen Beitrag durch die Lehrerkollegen Ralf Böhm und Michael Weiser begann die Verabschiedung der Berufs- und Fachoberschule der Beruflichen Schulen Obersberg (BSO) in Bad Hersfeld.
Der geschäftsführende Schulleiter Karsten Backhaus begrüßte in seiner Ansprache die Absolventen, deren Familien und sprach dem Lehrerkollegium einen Dank aus, die viel dafür getan haben, dass zahlreiche Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr ihren Abschluss erlangt haben. Backhaus stellte einen Bezug zu dem Song „Zusammen“ von den Fantastischen Vier feat. Clueso her, indem er diesen zitierte und verdeutlichte, dass auch die Absolventen in der Regel die vergangenen zwei Jahre „zusammen“ gewesen sind, „zusammen“ die Schule besucht haben, „zusammen“ gelernt, gelitten und gefeiert haben. Er beglückwünschte die jungen Leute zu ihrem Abschluss.

Die Festansprache hielt in diesem Jahr Studienrat Wolfgang Kehr. Er verglich den Besuch der Berufsfachschule und der Fachoberschule mit der „Tour de France“, indem er das vergangene Schuljahr in Etappen Revue passieren ließ. Abschließend stellte er fest, dass die diesjährigen Absolventen alle sechs Etappen erfolgreich absolviert haben und ihr Ziel erreicht haben, indem sie heute ihr Zeugnis erhalten.
Nach der Ausgabe der Zeugnisse an die Fachoberschulklassen der Fachrichtungen Informationstechnik, Elektro- und Metalltechnik sowie Gesundheit und an die Berufsfachschulklassen der Schwerpunkte Elektro-/Metall- und Medizintechnik sowie Ernährung und Hauswirtschaft, wurde eine Prämie für herausragende Leistungen vergeben: Niklas Wagner erhielt eine Buchprämie für seinen Notendurchschnitt von 1,3.
Auch die Schülerinnen und Schüler bedankten sich zum Abschied bei ihren Lehrerinnen und Lehrern in Form von humorvollen und emotionalen Beiträgen.

 


Den Anforderungen für Industrie 4.0 gerecht werden. Techniker-Verabschiedung an den Beruflichen Schulen Bad Hersfeld  

Der 76. Technikerjahrgang der Technikerschule Bad Hersfeld wurde in einem feierlichen Rahmen im Audimax des Schulzentrums Obersberg verabschiedet. Für den musikalischen Beitrag sorgten die Lehrerkollegen Ralf Böhm und Michael Weiser.
Der geschäftsführende Schulleiter Karsten Backhaus begrüßte ganz besonders die diesjährigen Absolventen, deren Familien, das Kollegium der BSO sowie zahlreiche Ehrengäste, die den Weg auf den Obersberg gefunden haben. Darunter befanden sich der Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke, der erste Stadtrat Gunter Grimm, Jürgen Schäfer vom Kreisausschuss Hersfeld-Rotenburg, die ehemaligen Schulleiter Günter Otto und Falko Radewald, Hannelore Zuse sowie der diesjährige Festredner Gerard Wolny.
Gunter Grimm richtete die besten Wünsche der Stadt Bad Hersfeld aus und munterte die nun staatlich geprüften Techniker auf, sich weiterzuentwickeln, egal, wo sie ihr Lebensweg hinführen wird.
Im Namen des Kreises Hersfeld-Rotenburg gratulierte Jürgen Schäfer und übermittelte stellvertretend für Landrat Dr. Michael Koch die besten Grüße. „Deutschland ist ein Hochtechnologieland, aber auch unsere Region braucht Sie!“, appellierte er an die Absolventen.

Die Festrede von Gerard Wolny drehte sich um das Thema Industrie 4.0. Er nannte einige Besonderheiten, wie beispielsweise die Verknüpfung von Produkt und Information, eine schnelle Übertragung, aber auch die Mitentscheidung der Fachkräfte über die eigenen Arbeitszeiten. Denn es ist heutzutage möglich überall und zu jeder Zeit zu arbeiten. Der rasante Fortschritt der IT ist unumgänglich, deswegen spielt lebenslanges Lernen eine enorme Rolle. In diesem Zusammenhang appelliert Wolny an die frisch gebackenen Absolventen, dass sie noch lange nicht fertig sind: „Sie sind diejenigen, die den Anforderungen der Industrie 4.0 am ehesten gerecht werden!“ und bestätigte sie abschließend darin, mit ihrer Ausbildung alles richtig gemacht zu haben.

Die Semesterleiter Markus Geist und Dirk Landsiedel übergaben an 24 Absolventen der Schwerpunkte Automatisierungs- und Prozessleittechnik sowie Fertigungsautomatisierung und Robotik die Abschlusszeugnisse. Stefan Burger, vom Freundeskreis der Beruflichen Schulen, ehrte Jonas Bolender und Jakob Schäfer für ihre herausragenden Leistungen und vergab an diese eine Buchprämie.
Hannelore Zuse, Tochter von Konrad-Zuse, hatte auch diesem Jahr die Ehre, das Konrad-Zuse-Zertifikat zu verleihen. Bei der Vergabe des Konrad Zuse- Zertifikats werden nicht nur herausragende Leistungen honoriert, sondern auch die Persönlichkeit und die menschliche Seite eines Studierenden. Ihre Ansprache beschäftigte sich mit der Frage, was eigentlich ein richtiger Computer und wer der eigentliche Erfinder sei. Sie ging dabei auf die Vita ihres in 1995 verstorbenen Vaters ein und stellte abschließend klar, dass Zuses Z3 von Computer-Historikern als der erste Computer festgelegt wurde. Das Zertifikat verlieh sie an Benjamin Feller.
Für das Abschlusssemester sprach Michael Brauer und dankte dem Lehrerteam für die Unterstützung während der Ausbildung und wünschte seinen Nachfolgern alles Gute für das zweite Studienjahr.

 


Absolventinnen und Absolventen beim Luftballon steigen.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne - Sozialassistenten und Studierende der Fachschule Sozialpädagogik verabschiedet

Auf diesen Moment haben die angehenden Erzieherinnen und Erzieher sowie die Sozialassistentinnen und Sozialassistenten der Beruflichen Schulen in Heimboldshausen sehnsüchtig gewartet: Das Ertönen des Songs „Zusammen“ von den Fantastischen Vier feat. Clueso, um paarweise in hübschen Kleidern und feinen Anzügen in das festlich geschmückte Dorfgemeinschaftshaus Heimboldshausen zu „ihrer“ Abschlussfeier einzuziehen.

Karsten Backhaus, geschäftsführender Schulleiter der BSO, begrüßte die Anwesenden und gratulierte den diesjährigen Absolventen zum erlangten Abschluss.
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben“. Mit diesem bekannten Zitat begann Klassenlehrerin Sarah Stückradt die Abschlussrede für ihre Höhere Berufsfachschulklasse für Sozialassistenz und verglich die gemeinsame Zeit mit einem Fußballspiel. Sie stellte fest, dass sie als Team eine tolle Zeit hatten und übergab entsprechend stolz die Abschlusszeugnisse. Dies war jedoch kein Abschied für immer, denn ein Großteil der Absolventen wird an der Schule bleiben und im nächsten Jahr die Fachschule für Sozialpädagogik besuchen.

Ein Teil der Absolventen der Fachschule bei der Zeugnisübergabe.

Zusammen mit den Sozialassistenten wurden auch die Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialwesen, Fachbereich Sozialpädagogik, verabschiedet. Die Klassenlehrer Madeleine Riegel und Christoph Lau ließen in ihren Ansprachen die vergangenen zwei Jahre in Form von Fotos auf humorvolle Art Revue passieren und überreichten die Zeugnisse an die angehenden Erzieherinnen und Erzieher.
Für ihre herausragenden Leistungen wurden Sarah Sperlich, Maria Wiedemann (beide mit einem Notendurchschnitt von 1,1) sowie Vanessa Maier (1,5) mit einem Buchpreis des Abteilungsleiters Torsten Wenzel ausgezeichnet. Für ihr besonderes soziales Engagement wurde Nurselin Yuradkul geehrt.

Doch an diesem Tag wurden nicht nur die Absolventen der Fachschule für Sozialwesen und die Sozialassistenten verabschiedet, sondern auch zwei Pädagogen. Mit Christoph Lau und Frieder Zechmeister verlassen zwei Kollegen die Beruflichen Schulen Obersberg, die die Außenstelle Heimboldshausen geprägt haben. Den Queen-Hit „Don´t stop me now“ texteten die Lehrerkollegen und die Studierenden bzw. Schüler des ersten Jahres der Fachschule sowie der Sozialassistenz um und gaben damit den Absolventen sowie den scheidenden Lehrern beste Wünsche mit auf den Weg. Mit lieben Worten und humorvollen Beiträgen wurden auch die anderen Lehrer bedacht und ihnen für die vergangene Zeit gedankt.

Studierenden des ersten Ausbildungsjahres der Fachschule bei einem Beitrag zur Verabschiedung

Die Absolventinnen und Absolventen der Fachschule gehen im nun folgenden Anerkennungsjahr in pädagogische Einrichtungen im Elementarbereich, d.h. in die Krippe oder Kita, in die Jugendarbeit oder begleiten Menschen mit Beeinträchtigungen

Den Abschluss der Verabschiedungsfeier bildete das Luftballonsteigen mit besten Wünschen für die Zukunft sowie ein festliches Buffet, das von den Studierenden der Fachschule gestaltet und angerichtet wurde.

Die Beruflichen Schulen Obersberg, Außenstelle Heimboldshausen, bildet Sozialassistenten und staatlich anerkannte Erzieher aus – ab dem Schuljahr 2019/20 auch in Teilzeit! Weitere Infos unter www.bso-hef.de.  


(Bio)kunststoffe und Klima – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern

Zwei verschiedene Workshops zu den Themen „Biokunststoffe“ und „Klima“ wurden kürzlich im Rahmen des Unterrichtes „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) an der Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik, durchgeführt. Kooperationspartner waren dabei der Landesbetrieb Landwirtschaft/Hessen Rohstoffe sowie das Umweltbildungszentrum Licherode.

"Kleber ohne Kunststoff selbst herstellen". Abgebildet sind Juliane Rübsam und Luis König

Dabei konnten sich die Studierenden mit Referentin Isabelle Herzog vom Landesbetrieb Landwirtschaft im Rahmen der „NawaTour“ anhand verschiedener Lernstationen über die Unterschiede von erdöl- und stärkebasierten Kunststoffen informieren und pflanzenbasierte Kunststoffe als mögliche Alternative kennenlernen, da die Ressource Erdöl in absehbarer Zukunft endlich ist und die sogenannten Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Diese werden in unserem Alltag bereits eingesetzt, zum Beispiel in Form von biologisch abbaubaren Plastiktüten aus Maisstärke. Dabei zeigte sich das Problem, dass Biokunststoffe im herkömmlichen Mülltrennungssystem bisher noch keine sinnvolle Entsorgung haben. Verpackungsindustrie und Politik sind hier gefragt, nach Lösungen zu suchen.

Auch der eigene Plastikkonsum im Alltag wurde kritisch hinterfragt. In einem einwöchigen Selbstversuch „Plastikfasten“ - unter der Anleitung ihrer Lehrerin Claudia Fink - machten die Studierenden hierzu bereits Erfahrungen, denn es galt, dort wo möglich, auf Plastik zu verzichten. „Gar nicht so einfach“ stellten sie dabei fest und dass bereits die Entscheidung „Biogurke mit Plastikfolie“ oder „normale Gurke ohne Plastik?“ eine Herausforderung darstellen kann. Der Gebrauch und Konsum von Plastik und Kunststoffen beherrscht unseren Alltag vom „Aufstehen bis zum Zubettgehen“ wurden sich die Teilnehmer bewusst. Die zunehmende Vermüllung unserer Umwelt und insbesondere der Weltmeere ist ein Warnsignal und macht deutlich, dass es so nicht weitergehen kann. Insbesondere der stetig zunehmende Verpackungsmüll und sogenanntes „Einmalplastik“ sind dabei höchst problematisch.

"Stärke sichtbar machen" zeigt die Studierende Denise Kanngießer

Beim Besuch des Umweltbildungszentrums Licherode erfuhren die angehenden Erzieher und Erzieherinnen mit Referentin Lena Heilmann zunächst etwas über die grundlegende Arbeit eines Umweltbildungszentrums, die nach ökologischen Gesichtspunkten gestalteten Räumlichkeiten sowie das beeindruckende und naturnahe Außengelände „unser Land“. Anschließend wurde im Klimaworkshop der sogenannte Treibhauseffekt anschaulich und erfahrbar gemacht und über Konsequenzen im eigenen Handeln nachgedacht, „denn jeder kann mit seinem eigenen Verhalten und Konsum zum Klimaschutz beitragen“ lautete das Fazit der Studierenden.

Neben der Erweiterung des eigenen Wissens erhielten die angehenden Erzieher/innen in beiden Workshops Ideen für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsthemen in ihren späteren Arbeitsfeldern, denn Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wird künftig auch für die pädagogische Praxis immer wichtiger und eine Querschnittsaufgabe. Für das Engagement in der Bildung für nachhaltige Entwicklung im Rahmen der Erzieherausbildung wurde der Fachbereich Sozialwesen in den vergangenen Jahren bereits mehrfach als Umweltschule und auch als UN-Dekade Projekt ausgezeichnet. Die Schule bietet zudem ein BNE-Zertifikat an.

Autor/Bilder: Claudia Fink (Lehrerin in Heimboldshausen).



Alleinstellungsmerkmal in Hessen - Neuer kaufmännischer Ausbildungsberuf an der Modellschule Obersberg


Die Modellschule Obersberg hat ein weiteres Alleinstellungsmerkmal erhalten. Sie ist in Hessen ab sofort die einzige Berufsschule, an der Azubis im E-Commerce unterrichtet werden. Die Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau im E-Commerce macht die MSO zum Landesfachklassenstandort. Die Lehre zum daraus resultierenden Beruf soll ab dem Ausbildungsjahr 2018/2019 erstmals beginnen.

Schulleiter Karsten Backhaus erklärt: „Durch die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft ergeben sich für viele Unternehmen aus Handel und Dienstleistung neue Tätigkeitsbereiche. Genau an dieser Stelle setzen wir mit unserem neuen Ausbildungsberuf an. Wir freuen uns sehr, dass unsere Bewerbung Erfolg hatte.“ Die MSO überzeugte als Schulstandort und hat sich in einer landesweiten Ausschreibung des Kultusministeriums durchgesetzt. Nun steht jungen Menschen aus ganz Hessen ein komplett neues Berufsbild offen. Denkbare Tätigkeitsfelder sind während und nach der Ausbildung die Branchen Groß- und Einzelhandel, Tourismuswirtschaft sowie Finanz- und Dienstleistung – eben überall dort, wo Dienstleistungen oder Waren online angeboten und vertrieben werden. Die ersten Betriebe in der Region, aber auch darüber hinaus, haben bereits ihr Interesse signalisiert, in diesem Beruf ausbilden zu wollen.

Landrat Dr. Michael Koch freut sich über die Stärkung des ländlichen Raums, die mit der Eröffnung der neuen Anlaufstelle an der MSO einhergeht. „Dank gebührt Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz für den Entschluss zur Einrichtung der Landesfachklasse im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Das E-Business und gerade der Bereich E-Commerce bieten eine gute Chance für den ländlichen Raum. Unsere Einzelhändler können die Möglichkeit nutzen, sich ein zweites Standbein zu schaffen. Dass die Branche boomt, wird in unserem Landkreis deutlich. Als Dienstleistungs- und Logistikregion sind in den vergangenen 15 Jahren über 7000 neue Jobs allein in dieser Branche entstanden. Der neue Ausbildungsberuf ist ein weiterer Schritt in die digitale Welt.“  Weil das Tätigkeitsfeld des neuen Berufs sehr dynamisch ist, will die MSO von Beginn an praxisorientiert agieren und enge Kontakte zu Online-Unternehmen aufbauen. Die Leiterin der kaufmännischen Teilzeitberufsschule Anette Kammerzell-Schuchert sagt: „In dem neuen Ausbildungsberuf sollen Absolventen lernen, ein Online-Waren- und Dienstleistungssortiment zu entwickeln, anzubieten, zu verkaufen und die nachgelagerten Prozesse zu steuern. Es ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, der Ausbildungsberuf kann grundsätzlich für Absolventen aller Schulformen geeignet sein.“ Wichtige Grundlagen sind vor allem gute Noten in Mathe, Deutsch und Englisch. Gemeinsam mit dem Leiter der kaufmännischen Vollzeitberufsschulen Peter Speich freut sich Kammerzell-Schuchert auf viele Bewerbungen angehender Kaufleute der digitalen Welt.

Die duale Ausbildung zum E-Commerce-Kaufmann/Kauffrau dauert drei Jahre und beinhaltet Anteile im Betrieb und in der Berufsschule. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Nähere Informationen zur Ausbildung und ihren Bestandteilen gibt es auf der Homepage der Modellschule Obersberg (www.mso-hef.de



Experimentieren leicht gemacht - Flying Science Circus der TU Clausthal zu Gast auf dem Obersberg

Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen Obersberg (BSO) und der Modellschule Obersberg (MSO) nahmen vergangene Woche an den Workshops des „Flying Science Circus“ mit den Referenten Jochen Brinkmann (MA) und Dr. Andreas Czymai von der TU Clausthal teil.

Der Flying Science Circus ist ein Beitrag der Technischen Universität (TU) Clausthal zur Förderung des Ingenieurnachwuchses in Deutschland. „Zum einen erhoffen wir uns durch unsere Workshops einen Lernzuwachs bei den jungen Leuten, zum anderen haben wir aber auch Hoffnung, zukünftige Studentinnen und Studenten für die TU Clausthal zu gewinnen“, äußerte sich Jochen Brinkmann. Die TU Clausthal ist ein ansprechendes Angebot für junge Menschen, die eine Massenuniversität vermeiden möchten.

Bereits zum dritten Mal in Folge ist der „Flying Science Circus zu Besuch auf dem Obersberg. Beide Schulen sind MINT-Schulen und wollen ihrer Funktion als diese auch gerecht werden. Zudem bieten die Workshops Anregungen für die Lehrkräfte, um die behandelten Themen handlungsorientiert im Unterricht aufgreifen zu können. In diesem Jahr kamen Studierende des zweiten Semesters der Technikerschule Bad Hersfeld, Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 12 der Fachoberschule Gesundheit sowie zwei Chemie-Leistungskurse der Modellschule Obersberg in den Genuss, an den Workshops zu den Themen „Energiespeicher“, „Recycling“ und „Kunststofftechnik“ aktiv teilnehmen zu können.

Nach einem kurzen Einführungsvortrag konnten die Schülerinnen und Schüler sowie Studierende nun eigenständig experimentieren und Naturwissenschaft somit hautnah erleben. Die Studierenden der Technikerschule und ein Chemiekurs der MSO bearbeiteten das Thema „Energiespeicher für die Zukunft“. Schülerinnen und Schüler der FOS Gesundheit informierten sich über das Thema: „Was steckt in deinem Handy?“ und testeten dabei unterschiedliche Verfahren der Materialtrennung beim Elektro(nik)schrottrecycling. Der Chemie-Leistungskurs der MSO besuchte einen vierstündigen Kunststoff-Workshop, der in diesem Jahr erstmalig angeboten wurde.

Erneut waren alle Beteiligten begeistert, sodass auch im nächsten Jahr der „Zirkus“ wieder einen festen Termin auf dem Obersberg haben wird.



Infotage zur „Woche des dualen Studiums“ - StudiumPlus informiert an sechs Aussenstellen
 
Bad Hersfeld/Bad Wildungen/Frankenberg.  Seit zehn Jahren gibt es die Marke „Duales Studium Hessen“, eine Kampagne des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, die sich die Ausweitung dualer Studienangebote auf die Fahnen geschrieben hat. Zum Jubiläum gab es eine „Woche des Dualen Studiums“, an der sich auch StudiumPlus an seinen sechs Aussenstellen mit Informationsveranstaltungen für potenzielle Studierende und Unternehmen beteiligte.  
Hochschulprofessoren stellten das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) mit seiner engen Verzahnung von Theorie und Praxis an allen Aussenstellen vor. Vor allem aber gaben sie allen Interessierten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Von dieser Möglichkeit machten Vertreter von Unternehmen ebenso Gebrauch wie junge Menschen. Manche von ihnen waren mit den Eltern gekommen, einige auch schon mit einem Vertreter der Firma, in der sie derzeit arbeiten und mit der sie studieren möchten.  
Als interessante Möglichkeit, einen Mitarbeiter als Nachwuchskraft aufzubauen, lernte beispielsweise Markus Funk StudiumPlus in Frankenberg kennen. Der Geschäftsführer der Cycom Computer GmbH könnte sich gut vorstellen, einen Auszubildenden zum Studieren zu schicken – grosser Vorteil: In den Praxisphasen, die dieser als Studierender im Unternehmen verbringt, könnte er ihn bereits in den Bereichen einsetzen, in denen er später tätig sein soll.
Der „Praxisschock“ nach dem Studium entfällt, der Studierende kann passgenau zur Nachwuchskraft aufgebaut werden. „Eine interessante Möglichkeit“, stellte Funk fest.

Von der sehr persönlichen Beratung beim Informationstag profitierten auch Jessica Perlich und Annika Glitsch. Beide machen derzeit eine Ausbildung zur Kauffrau im Büromanagement bei einem Fuldaer Unternehmen und waren extra nach Bad Wildungen gekommen, um sich über den dualen Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft zu informieren, das sie gerne an ihre Ausbildung anschliessen würden. Aussenstellenleiter Prof. Dr. Gerd Manthei machte den beiden jungen Frauen Mut, sich ruhig auch bei einem Unternehmen, das noch kein Partnerunternehmen ist, nach einem dualen Studium zu
erkundigen: „Wir kommen gerne ins Unternehmen und stellen unser Konzept vor, so dass es dann ebenfalls Partnerunternehmen werden kann.“      
Das wäre auch eine Option für Janie-Lee Fuchs aus Bad Hersfeld. Sie hat nach einer abgeschlossenen Ausbildung bereits ein klassisches BWL-Studium abgebrochen: „Zu theoretisch, ich brauche die Praxis.“ Auch die überfüllten Hörsäle haben sie abgeschreckt – beim Informationstag erfuhr die junge Frau, dass es bei StudiumPlus nur kleine Gruppen mit weniger als 30 Studierenden gibt. Und intensive Betreuung, nicht nur in den Theoriephasen an der Hochschule, sondern auch im Unternehmen, wie Prof. Dr. Fabian Tjon, Campusleiter in Bad Hersfeld, hervorhob. Das stiess auch bei Unternehmensvertretern auf Interesse, denn die Professoren, die ins Unternehmen kommen, sorgen für fachlichen Austausch und eine enge Abstimmung, welche Praxisprojekte sinnvoll sein könnten – sowohl für das Unternehmen als auch für den Studierenden.  
In Limburg verwies Tjon, der auch hier die Leitung des Campus innehat, auf die Möglichkeit, sich am 10. April im Rahmen einer weiteren Informationsveranstaltung über die dualen Studiengänge von StudiumPlus schlau zu machen. „In Bad Vilbel können sich Studieninteressierte sowie Unternehmensvertreter bei drei weiteren Informationsveranstaltungen ganz gezielt  über die Studienangebote Logistikmanagement, Bauingenieurwesen sowie Informatik informieren“, erläuterte der dortige Campusleiter Prof. Dr. Jens Minnert. Die genauen Termine gibt es auf der Internetseite von StudiumPlus.   
Für einige junge Leute, die im kommenden Jahr Abitur machen, war es auch wichtig zu erfahren, ab wann sie sich für einen Studienplatz im Unternehmen bewerben sollten.

StudiumPlus-Mitarbeiterin Diane Henkel stand beim Info-Tag in Biedenkopf für Fragen zur Verfügung.

„Manche Unternehmen schreiben die Stellen schon ein Jahr im Vorfeld aus“, erläuterte Manthei in Biedenkopf. Gerade kleinere Firmen würden aber auch kurzfristig einstellen. „Ein Blick auf unsere Stellenbörse auf der StudiumPlus-Homepage lohnt sich immer.“
Über StudiumPlus:  
Die THM ist die grösste Hochschule für Angewandte Wissenschaft in Hessen, die THM-Marke StudiumPlus der mit Abstand grösste Anbieter dualer Studienangebote in Hessen. StudiumPlus hat seinen Hauptsitz in Wetzlar und sechs Aussenstellen. Aktuell sind insgesamt über 1.300 Studierende immatrikuliert. Um studieren zu können, muss man sich um einen Ausbildungsvertrag bei einem der über 750 Partnerunternehmen bewerben. Das Studium
findet zur Hälfte an der Hochschule und zur Hälfte im Unternehmen statt, Theorie und Praxis sind eng verzahnt. Sämtliche Bachelor- und Master-Studiengänge, die StudiumPlus in Wetzlar und an seinen sechs Aussenstellen anbietet sowie freie Studienplätze bei den über 750 Partnerunternehmen findet man unter www.studiumplus.de.


Technikerschule Bad Hersfeld informiert über Fortbildungsangebote

Technikerschule Bad Hersfeld informiert über Fortbildungsangebote

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung an den Beruflichen Schulen Obersberg wird am Samstag, 17. März um 10.00 Uhr in der Aula über die Fortbildungsgänge der Technikerschule Bad Hersfeld informiert.

Vorgestellt werden alle Schwerpunkte, die unter den Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik und Mechatronik angeboten werden:

Ø Automatisierungs- und Prozessleittechnik (Elektrotechnik)

Ø Fertigungsautomatisierung und Robotik (Metalltechnik, Mechatronik)      

Ø Energietechnik und Prozessautomatisierung (Teilzeit, Elektrotechnik)      

Ø Computersystem- und Netzwerktechnik (Informationstechnik)       

Dabei werden der Studienablauf und die wesentlichen Inhalte und Themenfelder der Fortbildung sowie mögliche Zusatzqualifikationen erläutert und den Interessenten die Möglichkeit gegeben, sich bei einem Rundgang durch die Schule einen Eindruck der technischen Ausstattung zu verschaffen.

Eine Fortbildung an der Technikerschule Bad Hersfeld ermöglicht es, Facharbeitern in die mittlere Führungsebene aufzusteigen und in den Unternehmen vielfältige technische, organisatorische und wirtschaftliche Aufgaben zu übernehme

Im August 2018 starten die neuen Fortbildungsgänge. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen. Weitere Informationen finden Sie unter www.bso-hef.de.

 



Robotersimulation hautnah - Bildungskooperation zwischen Technikerschule und EngRoTec seit 5 Jahren erfolgreich - Am 17. März 2018 findet eine neue Infoveranstaltung der Technikerschule statt.

Im bereits fünften Jahr in Folge konnte den angehenden Technikern der BSO Bad Hersfeld das begehrte Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an einem zweiwöchigen Schulungsprogramm mit dem Titel „Prozess- und Robotersimulation mit ROBCAD ©“ überreicht werden. Seit 2013 besteht die Bildungskooperation mit dem Unternehmen EngRoTec mit Hauptsitz in Hünfeld, deren Kernkompetenzen die Technologie und Prozessentwicklung, Konstruktion, Simulation, Robotik und Automatisierungstechnik im Umfeld der Automobil- und Maschinenbauindustrie sind. Als Teil der Technikerausbildung an der BSO stellt diese Zusatzqualifikation sowohl ein Alleinstellungsmerkmal als auch einen Wettbewerbsvorteil im Hinblick auf das anstehende Bewerbungsverfahren nach Ende der Fortbildung dar. Der starke Praxisbezug und die innovative Robotersimulationstechnologie sind dabei wichtige Bestandteile im Lehrplan der Technikerausbildung. Markus Lingelbach, Dozent der Fa. EngRoTec, stellt fest: „Trotz der hohen Anforderungen, die eine so umfangreiche und komplexe Simulationssoftware an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellt, entsteht immer eine professionelle und durch Motivation geprägte Arbeitsatmosphäre. Die insgesamt 40 Zeitstunden bilden ein reales Projekt im Praxisalltag ab. Am Ende der Veranstaltung sind wir ein Team!“

Den Inhalt dieses Schulungsbausteins könnte man in Kürze wie folgt zusammenfassen: In einer Fertigungsanlage zur Produktion von Karosserierohbauteilen wird durch Industrieroboter ein geplanter Herstellungsprozess abgebildet. Diese virtuelle Fertigungsanlage wird als 3D-Datenmodell (virtueller Zwilling) erstellt und die Bewegungs- und Fertigungsabläufe integriert. Dabei handelt es sich in erster Linie um den Transport von Bauteilen in der Fertigungsanlage sowie das Fügen der einzelnen Karosseriebleche durch Widerstandspunktschweißen. All diese Aufgaben werden durch Industrieroboter durchgeführt. Als Erfolg am Ende der Veranstaltung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit nur einem Tastendruck den gesamten Fertigungsprozess zum Leben erwecken. Ziel ist es, bereits vor Inbetriebnahme einer solchen Anlage Fehler zu erkennen und zu beheben sowie Prozesse zu optimieren, um später sehr kostenintensive Änderungen und damit verbundene Terminverschiebungen zu vermeiden.


Hervorragende Ergebnisse für Schüler der Kreismusikschule beim Wettbewerb Jugend musiziert

Zwei Schüler der Musikschule des Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben beim diesjährigen Regionalentscheid in Fulda die Jury mit ihren herausragenden Leistungen überzeugen können und erhielten jeweils den 1. Preis ihrer Altersgruppe in der Kategorie Saxophon.

James Marksteder kam auf 21 Punkte, Lorenz Rödiger erzielte mit 25 Punkten die höchst mögliche Wertung und die Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Beide sind Schüler von Andreas Winter, der in seiner langjährigen Tätigkeit als Instrumentallehrer an der Musikschule bereits viele junge Talente erfolgreich durch den Wettbewerb Jugend musiziert geführt hat.

Junger Profi

Befragt, wie man sich auf einen solchen Wettbewerb vorbereitet, zeigt sich Lorenz Rödiger bereits fast als Profi. „Man muss im Vorfeld viel üben, vor dem Wettbewerb ist es wichtig noch einmal alle Klappen am Instrument zu testen, damit nichts hängt. Vor dem Wettbewerb sollte man locker bleiben und nicht angespannt sein“, die Aufregung kommt bei Lorenz eigentlich erst nach dem Auftritt, wenn er fiebert, wie das Ergebnis ausfallen wird.

Engagierte Lehrkräfte

Die Liedauswahl für den Wettbewerb findet in Absprache zwischen Schüler und Lehrkraft statt. Lorenz verlässt sich hier auf die Vorschläge von seinem Lehrer  und zusätzlich auf sein Gespür. „Das Stück muss sich gut anhören und man muss es mögen, dann fällt auch das Üben leichter.“

Die Begleitung am Klavier übernahm Dietlind Quiroz-Sanchez, ebenfalls Lehrkraft an der Musikschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Die Proben fanden teilweise sogar am Wochenende bei ihr daheim in Calden statt.

Die Musikschulleitung, Sabine Schweiger und Timo Wichmann, sind stolz darauf, dass die Musikschule so begabte und fleißige Schüler hat und das die Lehrkräfte diese so engagiert und kompetent auf ihrem musikalischen Weg begleiten. Eine der nächsten Stationen wird für James und Lorenz dann auch der Instrumentalwettbewerb der Sparkassenstiftung und der Musikschule am 21.04. sein, bei dem die Jury ihre Leistungen nach dem gleichen Punktesystem wie bei Jugend musiziert bewerten wird. (Timo Wichmann)


 

Berufliche Schulen präsentieren ihre Vielfalt: „Offene Türen“ auf dem Obersberg

Kürzlich nutzten sehr viele Besucher die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen Abteilungen und Bildungsangebote der Beruflichen Schulen in Bad Hersfeld - anlässlich eines Tags der offenen Tür – zu verschaffen und sich über die Vielfalt der dort angebotenen beruflichen Bildungschancen zu informieren.

Aus den Bereichen Metall- und Elektrotechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit und Sozialwesen – wurde den Besuchern ein breit gefächertes Angebot geboten und somit ein interessantes und abwechslungsreiches Programm gestaltet, welches verdeutlicht, wie vielfältig die BSO aufgestellt sind. Bereits im Eingangsbereich lockte der leckere Geruch der selbstgemachten Bratwürstchen der Auszubildenden des Fleischerhandwerks die Besucher an. Mit selbst hergestellten Hefeteigzöpfen und leckeren Suppen konnte die Ernährungsabteilung die Gäste auch in diesem Jahr mit Köstlichkeiten begeistern.
Lange Schlangen bildeten sich im Bereich Körperpflege. Hier nutzten sowohl weibliche als auch männliche Besucher die Angebote eines Blitzstylings und eines Make-up-Services durch die Auszubildenden des Friseurhandwerks.

Die besondere Aufmerksamkeit der Besucher zog, der als „Barkeeper“ programmierte Kuka-Roboter an. Dieser öffnete und servierte alkoholfreie Flaschengetränke nach Wahl. Wie pneumatische Steuerungen funktionieren, welche Einstellungen man beim Drehen und Fräsen vornehmen muss, was unter Antriebs- und Regelungstechnik zu verstehen ist und ob es „Strom zum Anfassen“ gibt – diese und ähnliche Themenkomplexe vermittelten Schülerinnen und Schüler aus der Fachober- und Berufsfachschule sowie Auszubildende den Besuchern.

Im Gesundheitsbereich informierten die Zahnmedizinischen Fachangestellten über Karies, die Berufsfachschülerinnen und –schüler veranschaulichten Erste Hilfe, die Fachoberschule bestimmte Blutgruppen. Die Außenstelle Heimboldshausen stellte die Erzieherausbildung vor. Verschiedene Mitmachprojekte wurden den Interessenten angeboten und Schwerpunktfragen (Gibt es MINT-Projekte in der Erzieherausbildung? Was verstehen wir unter „Körper und Bewegung“?) wurde nachgegangen.

Dies sind nur einige der vielen Stationen, die an diesem Tag besucht werden konnten. Für die zukünftigen Schülerinnen und Schüler gab es wichtige Informationen, um sich für ihre berufliche Zukunft zu orientieren.
Christine Draude, stellvertretende Schulleiterin an der BSO, zeigte sich mit dem Tag sehr zufrieden: „Es war ein gelungener Tag. Besonders gefreut hat es uns, dass die eingeladenen Mittelstufenschulen unser Angebot so umfangreich und interessiert angenommen haben. Ich hoffe, wir konnten unseren Besuchern unsere Vielfalt vermitteln und wir freuen uns, wenn Viele im kommenden Schuljahr den Weg zu uns finden.“


„Bad Hersfeld ist meine zweite Heimat geworden“

22-Jährige aus Syrien absolviert dualen Studiengang Bauingenieurwesen bei
der STRABAG GmbH, Bereich Bahnbau.  Ihr Abitur machte sie trotz der damals schon gefährlichen Situation noch in
ihrem Heimatland. Mit 19 Jahren verliess Nevin Haj Younes dann ohne Begleitung ihrer Eltern Syrien, um der Gefahr durch den dort herrschenden Krieg zu entfliehen. Gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrem Schwager floh Haj Younes in die Türkei und reiste schliesslich alleine weiter nach Deutschland. Inzwischen ist sie 22 Jahre alt und absolviert bei der STRABAG GmbH ein duales Bachelor-Studium im Bereich Bauingenieurwesen, im Rahmen des StudiumPlus der Technischen Hochschule Mittelhessen. In Bad Hersfeld fühlt sie sich nach eigenen Angaben wirklich heimisch.
 
„Ich wollte nicht untätig Zuhause warten, bis alles vorüber ist, sondern wollte mein Leben
aktiv gestalten“, antwortet Haj Younes auf die Frage nach den konkreten Gründen für ihre
Flucht aus dem Kriegsland Syrien im Jahr 2014. Geboren und aufgewachsen ist die junge
Frau in der 175.000 Einwohner zählenden Stadt al-Hasaka im Norden des Landes. „Immer
wieder werden dort Menschen entführt und tauchen nie wieder auf – insbesondere junge
Frauen“, erzählt die 22-Jährige traurig. 

Nach ihrer Ankunft in Bad Hersfeld und der völlig unproblematischen Bewilligung ihres
Asylantrags absolvierte Haj Younes zunächst einen Sprachkurs. „Danach wollte ich so
schnell wie möglich arbeiten, um meine Deutschkenntnisse weiter verbessern zu können“,
erzählt sie. Sehr schnell fand sie auch eine Tätigkeit – und zwar als interkultureller Coach für
andere Geflüchtete. Im Rahmen dessen half sie z.B. bei der Wohnungssuche und bei
Behördengängen. Im Frühjahr 2017 schliesslich ging für die junge Frau ein Traum in
Erfüllung: Sie erhielt die Zusage für den dualen Studienplatz bei der STRABAG zum
Wintersemester 2017/18.
Schon in ihrer Heimat wusste die zielstrebige junge Frau, dass sie Bauingenieurwesen
studieren möchte: „Der Studiengang ist in Syrien sehr hoch angesehen.“ Für ihre Wahl des
Studienfachs hat Haj Younes, die neben arabisch auch fliessend kurdisch spricht, noch einen
weiteren Grund: „Natürlich wünsche ich mir, dass in Syrien eines Tages Frieden einkehrt.
Als Bauingenieurin könnte ich dann mithelfen, mein Heimatland wieder aufzubauen.“ Vor
diesem Hintergrund fiel ihre Wahl für ein Partnerunternehmen auch ganz gezielt auf die
STRABAG: „Das Bauunternehmen ist international tätig, dadurch kann ich nach meinem
Abschluss überall auf der Welt eingesetzt werden“, freut sie sich.
Ein Argument, dass Hay Younes‘ Unternehmensbetreuer, Prokurist Jürgen Lehmann, voll
und ganz bestätigen kann. „Da wir weltweit zahlreiche Niederlassungen haben, bietet
STRABAG sowohl eine berufliche Heimat für regional verwurzelte Menschen als auch
weltweite Karriereoptionen.“ Und als international ausgerichtetes Unternehmen leiste die

STRABAG ganz bewusst ihren Beitrag zur Integration, z.B. auch im Rahmen des
Ausbildungszentrums in Bebra.  
„Integration ist mir aber auch ganz persönlich ein wichtiges Anliegen“, so Lehmann, der
selbst schon mehrere Jahre beruflich im Ausland tätig war. Für die 22-jährige Studentin
findet der Betreuer nur lobende Worte: „Frau Haj Younes bringt in ihrem dualen Studium
vollen Einsatz und sie ist enorm zielstrebig. Ihre erste Praxisphase hat sie bereits mit
grossem Erfolg absolviert. Auf der Grossbaustelle in Oranienburg nördlich von Berlin, wo
STRABAG eine Bahnstrecke erneuert, hat sie bei den dort eingesetzten Kolleginnen und
Kollegen einen tollen Eindruck hinterlassen!“ Und weil das Team vor Ort so begeistert vom
Einsatz der jungen Frau war, könne es gut sein, dass sie ihre nächste Praxisphase wieder
im Rahmen des Bauprojektes in Oranienburg absolviert, so Lehmann.
Der Vorstandsvorsitzende des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus
e.V., Norbert Müller freut sich ebenfalls über die Erfolgsgeschichte von Haj Younes: „Wenn
sich junge Menschen aus Syrien für den nicht leichten Weg eines dualen Studiums hier bei
StudiumPlus entscheiden und dafür auch ein geeignetes Partnerunternehmen finden, dann
können wir das nur begrüssen. Dies sind zum einen die richtigen Schritte eines gelingenden
Migrationsprozesses und zum anderen ein hilfreicher Weg zur Minderung unseres
Fachkräftemangels.“ Prof. Dr. Harald Danne, Leitender Direktor des Wissenschaftlichen
Zentrums Duales Hochschulstudium, pflichtet bei: „Am Beispiel von Frau Haj Younes sieht
man, wie StudiumPlus das Beste aus zwei Welten vereint – nämlich ein vollwertiges
Hochschulstudium mit intensiver Praxiserfahrung – dies macht es zum idealen Start in das
deutsche Bildungs- und Arbeitswesen.“
Nevin Haj Younes hat ihre Wahl bisher keine Sekunde bereut. „Ich danke Herrn Lehmann
und STRABAG für diese grossartige Zukunftschance“, so die 22-Jährige. Auch die
Entscheidung für ein Partnerunternehmen in Nordhessen erwies sich für sie als goldrichtig:
„Bad Hersfeld ist für mich eine zweite Heimat geworden, denn hier habe ich unglaublich
nette Kommilitonen und Kollegen kennengelernt. Die Menschlichkeit, mit der ich in
Nordhessen aufgenommen wurde, begeistert und motiviert mich.“



Halbjahreszeugnisse: Familienstreit wegen schlechter Noten - Studienkreis in Bad Hersfeld lädt zur Woche der offenen Tür ein

Die Halbjahreszeugnisse geben nicht in allen Familien Anlass zur Freude. Bei fast der Hälfte aller Familien, deren Kinder in der Schule Noten bekommen, führen schlechte Noten zu Streit oder schlechter Stimmung. 41 Prozent sagen, dass schlechtere Noten den Familienfrieden stören. Betroffen sind auch viele Schulkinder mit überwiegend guten schulischen Leistungen. So lautet das Ergebnis einer forsa-Umfrage im Auftrag des Nachhilfeinstituts Studienkreis.
Der Studienkreis in Bad Hersfeld lädt Eltern und Schüler anlässlich der Vergabe der Halbjahreszeugnisse vom 5. bis 9. Februar zu einer Woche der offenen Tür ein. Das Institut gewährt einen Blick hinter die Kulissen und bietet Interessierten bei Bedarf eine ausführliche Lernberatung an. Informationen zu möglichen Beratungszeiten gibt es telefonisch unter 0800 111 12 12 und im Internet unter studienkreis.de.
„Streit um Noten muss nicht schlecht sein, wenn er dazu führt, dass sich die Eltern mit ihren Kindern über schulische Anforderungen und Ziele austauschen und zu einer gemeinsamen Position kommen“, erklärt Studienkreis-Leiter Steffen Ehlert. „Sich aber bei schlechten Noten in gegenseitigen Vorwürfen zu verzetteln, bringt nichts und kostet viel Energie und Motivation. Besser frühzeitig eingreifen und sich bei Bedarf Hilfe suchen.“
Der Studienkreis bietet als Ergänzung zur Förderung in seinen Unterrichtsräumen seit einiger Zeit auch Unterstützung über das Internet an. Zum Beispiel als Hausaufgaben-Soforthilfe in Mathe, Deutsch oder Englisch — wenn schnelle Hilfe durch einen Nachhilfelehrer gefragt ist. Auch am Abend oder am Wochenende kurz vor einer Arbeit oder Klausur. Oder als zusätzliche Online-Nachhilfe in seltener nachgefragten Fächern, die gerade vor Ort nicht angeboten werden. „Unsere Schüler haben zudem Zugriff auf eine Online Lern-Bibliothek mit vielen Übungsaufgaben, Lernvideos und Probeklausuren“, erklärt Steffen Ehlert. Den Zugang zu dieser digitalen Unterstützung erhalten die Schülerinnen und Schüler auch über eine kostenlose Nachhilfe-App des Studienkreises.

Kontakt:
Studienkreis Bad Hersfeld
Steffen Ehlert
Dudenstraße 16
36251 Bad Hersfeld
Telefon: 0 66 21/7 53 06
Beratung: Mo.-Fr. 14:00-17:00 Uhr
E-Mail: bad-hersfeld@studienkreis.de
Internet: https://www.studienkreis.de/nachhilfe-bad-hersfeld

Telefonische Erreichbarkeit: Mo.-So. 7.00-22.00 Uhr


Info- und Beratungstag der Fachschule für Sozialwesen - Ab Sommer auch Teilzeitausbildung zu staatlich anerkannten Erziehern möglich

Die Fachschule für Sozialwesen der Beruflichen Schulen Obersberg an der Außenstelle Heimboldshausen bietet Interessierten die Möglichkeit, sich am Donnerstag, 18.1.2018 von 16 bis 19 Uhr in der Rhönstraße 11 in Philippsthal-Heimboldshausen individuell beraten zu lassen und/oder sich über die Ausbildungsmöglichkeiten zur staatlich anerkannten Erzieherin/ zum staatlich anerkannten Erzieher zu informieren. Das Lehrerteam wird an diesem Nachmittag für persönliche Beratungen und Fragen zur Verfügung stehen.  

Zudem werden die Beruflichen Schulen Obersberg die Fachschule für Sozialwesen ab dem Schuljahr 2018/2019 zusätzlich in Teilzeit anbieten. Die Ausbildung wird sich auf einen Zeitraum von 3,5 bis 5 Jahren belaufen. Der Unterricht wird an drei Tagen pro Woche stattfinden, ergänzt durch Blockpraktika in sozialpädagogischen Einrichtungen.   Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen.  

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bso-hef.de oder telefonisch unter 06620/222. Ansprechpartner ist Herr Wenzel, Abteilungsleiter Sozialwesen.


Austausch mit Händen und Füßen

Eine Woche lang haben fünf angehende Sozialassistentinnen der Beruflichen Schulen Bad Hersfeld, Außenstelle Heimboldshausen, mit ihrer Lehrerin Kirsten Siegl an einem bilateralen inklusiven Begegnungsprogramm in Kreisau/Polen teilgenommen.

Während dieser vom Deutsch Polnischen Jugendwerk sowie ERASMUS geförderten Projektwoche, die unter dem Motto “Weihnachtliche Floristik aus Naturmaterialien” stand, arbeitete die Gruppe mit polnischen Jugendlichen zusammen, die zum Teil gehörlos waren oder aus sozial benachteiligten Familien stammen. 

Um sich gegenseitig besser kennenzulernen und eventuelle Sprachbarrieren zu überwinden, hatte sich das Organisationsteam vielerlei Aktivitäten rund um das Projektthema, damit verbundene deutsch-polnische Weihnachtstraditionen sowie verschiedene Möglichkeiten der Kommunikation einfallen lassen. 

Bei den gemischten Gruppen-, Kleingruppen- und Partneraktivitäten zeigte sich schnell, dass die ursprüngliche Angst, nicht ein- und dieselbe Sprache zu sprechen und somit nicht verstanden zu werden, völlig unbegründet war:

Man verständigte sich tatsächlich oft mit Händen und Füßen, signalisierte durch Kopfnicken oder -schütteln Zustimmung oder Ablehnung und motivierte auch das eine oder andere Mal durch ein freundliches Lächeln oder Schulterklopfen. Nicht nur die beiden Lehrkräfte, die in Gebärdensprache übersetzten, trugen dazu bei, dass es der deutsch-polnischen Gruppe während dieser Woche zunehmend besser gelang, kleinere Sätze auf Deutsch, Polnisch oder in Gebärdensprache zu formulieren:

Die beiden Teamerinnen verstanden es neben der Organisation der Workshops sehr gut, auch in Gruppenspielen, Rallys und verschiedenen Freizeitangeboten wie der Besichtigung einer Weihnachtsschmuckfabrik oder dem Besuch des Weihnachtsmarktes in Breslau mit anschließendem Piroggenessen jedem Teilnehmer das Gefühl zu geben, dazu zu gehören, wichtig zu sein und - natürlich auch im wahrsten Sinne des Wortes - verstanden zu werden.

Und so resümiert die betreuende Lehrkraft Kirsten Siegl, basierend auf ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich inklusiver Projekte: “Wieder einmal war diese sehr intensive Woche für die angehenden Sozialassistentinnen mehr als eine Lektion aus dem Lehrbuch: Sich selbst und andere mit ihren ganz individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten, eventuellen Vorurteilen und vielleicht auch Ängsten in einem fremden Umfeld kennenzulernen und auch so zu akzeptieren - ohne dabei dieselbe Sprache zu sprechen - das erfordert Mut, aber auch die Bereitschaft, nicht nur sich selbst im Focus zu sehen und sich dabei auch auf gänzlich neue Situationen einzulassen.”

Dass dies funktioniert hat, bestätigt Lisa Marie Fischer: “Ich bin dankbar für die Möglichkeit, dass ich an dem Projekt teilnehmen durfte und froh über all die die Erfahrungen, die ich in dieser Woche machen konnte!”  

Und ihre Mitschülerinnen kommentieren dies schmunzelnd mit der Gebärde für “Gut!”


Technikerschule Bad Hersfeld informiert über Fortbildungsangebote

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung an den Beruflichen Schulen Obersberg wird am Samstag, 9. Dezember um 10.00 Uhr in der Aula über die Fortbildungsgänge der Technikerschule Bad Hersfeld informiert.

Vorgestellt werden alle Schwerpunkte, die unter den Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik und Mechatronik angeboten werden

 

Ø Automatisierungs- und Prozessleittechnik (Elektrotechnik)

Ø Fertigungsautomatisierung und Robotik (Metalltechnik, Mechatronik)      

Ø Energietechnik und Prozessautomatisierung (Teilzeit, Elektrotechnik)      

Ø Computersystem- und Netzwerktechnik (Informationstechnik)       

 

Dabei werden der Studienablauf und die wesentlichen Inhalte und Themenfelder der Fortbildung sowie mögliche Zusatzqualifikationen erläutert und den Interessenten die Möglichkeit gegeben sich bei einem Rundgang durch die Schule einen Eindruck der technischen Ausstattung zu verschaffen.

Eine Fortbildung an der Technikerschule Bad Hersfeld ermöglicht es, Facharbeitern in die mittlere Führungsebene aufzusteigen und in den Unternehmen vielfältige technische, organisatorische und wirtschaftliche Aufgaben zu übernehmen.

Im August 2018 starten die neuen Fortbildungsgänge. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen. Die Beruflichen Schulen Obersberg freuen sich über Ihren Besuch!


Neuer Anstrich für Ernst-von-Harnack-Schule - Landkreis Hersfeld-Rotenburg investiert rund 600.000 Euro zusätzlich in Schulsanierungen

700 Liter weiße Farbe lassen die Ernst-von-Harnack-Schule in Bad Hersfeld seit kurzem in neuem Licht erscheinen. Der alte Anstrich war teilweise abgeblättert und rissig, ein Neuanstrich zum Schutz des Mauerwerks nötig. In diesem Zuge werden auch gleich die Dachrinnen erneuert.

„Wenn das Gerüst einmal steht, ist es doch sinnvoll, die teilweise defekten Rinnen und Fallrohre auszutauschen", findet Landrat Dr. Michael Koch, der sich als zuständiger Schuldezernentin zusammen mit Schülern der 3. Klasse dieser Tage den Fortschritt der Maler- und Sanierungsarbeiten anschaute.

Die Kosten für Gerüst,- Maler- und Klempnerarbeiten belaufen sich auf etwa 48.000 Euro. Gelder, die der Landkreis Hersfeld-Rotenburg zusätzlich für Schulsanierungen zur Verfügung stellt. „Mit ein bisschen frischer Farbe ist es meist nicht getan an unseren Schulen“, erläutert Landrat Koch die Zusatz-Investitionen in die Schulen des Kreises. Für sogenannte „außer- und überplanmäßigen Ausgaben“ sind derzeit Aufträge in Gesamthöhe von 594.000 Euro erteilt worden, die Handwerkerfirmen haben ihre Arbeiten an den Schulen auch schon aufgenommen.

Im Haushalt 2017/2018 stehen insgesamt rund 24,7 Millionen Euro für Schulen zur Verfügung, so dass weiterhin Sanierungsarbeiten an den Liegenschaften vorgenommen werden können, die dazu beitragen, die Schulen im Landkreis sowohl baulich, als auch elektro- und IT-technisch instand zu halten. Auch in den kommenden Jahren wird der Schwerpunkt auf Schulsanierungen liegen.


Campus Bad Hersfeld wächst gewaltig  - StudiumPlus begrüsst 51 Erstsemester in neuen Räumen
Bad Hersfeld In neuen grosszügigen Räumlichkeiten konnte StudiumPlus am Campus Bad Hersfeld 51 Erstsemester begrüssen: Die dualen Studiengänge der Technischen Hochschule Mittelhessen haben im „Schilde-Forum“ nun deutlich mehr Platz. Die Erstsemester, die ab sofort dort dual studieren, haben sich in den Bachelor-Studiengängen Bauingenieurwesen,
Betriebswirtschaft und Ingenieurwesen immatrikuliert.  
„Sie können hier mit optimalen Rahmenbedingungen studieren“, freute sich Campusleiter Prof. Dr. Fabian Tjon. Der neue Campus umfasst 1670 Quadratmeter mit elf Hörsälen inklusive zwei PC-Räumen, vier Gruppenarbeitsräumen sowie Büro- und Aufenthaltsräumen.
Etwas ganz besonderes ist das neue Smart-Teaching-Lab mit 3D-Drucker. Tjon freute sich darüber, dass der Campus seit seiner Eröffnung 2010 kontinuierlich gewachsen sei: von 17
auf die Rekordzahl von 144 Studierenden, von 600 Quadratmetern Fläche auf fast 1700.
Damit ist Bad Hersfeld die grösste der sechs Aussenstellen von StudiumPlus. Die neuen
Räumlichkeiten böten nun Luft nach oben, so dass weiteres Wachstum möglich sei. „Lassen
Sie uns StudiumPlus weiterentwickeln“, appellierte er an die Erstsemester, aber auch an die
zahlreichen Gäste aus Hochschule, Politik und Wirtschaft.  
Der Leitende Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH),
Prof. Dr. Harald Danne, versprach den Erstsemestern, dass das Campus-Team, die
Dozenten und die betrieblichen Betreuer bereit stünden, um sie bei ihrem Studium zu
unterstützen und sie auf diesem neuen Lebensabschnitt zu begleiten. „Über 3000
Absolventen haben schon ihren akademischen Abschluss mit uns in der Regelstudienzeit
erreicht“, machte er ihnen Mut. Danne dankte besonders den Partnerunternehmen für ihr
Vertrauen in die jungen Menschen.  
Im Namen dieser über 750 Partnerunternehmen sprach Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V.

(CCD), in dem die Unternehmen zusammengeschlossen sind. Mit nur einer Handvoll Firmen sei man 2010 gestartet, heute seien es in der Region bereits 81, die für den praktischen Teil des Studiums stehen und Studierende bei sich beschäftigen. „Die Unternehmen investieren gemeinsam mit Stadt, Kreis und Hochschule sehr viel, um Ihnen bestmögliche Bedingungen
für Ihr Studium zu sichern“, betonte Müller. Das habe einen Grund: „Wissen ist die wichtigste Ressource!“

Mit 18.000 Studierenden sei die THM die grösste Hochschule für Angewandte
Wissenschaften in Hessen, sagte THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems. „Wir sind eine
forschungs- und anwendungsstarke Hochschule“, ergänzte er: Beispielsweise beim
hochaktuellen Thema Digitalisierung sei die THM gut aufgestellt – gerade StudiumPlus

übernehme eine Vorreiterrolle. „Hier in der Region gibt es viele tolle Firmen, die zum Teil
Weltmarktführer sind – wir wollen ihnen helfen, junge Talente an sich zu binden“, sagte
Willems.
Darüber freute sich auch die Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Hersfeld-Rotenburg,
Elke Künholz. „Wir arbeiten im Landkreis darauf hin, junge Leute zum Bleiben in der Region
zu motivieren.“ Das praxisorientierte Studium sei hochattraktiv für diese: „Sie wissen sofort,
für was Sie den Lehrstoff brauchen, weil Sie ihn im Unternehmen anwenden.“
„Wenn man ein Ziel hat und es gemeinsam mit Verbündeten angeht, dann hat man Erfolg“,
sagte Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling, der den Campus von Anfang an
gefördert und unterstützt hat. Das habe schon der Unternehmer Benno Schilde, nach dem
der Schilde-Park benannt ist, so gelebt. Den Blick nach vorne solle man daher auch mit dem
Besinnen auf die Herkunft verbinden – daher hatte Fehling auch angeregt, in die neuen
Räumlichkeiten einen kleinen Museumsraum zu integrieren, der das Arbeitszimmer Schildes
rekonstruiert und an den Begründer des Unternehmens erinnert, dessen Gebäude nun unter
anderem für ein zukunftsträchtiges Projekt wie StudiumPlus genutzt werden.     
Im Namen der Kommilitonen begrüsste Fabian Kattenpohl aus dem dritten Semester die
Neuankömmlinge. Er bestätigte, dass das duale Studium in Bad Hersfeld nicht nur sehr
professionell und praxisorientiert sei, sondern vor allem auch persönlich: „Die Dozenten
kenne jeden beim Namen und wollen nicht nur Stoff abarbeiten, sondern ganz konkret
Wissen für den späteren Beruf vermitteln.“
Erste Erfahrungen damit gemacht hat Laura Nieske, die ihr Studium im Logistikmanagement
aufgenommen hat. „Der Stoff ist bisher gut zu schaffen und der Campus ist toll ausgestattet“,
sagte sie. Zur Erstsemesterbegrüssung wurde sie von gleich zwei Vertreterinnen ihres
Unternehmens Continental in Bebra begleitet – ihrer Betreuerin Lena Helmke und der
Teamleiterin Weiterbildung, Antje Geiger. „Laura Nieske hat schon ein Praktikum in unserem
Unternehmen gemacht und hatte jetzt einen guten Start ins Studium“, berichtete Geiger. „Wir
schätzen die enge Verzahnung von Theorie und Praxis bei StudiumPlus sehr!“  
Aktuell werden in Bad Hersfeld die Bachelor-Studiengänge Bauingenieurwesen,
Betriebswirtschaft in der Fachrichtung Logistikmanagement, Ingenieurwesen Maschinenbau
und Ingenieurwesen Elektrotechnik angeboten. Insgesamt konnte StudiumPlus zum
Wintersemester 539 Erstsemester begrüssen, 345 am Campus Wetzlar und die übrigen 194
an den sechs Aussenstellen. Damit hat StudiumPlus nun insgesamt 1325 Studierende.
Nähere Informationen zu StudiumPlus gibt es unter www.studiumplus.de.




Bloß keinen Stress - Studienkreis in Bad Hersfeld gibt Tipps zur Prüfungsvorbereitung

Bloß keinen Stress - Studienkreis in Bad Hersfeld gibt Tipps zur Prüfungsvorbereitung

In wenigen Monaten stehen für viele Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfungen an. Der Gedanke daran bereitet so manch einem schlaflose Nächte und erzeugt Stress. Das Nachhilfeinstitut Studienkreis gibt Tipps, um unnötige Panik zu vermeiden. An erster Stelle steht eine strukturierte Vorbereitung. „Viele lernen planlos drauflos und verlieren sich bald im Stoffdickicht“, erklärt Studienkreis-Leiter Steffen Ehlert. Hilfreich sei deshalb spätestens jetzt ein Gespräch mit dem Lehrer. Das verschafft Klarheit darüber, welche Inhalte wichtig sind und welche Kompetenzen der Lehrer erwartet. Nützlich sei es auch, sich einige Probeprüfungen anzusehen, um ein Gefühl für den Prüfungsstoff zu bekommen. Ebenfalls wichtig: ein Lernplan, unterteilt in einen Gesamtplan, in Wochen- und Tagespläne, die immer ausreichend Freizeit und Reservezeit berücksichtigen. Denn es kommt immer mal etwas dazwischen. Am Anfang steht ein grober Überblick über den Stoff. Der lässt sich zum Beispiel mithilfe von Lexikoneinträgen, Inhaltsverzeichnissen und Zusammenfassungen in Büchern oder Video-Tutorials verschaffen. Beim Lernen gilt dann später: lieber fünfmal eine Stunde lernen als einmal fünf Stunden.

„Ein Schüler sollte sich im Klaren darüber sein, mit welchen Lernschwierigkeiten er ganz persönlich zu kämpfen hat und was er dagegen tun kann“ so Steffen Ehlert. Wem es zum Beispiel an Selbstbewusstsein mangelt und wer sich deshalb einen schwierigen Stoff nicht zutraut, schaut sich am besten erst einmal an, was er schon erfolgreich gelernt hat. Wer sich dagegen leicht ablenken lässt, für den gilt: Fällt der Kinobesuch mit Freunden in die geplante Lernzeit, lieber einen alternativen Termin vorschlagen.

Viele weitere Tipps enthält ein E-Paper zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung, das es als kostenlosen Download gibt: studienkreis.de/abschlusspruefung.

Kontakt:

Studienkreis Bad Hersfeld
Steffen Ehlert
Dudenstraße 16
36251 Bad Hersfeld
Telefon: 0 66 21/7 53 06
Beratung: Mo.-Fr. 14:00-17:00 Uhr
E-Mail: bad-hersfeld@studienkreis.de
Internet: https://www.studienkreis.de/nachhilfe-bad-hersfeld/
Telefonische Erreichbarkeit: Mo.-So. 7.00-22.00 Uhr


Praxisnahe Aubildung in der Berufsschule - Auszubildende Zahnmedizinische Fachangestellte erhalten Röntgengerät

Die Auszubildenden Zahnmedizinischen Fachangestellten an den Beruflichen Schulen Obersberg können nun dank eines gespendeten OPG-Röntgengeräts noch praxisorientierter arbeiten. Zahnarzt Yorrik Ruppel aus Schenklengsfeld übergab Ende September das Gerät an die Auszubildenden und ihre Fachlehrerin Dr. Regina Krause-Faßbender. „Mit diesen Geräten werden in den Zahnarztpraxen Übersichtsaufnahmen über das gesamte Kauorgan erstellt“, erläutert Dr. Regina Krause-Faßbender.  

Am gespendeten Gerät können die angehenden Zahnmedizinischen Fachangestellten zukünftig die korrekte Einstellung und die Positionierung des Patienten üben. Röntgenaufnahmen werden natürlich aus Strahlenschutzgründen nicht in der Berufsschule gemacht.

„Wir freuen uns sehr über diese Neuanschaffung, denn es stellt einen Gewinn für den Röntgenunterricht dar, der ein wichtiger Schwerpunkt der Ausbildung der Zahnmedizinischen Fachangestellten ist“, freut sich Dr. Regina Krause-Faßbender.

Fàilte! Willkommen in Dublin  oder Zu Gast in Dublin - Studierende der Technikerschule Bad Hersfeld zum zweiten Mal in Dubli.
Im Rahmen der 2016 gegründeten Englisch-AG reisten acht angehende Techniker mit ihren beiden Englischlehrerinnen Susan Nielsen und Brigitte Arens nach Dublin.

Zweck der Reise war die Anwendung und Vertiefung der englischen Sprachkenntnisse in authentischer Lernumgebung. Denn in der heutigen Zeit sind im Berufsleben nicht nur Fachkenntnisse bei den Studierenden der Fachschule Technik gefordert, sondern auch gute Englischkenntnisse. Neben berühmten Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Trinity College mit der Old Library und dem weltberühmten Book of Kells, besuchte man auch das Guinness Storehouse und die Jameson Whiskey Distillery. Die Teilnahme an einem traditionellen Irish Musical Pub Crawl sowie ein Ausflug nach Malahide Castle und Howth im Nordwesten von Dublin rundeten das Besuchsprogramm ab.

Während des fünftägigen Aufenthalts bekamen die Studierenden täglich viele Gelegenheiten, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und einen guten Einblick in die Kultur des Landes zu gewinnen. Besonders die leichte und humorvolle Lebensart der Iren machte großen Eindruck auf die angehenden Techniker.
Besonderen Dank gilt den beiden Fördervereinen der Beruflichen Schulen Obersberg, propäd e.V. und Freundeskreis der Beruflichen Schulen, die mit ihrer großzügigen finanziellen Unterstützung den Studierenden die Teilnahme an dieser äußerst erfolgreichen Studienfahrt ermöglichten.

 

Botschafterprogramm von StudiumPlus geht weiter  
Studierende werben im dritten Jahr erfolgreich für duales Studienprogramm Wetzlar. Junge Menschen authentisch und auf Augenhöhe über das duale
Studienangebot der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) informieren, das ist die Aufgabe der Botschafter von StudiumPlus. Mit insgesamt 36 Studierenden und Ehemaligen geht das Programm nun bereits in die dritte Runde. Beim Jahrestreffen der Botschafter freuten sich die Verantwortlichen von StudiumPlus über insgesamt 15 neue Studierende, die zukünftig nicht nur an Schulen in ganz Hessen, sondern auch bei
ausgewählten interessieren Unternehmen über das duale Studienprogramm informieren werden.  
„Jede Einrichtung lebt davon, dass es Menschen gibt, die mehr tun, als die Pflicht von Ihnen verlangt“, so Norbert Müller. Der Vorstandsvorsitzende des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), in dem die über 750 Partnerunternehmen von StudiumPlus organisiert sind, freute sich über das Engagement der bestehenden Botschafter ebenso wie über die hohe Zahl der Neuzugänge. „Sie alle leisten einen wertvollen Beitrag dafür, dass die Unternehmen der Region qualifizierte Nachwuchskräfte erhalten, die für die Zukunftssicherung unerlässlich sind.  
„Wer könnte besser über die Vorteile der Kombination aus Theorie und Praxis im dualen Studium berichten als unserer Studierenden, die StudiumPlus aus eigener Erfahrung kennen?“, betonte Anita Röhm, Geschäftsführende Direktorin des Wissenschaftlichen
Zentrums Duales Hochschulstudium (ZDH). „Herzlichen Dank, dass Sie uns mit Ihrem Einsatz helfen, StudiumPlus weiter zu stärken.“   

Im Rahmen des Projekts bieten die Botschafter an ihren früheren Schulen unterschiedliche Arten von Informationsveranstaltungen. Ganz gezielt gehen sie z.B. in einzelne Klassen, sind bei Informationstagen präsent oder stehen als Ansprechpartner
für Einzelgespräche bereit. Aufgrund der positiven Ergebnisse, die der Einsatz der Botschafter an Schulen in den letzten beiden Jahren gebracht hat, stünden die Studierenden und Ehemaligen zukünftig auf Anfrage auch interessierten Unternehmen
als Ansprechpartner zur Verfügung, so Müller.  
 
Schulen oder Unternehmen, die Interesse am Besuch eines Botschafters von StudiumPlus haben, können sich Annette Lust wenden. Sie ist erreichbar unter E-Mail
lust@studiumplus.de oder Telefon 06441-2041-244.  

Bad Hersfeld, 29. August 2017

Seit 45 Jahren erfolgreich - Technikerschule Bad Hersfeld verabschiedet 1500. Absolventen

Die Sommerferien sind zu Ende und das neue Schuljahr hat begonnen. Auch für die Technikerschule startet ein weiterer Jahrgang mit neuen Studentinnen und Studenten, die alle noch einmal in Voll- oder Teilzeit „die Schulbank drücken“ werden. Wie erfolgreich die Technikerschule Bad Hersfeld ist, zeigt sich daran, dass kürzlich der 1500. Absolvent geehrt wurde.
Seit nunmehr 45 Jahren gibt es die Technikerschule Bad Hersfeld. Eine lange Zeit, in der es viele Herausforderungen zu meistern gab. Abhängig von der Konjunktur gingen die Bewerberzahlen mal rauf, mal runter. Hinzu kamen die rasanten technischen Entwicklungen, auf die es zu reagieren galt und mit denen Schritt gehalten werden musste. Und natürlich, das durfte nicht vernachlässigt werden, die Erstausbildung der jungen Leute. Denn nur wenn sich genügend junge Leute finden, die eine Erstausbildung in den einschlägigen Fachrichtungen Elektrotechnik, Metalltechnik oder Mechatronik durchlaufen, kann es auch genügend Bewerber für die Technikerschule geben.
Für den zuständigen Abteilungsleiter Michael Weiser war es eine besondere Ehre, die Auszeichnung des 1500sten Absolventen vorzunehmen. Er unterrichtet selbst in der Fachschule für Technik und weiß, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, diese Schulform so lange und so erfolgreich aufrecht zu erhalten. Zudem bedankte er sich in diesem Zusammenhang auch bei seinen Kolleginnen und Kollegen sowie bei seinen Vorgängern, die sich mit aller Kraft für die Belange der Technikerschule einsetzen bzw. eingesetzt haben und mit ihrer Arbeit dafür gesorgt haben, dass sich mehr als 1500 junge Menschen staatlich geprüfte/r Technikerin/ Techniker nennen dürfen.
Die Technikerschule muss stets auf dem aktuellsten Stand sein und steht immer wieder vor gravierenden Umwälzungen. „Die rasante Entwicklung im Bereich Digitalisierung wird unsere Arbeit in den nächsten Jahren bestimmen. Hier gilt es, sich gut aufzustellen, damit das Bildungsangebot „Fachschule für Technik“ in unserer Region fortbestehen kann und das Lehrerteam für die Zukunft gut gerüstet ist“, so Weiser abschließend.

 Bad Hersfeld, 10. August 2017

Ein Testmonat Profi-Nachhilfe bei der Schülerhilfe - Erfolgreich ins neue Schuljahr starten mit dem Angebot der Lernexperten  
 
Das neue Schuljahr steht bevor, und nach der erholsamen Ferienzeit heisst es jetzt wieder: Vokabeln lernen, Hausaufgaben machen
und Arbeiten schreiben. Damit das neue Schuljahr erfolgreich beginnen kann, bieten die Schülerhilfen in Bad Hersfeld einen Testmonat Profi-Nachhilfe für nur 39 Euro* an.
So können Eltern, die für ihr Kind die optimale Lernförderung wünschen, das Angebot der Schülerhilfe einen Monat lang unverbindlich ausprobieren.  
Das Angebot beinhaltet einen kostenlosen Lerncheck zur genauen Lernstandanalyse des Kindes. So können die Nachhilfelehrer genau erkennen, welche Förderung am besten ist. Zusätzlich haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das Online-LernCenter der Schülerhilfe gratis zu nutzen und die Lerninhalte auf anschauliche Weise zu vertiefen.  
 
Neben dem klassischen Nachhilfeunterricht können im Online-LernCenter Lernvideos und Übungsaufgaben genutzt und Live-Foren besucht werden. Damit können die Lerninhalte der neuen Jahrgangsstufe von Anfang an geübt werden.   
 
Die Schülerhilfe wurde für die beste Servicequalität von TESTBILD und Statista GmbH in der Kategorie „Geld, Versicherung und Versorgung: Nachhilfeanbieter“ ausgezeichnet.  
 
Die Schülerhilfe in Bad Hersfeld hält ausserdem ein breites Angebot für die unterschiedlichsten Lernbedürfnisse bereit. Alle Informationen dazu gibt es vor Ort, Breitenstrasse. 20, telefonisch unter 06621/65595  oder unter
www.schuelerhilfe.de/bad-hersfeld.  
 
 * 1 Testmonat für 39 €, 2 Unterrichtsstunden = 1 Doppelstunde pro Woche, maximal 8 Unterrichtsstunden pro Monat, Einzelunterricht in der kleinen Gruppe. Gültig nur für Neukunden. Gültig nur in teilnehmenden Schülerhilfen. Gültig für 1 Monat ab dem 1. Schultag nach den Sommerferien 2017. Nicht gültig in Verbindung mit anderen Aktionen, Angeboten, Coupons oder Rabatten. Gilt nicht bei durch öffentliche/staatliche Einrichtungen geförderten Massnahmen.


Bad Hersfeld, 24. Juli 2017

StudiumPlus informiert über geplante Fachrichtung Technische
Gebäudeausrüstung  
Fachleute für die komplexen technischen Elemente in Gebäuden
Wetzlar/Bad Vilbel. Ob Lüftungs-, Sanitär-, Heizungs- oder Aufzugsanlagen – egal welcher
der zahlreichen Teilbereiche betroffen ist, die moderne Gebäudetechnik wird immer
aufwändiger. Fachleute, die bei der Gebäudeplanung das „grosse Ganze“ der technischen
Ausrüstung überblicken, sind gesucht wie nie zuvor. StudiumPlus, das duale
Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), begegnet diesem
Bedarf mit der Konzeption einer neuen Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung im
dualen Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen. Diese startet voraussichtlich zum

Wintersemester 2018/19. Wie stets bindet die Hochschule die regionale Wirtschaft in die Entwicklung der Fachrichtung mit ein. Daher luden die Verantwortlichen zu einer Informations- und Diskussionsrunde nach Bad Vilbel ein, die bei den Planungsbüros sowie ausführende Unternehmen der TGA-Branche der Region auf grosses Interesse stiess.  „Das neue Studienangebot am Campus in Bad Vilbel soll den Absolventen ein breites
Wissen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) vermitteln“, berichtete Prof. Dr. Jens Minnert, Studiengangsleiter für Bauingenieurwesen. „Die Fachrichtung gliedert sich in die beiden Vertiefungsfelder Mechanische Anlagen mit den Inhalten Heizungs-, Lüftungs-,
Klima-, und Sanitärtechnik sowie Elektrische Anlagen der Stark- und Schwachstromtechnik“, so Minnert. Etwa 30 Unternehmensvertreter waren gekommen, um ihr Interesse an qualifiziertem Nachwuchs für die TGA-Branche zu bekunden.  
 „Toll, dass die THM unser Berufsbild in den Fokus nimmt“, sagte Andreas Klöffel, der das Netzwerk Planer Technische Gebäude-Ausrüstung (TGA) e. V. mitbegründet hat. „Wir suchen händeringend Nachwuchskräfte und diese können wir nun selbst qualifizieren. Mit Hilfe des dualen Studienangebots von StudiumPlus erhalten wir nun junge Talente, die innerhalb von drei Jahren voll einsatzfähig sind.“ „Unsere Studierenden sind an der THM immatrikuliert und haben einen Studienvertrag mit einem der über 740 Partnerunternehmen, die auch eine Vergütung zahlen“, berichtete Prof. Dr. Jens Hossfeld, der bei StudiumPlus für neue Studienangebote verantwortlich ist. „Die Hälfte des Studiums verbringen die
Studierenden im Unternehmen, wo sie selbständig in Projekten mitarbeiten und dabei von Professoren begleitet werden.“
Damit die geplante Fachrichtung auch tatsächlich passgenau wird, konnten die Unternehmensvertreter das bislang entwickelte Curriculum besprechen. Während einige der Gäste den Studiengang als zu 100 Prozent passgenau beschrieben, wünschten sich andere
beispielsweise einen Ausbau des Wahlpflichtangebots, um die Studierenden noch mehr in die in ihrem Unternehmen notwendige Richtung bringen zu können. „Wir werden versuchen, möglichst viele Ihrer Impulse zu berücksichtigen“, sagte Minnert. Mit Blick auf die firmenspezifischen Anforderungen könnten die Unternehmen selbst aber auch in den Praxisphasen eigene Schwerpunkte setzen. Der Studiengangsleiter freute sich über die zahlreichen Anregungen, die die Hochschule aus den Unternehmen bekam: „Wir werden darauf flexibel reagieren – das ist eine Stärke von StudiumPlus.“
StudiumPlus ist der grösste Anbieter dualer Studienangebote in Hessen. Es hat seinen Hauptsitz in Wetzlar und sechs Aussenstellen. Aktuell sind insgesamt über 1200 Studierende immatrikuliert. Die aktuell zehn Studiengänge mit insgesamt 20 Fachrichtungen bieten ein akademisches Studium auf hohem Niveau, das sich an den Anforderungen der betrieblichen Praxis ausrichtet.
Nähere Informationen zur Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung gibt es bei Lena
Krause, krause@studiumplus.de, 06101/34963-483

Bad Hersfeld, 12. Juli 2017

Guter Start in eine Zukunft voller Möglichkeiten - StudiumPlus verabschiedet 33 Absolventen am Campus Bad Hersfeld  

Hochsommerliche Stimmung und strahlende Gesichter im Schilde-Park: Mit über 200 Gästen und einem Festakt feierte StudiumPlus, das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), seine diesjährigen Absolventen am Campus Bad Hersfeld. Nach drei Jahren intensiven Studiums durften 33 junge Frauen und Männer ihre Bachelor-Urkunden in Empfang nehmen: 18 von ihnen mit dem Abschluss im Studiengang Betriebswirtschaft in den Fachrichtungen Mittelstandsmanagement und Logistikmanagement, 15 im Studiengang Ingenieurwesen mit den Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik.

„Damit hat das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen in Bad Hersfeld gemeinsam mit den Partnerunternehmen insgesamt schon 167 junge Menschen in der Region für die Region qualifiziert“, freute sich Campusleiter Prof. Dr. Fabian Tjon. „Diese gute Entwicklung ist nur möglich durch die tolle Zusammenarbeit der Hochschule mit der Wirtschaft, der IHK und der Politik“, hierfür bedanke sich Herr Tjon bei allen Beteiligten.





Stellvertretend für alle Partnerunternehmen beglückwünschte Norbert Müller, der Vorstandsvorsitzende des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), die Jungakademiker zur ihrem erfolgreichen Abschluss. „Sie werden heute ins Berufsleben hinein motiviert, denn mit Ihrem Abschluss bei StudiumPlus haben Sie das beste Rüstzeug, um Ihre Zukunft optimal zu gestalten“, betonte Müller und appellierte: „Nutzen Sie die Chancen, denn Sie werden gebraucht!“

„Nur gut ausgebildete Menschen können Zukunft bewältigen“, machte der Erste Stadtrat der Stadt Bad Hersfeld, Gunter Grimm, den Absolventen Mut. „Ihr erfolgreich absolviertes duales Studium ist eine hervorragende Investition in Ihre eigene Zukunft. Aber arbeiten Sie auch kontinuierlich weiter an Ihren Kompetenzen.“

Über eine besondere Aufgabe freute sich die Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Elke Künholz, die in ihrem Grußwort an die Absolventen appellierte: „Bleiben Sie im Landkreis Hersfeld Rotenburg, auch wir haben hier Weltmarktführer.“ Im Namen der Kreisverwaltung zeichnete sie später den mit der Note 1,2 besten Absolventen des Studienganges Betriebswirtschaft Tobias Merle von der Viessmann Werke GmbH & Co.KG aus.

Den Preis für den besten Absolventen im Studiengang Ingenieurwesen bekam Sebastian Hohmann für seinen Abschluss mit der Traumnote 1,0. Er erhielt den Grenzebach-Preis aus den Händen von Nancy Fiebig-Weisheit, der stellvertretenden Personalleiterin der Grenzebach BSH GmbH, die sich besonders darüber freute, dass der Preis „in der Familie bleibt“: Das Partnerunternehmen des Preisträgers ist die Grenzebach BSH GmbH.    

Stolz auf das Erreichte und die Verbundenheit mit ihrer Hochschule und dem Standort Schilde-Park brachte Tanita Reed im Grußwort der Absolventen zum Ausdruck. „Wir haben viel über uns selber gelernt und uns auch ganz persönlich weiterentwickeln können“, berichtete die 26-Jährige, die sich ausdrücklich beim Team von StudiumPlus für die tolle Betreuung bedankte. Ihren ehemaligen Kommilitonen gab sie ein Zitat von Walt Disney mit auf den Weg: „Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.“

 

Bad Hersfeld, 05. Juli 2017

Mit dem Zeugnis auf neuen Spuren - Absolventinnen und Absolventen an den Beruflichen Schulen Obersberg verabschiedet

 Wenn es jedes Jahr auf die Sommerferien zugeht, heißt es für viele Schülerinnen und Schüler sowie für deren Lehrkräfte Abschied zu nehmen. Das Ziel, einen höheren Abschluss zu erlangen, haben die meisten jungen Menschen dann erreicht und bekommen dies in Form von Zeugnissen dokumentiert. Dies war auch in der vergangenen Woche an den Beruflichen Schulen Obersberg der Fall.  

In zwei zeitlich getrennten Veranstaltungen wurden zum einen die Absolventen der Technikerschule und zum anderen die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule (FOS) sowie der Zweijährigen Berufsfachschule (BFS) verabschiedet. Beide Veranstaltungen fanden im AudiMax am Schulcampus Obersberg statt. Zur Technikerverabschiedung begrüßte Dirk Beulshausen, Schulleiter der Beruflichen Schulen Obersberg, die Gäste und beglückwünschte die 25 Absolventen, die sich ab sofort „Staatlich geprüfte Techniker“ nennen dürfen. 

Jens Hartmann, Bildungsberater der IHK, zollte den Absolventen seinen ganzen Respekt. „Ich weiß genau, was es bedeutet, sich der Herausforderung einer Fortbildung zu stellen“, so Herr Hartmann.
Als Vertretung des Landkreises übermittelte Heinz Schlegel die besten Grüße und wünschte den Absolventen eine erfolgreiche Zukunft.

Die diesjährige Festansprache hielt Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur für Arbeit. Er machte zunächst deutlich, dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt in den letzten Jahren deutlich geändert habe und die positive Entwicklung der Arbeitslosenzahlen unserer Region über dem Landesdurchschnitt liege. Er sieht für die Zukunft weitere dramatische Veränderungen, die sich auf das bevorstehende Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge bezieht, aber auch auf die fortschreitende Digitalisierung. „Hier werden deutlich mehr Arbeitsplätze betroffen sein, als bisher angenommen. Mit dem Bildungsangebot der Fachschule in der „Mechatronik“ und der „Automatisierungstechnik“ sei man an den Beruflichen Schulen hinsichtlich der technologischen Entwicklungen gut aufgestellt und könne jungen Leuten die Empfehlung aussprechen, dieses Bildungsangebot wahrzunehmen“, erläuterte Dombrowski. Dies belegte er mit aktuellen Zahlen des Landes Hessen, die besagen, dass im Bereich „Mechatronik“ ca. fünf offene Stellen auf einen Arbeitssuchenden kommen, im Bereich „Automatisierungstechnik“ sind es derzeit drei Stellen, Tendenz steigend.

Für besondere Leistungen erhielt Paul Klaus einen Buchpreis. Christopher Spies wurde mit dem Konrad-Zuse-Zertifikat geehrt, das ihm von Hannelore Zuse, Tochter von Konrad Zuse, persönlich überreicht wurde. Dirk Landsiedel, Vorsitzender des Freundeskreises der Beruflichen Schulen, verdeutlichte, dass für die Vergabe des Konrad-Zuse-Zertifikats nicht nur herausragende Leistungen honoriert werden, sondern auch die Persönlichkeit und die menschliche Seite eines Studierenden ausschlaggebend seien.

Als Vertreter der Absolventen bedankte sich Frank Schubert bei den Lehrkräften und wünschte seinen Nachfolgern viel Erfolg für das zweite Studienjahr. Die Eröffnung der Verabschiedungsfeier der BFS und FOS erfolgte ebenfalls durch Schulleiter Dirk Beulshausen. Er begrüßte die Anwesenden, insbesondere die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen. „Es ist heute nicht eure erste Schulentlassung, aber für die meisten von euch voraussichtlich die letzte in der Vollzeitschulform“, schickte er in seinem Rückblick über die vergangenen zwei Jahre an der BSO voraus. Besonders hob Beulshausen hervor, dass in der Fachoberschule erstmalig zentrale Prüfungen stattgefunden haben und dass trotz recht kurzer Vorbereitungszeit alles reibungslos verlaufen sei.

Er gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zu ihrem nun erworbenen Abschluss und garantierte ihnen, dass sie damit gut auf die Zukunft vorbereitet sind. Als Gastredner sprach Jan Rohr zu den Anwesenden. Als ehemaliger Schüler der BFS und der FOS konnte er sich sehr gut in die Absolventinnen und Absolventen hineinversetzen. Er erinnerte sich noch gut an seine Zeit als Schüler an der BSO und ließ diese Revue passieren. Im Nachhinein empfand er diese Zeit als sehr lehrreich - nicht nur, was das Fachliche betrifft, insbesondere habe er im Bereich der Sozialkompetenz viel gelernt. „In jedem von uns steckt mehr als im ersten Moment ersichtlich ist. Traut euch was! Denn aus Fehlern kann man lernen“, machte er den jungen Leuten Mut.  

Als Vertreter der Lehrkräfte sprach Studienrat Hans-Peter Mody. Im Vorfeld fotografierte er die Füße aller sieben Abschlussklassen, warf diese Bilder während seiner Ansprache an die Wand und baute seine Rede darauf auf. „Eure Füße haben euch bis hierher getragen“ und zählte alle Orte auf, die sie in den vergangenen Jahren gemeinsam als Klassen mit ihren Füßen besucht haben. Neben einigen Anekdoten, die er zu jeder Klassen erzählen konnte, versicherte er den Zuhörern: „Und nun werdet ihr als Absolventen eure Fußspuren an der BSO hinterlassen.“
Es folgte die Ausgabe der Zeugnisse durch die entsprechenden Klassenlehrerinnen und –lehrer sowie die Vergabe von Prämien für besondere Leistungen. Theresa Hannawald, Jakob Kallenbach (beide FOS) sowie Kai Weber (BFS) erhielten als Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen Buchpreise. 

Abschließend bedankten sich die Abschlussklassen in Form von Reden, Beiträgen und Geschenken bei ihren Lehrerinnen und Lehrern für die vergangene gemeinsame Zeit. Musikalisch umrahmt wurden die Verabschiedungen vom „Symphonic Knights Orchestra“ der Gesamt- und Modellschule Obersberg, unter der Leitung von Frau Beyer.

Bad Hersfeld, 30. Juni 2017

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht - Sozialassistenten und Fachschüler Sozialwesen verabschiedet

12 Sozialassistenten, 4 junge Männer und 8 jungen Frauen, haben kürzlich im Audimax am Schulcampus Bad Hersfeld ihren Abschluss als „Staatlich geprüfte Sozialassistentinnen/ Sozialassistenten“ der Beruflichen Schulen Obersberg in Bad Hersfeld erhalten. Mit großer Anerkennung und Lob übergab die Klassenlehrerin Kirsten Siegl die Abschluss-Zeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen. Zudem wurde Kilian Schwab als Jahrgangsbester ausgezeichnet.

Die Schülerinnen und Schüler haben zwei Jahre Ausbildung mit vielen praktischen Erfahrungen in pädagogischen und pflegerischen Einrichtungen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg durchlaufen. Im Mai und Juni absolvierten sie die schriftlichen und praktischen Abschlussprüfungen. Nun ist es geschafft, die Prüfung ist bestanden und es beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Die meisten Sozialassistenten gehen in die Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher an die Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik, nach Heimboldshausen.

Zusammen mit den Sozialassistenten wurden auch 30 Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Sozialwesen, Fachbereich Sozialpädagogik, verabschiedet. Die Klassenlehrerinnen Claudia Fink und Edeltraud Andrulis-Fiederer lobten die beiden Klassen in ihren Ansprachen und überreichten die Zeugnisse an die angehenden Erzieherinnen und Erzieher.

Leonie Gerlach, Janina Schandelmaier, Manuela Schmelz und Victoria Wiegand waren in diesem Jahr die Jahrgangsbesten. Sie schlossen mit einer Traumnote von 1,5 ab, wofür sie einen Buchpreis erhielten. Victoria Wiegand wurde zudem noch für ihr soziales Engagement als SV-Sprecherin ausgezeichnet.

Als Dank und Anerkennung über den Abschluss haben die Absolventen künstlerische und humorvolle Beiträge vorbereitet. So haben sie beispielsweise das Lied „Wunder“ von Andreas Bourani in Gebärdensprache vorgetragen. Aber auch die Lehrkräfte wurden bedacht. Sie erhielten Urkunden mit netten Kommentaren aus der zweijährigen Ausbildungszeit.

Die Absolventinnen und Absolventen gehen im nun folgenden Anerkennungsjahr in pädagogische Einrichtungen im Elementarbereich, d.h. in die Krippe oder Kita, in die Jugendarbeit oder begleiten Menschen mit Beeinträchtigungen, wie z.B. in der Werkstatt für Behinderte in Bebra oder in der Wohnstätte in Sorga und Heringen.

Den Abschluss der Verabschiedung bildete das Luftballonsteigen mit besten Wünschen für die Zukunft sowie ein festliches Buffet, das von den Schülerinnen und Schülern der Sozialassistenz und den Studierenden der Fachschule gestaltet und angerichtet wurde.

Bad Hersfeld, 29. Juni 2017

Rollstuhlbasketball zum Schuljahresende

Kurz vor Schuljahresende bekamen einige Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen Obersberg (BSO) die Möglichkeit geboten, sich im Rollstuhlbasketball zu testen. Christina Berg, Lehrkraft an der BSO, stellte den Kontakt zu Sebastian Arnold von der Unfallkasse Hessen (UKH) her und lud diesen nach Bad Hersfeld ein.

„Die Jugendlichen sollen Bewegungserfahrung sammeln, das ist mir als Sportlehrerin wichtig“, äußerte sich Christina Berg. Diesen Aspekt unterstützt auch die UKH und möchte durch Projekte wie das Rollstuhlbasketball dem Bewegungsmangel entgegenwirken, da sie um die Zusammenhänge zwischen den mangelnden motorischen Fähigkeiten der Kinder und deren Unfälle wissen. Denn: Kinder, die sich gut bewegen können, haben weniger schwere Unfälle.
Den Schülerinnen und Schülern, die sich aus einer Berufsfachschule sowie einer Kooperation der Gesamtschule Niederaula zusammensetzten, bereitete das Rollstuhlbasketball sichtlich Spaß. Sebastian Arnold, der selbst im Rollstuhl sitzt, leitete die jungen Leute an und zeigte ihnen Tricks, wie sie mit dem ungewohnten Gefährt umgehen.

Doch nicht nur die Bewegung war die Intention von Christina Berg, um den Rollstuhlbasketball auf den Obersberg zu holen, sondern auch, um Inklusion im Schulsport erlebbar zu machen. „Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Thema Behinderung aktiv und spielerisch auseinander. Dies hat zur Folge, dass Berührungsängste abgebaut werden und Jugendliche mit und ohne Handicap lernen, dass sie gemeinsam Sport treiben können und dass dies richtig Spaß macht. Ich denke, das ist uns mit der heutigen Veranstaltung gelungen“, so Berg abschließend.

Alle Beteiligten waren der Meinung, dass dies im nächsten Jahr wiederholt werden sollte.

Bad Hersfeld, 29. Juni 2017

Museum mal anders - Studierende gestalten Mitmach-Stationen für das Heimatmuseum Friedewald

Im Rahmen der Initiative „Kulturkoffer Hessen“ unterstützen die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik in Heimboldshausen den Heimatverein Friedewald. Mit pädagogisch geplanten Aktivitäten beteiligen sie sich an der Konzeptumstellung des Heimatmuseums. Initiiert und begleitet wird das Projekt von den Lehrerinnen Cornelia Friedrich-Rau, Stefanie Killmer, Birgit Licht und Kirsten Siegl.

Nach der ersten Besichtigung des Museums und einer gemeinsamen Bewertung der Ausstellung war schnell klar, dass das Museum nicht mehr den Ansprüchen der heutigen Zeit und insbesondere der der Kinder genügt.

Als Schwerpunkt für die Mitmach-Möglichkeiten haben sich die Studierenden die alten Handwerke ausgesucht. Es entstanden Stationen, an denen verschiedene handwerkliche Techniken selber ausprobiert werden können. Zukünftig wird es kleine, leicht nachzubauende Webrahmen inklusive Schiffchen geben oder Körbe zum Flechten. Zudem kann man auf verschiedene Arten erfahren, wie Mehl hergestellt wird oder wie man mit Modeln (Stempeln) eigene individuelle Drucke für Kleidung herstellen kann und vieles mehr. Für diejenigen, die etwas mehr über seine Heimat und die Umgebung Friedewald erfahren möchten, besteht die Möglichkeit, sich den Film über die Wasserburg und die umliegenden Bodendenkmäler in Ruhe anzuschauen. Alle Stationen haben während der Präsentation am 20. Juni 2017 bereits den Praxistest bestanden. Eine Gruppe der Kindertagesstätte „Schlosszwerge“ nahmen die einzelnen Stationen unter die Lupe und fanden sie sehr gelungen.

Bad Hersfeld, 08. Juni 2017

Urlaub, Sonne und mehr - Lernen auch über Laptop

Clever durch die Ferien mit Smartphone und Co.

Studienkreis in Bad Hersfeld lädt zu Ferienkursen ein und verschenkt digitalen Lernratgeber.

Schon bald startenin Hessen die Sommerferien. Zeit sich von den Anstrengungen des Schuljahres zu erholen und gründlich abzuschalten. Komplett abschalten wollen Schülerinnen und Schüler aber nicht unbedingt ihre Smartphones, Tablets und Laptops. Denn diese helfen ihnen, die Langeweile zu vertreiben, und ermöglichen den Austausch mit Freunden. Ob im Urlaub oder zu Hause: Man kann mit Smartphone und Co. in den Ferien obendrein eine Menge lernen, ohne dass dies in Stress ausartet. Im Gegenteil: Digitales Lernen in den Sommerferien kann sogar Spaß machen. „Clever durch die Ferien“ heißt ein kostenloses E-Paper von Studienkreis und Magazin Schule, das ab sofort von der Internetseite studienkreis.de/clever-durch-die-ferien heruntergeladen werden kann. Ob Geo-Caching, Augmented Reality oder Knobeleien: In dem digitalen Ratgeber finden sich viele Tipps für lehrreiche Apps, Podcasts, Videos, Websites, Animationen und Spiele, mit denen Schülerinnen und Schüler ihre Ferienzeit kreativ, mobil und spannend gestalten können.

Die Nachfrage nach Ferienangeboten ist im Studienkreis in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Deshalb bietet das Nachhilfeinstitut wie schon im vergangenen Jahr während der kompletten schulfreien Zeit Ferienkurse an. Darin schließen die Kinder und Jugendlichen entspannt Lücken, frischen in Ruhe Stoff auf und bereiten sich gemeinsam auf einen guten Start ins neue Schuljahr vor. „Mit nur 36 Euro für zehn Unterrichtsstunden bedeuten die Ferienkurse für Eltern eine günstige und verlässliche Förderung und Betreuung ihrer Kinder“, sagt Studienkreis-Leiter Steffen Ehlert und fügt hinzu:„Auch wer in den Ferien lernt, sollte die schulfreie Zeit vor allem zur Erholung nutzen.“ Deshalb lernen die Schülerinnen und Schüler im Studienkreis nur während eines Teils der Ferien und auch dann nur wenige Stunden pro Tag.
Manche Schüler haben am Ende der Ferien die Chance, die verpasste Versetzung mit einer bestandenen Nachprüfung doch noch zu schaffen. Für sie bietet der Studienkreis spezielle Nachprüfungskurse im Einzelunterricht an.

Kontakt:
Studienkreis Bad Hersfeld

Steffen Ehlert
Dudenstraße 16
36251 Bad Hersfeld
Telefon: 0 66 21/7 53 06
Beratung: Mo.-Fr. 14.00-17.00 Uhr
E-Mail: bad-hersfeld@studienkreis.de

Internet: https://www.studienkreis.de/nachhilfe-bad-hersfeld/

Bad Hersfeld, 02. Juni 2017

Projektpräsentation an der Technikerschule Bad Hersfeld

Projektpräsentation an der Technikerschule Bad Hersfeld

Ihre Projektarbeiten in den Schwerpunkten Energietechnik und Prozessautomatisierung präsentiert das diesjährige Abschlusssemester der Technikerschule Bad Hersfeld am 7. Juni.

Die Studierenden haben, unterstützt durch das Lehrerteam, Lösungen zu anspruchsvollen Aufgaben
der Automatisierungstechnik und Mechatronik entwickelt, die sie vorstellen werden.

Es erwarten Sie Kurzvorträge der einzelnen Projektgruppen. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich an Informationsständen über die genaue technische Umsetzung der Projektaufgaben zu informieren. 

Sie sind an Technik interessiert? Dann kommen Sie am Mittwoch, den 7. Juni 2017 ab 17.30 Uhr ins Audimax am Schulcampus Obersberg. Sie sind herzlich eingeladen.

Bad Hersfeld, 26. April 2017

Kunstausstellung der Modellschule Obersberg „Aus der Praxis“

Kunstausstellung der Modellschule Obersberg „Aus der Praxis“

Kunst in der Schule – Kunst aus der Schule. „Was macht man da eigentlich im Fach Kunst in der Oberstufe an der Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld?“ So mag man sich fragen. Unsere Schülerinnen und Schüler, die das Fach belegt haben, zeigen in der Ausstellung gerne ihre Arbeiten aus der Praxis, die einen Teil des Unterrichts bildet.

Es handelt sich um eine kleine, aber feine Auswahl einiger Werkstücke. Sie alle entstanden im Unterrichtszusammenhang, in dem Themen vielfältig theoretisch und praktisch bearbeitet werden. Deshalb ist es möglich, dass sich aus dem Thema „Mensch in der Kunst“ das Portrait mit Acrylfarben, Emotionen in Grautönen mit Graphit, die Figurendarstellung in Pastell oder plastische Figuren ergeben. Mit möglichst viel Freiheit im Arbeiten können sich die jungen Künstlerinnen und Künstler verwirklichen. Deshalb heißt die Devise auch ausprobieren: „Was kann eigentlich ein Kulli, den man ja jeden Tag in der Hand hält?“ Stillleben wurden auf diese Weise gestaltet und zeigen die Vielseitigkeit der Technik.

Künstler als Vorbilder sind in der Kunst massenhaft zu finden, statt sie nachzumalen, haben sich die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses die Themen, die Atmosphäre und die Motive eines Künstlers vorgenommen und weiterverarbeitet.

Freundliche Unterstützung für „Aus der Praxis“ fand sich in der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Kooperationspartner der MSO seit vielen Jahren.

Zur Vernissage in die Hauptstelle der Sparkasse laden die jungen Kunstschaffenden, die Lehrerinnen und Lehrer für das Fach Kunst , die Schulleitung der Modellschule Obersberg sowie die Sparkasse am 2. Mai 2017 um 18.00 Uhr ein. Die Ausstellung läuft vom 2. bis 20. Mai in der Dudenstraße 5 in Bad Hersfeld.

Bad Hersfeld, 20. März 2017

Technikerschule - Symbolbild v. Tag der offenen Tür 2016

INFOVERANSTALTUNG TECHNIKERSCHULE

Im August 2017 starten die neuen Fortbildungsgänge der Technikerschule Bad Hersfeld.
Nähere Informationen gibt es im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Samstag, den 25. März 2017 um 10:00 Uhr in den Räumen der Beruflichen Schulen Obersberg (Aula).
Vorgestellt werden alle Schwerpunkte, die unter den Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik und Mechatronik angeboten werden:
- Automatisierungs- und Prozessleittechnik (Elektrotechnik) 
- Fertigungsautomatisierung und Robotik (Metalltechnik, Mechatronik) 
- Prozessautomatisierung (Teilzeit, Elektrotechnik) 
- Computersystem- und Netzwerktechnik (Informationstechnik)

Dabei werden der Studienablauf und die wesentlichen Inhalte und Themenfelder der Ausbildung und die Förderungsmöglichkeiten vorgestellt.
Eine telefonische Beratung und Studienanmeldung ist möglich unter Tel.: 06621- 400930. 
Ansprechpartner ist Herr Weiser (Abteilungsleiter) m.weiser@bso-hef.de. Informationen gibt es auch im Internet unter 
www.technikerschule-hef.de oder www.bso-hef.de

Bad Hersfeld, 15. März 2017

BU: Gratis-Kurs „Mündlich gut“ für Schüler

Reden ist Gold – Gratis-Kurs im Studienkreis Bad Hersfeld

In der Schule ist nicht schweigen, sondern reden Gold. Denn die mündliche Mitarbeit macht in einigen Fächern einen wichtigen Teil, in anderen sogar die komplette Note aus. Das freie Reden liegt aber nicht jedem Schüler. Deshalb lädt der Studienkreis Bad Hersfeld Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 ab dem 3. April zu dem kostenfreien Kurs „Mündlich: Gut“ ein. In dem mehrteiligen Seminar lernen die Kinder und Jugendlichen, wie sie ein Referat klug vorbereiten und interessant vortragen können. Sie erfahren, wie sie ihre Redeangst in den Griff bekommen und es schaffen, dass man ihnen gerne zuhört. Anmeldungen sind bis zum 31. März unter Telefon 0 66 21/7 53 06 möglich.

Kontakt:

Studienkreis Bad Hersfeld
Steffen Ehlert
Dudenstraße 16
36251 Bad Hersfeld
Telefon: 0 66 21/7 53 06
Telefonische Erreichbarkeit: Mo.-So. 7.00-22.00 Uhr
E-Mail: bad-hersfeld@studienkreis.de
Internet: https://www.studienkreis.de/nachhilfe-bad-hersfeld/

Bad Hersfeld, 08. März 2017

Das Foto zeigt v.l.n.r. Schulleiter Dirk Beulshausen, Jochen Brinkmann (MA), Dr. Andreas Czymai (beide TU Clausthal) sowie Michael Weiser (Abteilungsleiter an der BSO) mit Studierenden der Technikerschule beim Experimentieren.

Obersberg-Schüler erleben Wissenschaft hautnah

Flying Science Circus gastierte bereits zum zweiten Mal auf dem Obersberg

Der Schulleiter der Beruflichen Schulen Obersberg (BSO), Dirk Beulshausen, freute sich, nun bereits zum zweiten Mal Jochen Brinkmann (MA) und Dr. Andreas Czymai von der TU Clausthal als Referenten mit ihrem „Flying Science Circus“ begrüßen zu dürfen. „Ich bin stolz darauf, dass wir diese Veranstaltung fest auf dem Obersberg verankern konnten, um unserer Funktion als MINT-Schule gerecht zu werden“, so Dirk Beulshausen.

Der Flying Science Circus ist ein Beitrag der Technischen Universität (TU) Clausthal zur Förderung des Ingenieurnachwuchses in Deutschland. „Zum einen erhoffen wir uns durch unsere Workshops einen Lernzuwachs bei den jungen Leuten, zum anderen haben wir aber auch Hoffnung, zukünftige Studentinnen und Studenten für die TU Clausthal zu gewinnen“, äußerte sich Jochen Brinkmann.

In diesem Jahr nahmen Studierende des zweiten Semesters der Technikerschule Bad Hersfeld, Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 12 der Fachoberschule an der BSO sowie ein Chemie-Leistungskurs der Modellschule Obersberg an den Workshops zu den Themen „Energiespeicher“, „Recycling“ und „Kunststofftechnik“ aktiv teil. Nach einem kurzen Einführungsvortrag konnten die Schülerinnen und Schüler sowie Studierende nun eigenständig experimentieren und Naturwissenschaft somit hautnah erleben.

Erneut waren alle Beteiligten begeistert, sodass auch im nächsten Jahr der „Zirkus“ wieder einen festen Termin auf dem Obersberg haben wird.