Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

E. PUNKT im Stadthaus Bad Hersfeld, Klaustor 3 - Wir freuen uns auf Sie!

Mit erneuerbaren Energien zur Rettung der Erderwärmung

Viele Besucher wenn der E Punkt in Bad Hersfeld einlädt

Solarenergie eine große Alternative zum Schutz der Umwelt

 

 

Bad Hersfeld, 22. August 2016

Neues Förderprogramm für Investitionen zur Heizungsoptimierung - Bad Hersfeld gehört zu den ersten Antragstellern

Erhöhung der Energieeffizienz, Energiewende, Klimaschutz – wichtige und langfristige politische Ziele, deren Umsetzung auch konkret gefördert wird.
Jetzt ist ganz aktuell am 01. August 2016 eine neue Richtlinie über die „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ in Kraft getreten.
Nach dieser Richtlinie bezuschusst das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Investitionen zur Optimierung von Heizungsanlagen. Das Förderprogramm ist auf fünf Jahre angelegt und mit Mitteln in Höhe von mehreren hundert Mio. Euro ausgestattet. Für das Jahr 2016
stehen 100 Mio. Euro zur Verfügung.
Entsprechende Anträge können seit dem 15. August online gestellt werden. Der Zuschuss beträgt 30 Prozent der Netto-Investitionskosten.
Gefördert wird der Austausch einer alten gegen eine neue hocheffiziente Pumpe (Heizung und Warmwasser) in Bestandsgebäuden. Überdies ist die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs inklusive begleitender Maßnahmen (z.B. Thermostatventile, Einstellung der Heizkurve) in bestehenden Gebäuden förderfähig.
Die Stadt Bad Hersfeld gehört mit fünf beantragten Maßnahmen zu den ersten Antragstellern. Derzeit wird seitens der Verwaltung eine Aufstellung aller Heizungspumpen in städtischen Gebäuden gefertigt, um zu überprüfen, für welche Maßnahmen weitere Anträge beim Bundesamt für
Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gestellt werden sollten. Bürgermeister Thomas Fehling nennt den Grund: „Der Austausch von rund 300 unserer
Heizungspumpen auf Hocheffizienz-Einzelpumpen stellt eine wichtige Maßnahme im Rahmen unserer Strategie zum Energie- und CO2-Management dar. Hierdurch streben wir eine Energieeinsparung von bis zu 80% an“.
Fehlings abschließender Hinweis: „Bei der Wärmeversorgung von Gebäuden existieren nach wie vor große Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz. Deshalb machen wir ausdrücklich alle Bürger und Unternehmen auf dieses neue Förderprogramm aufmerksam“.
Nähere Informationen zum Programm, zu den Fördervoraussetzungen und der konkreten Antragsstellung sind unter folgendem Link abrufbar:

http://www.bafa.de/bafa/de/presse/pressemitteilungen/2016/22_hp.html

Bad Hersfeld, 22. Juni 2016

(v.l.n.r.) Geschäftsführer  Bernd Rudolph Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg, Jahn Boehm (Hersfelder  Zeitung), Projektmanagerin RegioTwin Katharina Schenk, Bad Hersfelds Klimaschutzbeauftragter Guido Spohr,  Klimaschutzbeauftragte Birgit Herbst (Nidda) und Peter Glasstetter (für Nidda und Schotten), Projektleiter RegioTwin Dr. Peter  Moser und Isabell Engel, Universität Kassel

Bad Hersfeld in Berlin ausgezeichnet: „Woche der Umwelt“ würdigt Engagement im Klimaschutz
Bad Hersfeld ist eine von 20 Kommunen, Städten und Landkreisen, die über ein Jahr lang intensiv mit einem Partner im
Klimaschutz zusammengearbeitet haben. Die Partner haben sich ausgetauscht, voneinander gelernt und gemeinsam Projekte
umgesetzt.
Am 8. Juni wurden sie dafür auf der Woche der Umwelt, im Park von Schloss Bellevue, mit einer Urkunde prämiert. Die
Urkunden sind von Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
und Dr. Peter Moser, dem RegioTwin-Projektleiter, unterzeichnet.
Bad Hersfeld hat mit den beiden ebenfalls hessischen Städten Nidda und Schotten zusammen gearbeitet. Es wurden die
gemeinsamen Themen Energiemanagement in den kommunalen Liegenschaften, die zielgerichtete energieeffiziente
Altbausanierung und die erfolgreiche Kampagnenarbeit voran gebracht sowie Study-Tours und Workshops zum
Wissensaustausch in allen drei Orten organisiert.
„Mit RegioTwin wurde der kommunale Austausch mit zwei aufstrebenden Städten direkt in der Nachbarschaft intensiviert. Wir
haben auch von den Erfahrungen unseres Twinning-Partners profitiert und konnten viele Projekte angehen.“ freuen sich
Bürgermeister Thomas Fehling und der Klimaschutzbeauftragte Guido Spohr.
Dies gilt beispielhaft für die Bad Hersfelder Gebäudetypologie, welche alsbald als Beratungsinstrument auch in Nidda und
Schotten für private Haueigentümer Anwendung findet. Eine Kooperationsvereinbarung wird die weitere Zusammenarbeit in den
kommenden Jahren auch ohne das Förderprojekt festigen.
Das Projekt „RegioTwin – Partnerschaften für den Klimaschutz“ führt das Prinzip des Twinnings erstmals in den kommunalen
Klimaschutz in Deutschland ein. Es wird erprobt und evaluiert, inwiefern eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Kommunen
die Umsetzungsquote von Klimaschutzmaßnahmen erhöht.  
Das Projekt wird über drei Jahre vom Bundesumweltministerium im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und
von der Abteilung Dezentrale Energiewirtschaft der Universität Kassel durchgeführt.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite www.regiotwin.de

Bad Hersfeld, 09. Dezember 2015

Foto:  PM DiFu Akr Klimaschutz Copyright Difu Jan Walter - Bildunterschrift: Guido Spohr (ganz rechts)

Gemeinsam für gutes Klima – Gründung des bundesweiten Arbeitskreises „Kommunaler Klimaschutz“
Guido Spohr ist in den bundesweiten Arbeitskreis „Kommunaler Klimaschutz“ berufen worden


Am 11.11.2015 wurde in Köln der bundesweite Arbeitskreis „Kommunaler Klimaschutz“ ins Leben gerufen. Über 20 Landkreise, Städte und Gemeinden nehmen an diesem Arbeitskreis teil, unter anderem auch die Kreisstadt Bad Hersfeld.
Stellvertretend für die Kommune wurde Guido Spohr, seit Mai 2009 Klimaschutzmanage in unserer Stadt, in den Arbeitskreis berufen, welcher durch das Deutsche Institut für Urbanistik mit Sitz in Köln und Berlin koordiniert wird.
2011 hat Bad Hersfeld mit dem Projekt „Bad Hersfeld saniert sich beim Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ gewonnen. Die 20.000 Euro Preisgeld hat die Kommune für die Einführung des Energiemanagements in den kommunalen Liegenschaften genutzt. Mit der Auszeichnung ist Bad Hersfeld Vorreiterkommune im Bundesgebiet im Bereich Klimaschutz. Dieses Know-how ist jetzt auch in einer Expertenrunde gefragt, die sich vornehmlich aus Preisträgern zusammensetzt.
Der Arbeitskreis „Kommunaler Klimaschutz“ bietet seinen Mitgliedern Raum für einen Fach- und Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe, um hier wertvolle Anregungen für die eigene Arbeit vor Ort zu erhalten. Wolfgang Müller, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Nürnberg und Vorsitzender des Gremiums: „Im Arbeitskreis tauschen wir uns konkurrenzfrei unter Kollegen aus. Das ist sehr nützlich für die tägliche Arbeit, denn oft arbeiten wir an denselben Themen und stellen uns gerade dieselben Fragen. Teil eines solchen, fachkompetenten Netzwerks zu sein, ist auch besonders dann hilfreich, wenn es darum geht, z.B. gesetzgebende oder politische Entwicklungen zu beobachten und gemeinsam über mögliche Reaktionen nachzudenken.“
Guido Spohr: Für die Kreisstadt ist die Teilnahme eine weitere Auszeichnung unserer Arbeit. Man honoriert hiermit die Bandbreite der Klimaschutzaktivitäten, die die Kreisstadt durchführt. Bürgermeister Fehling ergänzt: „Die Auswahl freut mich natürlich sehr. Es zeigt, das wir mit unseren Strategien für die Zukunft völlig richtig liegen. Nun gilt es, dass wir unsere Klima-Erfolge auf unserem neuen Smart City online-Cockpit den Bürgern noch näher bringen. Think global, Save local.“
Der Arbeitskreis bündelt Know-how, reflektiert Erfahrungen und identifiziert neue Herausforderungen im kommunalen KIimaschutz. Dabei werden Fragen gestellt wie z.B. „Welche Klimaschutzmaßnahmen sind wirtschaftlich für die Kommunen? Wie groß ist ihr Potenzial zur Minderung von Treibhausgasen?“ „Wie können Potenziale – auch in bisher weniger erfolgreichen Kommunen – erschlossen werden?“. Aufgezeigt werden auch Synergieeffekte zwischen Klimaschutzmaßnahmen und anderen kommunalen Handlungsfeldern wie beispielsweise der Stadtplanung oder der Wirtschaftsförderung. Gewonnene Erkenntnisse können dann nicht nur für die eigene Kommune vor Ort genutzt werden: Aus dem Arbeitskreis heraus werden auch wichtige Impulse für Klimaschutzaktivitäten anderer Kommunen gegeben.
Die „Vorbildfunktion“ der aktiven Städte wird damit noch stärker als bisher wahrgenommen, gleichzeitig sind sie Motivatoren für andere Kommunen. Die in den Sitzungen erarbeiteten Inhalte geben wertvolle Anregungen für die Kommunalpolitik und für die Weiterentwicklung von Klimaschutzstrategien für andere Kommunen. Um zur Meinungsbildung beizutragen, werden entsprechende Papiere erarbeitet. Geplant sind ebenfalls politische Stellungnahmen, z.B. bei Gesetzesvorhaben.
Der Arbeitskreis wird vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) im Rahmen des Projektes „KlimaPraxis – Klimaschutz in der kommunalen Praxis: Information, Motivation, Vernetzung“ betreut. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und läuft bis März 2018.


Bad Hersfeld, 18. November 2015

Der abendliche Energieberatungsmarathon am 24. November im E-Punkt

Der Energieberatungsmarathon am Abend! Am Dienstag, den 24. November 2015! Sie kommen - wir beraten Sie! Und zwar von 18:30 bis 21 Uhr im E-Punkt in Bad Hersfeld. Dort ist unser Energieberatungsstützpunkt im Stadthaus, Klaustor 3.
Ist das Energie-Problem auch noch so klein – wir beraten Sie! Bringen Sie Ihre Unterlagen einfach mit. Beispielsweise Angebote für Modernisierungsmaßnahmen, baukonstruktive Unterlagen für eine Wärmeschutzmaßnahme, ein Thermografie- oder Energiebericht den Energieausweis oder Ihre Heizkostenabrechnung!
Sie wollen wissen, warum Ihre Heizung pfeift? Sie sind ratlos, warum Ihr Energieverbrauch so hoch ist? Sie fragen sich, welche Bedeutung und welchen Nutzen die Energielabels haben? Sie sind interessiert an einem energieeffizienten Haushaltsgerät? Sie wollen sich eine energiesparende Beleuchtung anschaffen, ohne Sondermüll zu produzieren? Und: Sie benötigen Unterstützung bei Fördermitteln?
Drei Berater stehen Ihnen an drei Tischen an diesem Abend mit Rat und Tat zu Seite. Dies sind die beiden Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen, Dipl.-Ing. Architektur Frauke Hasheider (Bad Hersfeld) und Dipl.-Ing. Martin Kühne sowie der Klimaschutzbeauftragte der Kreisstadt Bad Hersfeld, Guido Spohr.
Sie haben um 18.30 Uhr noch keine Zeit? Kein Problem, kommen Sie um 20.00 Uhr - oder später.
Von einer Kurzberatung bis hin zu einer längeren intensiveren Beratung, alles ist an diesem Abend möglich! Eine kurze telefonische Anmeldung unter der 06621/16617 oder gspoh@bad-hersfeld.de wäre hilfreich. Aber auch Spontan-Ratsuchende sind herzlich willkommen.
Die Beratung ist produkt- und anbieterneutral. Das Angebot gilt nicht nur für Bad Hersfeld und ist kostenfrei, sicher jedoch nicht umsonst für Sie!


Bad Hersfeld, 08. Mai 2015

Schorni Abschluss Abenteuerland Mai 2015

Die „Schorni-Tour“ im Abenteuerland – Abschluss der Energiesparkampagne in den Kitas
 
Energiesparen mit Spaß- und mit Musik! Die „Schorni-Tour“ durch die städtischen Kindertagesstätten (Kita) ist ohne Pauke, aber mit Trompete gestern zu Ende gegangen. Knapp 40 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren erlebten kindgerecht Energiespartipp von Schorni. Schorni, das ist Uwe Nenzel, im Hauptberuf Schornsteinfeger und Energieberater  aus dem schönen Schwarzbachtal in der Rhön.
Im Auftrag der Hessischen Energiespar-Aktion des Landes Hessen  (HESA) startete er im September 2014 in der Kindertagesstätte Helfersgrund. In den Wintermonaten besuchte er weitere sieben städtische Einrichtungen und erfreute die Kinder mit Hinweisen rund um das Thema Energie und Wasser sparen.

Schorni Abschluss Abenteuerland Mai 2015

Über 250 Kinder erlebten die kurzweilige „Show“ die immer wieder mit musikalischen Einlagen auf der Trompete begleitet wurde. Sowohl in der Kindertagesstätte am Helfersgrund als auch in den anderen Einrichtungen begleiteten die Erzieherinnen die die Kampagne mit eigenen Energiespar-Projekten und sorgten so für die nachhaltige Wirkung.
„Die Schorni-Tour hat den Kindern sichtlich viel Spaß gemacht“, so der Leiter der Kindertagesstätten, Horst Gerlich. Gemeinsam mit dem städtischen Klimaschutzbeauftragten Guido Spohr freut er sich, das diese hessenweit bisher einmalige Energiespar-Kampagne der HESA Bad Hersfeld startete.
Kreisstadt und die Stadtwerke Bad Hersfeld sind Kooperationspartner der Hessischen Energiespar-Aktion. Die Kampagne wird im kommenden Jahr fortgeführt. Künftig werden die kirchlichen Einrichtungen mit eingebunden. Ebenso wird „Schorni“ bei den Energie- und Klimatagen im Februar 2016 zu sehen sein.


Bad Hersfeld, 03. März 2015

Effizientes Heizen: Vom Nachtspeicher bis zum Pelletkessel – Vortrag am 11. März im E-Punkt in Bad Hersfeld

„Die Werte ihrer Heizung sind super“- so lautet alljährlich ein Standardsatz beim Routinebesuch des Schornsteinfegers zu Hause. Recht hat er, die Umweltwerte stimmen! Aber die Wirtschaftlichkeit hat er damit nicht gemeint.
Und so stehen auch in vielen Kellern des Landkreises noch teilweise über 30-40 Jahre alte „Heiz-Schätzchen“, deren Wirtschaftlichkeit längst nicht mehr gegeben ist, da sich die Technik deutlich verbessert hat.
Der Energie-Treff am 11. März 2015 um 19:00 Uhr im E-Punkt Bad Hersfeld (Klaustor 3) setzt genau hier an. Ein öffentlicher Vortrag informiert Hauseigentümer über die fachlichen Grundlagen und die Möglichkeiten der kurz- und mittelfristigen Energiekosteneinsparung.
Besonders freuen können sich die Besucher auf den Referenten Uwe Nenzel. Als Schornsteinfeger, Energieberater, Sachverständiger für Brandschutz und als Regionalbeauftragter der Hessischen Energiespar-Aktion (HESA) bringt er gleiche mehrere Qualifikationen zum Thema Energieeffizienz mit. Sein Vortrag wird in Zusammenarbeit mit der HESA, einem Projekt des Landes Hessen, angeboten.
Uwe Nenzel beleuchtet kritisch und neutral die unterschiedlichen Möglichkeiten des effizienten Heizens, z.B.:
* Ist das Heizen mit Nachtspeicheröfen überhaupt noch kostengünstig? Kann ich mit Infrarotheizungen Geld sparen?
* Wann muss ich laut Gesetz meine Heizung erneuern?
* Wie kann ich solare Wärme effizient einsetzen, um die Heizung zu ergänzen und das Brauchwasser zu erwärmen?
* Was leisten Pelletkessel und Wärmepumpen und wo sind die Grenzen?
* Mikro-Blockheizkraftwerk (BHKW) für das eigene Haus? Oder doch klassisch Brennwertkessel?
* Was besagen Feuerstättenverordnungen?

Der Eintritt ist frei – und Fragen sind sehr erwünscht!
Zusatzinformationen
Die in den 1970er Jahren boomenden Nachtspeicherheizungen gelten mittlerweile als eine ineffiziente Technik, gleichwohl befinden sich hunderte solcher Anlagen in unseren Häusern im Landkreis. Sie wandeln teuren Strom in Wärme um. Ökonomisch nicht minder ineffizient sind 30 Jahre alte Ölheizungen, deren Nachfolger Niedertemperatur- und Brennwertkessel ihnen längst den Rang abgelaufen haben.
Eine Faustformel lautet: Nach 15 Jahren kann man sich einmal mit dem Austausch der Heizung beschäftigen. Denn moderne Heizsysteme können sich bereits in günstigen Fällen nach ca. 10 Jahren rechnen.
Eine weitere, weithin gering beachtete Faustformel ist: Bevor man sich mit einer Wärmedämmung oder dem Austausch der Fenster beschäftigt, sollte die Effizienz der Heizung betrachtet werden. Denn was hilft es, wenn 20.000 Euro in eine aufwändige Außendämmung gesteckt wurden und die Heizung nun deutlich überdimensioniert ist. Eine teure Fehlplanung!

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.e-punkt-hersfeld.de


Bad Hersfeld, 29. Januar 2015

Energie-Treff „Energetische Gebäudesanierung – Was Hauseigentümer wissen sollten“

Mit dem 1. Januar 2015 sind wieder eine Reihe von neuen gesetzlichen Regelungen in Kraft getreten, die die energetischen Standards im Neubau als auch im Gebäudebestand betreffen. Grundlage hierfür ist die Energieeinsparverordnung 2014. Außerdem sind wieder seitens des Bundes Anpassungen im Bereich der Förderung der Energieberatung, der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz vorgenommen worden.
Deutlich verbessert wurden bspw. die Förderbeiträge für die qualifizierte Energieberatung. Damit wird den Sanierungswilligen der finanzielle Einstieg in eine Gebäudesanierung deutlich erleichtert.
Über die Neuerungen sowie die Möglichkeiten des energiesparenden Sanierens informiert die Energieberaterin der Verbraucherzentrale Hessen, Dipl.-Ing. Frauke Hasheider am 12. Februar 2015 um 19.00 Uhr im E-Punkt, dem Beratungszentrum für Energie und Klimaschutz der Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH, der Kreisstadt Bad Hersfeld der Verbraucherzentrale Hessen und der Bürger Energie Hersfeld eG im Klaustor 3 (Stadthaus).
Der Vortrag beinhaltet unter anderem folgende Fragestellungen:
* Welche Pflichten habe ich als Hauseigentümer?
* Welche Anforderungen stellt die Energieeinsparverordnung?
* Welche Dämm-Maßnahmen sind sinnvoll?
* Stellen Wärmedämmungen womöglich eine Gefahr dar?
Mit dem Vortrag wird auch die neue Ausstellung „Dachdämmung“ der Hessischen Energiespar-Aktion, einem Projekt des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung eröffnet. Diese wird zu den Öffnungenzeiten des E-Punkts für eine Woche lang zu sehen sein.

 

 

Bad Hersfeld, 20. Januar 2015

„Lassen Sie sich übers Energiesparen beraten“ –
Der Energiestützpunkt der Verbraucherzentrale Hessen im E-Punkt Bad Hersfeld informiert.

Auskunft erteilt: Guido Spohr, Tel. 06621 166-17

Wer Fragen zum Energieverbrauch im privaten Haushalt hat, findet Hilfe bei der der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Nach Voranmeldung erhalten Endverbraucher jeden Donnerstagnachmittag zwischen 15:30 und 17:45 Uhr im E-Punkt, Klaustor 3 (Stadthaus), individuellen Rat und Unterstützung im Rahmen der so genannten stationären Beratung.

Was wird beraten?
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet dort seit bereits vier Jahren produkt- und anbieterunabhängige Informationen zu allen Aspekten des Energieverbrauchs. Die Beratung übernimmt die Energieberaterin Frauke Hasheider. Mögliche Beratungsthemen sind unter anderem
* der bauliche Wärmeschutz,
* Erneuerbare Energien,
* Haustechnik,
* Heizung oder
* Strom/ sparsame Haushaltsgeräte.

Weiterhin erhalten die Ratsuchenden auch Informationen zu den auf dem Markt befindlichen Fördermitteln des Bundes und des Landes Hessen, insbesondere seitens der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Wer wird beraten?
Von diesem Angebot profitieren die Verbraucher sowie Hauseigentümer und Mieter. Dieses Angebot ist nicht nur auf das Stadtgebiet beschränkt, es kann auch von Bürgerinnen und Bürgern aus anderen Kommunen in Anspruch genommen werden.

Beratung im E-Punkt Bad Hersfeld

Die Energieberaterin Frau Dipl.-Ing. Frauke Hasheider vermittelt bei Bedarf eine erste Einschätzung für Sanierungs- und Einsparmöglichkeiten und gibt Hinweise auf die wichtigsten Schritte zur Umsetzung dieser Potentiale. Geringe Beratungskosten – hoher Nutzen, durch Förderung des Bundesministeriums
Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beträgt die Kostenbeteiligung für den Ratsuchenden nur 5 Euro für eine halbe Stunde bzw. 7,50 Euro für eine dreiviertel Stunde. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis und für Hersfeld-Pass-Inhaber ist die Beratung kostenfrei.

Weitere Angebote der Verbraucherzentrale Hessen
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet neben der stationären Beratung Energie-Checks an, bei denen ein Energieberater Vor-Ort zum Beispiel die wesentlichen Bauteile der Gebäudehülle und die Heizung beurteilt (Gebäude-Check) oder den Strom- und Wärmeverbrauch überprüft (Basis-Check). Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Termine
Termine für die stationäre Beratung können entweder im E-Punkt persönlich oder bei dem Klimaschutzbeauftragten der Kreistadt Bad Hersfeld, Guido Spohr unter 06621/166-17 vereinbart werden.

Erstinformationen zum Thema erhalten Interessierte auch über das Angebot des E-Punkts im Internet unter www.e-punkt-hersfeld.de. Dort finden sie u.a. auch eine Gebäudetypologie von typischen Wohnhäusern in und um Bad Hersfeld sowie die neuesten rechtlichen Äderungen ab 1.1.2015 für alle Verbraucher.

 

 

Bad Hersfeld, 20. November 2014

Bad Hersfeld ist Vorreiter nun auch in Europa

Diesen Monat wurde der Kreisstadt im Rahmen des sechsten „100 Prozent Erneuerbaren Energien-Kongress“ in Kassel das europäische Siegel 100 Prozent RES Community verliehen. Neben 10 anderen Regionen und Gemeinden aus ganz Europa ist Bad Hersfeld als eine der ersten Städte Träger dieses Gütezeichen.
„Diese weitere Auszeichnung erhalten wir dafür, dass wir unsere Bemühungen im Bereich des kommunalen Klimaschutzes nicht nur auf den reinen Ausbau von Erneuerbaren Energie setzen, sondern auch auf eine Verbesserung der Energieeeffizienz auf breiter Ebene“, freut sich Bürgermeister Thomas Fehling.
Die Jury bescheinigte Bad Hersfeld, sich sehr stark der Thematik der regionalen Wertschöpfung zu widmen und hier Projekte zu initiieren. „Bad Hersfeld saniert sich“ als Altbausanierungskampagne, die Messe „Energie- und Klimatage“ sowie der „Plus-4-Faktor im Bereich Energie“ wurden hier besonders hervorgehoben.
„In Bad Hersfeld wird das Thema Klimaschutz als ein weiterer Standortfaktor definiert.“ so der städtische Klimaschutzbeauftragte Guido Spohr. Er nahm die Auszeichnung im Rahmen eines internationalen Forums für die Stadt Bad Hersfeld entgegen.

Foto: Klein_Preisträger Spohr.jpg

 

„Energieverbrauch von Altbauten um bis zu 80 Prozent zu senken“ -  Wirtschaftsminister Al-Wazir besucht E-Punkt in Bad Hersfeld

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat auf die Bedeutung der kommunalen Energieberatungsstellen hingewiesen: „Fortschritte bei der Energieeffizienz und beim Energiesparen sind das A und O bei der Energiewende“, sagte der Minister am Donnerstag bei einem Besuch der Bad Hersfelder Beratungsstelle E-Punkt. „Eine Voraussetzung dafür ist, dass die Bürgerinnen und Bürger in ihrer Nähe kompetente Ansprechpartner finden können. Mit dem E-Punkt hat Bad Hersfeld eine sehr erfolgreiche Anlaufstelle für diese Fragen geschaffen.“ In Hessen gibt es gegenwärtig 87 Energieberatungsstellen.

Al Wazir besucht den E Punkt im Stadthaus Bad Hersfeld

Wie der Minister erläuterte, verbraucht jedes zweite hessische Gebäude pro Jahr und Quadratmeter den Gegenwert von 20 Litern Heizöl. „Mit einer guten Modernisierung und zeitgemäßer Gebäudetechnik lässt sich das auf bis zu vier Liter senken“, sagte Al-Wazir. „Unser Mindestziel ist deshalb das 10-Liter-Haus. Aber auch das 5-Liter-Haus ist erreichbar. Sogar die Modernisierung auf Passivhaus-Standard ist zu vertretbaren Kosten möglich; dafür haben wir in Hessen inzwischen eine ganze Menge Beispiele.“

Der Erste Stadtrat Dr. Rolf Göbel und der Klimaschutzbeauftragte Guido Spohr ergänzten: „Die möglichst neutrale Beratung dient als Grundlage für eine energieeffiziente Sanierung. Bad Hersfeld hat sich diesem Grundsatz gewidmet. Alleine mit dem Altbausanierungsprogramm „Bad Hersfeld saniert sich“ konnten wir die bundesweit übliche Sanierungsrate verdoppeln. Die Hessische Energiesparaktion ist hierbei ein sehr hilfreicher und geschätzter Partner.“

Al-Wazir kündigte einen Ausbau der von Landesregierung, Kommunen, Verbänden, Verbraucherorganisationen und Unternehmen getragenen Hessische Energiesparaktion (HESA) an: „Sie ist ein erprobtes und erfolgreiches Instrument, um Tipps und Tricks für Energieeinsparung bei Alt- und Neubauten zu kommunizieren.“ Die Stadt Bad Hersfeld und die Stadtwerke Bad Hersfeld zählen zu den Partnern der HESA (http://www.energiesparaktion.de).

 

 

3. Hessischer Tag der Nachhaltigkeit am 17. September - Bad Hersfeld ist dabei!

 

Unter dem Motto „Regional, bewusst und fair: Nachhaltiger Konsum in Hessen“ findet der 3. Hessische Tag der Nachhaltigkeit am 17. September 2014 statt und lässt die Nachhaltigkeit im ganzen Land erlebbar machen. Auch die Kreisstadt Bad Hersfeld und Partner beteiligen sich gleich mit fünf verschiedenen Aktionen.

Nachhaltigkeit lebt vom Mitmachen! Und so beteiligen sich auch gleich der Weltladen, die Initiative Veggietag Bad Hersfeld, das buchcafé, die Hessische Energiespar-Aktion (ein Projekt des Landes Hessen), der Allgemeine Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC) Hersfeld-Rotenburg und der Radsportverein „Frisch Auf“ Bad Hersfeld an diesem Tag.

Und wo können Sie alle mitmachen?

1. Los geht es im Kindergarten „Am Helfersgrund“. Dort ist das Energiesparmobil der Hessischen Energiespar-Aktion zu Gast, um die Kleinen zum bewussten und nachhaltigen Energiekonsum zu motivieren. Kindgerecht übernimmt Energieberater Uwe Nenzel als Schonsteinfeger diesen Part.

2. „Noch schnell vor dem Herbst das Fahrrad checken lassen“- so lautet das Motto für SchülerInnen und LehrerInnen der Konrad-Duden-Schule. Ab 13.30 Uhr überprüfen die „Profis“ des ADFC Hersfeld-Rotenburg und des Radsportvereins „Frisch Auf“ e.V. alle mitgebrachten Fahrräder auf die Tauglichkeit und geben gerne Ratschläge. Gleichzeitig erhält die KDS den ersten Preis für das aktivste Team im Rahmen der Kampagne Stadtradeln und für die geradelten 25.000 Kilometer.

3. Kreative Nachhaltigkeit erleben Sie im Weltladen Bad Hersfeld in der Klausstraße in der Zeit von 10.00 – 14.30 Uhr. Das Weltladen-Team zeigt Ihnen viele Tipps und Tricks, wie man alte Sachen wieder nützlich und sogar „verschenkreif“ machen kann. 

4. Nachhaltig und regional essen können Sie ab 17 Uhr im buchcafé. Die Initiative „Veggietag in Bad Hersfeld“ bereitet ein leckeres vegetarisches Abendessen aus regionalen Produkten von lokalen Bio-Bauern zu und informiert über Vorteile vegetarischer Ernährung.

5. Gärtnern in der Stadt, ein anderer Umgang mit kommunalen Grünflachen in Zeiten knapper Kassen und eine veränderte Erlebbarkeit des städtischen Grüns - dies alles sind die Inhalte des Vortrags „Essbare Stadt – Gemüse und Obst in der Stadt" mit Dr. Lutz Kosack um 19 Uhr ebenfalls im buchcafé.
Kreisstadt und der Sanierungsträger NH Projektstadt präsentieren dieses mittlerweile vielfach preisgekrönte Konzept der rheinland-pfälzischen 30.000 Einwohner-Stadt Andernach. Vor einigen Jahren hat diese begonnen, ihre Grünflächen rund um die alte Stadtmauer „essbar“ zu gestalten. Stangenbohnen und Mangold sowie Weinreben beherrschen nun bspw. den Schlossgraben. Herr Dr. Kosack ist der leitende Grünplaner der Stadt Andernach.

Wir freuen uns über viele Besucherinnen und Besucher und laden alle Interessierte zu öffentlichen Veranstaltungen in und um Bad Hersfeld ganz herzlich ein! Werden Sie mit uns nachhaltig aktiv und nehmen Sie am 17. September an einer oder mehreren  Aktivitäten teil!

Weitere Informationen erhalten Sie auf http://www.e-punkt-hersfeld.de, klimaschutz@bad-hersfeld.de oder 06621/ 166 491.