"Wo Liebe ist, da ist Leben." Mahatma Gandhi
Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

Berufliche Schulen auf dem Obersberg



Bad Hersfeld, 02. November 2016

Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker - Ein wichtiges Bildungsangebot in unserer Region

Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker - Ein wichtiges Bildungsangebot in unserer Region

Schauen wir uns die Arbeitsabläufe in den Betrieben an: Die Automatisierungstechnik ist in unterschiedlichen Ausprägungen fast überall zu finden. Es werden komplexe Teile für die Automobilindustrie voll automatisiert gefertigt und auf ihre fehlerfreie Funktion geprüft. Es werden verfahrenstechnische Prozesse gesteuert, geregelt und überwacht. Es wird softwaregestützt geplant und konstruiert.  Sogar die technischen Einrichtungen zur Automatisierung werden in unserer Region entwickelt und gefertigt. Da ist die Herstellung von Robotern ebenso zu nennen, wie die Entwicklung von hoch spezialisierten Fertigungszellen, die dann in großen Produktionshallen irgendwo auf der Welt aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Alles dies sind Beispiele für eine hohe, immer weiter fortschreitende Technisierung, wofür die Unternehmen gut ausgebildete Fachkräfte benötigen.
Die Technikerschule Bad Hersfeld leistet nun seit 44 Jahren eine wertvollen Beitrag dazu und ermöglicht es Facharbeitern in die mittlere Führungsebene aufzusteigen und in den Unternehmen vielfältige technische, organisatorische und wirtschaftliche Aufgaben zu übernehmen.

Im Februar bzw. August 2017 starten die neuen Fortbildungsgänge der Technikerschule Bad Hersfeld.
Nähere Informationen gibt es im Rahmen einer Informationsveranstaltung am
Samstag, den 05. November 2016 um 10:00 Uhr Obersberg in den Räumen der Beruflichen Schulen (Aula).

Vorgestellt werden alle Schwerpunkte, die unter den Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik und Mechatronik angeboten werden

> Automatisierungs- und Prozessleittechnik (Elektrotechnik)    
> Fertigungsautomatisierung und Robotik (Metalltechnik, Mechatronik)    
> Energietechnik und Prozessautomatisierung (Teilzeit, Elektrotechnik)    
> Computersystem- und Netzwerktechnik (Informationstechnik)    

Dabei werden der Studienablauf und die wesentlichen Inhalte und Themenfelder der Ausbildung und die Förderungsmöglichkeiten vorgestellt.
Eine telefonische Beratung und Studienanmeldung ist möglich unter Tel.: 06621- 400930.
Ansprechpartner ist Herr Weiser (Abteilungsleiter) m.weiser@bso-hef.de. Informationen gibt es auch im Internet unter
www.technikerschule-hef.de oder www.bso-hef.de

Bad Hersfeld, 14. Oktober 2016

Berufliche Schulen Obersberg erneut „Umweltschule“ - Kultusminister Lorz zeichnet hessische Umweltschulen aus

Die Beruflichen Schulen Obersberg waren kürzlich Gastgeber der Auszeichnungsveranstaltung der hessischen Umweltschulen 2016. Schulleiter Dirk Beulshausen freute sich, Vertreterinnen und Vertreter hessischer Schulen sowie zahlreiche Ehrengäste im AudiMax des Schulzentrums Obersberg begrüßen zu dürfen. Dazu zählte u.a. Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Landrat Dr. Michael Koch, Stadtrat Günter Exner, Stellvertretender Schulamtsleiter Gerhard Finke, Margot Schilling aus dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Silke Bell, Landeskoordinatorin für Umweltschulen.
Für den musikalischen Rahmen sorgte der Chor der Gesamt- und Modellschule Obersberg, die zwei Lieder darboten.
Für Dirk Beuklshausen sei es faszinierend, dass sich Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema Umwelt auseinandergesetzt haben und ermutigte gleichzeitig die jungen Leute, diesen Schritt zukünftig weiterzugehen. Des Weiteren freute er sich darüber, dass auch „seine“ Schule erneut mit dem Umweltzertifikat ausgezeichnet wurde – und das gleich doppelt: Zum einen die Außenstelle Heimboldshausen und zum anderen der Standort Bad Hersfeld.

Landrat Dr. Michael Koch betonte in seinem Grußwort, dass auch er Umwelterziehung als wichtig erachte und es als Aufgabe einer Schule sehe, diesen Auftrag zu leisten. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass gleich acht Schulen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg mit dem Zertifikat ausgezeichnet wurden.
Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz brachte in seiner Ansprache zum Ausdruck, wie viel ihm dieses Zertifikat, das heute an 73 hessische Schulen verliehen wird, bedeutet: „Der Einsatz für nachhaltige Entwicklung wird sich rentieren“, so Lorz anlässlich der Feierstunde. Zudem erwähnte er positiv die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und Umweltbildungszentren.
Das Projekt „Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine gemeinsame Initiative des Hessischen Kultusministeriums und des Umweltministeriums. Mittlerweile nehmen fast 200 Schulen aus Hessen an der Ausschreibung teil, um für die Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung gewürdigt zu werden.
Zum Abschluss der Veranstaltung hat die Fachschule für Sozialpädagogik der Beruflichen Schule Obersberg eine Choreographie, passend zum Thema Nachhaltigkeit, auf den Song „Leichtes Gepäck“ von der Band Silbermond vorgetragen.
Anschließend konnten die Besucher die Präsentationen und Projekte der Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Ausstellung betrachten und einen Einblick gewinnen, wie sie beispielsweise die Themen Klimaschutz, Wasser, Naturschutz, Wald, Nachhaltigkeit oder Ernährung aufgegriffen haben.

Bad Hersfeld, 12. Oktober 2016

Das Foto zeigt von links nach rechts: Christopher Spieß, Sascha Leutebrand, Sebastian Ochs, Eike Hucke, Frank Schubert, Johann Krämer, Steffen Deißenroth, Julian Ruppel.

Englisch rund um die Uhr – Neue Sprach-AG für Studierende der Technikerschule Bad Hersfeld

In der heutigen Berufswelt sind neben technischem Fachwissen zunehmend mehr englische Sprachkenntnisse und Weltoffenheit gefragt. Diese Tatsache nahmen die beiden Englischlehrerinnen der Beruflichen Schulen Obersberg, Susan Nielsen und Brigitte Arens, zum Anlass, eine Englisch-AG für Studierende der Technikerschule ins Leben zu rufen.
Im Rahmen dieser neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft besuchten acht angehende Techniker erstmalig gemeinsam mit ihren Englischlehrerinnen die irische Hauptstadt Dublin.
Zweck der Reise war die Anwendung und Vertiefung der englischen Sprachkenntnisse in authentischer Lernumgebung. Besucht wurden nicht nur berühmte Sehenswürdigkeiten wie z.B. Dublin Castle, Trinity College, St. Patrick’s Cathedral, sondern auch landestypische Institutionen wie das Guinness Storehouse, ein Whiskey Museum sowie das traditionelle Irish Musical Pub Crawl.
Während des viertägigen Aufenthalts bekamen die Studierenden viele Möglichkeiten, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und darüber hinaus einen guten Einblick in die Kultur des Landes sowie die leichte und humorvolle Lebensart der Iren.
Am Ende der Reise waren sich alle Teilnehmer einig, dass diese Sprachexkursion besonders in Hinblick auf ihre zukünftige berufliche Tätigkeit eine wertvolle Erfahrung war und unbedingt auch für nachfolgende Technikerklassen angeboten werden sollte.
Die Schulleitung informiert:
Im Februar 2017 startet der neue Fortbildungslehrgang im Schwerpunkt Energietechnik und Prozessautomatisierung berufsbegleitend in Teilzeit.
Anmeldungen nimmt Abteilungsleiter Michael Weiser unter
m.weiser@bso-hef.de oder 06621/400930 entgegen.
Weitere Informationen auf unserer Homepage http://www.bso-hef.de.

Bad Hersfeld, 05. September 2016

Residenz Ambiente Bad Hersfeld

InteA-Schüler informieren sich im Seniorenpflegeheim

An den Beruflichen Schulen Obersberg wird seit dem Schuljahr 2015/2016 das Landesprogramm InteA (Integration und Abschluss) durchgeführt. In vier Klassen werden dabei Schülerinnen und Schüler beschult, die Deutsch als Zweitsprache erlernen und seit weniger als zwei Jahren im deutschen Schulsystem sind. In der letzten Schulwoche des vergangenen Schuljahres nahmen interessierte Schülerinnen und Schüler aus den vier InteA- Klassen an einer Betriebsbesichtigung der Residenz Ambiente in Bad Hersfeld teil. Ermöglicht wurde der Besuch durch die Residenzleitung Arabella Kienel sowie den sozialpädagogischen Betreuerinnen des Fördervereins pro paed e.V. Regine Möhne und Joanna Metz. Im Laufe des Schuljahres werden in den InteA Klassen verschiedene Betriebsbesichtigungen zur Berufsorientierung angeboten. Diese sollen den Schülerinnen und Schülern helfen, sich auf dem deutschen Ausbildungsmarkt zu orientieren. Da das Interesse an einem Besuch im Seniorenheim so groß war, wurde dieser noch in der letzten Schulwoche vor der Entlassungsfeier der abgehenden Schüler initiiert. Rund 20 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil. Die Besichtigung begann mit einer Präsentation von der QM-Beauftragten des Hauses, Frau Henning. Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr über Einschränkungen, die das Alter mit sich bringt und wie die Residenz Ambiente diesen Rechnung trägt, um ihren Bewohnern rundum eine familiäre Wohlfühlatmosphäre zu bieten. Aber auch Zahlen und Fakten wurden vermittelt, so konnten die Schülerinnen und Schüler die Lebenserwartung in ihren Herkunftsländern mit der in Deutschland vergleichen. Diese liegt bei ca. 80 Jahren, was die Notwendigkeit der Seniorenpflegeheime erklärt. Des Weiteren wurde über die Altersspanne, Bewohnerzahlen sowie die Angebote und Möglichkeiten in der Residenz Ambiente in Bad Hersfeld berichtet, so dass ein umfassender Eindruck über das Haus entstehen konnte. Anschließend gab es die Möglichkeit mit der Leitung ins Gespräch zu kommen, um sich über Tätigkeitsbereiche innerhalb der Residenz Ambiente zu erkundigen. Spontan interessierten sich insgesamt sieben Schülerinnen für ein Praktikum.

Die Besichtigung hatte zum Ziel, die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Ausbildungsberufe in einem Seniorenpflegeheim zu informieren. In einigen Herkunftsländern der Schülerschaft gibt es solche Pflegeeinrichtungen nicht, so dass ein Kennenlernen Vorort sinnvoll war. Die spontanen Praktikumsanfragen lassen hoffen, dass die Schülerinnen und Schüler nach dem Erwerb ihres Hauptschulabschlusses eine Berufsausbildung im Pflegebereich anstreben, in dem stets motiviertes Personal gesucht wird.

Bad Hersfeld, 20. Juli 2016

Seien Sie innovativ! Techniker der Beruflichen Schulen Obersberg verabschiedet

Mit einem musikalischen Beitrag stimmte der ehemalige Absolvent der Technikerschule, Dirk Lindemann, die zahlreichen Gäste im vollbesetzten Audimax des Schulzentrums Obersberg auf die feierliche Verabschiedung des diesjährigen Technikerjahrgangs ein.
Neben den Absolventen der Technikerschule in den Schwerpunkten Automatisierungs- und Prozessleittechnik sowie Fertigungsautomatisierung und Robotik, deren Angehörigen und Lehrern, begrüßte Schulleiter Dirk Beulshausen zudem zahlreiche Gäste aus Politik und Industrie: Landtagsabgeordneter Torsten Warnecke, Bürgermeister Thomas Fehling, Thomas Giese als Vertreter des Schulträgers, Gerard Wollny, Hannelore Zuse, Tobias Binder (IHK), Karsten Ott (Agentur für Arbeit) sowie Marc Burzloff (Geschäftsführer EngRoTec).
In seiner Begrüßungsrede lobte Dirk Beulshausen das Engagement und den Mut der Absolventen, nach mehrjähriger Berufserfahrung noch einmal die Schulbank zu drücken. Er verdeutlichte den Absolventen jedoch auch, dass dies noch lange nicht das Ende der beruflichen Entwicklung sei und sie sich weiterhin auf Neues einlassen sollen.
Gerard Wollny, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes höherer Berufe der Technik, Wirtschaft und Gestaltung e.V., appellierte an die Absolventen selbstbewusst aufzutreten und nach außen zu tragen, dass sie den höchsten Abschluss erlangt haben, den es in der beruflichen Bildung zu erreichen gibt. Er bestärkte die Absolventen, mit dem Absolvieren der Technikerschule alles richtig gemacht zu haben, da es aktuell einen Akademisierungswahn gebe und dadurch ein Defizit in der beruflichen Bildung entstehe.
Bürgermeister Thomas Fehling überbrachte die Grußworte der Stadt Bad Hersfeld und gratulierte zu dem erreichten Abschluss: „Sie haben hier an der Technikerschule ein hervorragendes Fundament gelegt, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten“, verdeutlichte er den frisch gebackenen Technikern.
Die Festansprache hielt in diesem Jahr Marc Burzlaff, Geschäftsführer der Firma EngRoTec aus Hünfeld. „Sie stellen sich nun dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und können eventuell zur neuen industriellen Revolution beitragen“, so seine einleitenden Worte. Denn unsere Wirtschaft stehe im Moment auf der Schwelle zur vierten industriellen Revolution. Maschinen werden zunehmend intelligenter und die Entwicklung finde in immer kürzeren Abständen statt. Deshalb appellierte er an die Absolventen, innovativ zu sein.

Nun erhielten die Techniker ihre Zeugnisse von ihren Semesterleitern Markus Geist und Dirk Landsiedel. Insgesamt haben eine Frau und 23 junge Männer den Abschluss zur staatlich geprüften Technikerin/ zum staatlich geprüften Techniker erhalten.
Vom Freundeskreis der Beruflichen Schulen wurden zudem Buchpreise für besondere schulische Leistungen verliehen. Diese gingen an Martin Albrecht und Michael Volkmann.
Es folgte ein besonderer Moment: Die Verleihung des Konrad-Zuse-Zertifikats. Diese besondere Auszeichnung wird nicht in jedem Jahr verliehen. Deshalb konnte sich Steffen Sprenger besonders freuen, als er für seine Leistungen ausgezeichnet wurde. Die Laudatio hielt Hannelore Zuse, die Tochter Konrad Zuses. In ihren Worten wurde deutlich, dass Konrad Zuse trotz seines Todes vor bereits 20 Jahren heute noch immer aktuell ist. Denn seine damaligen Ideen werden in der heutigen technischen Entwicklung aufgegriffen und weiterentwickelt.
Für das Entlasssemester sprach abschließend Dennis Diebel, indem er auf die vergangenen zwei Jahre zurückblickte und feststellte, dass es eine stressige, aber auch schöne Zeit gewesen sei. Im Namen der Absolventen brachte er zum Ausdruck, dass sie sich gut auf das Berufsleben vorbereitet fühlen und dankte den Lehrerinnen und Lehrer für die geleistete Arbeit.
Wie in jedem Jahr gab es Auszeichnungen für „den Lehrer des Jahres“, die an Dirk Landsiedel und Torsten Wenzel überreicht wurden.
Im Anschluss an die Veranstaltung gab es einen Stehempfang, vorbereitet von Schülerinnnen und Schülern der Berufsfachschule Ernährung und Hauswirtschaft, um die vergangenen zwei Jahre bei netten Gesprächen ausklingen zu lassen.

Bad Hersfeld, 15. Juli 2016

Fundament für die Zukunft gelegt - Berufliche Schulen Obersberg verabschieden Berufsfachschüler

Viel Lob und Anerkennung zu ihrem erreichten Abschluss erhielten die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule der Fachrichtungen Medizinisch-technisch, Ernährung und Hauswirtschaft, Elektro- und Metalltechnik von ihrem Schulleiter Dirk Beulshausen in seiner Ansprache. Es sei egal, ob nun eine Ausbildung oder eine weiterführende Schulform folge – durch den erlangten Abschluss seien sie nun bestens auf die Zukunft vorbereitet. „Freut euch auf die Zukunft. Seid gespannt auf das, was kommt und nehmt die Herausforderung an, denn mit der heute erlangten mittleren Reife seid ihr noch lange nicht am Ende angekommen“, appellierte Beulshausen an die Jugendlichen und wünschte ihnen für ihre bevorstehende Zukunft alles Gute.
Annett Kosiol, Koordinatorin der Berufsfachschule und Mathematiklehrerin, ließ in ihrer Ansprache ihren Unterricht Revue passieren, indem sie mathematische Begriffe in ihrer Rede unterbrachte und den Schülerinnen und Schülern auf humorvolle Art gute Wünsche für die Zukunft mit auf den Weg gab.
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der einzelnen Klassen, Ingrid Waldeck, Michael Battenbert, Mathias May und Hans-Peter Mody, erinnerten in ihren Abschiedsworten an die gemeinsamen Erlebnisse der vergangenen zwei Jahre. Im Fokus standen dabei die Klassenfahrten sowie weitere Highlights, die gemeinsam erlebt wurden.
Nach der Zeugnisausgabe folgten Beiträge der Schülerinnen und Schüler, die sich mit Geschenken und lieben Worten bei ihren Lehrerinnen und Lehrern für die gemeinsame Zeit bedankten.
Für den musikalischen Rahmen sorgten an diesem Nachmittag Frau Beyer und Frau Rill von der Gesamtschule Obersberg.

Bad Hersfeld, 15. Juli 2016

Gute Wünsche in den Himmel steigen lassen - Verabschiedungsfeier Pusch, BVJ und InteA.

Vergangene Woche fanden sich die Schülerinnen und Schüler der Pusch-, BVJ- InteA-Klassen zu dem feierlichen Anlass ihrer Verabschiedung und Zeugnisübergabe in den Beruflichen Schulen Obersberg ein.
Abteilungsleiter Uwe Seitz begrüßte die jungen Absolventinnen und Absolventen sowie die Angehörigen mit einer Rede, wie sie aktueller nicht hätte sein können: Die EM spiele gerade eine große Rolle trotz des verpassten Finales der deutschen Mannschaft, doch auch in der Schule und im späteren Berufsleben könne man sich an dem sportlichen Teamgeist ein Vorbild nehmen, so seine Worte. Der Wille und auch die Zusammenarbeit mit sämtlichen Beteiligten führte nicht zuletzt die Anwesenden zu dem, was sie in dem zurückliegenden Jahr erreicht haben. Auch in dem Song „Auf uns“ von Andreas Bourani, so Seitz weiter, heiße es so schön, dass man manchmal einen Moment einfrieren möchte, nachdem man Freude und Tränen geteilt und füreinander „durchs Feuer“ gegangen ist.
Der Schulleiter Dirk Beulshausen schloss sich seinem Vorredner an und gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu dem, was sie bereits erreicht haben und ermahnte, man solle sich jedoch nicht zu lange darauf ausruhen, sondern positiv in die Zukunft blicken und sich der nächsten Herausforderung annehmen.
Ganz besonders dabei geholfen, den Weg in die berufliche Zukunft zu ebnen, haben die Sozialpädagoginnen, die über den Förderverein pro paed e.V. an den Beruflichen Schulen Obersberg die InteA- und PuSch- Klassen betreuen, Joanna Metz und Regine Möhne, die aus diesem Grund von Koordinator Torsten Wenzel Blumen überreicht bekamen. Ihre Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern sei ganz besonders eng und deshalb auch nicht selten besonders schwierig, so Wenzel, und müsse außerordentlich gewürdigt werden. Nicht nur der ein oder andere Schüler sei dabei eine Herausforderung, sondern nicht zuletzt auch, die Belange und Wünsche der Kolleginnen und Kollegen stets unter einen Hut zu bekommen.
Dr. Evelyn Backhaus überreichte als erste ihrer PuSch-Klasse (Praktikum und Schule) die Zeugnisse und hatte ebenfalls einige Worte für ihre Schützlinge vorbereitet: Sie gab ihnen mit auf den Weg, dass man im Leben immer viele Türen vorfinde, die darauf warten, geöffnet zu werden. Einige von ihnen gehen mit Leichtigkeit auf, bei anderen müsse man sich eingestehen, dass es zu schwierig ist, sie zu öffnen; sie wünsche allen, dass sie die richtigen Türen für sich finden und glücklich werden, mit dem, was dahinter auf sie warte.
Als nächstes bat Michaela Kirakosian die Schülerinnen und Schüler der InteA-Klassen (Integration und Ausbildung) nach vorne, die in dem vergangenen Jahr neben den üblichen Herausforderungen, die ein Schüler in der Schule bewältigen müsse, auch den nicht einfachen „Kampf“ mit der deutschen Sprache führen mussten. Die Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Herkunftsländern machten nicht nur enorme sprachliche Fortschritte, so Kirakosian, sondern erreichten sogar teilweise den Hauptschulabschluss und das Deutsche Sprachdiplom.
Die Klasse BVJ (Berufsvorbereitungsjahr) unter der Leitung von Herrn Matthias Bloß, schloss diese feierliche Zeugnisübergabe ab. Die Schülerinnen und Schüler wurden im vergangenen Jahr intensiv auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet und erreichten teilweise sogar den Realschulabschluss. Ihr Lehrer Matthias Bloß sagte ihnen und auch den anderen Anwesenden stolz, dass gerade diese Leistung vor dem Hintergrund der Doppelbelastung besonders gewürdigt werden müsse.
Um den Schülerinnen und Schülern abschließend eine kleine Gelegenheit geben zu können, in sich zu gehen und über das nachzudenken, was nun auf sie zukommt, erhielt jeder von ihnen eine kleine Karte, auf der Wünsche und Träume für die Zukunft geschrieben werden konnten. Anschließend wurden diese an mit Helium gefüllte Luftballons gebunden und vor der Schule fliegen gelassen, stellvertretend für all das, was noch in Erfüllung gehen soll.
Die Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrerinnen und Lehrer sowie die Angehörigen und Gäste waren sichtlich ergriffen von diesem Moment, der zumindest durch Fotos „eingefroren“ werden konnte.

Bad Hersfeld, 15. Juli 2016

Auf zu neuen Ufern - ein neuer Lebensabschnitt beginnt - Absolventen der Außenstelle in Heimboldshausen verabschiedet.

In der festlich geschmückten Kreuzberghalle in Philippsthal wurden kürzlich die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Beruflichen Schulen Obersberg, Außenstelle Heimboldshausen, verabschiedet. Zum einen waren dies 17 Sozialassistenten, 4 junge Männer und 13 jungen Frauen, die ihren Abschluss zur staatlich geprüften Sozialassistentin / zum staatlich geprüften Sozialassistenten erhielten.
Mit großer Anerkennung und Lob übergab die Klassenlehrerin Kirsten Siegl die Abschlusszeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen. Nach insgesamt zwei Jahren Ausbildung, wobei das erste Ausbildungsjahr vollschulisch mit verschiedenen Praktika in pädagogischen und pflegerischen Einrichtungen und das zweite Jahr mit drei Tagen Praktika in pädagogischen oder pflegerischen Einrichtungen und zwei Tagen Schule absolviert wird, standen im Mai und Juni die schriftlichen und praktischen Abschlussprüfungen an, die alle erfolgreich bewältigt haben und infolgedessen nun ihre Zeugnisse in Empfang nehmen konnten.
Zum anderen wurden auch die Absolventinnen und Absolventen der theoretischen Ausbildung der Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik, gefeiert, die nun in den praktischen Teil der Ausbildung einsteigen und im Sommer ihr Anerkennungsjahr beginnen.
Nach diesem nun bevorstehenden Anerkennungsjahr einer insgesamt dreijähren Ausbildung sind die jungen Frauen und Männer staatlich geprüfte Erzieher und können dann in dem vielfältigen Tätigkeitsfeld im Elementarbereich (Krippe, Kindertagesstätte oder Hort), im Jugendhilfebereich (Jugendarbeit, Wohngruppen) oder bei Menschen mit Beeinträchtigung in Wohn- oder Werkstätten arbeiten.
Die Klassenlehrer Lisa Mohr und Christoph Lau überreichten die Zeugnisse an die 38 angehenden Erzieherinnen und Erzieher.
Höhepunkte der festlichen Veranstaltung waren neben der Rede des Schulleiters Herrn Dirk Beulshausen sicherlich die künstlerischen und humorvollen Beiträge der Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden, zu denen auch eine Zeugnisvergabe an die begleitenden Lehrkräfte gehörte.
Abschluss bildete ein festliches Buffet, das von den Schülerinnen und Schülern der Sozialassistenz und den Studierenden der Fachschule gestaltet wurde, bevor die Absolventinnen und Absolventen der Sozialassistenz ihre Wünsche für die Zukunft an Ballons in den Himmel steigen ließen.
Weitere Informationen über die Ausbildung zum Sozialassistenten und zur Erzieherausbildung erhalten Sie auf der Homepage oder direkt an den Beruflichen Schulen Bad Hersfeld, Außenstelle Heimboldshausen aussenstelle@bso-hef.de oder der Abteilungsleitung Claudia Hohmann c.hohmann@bso-hef.de

Bad Hersfeld, 04. Juli 2016

Den Abschluss der Fachoberschule haben erreicht:  Alles, Christian; Bauer, Celine; Becker, Marco; Befort, Madeleine; Bein, Julia; Boländer, Aron; Brenzel, Maria; Diebel, Steffen; Dittrich, Alexander; Fälber , Luca; Feik, Janine; Geßner, Lisa; Görzen, Katharina; Grasmik, Tatjana; Gretschmann, Sergej; Gries, Elena; Griesel, Alina; Hebig, Max; Hengmith, Leon; Hobert, Philipp; Hoppe, Klaus; Iraki, Ayet; Kaiser, Adrian; Kastl, Louisa; Kehres, Kai Lukas; Köberich, Nick; Korn, Max; Krieg, Patricia; Kurz, Lara; Lackner, Eva; Mantel, Johann; Martach, Malin; Messer, Eliah; Möller, Jannis; Nitsch, Fabio; Nollstadt, Noah; Quitsch, Yannic; Ramich, Andreas; Reichwein, Lukas; Reinmöller, Sofia; Riemann, Christoph; Sagert, Christoph; Sandrock, Niklas; Schaake, Peter; Schäfer, Diana Martina; Schäfer, Lutz; Schmidt, Rebecca; Schwarz Björn-Christoph; Severin, Michelle; Steer, Lisa-Marie; Stein, Gabriel; Stobbe , Angelina; Wächter, Franziska; Weißenborn, Jan; Wibe, Marcel; Wiegand, Gina; Wirth, Nico; Würl, Moritz; Zeidan, Nesrien

Den Abschluss erreicht - Fachoberschüler der Beruflichen Schulen feierlich verabschiedet

Mit Eltern, Großeltern Freunden und Geschwistern kamen die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule Gesundheit und Technik (Elektro-, Informations- und Metalltechnik) der Beruflichen Schulen in das Audimax des Schulzentrums am Obersberg.

In seiner Ansprache gratulierte Schulleiter Dirk Beulshausen den Absolventinnen und Absolventen zu ihrem letzten Abschluss der Vollzeitschulform: „Ihr könnt stolz auf eure Leistung sein, denn ihr habt mit dem heute erlangten Abschluss eine Basis für eine erfolgreiche Zukunft geschaffen“, appellierte Dirk Beulshausen an die Absolventinnen und Absolventen, betonte jedoch, dass das Lernen nie aufhöre, sondern noch einiges vor den jungen Leuten liege.

Die Ansprache für den Bereich der Fachoberschule Technik hielt Wolfgang Kehr. Er verdeutlichte den Anwesenden, dass Deutschland Informatiker benötige – mehr denn je. Die Informatik betreffe mit ihren Systemen und Produkten alle Bereiche der Wirtschaft, des Lebens, der Gesellschaft. Doch nicht nur der Bereich Technik, sondern auch der Gesundheitsbereich durchdringe alle Bereiche des menschlichen Daseins. Dadurch leitete Wolfgang Kehr zur Ansprache für den Bereich Gesundheit über.
Die Festrede für den Bereich Gesundheit hielt in diesem Jahr Brigitte Arens. Sie verglich die vergangenen zwei gemeinsamen Jahre mit „ihrer“ Klasse mit einer Wanderung. Eine Wanderung kann man ihrer Meinung nach anhand unterschiedlicher Merkmale kennzeichnen: 1. Anstrengung, 2. Man lernt viel Neues kennen und 3. Man begegnet vielen unterschiedlichen Menschen. Anhand von Fotos ließ sie die gemeinsame Zeit noch einmal Revue passieren.
„Möge ein Engel schützend an deiner Seite gehen und dein Herz mit Liebe und Freude erfüllen“. Mit diesem irischen Segenswunsch verabschiedete das Lehrerkollegium „seine“ Schützlinge in einen neuen Lebensabschnitt.
Nach der Zeugnisausgabe gab es noch Preise für besondere schulische und ehrenamtliche Leistungen zu vergeben. Nesrien Zeidan, Gina Wiegand, Peter Schaake und Christoph Sagert erhielten Buchpreise für herausragende schulische Leistungen. Nesrien Zeidan wurde zudem als Dank für ihr soziales Engagement von dem Bundestagsabgeordneten Michael Roth für eine dreitägige Reise nach Berlin eingeladen. Maria Brenzel bekam für ihre sportliche Leistung als Skilehrerin auf der Skifreizeit ein Präsent überreicht.

Für den musikalischen Rahmen sorgten an diesem Tag Frau Beyer und Frau Rill von der Gesamtschule Obersberg.

Bad Hersfeld, 28. Juni 2016

Wissenschaft erleben: „Flying Science Circus“ zu Gast auf dem Obersberg

Der Flying Science Circus der Technischen Universität (TU) Clausthal gastierte vergangene Woche auf dem Obersberg, um Studierenden der Beruflichen Schulen sowie Schülerinnen und Schüler der Modellschule Obersberg in unterschiedlichen Workshops die Themen „Recycling“ und „Energiespeicher“ näherzubringen.
Dirk Beulshausen, Schulleiter der Beruflichen Schulen Obersberg, und Karsten Backhaus, Schulleiter der Modellschule Obersberg, begrüßten die Referenten Jochen Brinkmann (MA) und Dr. Andreas Czymai von der TU Clausthal und hoffen, diese Veranstaltung zukünftig als feste Einrichtung auf dem Obersberg zu verankern. Beide Schulen sehen diese Veranstaltung als Unterstützung in ihren Funktionen als MINT-Schulen.
Studierende der Technikerschule Bad Hersfeld sowie Schülerinnen und Schüler eines Chemie- und Physik- Leistungskurses der Q2 an der MSO bekamen in jeweils 90-minütigen Workshops die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen.

Ein Workshop beschäftigte sich mit dem Thema „Wie die Chemie elektrisch wird: Batterien aufladen und deren Leistung messen“. Nach einer kurzen Einführung zur Thematik konnten die Studierenden der Technikerschule Bad Hersfeld und die Schülerinnen und Schüler des Physik-Leistungskurses direkt an den Stationen arbeiten und experimentieren.
Ein weiterer Workshop befasste sich mit dem „Elektroschrott-Recycling“. Hierbei wurden den Schülerinnen und Schülern des Chemie-Leistungskurses der MSO verschiedene Verfahren vorgestellt, die benutzt werden, um unterschiedliche Vorgänge zur Stofftrennung aufgrund physikalischer und chemischer Eigenschaften kennenzulernen.
Der Flying Science Circus ist ein Beitrag der TU Clausthal zur Förderung des Ingenieurnachwuchses in Deutschland.
„Wir profitieren von der Intelligenz der jungen Leute“, äußerte sich Jochen Brinkmann und hofft, einen Lernzuwachs bei den Workshop-Teilnehmern an diesem Vormittag erreicht zu haben.
Die Lernenden und Lehrenden waren von dieser Veranstaltung schier begeistert und freuen sich auf die nächste Veranstaltung, die bereits für Februar 2017 geplant ist.

Bad Hersfeld, 21. Juni 2016

Bild copyright: Alexander Fast am modularen Produktionssystem - BSO Bad Hersfeld

Technik auf höchstem Niveau

Studierende der Technikerschule präsentieren ihre Projekte

Der Schulleiter der Beruflichen Schulen Obersberg, Dirk Beulshausen, konnte kürzlich zahlreiche technisch versierte Besucher im Audimax des Schulzentrums Obersberg begrüßen. Anlass dafür war die jährlich stattfindende Technikerpräsentation. Nach einer kurzen Ansprache des Schulleiters stellten die fünf Projektgruppen in einem zehnminütigen Kurzvortrag den Besuchern ihr Projekt vor.
Im Anschluss an die Vorträge standen die angehenden Techniker den Gästen für Fragen an ihren Ständen zur Verfügung, um über die konkrete technische Umsetzung zu informieren.

Acht Monate intensiver Arbeit an den Projekten liegen hinter den Studierenden. Die umfassenden Projekte, die teilweise durch Aufträge regionaler Firmen zustande kamen, gehören zur Abschlussprüfung des jeweiligen Abschlusssemesters in der Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker/ zur staatlich geprüften Technikerin im Bereich der Automatisierungs- und Prozessleittechnik sowie der Fertigungsautomatisierung und Robotik. Über den gesamten Zeitraum wurden die Projektgruppen durch das Lehrerteam der Technikerschule Bad Hersfeld betreut.

Ein Projekt, das in Kooperation mit der Firma EngRoTec aus Hünfeld stattfand, hat sich folgender Herausforderung gestellt: Auf einer programmierten Bahn des Roboters von A nach B soll dieser mit Hilfe eines Laserentfernungsmessers ein Hindernis erkennen, selbstständig eine Bahnkorrektur durchführen und das Hindernis „umfahren“ bevor er wieder auf die ursprüngliche Bahn einschwenkt. Betreut wurde dieses Projekt von Oliver Heußner, Lehrer an der Technikerschule sowie Markus Lingelbach, Leiter der Aus- und Weiterbildung bei der Firma EngRoTec.

Die Aufgabe einer weiteren Projektgruppe bestand darin, das modulare Produktionssystem der Firma FESTO und das Hochregallager der Firma Köster einer kompletten Neuprogrammierung zu unterziehen. Diese Neuprogrammierung wird durchgeführt, um über die vorhandenen Programme einen besseren Überblick zu bekommen und den Ablauf zu optimieren. Außerdem sollen Aufgaben für den Schulunterricht entwickelt werden, die die Studierenden in den Unterrichtsstunden bearbeiten und lösen können. Projektbetreuer war Markus Geist.

Die Projektaufgabe der dritten Projektgruppe bestand darin, eine Massendurchfluss-Regelung zu konstruieren, die einem realen Industrieprozess nachempfunden ist. Dabei wird eine Verhältnisregelung entwickelt, um eine Flüssigkeitsmenge in Abhängigkeit zu einer simulierten, variablen Schüttmenge auf einem Förderband zu regeln. Betreut wurde die Projektgruppe von Dirk Landsiedel.

Die Aufgabe des vierten Projektteams war die Entwicklung eines Programmes mit Visual Studio. Aufgabe dieser Software ist es Logdateien (Textdateien) einer Produktionsanlage der Firma Continental Automotive GmbH schnellstmöglich nach verschiedenen Parametern zu durchsuchen, um den Lebenslauf eines Bauteils anzuzeigen. Der Schwerpunkt bei der Entwicklung des Programmes liegt auf möglichst kurzer Laufzeit und intuitiver Bedienung. Diese Gruppe wurde ebenfalls von Dirk Landsiedel betreut.

Der Auftrag der fünften Projektgruppe bestand in der Planung und dem Aufbau von Einschüben der neuen S7-1500 Steuerungen sowie der Anpassung der Schnittstellen von bereits vorhandenen SPS - gesteuerten Anlagen.

Die Einschübe sind dazu da, um Studierenden das Funktionsprinzip einer automatisierten Anlage mit S7-Programmierung nahe zu bringen. Betreuer war Heiko Fey.

Auch in diesem Jahr waren wieder Vertreter vieler regionaler Unternehmen anwesend, was der Technikerschule eine hohe Bedeutung beimisst, denn in jedem Jahr zeigen Firmen großes Interesse an den Absolventen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Bad Hersfeld, 17. Mai 2016

Technikerschule besuchte „schönste Zeche der Welt“
Zum siebten Mal besuchten Studierende der Technikerschule Bad Hersfeld der Fachrichtung Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automatisierungs- und Prozessleittechnik die ABB- Automation-Tour, die in diesem Jahr beim UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen stattfand. Die Automation Tour bietet ihren Besuchern Fachvortra?ge, die Mo?glichkeit zum Dialog mit Experten sowie
eine Ausstellung innovativer Produkte.
Dieses Angebot nahm die Technikerschule Bad Hersfeld wahr. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Dirk Landsiedel informierten sich die angehenden Techniker über die neuesten Technologien im Bereich der Automatisierungstechnik. Im Fokus des diesjährigen Besuches stand Wireless HART. Dabei werden Messdaten, wie z.B. Temperaturen, drahtlos an SPS oder Leitsysteme übertragen.
„Für unsere Studierenden war dies besonders interessant, da sie sich Anregungen für ihre bevorstehenden Projektarbeiten holen konnten“, zeigte sich Dirk Landsiedel begeistert.
Die Technikerschule Bad Hersfeld ist bereits jetzt gespannt, an welch exklusivem Ort die nächste Automation-Tour stattfinden wird.

Bad Hersfeld, 09. Mai 2016

Auf dem Foto sieht man zwei der diesjährigen Auszubildenden, Malte Preisige und Rebecca Barth bei der Arbeit am Fotometer.

Berufliche Schulen am Obersberg in Bad Hersfeld: Neue Software für CTA´s
Die Chemisch-Technischen Assistentinnen und Assistenten (CTA), die an den Beruflichen Schulen Obersberg ihre Ausbildung absolvieren, dürfen sich über eine neue Software für ein Spektralfotometer freuen. Dass diese Software angeschafft werden konnte, verdanken die Beruflichen Schulen dem K+S Analytik- und Forschungszentrum (AFZ). Herr Thorsten Rest überreichte der zuständigen Abteilungsleiterin, Frau Ilona Osan, hierfür nicht nur einen Scheck über 1000,- €, sondern brachte auch gleich noch einen neuen PC  nebst Zubehör zum Aufspielen der Software mit.
Das moderne Analysengerät wird in der Ausbildung zum/zur Chemisch-Technischen Assistenten/Assistentin für die Spurenanalyse in der Umweltanalytik eingesetzt. Untersucht werden z.B. Lebensmittel- oder Wasserproben auf ihren Nitrat-  oder Eisengehalt.
„Wir freuen uns über die Spende, wodurch ein Unterricht auf aktuellem und hohen Niveau gesichert ist“, so Ilona Osan. Auch die Auszubildenden können den Einsatz im Unterricht kaum erwarten.

Bad Hersfeld, 31. März 2016

Schulleiter Dirk Beulshausen (links) sowie Walter Ruß von der IHK.

Zertifikat „Arbeitssicherheitsmanagement-Fachkraft“ für Auszubildende
Kürzlich unterzeichneten Walter Ruß, Leiter der Abteilung für Fort- und Weiterbildung der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg, und Dirk Beulshausen, Schulleiter der Beruflichen Schulen Obersberg in Bad Hersfeld, eine Rahmenvereinbarung über die Durchführung von Zertifikatskursen zur „Arbeitssicherheitsmanagement-Fachkraft“ in den Beruflichen Schulen Obersberg, Außenstelle Heimboldshausen.
Das Konzept wurde von Daniel Zierd, Ausbildungsleiter für die Chemieberufe bei K+S, gemeinsam mit Jan Ulrich Stuhrmann, Lehrkraft an den Beruflichen Schulen Obersberg, entwickelt. Die Umsetzung wird als Kooperation zwischen beiden Lernorten erfolgen.
Mit der nun unterzeichneten Vereinbarung erhalten Auszubildende im Beruf des Chemikanten/ der Chemikantin die Möglichkeit, ein wertvolles Zusatzzertifikat als „ASMF-Fachkraft“ zu erwerben.
Dieser Lehrgang ist der dritte Baustein zur Abbildung des Konzeptes des „Integrierten Managements“ schon während der Berufsausbildung.
Bei diesem modernen Konzept handelt es sich um die schlanken Strukturen bedeutender Chemie- oder Pharma-Unternehmen. 

Bad Hersfeld, 29. Februar 2016

Einblicke in die Studienvielfalt - BSO besucht Hochschule Fulda

Einblicke in die Studienvielfalt - BSO besucht Hochschule Fulda
Die beiden 12. Klassen der Fachoberschule Elektrotechnik und Informationstechnik haben kürzlich die Hochschule Fulda besucht, um sich über Möglichkeiten nach ihrer Schulausbildung zu informieren.
Konrad Fleckenstein von der Hochschule Fulda gab zu Beginn einen Überblick, wie sich der Hochschulstandort in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Dieser sei stark expandiert und biete mittlerweile mehr als 50 Studiengänge an. Neben Bachelor- und Masterabschlüssen könne in Fulda neuerdings sogar promoviert werden.
Im Anschluss gab es für die Schülerinnen und Schüler Informationen zu den Studieninhalten ihres Schwerpunktes in der Fachoberschule. Beeindruckt waren die jungen Leute von dem breiten Spektrum, das in den Bereichen Informatik und Elektrotechnik geboten wird. Zudem wurde ihnen aufgezeigt, welche Berufsbilder und Tätigkeitsfelder sich für Ingenieure und Informatiker mit den entsprechenden Studiengängen ergeben. „Neben dem verbreiteten Bild des Entwicklungsingenieurs „im dunklen Keller“ werden Ingenieure zunehmend auch als Projektleiter, im technischen Einkauf bzw. Vertrieb und bei Reiseaffinität auch für Inbetriebnahmen im In- und Ausland benötigt“, erläutert Lehrer Ralf Böhm die Zukunftsperspektive.
In einem Rundgang konnte man die modernen Räumlichkeiten sowie die Mensa und Bibliothek von beeindruckender Größe bestaunen. Besonders begeistert zeigten sich die Schülerinnen und Schüler der BSO, als sie in den Hightech-Laboren der Fachbereiche speziell vorbereitete Aufgaben lösen und Übungen durchführen durften. Diese befassten sich beispielsweise mit der Planung und Realisierung einer Ampelsteuerung mittels Mikroprozessor und lernten dadurch typische Ingenieurstätigkeiten kennen.
„Der Besuch an der Hochschule Fulda hat den Schülerinnen und Schülern gezeigt, dass Ingenieure und Informatiker beste Berufsaussichten haben“, so Ralf Böhm abschließend.
Die Grundlage, um solch ein Studium aufnehmen zu können, bieten die Beruflichen Schulen Obersberg durch die Fachoberschule in den Schwerpunkten Elektro- und Informationstechnik. Die Anmeldefrist für das kommende Schuljahr endet am 31.03.2016. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.bso-hef.de oder Tel. 06621/400930.

Bad Hersfeld, 05. Februar 2016

Nach der Präsentation der Gerichte durch die Studierenden freuten sich Gäste auf die leckeren Köstlichkeiten

Genuss aus sechs Ländern - 20 angehende Erzieher/innen präsentieren ein interkulturelles Buffet in der Fachschule für Sozialpädagogik

„Es herrscht hier eine sehr schöne Stimmung und ich freue mich gleich unser Gericht präsentieren zu können“, ruft Aysun Sögüt sichtlich begeistert und zeigt stolz auf die Ecke, in der das US-amerikanische Menü von ihr und ihrem Kochteam aufgestellt ist. Insgesamt werden Gerichte aus sechs unterschiedlichen Ländern von Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik präsentiert.
In den Räumen der Außenstelle der Beruflichen Schulen Oberberg (Heimboldshausen) findet das interkulturelle Buffet statt, bei dem Kochteams von Studierenden Gerichte wie Zimtschnecken aus Schweden,  Enchilada aus Mexiko, Mac & Cheese und Muffins aus den USA, Bruschetta, Pizza und Tomate-Mozzarella aus Italien und Spinat-Champignon-Tortilla aus Spanien zaubern.

Mona-Lisa stellt das Land Schweden sowie das Menü aus diesem Land vor. Neben ihr rechts stehen ihre Teamkolleginnen Sophia und Albina. Aysun (links außen) und Nadine (rechts außen) warten auf ihre Präsentationen.

Shérif Korodowou, vom Impuls-Institut in Marburg und Lehrbeauftragter, begleitet das Projekt. Er stammt aus Togo und beteiligt sich ebenfalls am Buffet mit einem Gericht aus gebratenen Yams, Kochbananen und einer Maafèsauce, einer gewürzten Tomatensoße und geräucherten Makrele aus seinem Heimatland. „Mir ist wichtig, dass die Gäste des interkulturellen Buffets nicht nur die selbstgemachten Menüs aus verschiedenen Ländern und Regionen genießen können. Sie sollen auch Hintergrundwissen zu den Regionen und Mahlzeiten erhalten“ betont er.
„Es ist viel Arbeit gewesen und ich war am Anfang etwas nervös. Es hat aber viel Spaß gemacht im Team zu kochen und ich freue mich sehr, dass unsere Gäste das Ganze genießen“, sagt Steffen Seeliger, Studierender vom Kochteam Mexiko.
Aber nicht nur die Vorbereitung des interkulturellen Buffets hat die 20 Studierenden begeistert. Albina Zander und Mona-Lisa Ries bedauern das Ende des halbjährigen Kurses, der sich thematisch mit der interkulturellen Erziehung, Migrationsformen, interkulturellen Konfliktbearbeitung beschäftigt hat, sehr. Insbesondere die Kursgestaltung mit Rollenspielen, Übungen, Filmen und Exkursionen haben bei den meisten Studierenden einen großen Eindruck hinterlassen.

Ein Überblick über die Gerichte aus sechs Ländern.

„Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in unserem Land ist eine gute Auseinandersetzung mit dieser Thematik notwendig für alle, aber besonders für uns angehende Erzieher/innen. Ich habe in dem Kurs gelernt, die Sachen nicht oberflächlich zu beurteilen, sondern zu versuchen, diese tiefer zu verstehen“, erklärt Christoph Wydra, den der Kultureisberg am meisten geprägt hat.
 „Interkulturalität ist ein sensibles und wichtiges Thema, vor allem in Kindergärten und Jugendhilfeeinrichtungen. Deshalb freut es uns sehr, einen kompetenten Trainer für diesen Bereich gewonnen zu haben“, sagt Claudia Hohmann, kommissarische Leiterin der Abteilung Ernährung, Hauswirtschaft und Sozialwesen. „Sherif Korodowou vermittelt nicht nur die Inhalte, er lebt sie auch. Das kommt bei den Studierenden gut an.“
Gut an kam auch das interkulturelle Buffet, denn über 80 Besucher aus vier Klassen und dem Lehrerkollegium nahmen an dem Buffet teil.

Die Fachschule für Sozialpädagogik der Beruflichen Schulen Obersberg an der Außenstelle Heimboldshausen bildet jährlich staatlich anerkannte ErzieherInnen aus.
Anmeldungen für das kommende Schuljahr können noch bis 15.02.2016 entgegengenommen werden. Ansprechpartnerin ist
Frau Claudia Hohmann (Tel. 06620-222).

Bad Hersfeld, 04. Februar 2016

Das Foto zeigt v.l.n.r. Abteilungsleiter Michael Weiser, die Studierenden der Technikerschule, Stefan Böhm, technischer Leiter im Umfeld der Automatisierungstechnik bei EngRoTec sowie Oliver Heußner.

Eindrücke vor Ort gesammelt - Technikerschule besucht EngRoTec

Studierende des dritten Semesters der Technikerschule Bad Hersfeld folgten der Einladung der Firma EngRoTec, um sich deren Standorte in Fulda und Hünfeld anzusehen.
Markus Lingelbach, Leiter der Aus- und Weiterbildung, freute sich, die Studierenden der Fachrichtung Mechatronik im Schwerpunkt Fertigungsautomatisierung und Robotik, im Hause EngRoTec begrüßen zu können und bot den angehenden Technikerinnen und Technikern einen Einblick in die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder des Unternehmens.
Am Standort Fulda konnten sich die Studierenden das Einsetzen einer Heckklappe in ein Fahrzeug live anschauen. Das dabei verwendete Roboterprogramm nutzt die Daten modernster Sensorik, um den Bewegungsablauf des Roboters zu optimieren und die Heckklappe ideal in das jeweilige Fahrzeug einzupassen. „Eine anschließende manuelle Justierung der Klappe kann dadurch entfallen“, erläuterte Markus Lingelbach. Zudem konnten sich die Besucher von der Wirksamkeit einer ausgereiften Sicherheitstechnik überzeugen, die dafür sorgt, dass beim Betrieb des Roboters keine Gefahr für Personen entsteht, sodass der Mensch zukünftig direkt mit dem Roboter zusammenarbeiten kann.
Industrielle Bildverarbeitung und Fügetechnik waren die Schlagworte dann am Standort in Hünfeld. Hier wurde den Studierenden das Zusammenfügen von Karosserieteilen erläutert. Dabei kommen Rollfalzwerkzeuge zum Einsatz, die als Eigenentwicklung der Firma EngRoTec in die ganze Welt geliefert werden und in Verbindung mit Industrierobotern unterschiedlicher Hersteller eingesetzt werden. Hier konnten die Studierenden auch den ihnen aus der Schule bekannten Industrieroboter der Firma Kuka im Einsatz beobachten. Ausgefeilte Bildverarbeitungssysteme überwachen die einzelnen Vorgänge und helfen dabei, die Prozesse zu optimieren und die Qualität der Arbeiten sicherzustellen.
Für die Studierenden war es besonders interessant zu sehen, welche technischen Möglichkeiten moderne Fertigungstechnik bietet und wie Kundenwünsche prozessgerecht umgesetzt werden.
Oliver Heußner, der als Lehrkraft der Technikerschule den Bereich Robotik unterrichtet sowie Abteilungsleiter Michael Weiser, freuten sich über das rege Interesse der Studierenden und bedankten sich bei Herrn Lingelbach für die Einladung und die gelungene Führung.    
Die Schulleitung informiert: Im August 2016 und im Februar 2017 starten die neuen Fortbildungslehrgänge der Technikerschule in den Fachrichtungen Elektrotechnik bzw. Mechatronik. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.
Weitere Informationen, allgemeine Hinweise und Voraussetzungen zum Besuch der Technikerschule bzw. Anmeldungen finden Sie unter: http://www.bso-hef.de oder telefonisch unter 06621/400930.