Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

 Informatives aus der Kreisstadt Bad Hersfeld und den Stadtteilen

Rathaus der Kreisstadt Bad Hersfeld

Bürgermeister Thomas Fehling ist derzeit das Oberhaupt der Kreisstadt Bad Hersfeld

Rathaus (Rückseite) der Kreisstadt Bad Hersfeld

Das Rathaus Bad Hersfeld ist seit dem 14. Jahrhundert Sitz der Stadtverwaltung von Bad Hersfeld

Schilde Halle im Schildepark Bad Hersfeld

In der Schilde-Halle finden zahlreiche große und kleine Veranstaltungen statt.

Das Hospitalgässchen in der Altstadt direkt neben dem Stift

Wir finden die Hospitalgasse mit einem direkten Zugang zum Altenzentrum Hospital als eines der schönsten Gässchen.

 

Imagefilm Bad Hersfeld

1275 Jahre Bad Hersfeld - Filmbeitrag "du bist Bad Hersfeld"

"du bist Bad Hersfeld" 1275 Jahre

Anlässlich der Jubiläumsfeier wurde dieser Film vorgestellt

Aber sehen Sie selbst

Film ab - Klicken Sie auf das Bild -

 


HEFI vom Stadtmarketingverein Bad Hersfeld

Bad Hersfeld rollt den roten Teppich aus.

Schattige Plätze waren in der Innenstadt von Bad Hersfeld gefragt.

Eigentlich ideal zum Shopping zumal einige der Geschäfte kalte Getränke am Eingangsbereich bereitstellten und die Klimaanlagen auf die höchste Stufe geschaltet wurden.
Aber eine Woche nach dem Hessentag merkt man schon deutlich, dass das Shoppingfieber nur geringfügig gestiegen ist.

Immerhin für diesen sehr warmen Sonntagnachmittag war trotz allen Unkenrufen in den sozialen Medien wegen angeblicher Parkplatznot in Bad Hersfeld einiges los.
Mit dazu beigetragen haben auch die Tanz- und Theaterdarbietungen am Rathausplatz, Linggplatz und in der weitläufigen Fußgängerzone. Da an diesem Tag ohnehin die bekannte Festspielmatinee der Hersfelder Zeitung in der Stiftsruine stattfand, kamen zusätzliche Gäste in die Kreisstadt.













Einmal über den roten Teppich zu gehen und sich dabei wie ein VIP zu fühlen hat sicherlich vielen Spaß bereitet. Dass dabei am Ende des Teppichs in der City Galerie und im Festspielhaus der Mode (Sauer) eine Autogrammstunde stattfand, war für viele eine kleine Überraschung.
Wo kommt man denn sonst an einem Schauspieler wie Martin Semmelrogge und Thorsten Nindel noch einmal so nah. Ein Foto gehörte ebenso dazu, wie eine kurze Unterhaltung und eine Autogrammkarte mit einer persönlichen Widmung.

Für flotte Musik und gute Laune sorgte Fantastic Radio auf dem Rathausplatz, wo der Kinderclub am Lax, in Zusammenarbeit der Frankfurter Theatergruppe Memo aus dem Kindergarten Nezabudka, Ausschnitte aus dem Musical „1000 und 1 Jeans“, sowie die Tanzmärchen „Marry Poppins aufführte.
Im Anschluss zeigten die Theatersterne vom Johannesberg noch ihr können.

Die Gardetanzgruppe aus Meckbach trat an verschiedenen Punkten in der Fußgängerzone auf, und in der Breitenstraße lud die Familie Richter die Kinder auf eine Runde mit dem Karussell ein.

Es geht also wieder rund in Bad Hersfeld

Bad Hersfeld rollt den roten Teppich aus, war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung des Stadtmarketingvereins. Es hat sich also gelohnt einen Bummel durch die Bad Hersfelder Innenstadt, auch eine Woche nach dem tollen Hessentag, denn bei diesem Wetter war die Frage nach einem Eis in jedem Fall angebracht.


Neue Infrastrukturen im Stiftsbezirk Bad Hersfeld

Seit dem letzten Jahr sind umfangreiche Bau- und Infrastrukturmaßnahmen im Stiftsbezirk rund um die Spielstätte der Bad Hersfelder Festspiele realisiert worden. Die Ergebnisse dieser ersten beiden Bauabschnitte präsentierte jetzt Bürgermeister Thomas Fehling zusammen mit Partnern vor Pressevertretern.

Hessentag – und die Zeit danach

Mit der Entscheidung, den Hessentag in Bad Hersfeld mitten in die Innenstadt zu verlegen, rückte auch der Stiftsbezirk in das Anforderungsprofil einer solchen Großveranstaltung. „Das war bei unseren Planungen aber nur der Startpunkt.“ so Fehling. „Wir haben uns schon 2017 sehr schnell entschlossen, keine temporären Einrichtungen für den Hessentag zu schaffen und diese nach 10 Tagen wieder abzubauen. Wir setzen auf Nachhaltigkeit: Alles was wir an Technik und neuen Dienstleistungen im Stiftsbezirk aufgebaut haben, wird dauerhaft nach dem Hessentag zur Verfügung stehen.“


Erst kommt der Bürgernutzen, dann die Technik

Fehling weiter: „Wie immer bei unseren Projekten kommen wir vom Bedarf: Was wollen wir erreichen – und erst dann suchen wir nach organisatorischen oder technischen Lösungen dafür.“

Oberstes Ziel aller Maßnahmen ist für die Stadt die Verbesserung der Aufenthaltsqualität der Gäste und Besucher und die Erhöhung des Sicherheitsgefühl. Dazu gab es nicht nur in der Stadtverwaltung fachbereichsübergreifende Workshops zu den zukünftigen Bedarfen. Vor allem Anregungen und Wünsche von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Festspielbesuchern wurden für die Neuerungen im Stiftsbezirk aufgegriffen.


Neugestaltung der Außenbeleuchtung

Besonders gut sichtbar sind für die Besucher und Gäste die Veränderungen im Beleuchtungskonzept des Stiftsbezirks. Die Stadt Bad Hersfeld und Schréder, einer der Weltmarktführer für professionelle Außenbeleuchtung, zeigen die Vernetzung der intelligenten Außenbeleuchtung mit einem Ökosystem.

Seit Kurzem schmücken das Gelände rund um die geschichtsträchtige Stiftsruine in Bad Hersfeld hochwertige Lichtstelen. Voraussetzung hierfür waren ab März 2018 umfangreiche Tiefbaumaßnahmen im Auftrag der Stadtwerke Bad Hersfeld und der Kreisstadt für die Verlegung verschiedenster Kabel- und Leerrohrsysteme.

Stadt- und Straßenbeleuchtung ist in einer Stadt eine bereits existierende Infrastruktur. Sie bietet damit den idealen Einstieg in die Smart-City-Infrastruktur. „Durch die LED-Technologie kann die Stadt bereits heute den Energieverbrauch deutlich reduzieren und die Digitalisierung der Infrastruktur vorantreiben. Die Höhe und Präsenz vor Ort eignet sich darüber hinaus optimal für Telekommunikationsfunktionen“, sagt Constanze von Mühlenfels, Geschäftsführerin der Schréder GmbH.

Als Partner und technologischer Schrittmacher zeigt Schréder in Bad Hersfeld mit seinen multifunktionalen Stelen „Shuffle“ und dem intelligenten Telemanagementsystem Owlet beispielhaft eine überzeugende Lösung. Der zylindrische Poller „Millenium“ und die Zylinderleuchte „Zylindo“ runden die Produktfamilie ab.

So lässt sich die vernetzte Beleuchtungslösung selbstverständlich auch mit der zentralen städtischen Daten-Plattform „urban pulse“ vom urban institute [ui!] verbinden, über die Bad Hersfeld die Anwendungen im öffentlichen Raum zentral steuern kann. Zwei Unternehmen, eine Partnerschaft, die auf Vertrauen und erfolgreiche Erfahrungen setzt.  

An einem konkreten Beispiel macht Bürgermeister Fehling den Bürgernutzen der neuen Außenbeleuchtung deutlich: „Ein häufig genannter Kritikpunkt der Stiftsbesucher war die Tatsache, dass das Licht im Stiftsbezirk teilweise nicht hell genug sei und auch nicht zu allen Zeiten zur Verfügung stand.

Das ist dank der neuen smarten Beleuchtung von Schréder nun anders: Der alte Widerspruch „Licht an oder aus“ gilt nicht mehr. Durch Bewegungsmelder schalten sich die Gäste sensorgesteuert ihr Licht quasi selbst an. Wir können also hell erleuchten und zwar genau dann, wenn es gebraucht wird – und sparen dank der LED-Technologie trotzdem deutlich an Energie ein.“

Neben dem unmittelbaren Nutzen für die Gäste ist es mit der neuen Außenbeleuchtung auch möglich, Fassadenflächen, Fensterbögen und markante Gebäudeecken in eine Lichtinszenierung einzubeziehen. Die Stiftsruine könnte so, in Abstimmung mit der Hessischen Schlösserverwaltung als Eigentümer, in ihrer Außenwirkung, insbesondere bei wichtigen Veranstaltungen aus lichttechnischer Sicht akzentuiert und damit dauerhaft erheblich an Attraktivität gewinnen. Später sollen auch Farbspiele möglich sein.


Multifunktionalität und Vernetzung

Die neuen Stelen stellen neben angenehmem Licht aus unterschiedlichen Lichtmodulen auch WLAN, Kameraüberwachung für wichtige Bereiche und Lautsprecher bereit.

Offene und drahtlos vernetzte Systeme sind hierbei der Schlüssel zum Erfolg. Bei der Errichtung der smarter Infrastrukturen setzt die Stadt mit den Anbietern auf Interoperabilität, also auf die Fähigkeit zur Zusammenarbeit verschiedener Systeme. Freie Standards sind wichtig, um einen „Lock-in-Effekt“ an einzelne Anbieter und Systeme zu vermeiden.

Bürgermeister Fehling greift zu den multifunktionalen Modulen die wichtige Frage des Datenschutzes auf: „Während wir die Lautsprecher in der alljährlichen Festspielzeit oder beim Wintermarkt in der Weihnachtszeit auch zukünftig gut nutzen können, ist der weitere Einsatz der Kameramodule noch offen. Sie dienen zunächst ausschließlich der Polizei und den Sicherheitskräften auf dem Hessentag für die mögliche Einschätzung der Lage. Danach werden sie abgeschaltet, bis politisch entschieden ist, ob und wie sie danach genutzt werden sollen, z.B. als Webcam.“

Breitbandanbindung

Als Basis für die smarten Technologien im Stiftsbezirk ist ab März 2018 durch die Stadtwerke Bad Hersfeld und die Kreisstadt eine Glasfaserinfrastrutur aufgebaut worden. Grundlage hierfür war die Verlegung eines Glasfaserleitung zwischen der Konrad-Duden-Stadtbibliothek und dem Festspiel-Verwaltungsgebäude.

Seit der Fertigstellung ist die Festspielverwaltung mit der Abendkasse deutlich besser und schneller an das städtische IT-Netz angebunden als über die frühere, störungsanfällige Richtfunkverbindung.

Zugleich wurde über in den Beleuchtungsstelen verbauten Module das öffentliche WLAN im Bereich der Festspielverwaltung und der Abendkasse, an der Festspielkantine und rund um die Stiftsruine (Portal und Wegeverbindung entlang der „Könige“) aufgebaut.

Der Endausbau der Breitbandversorgung soll in einem 3. und 4. Bauabschnitt bis zum Jahr 2020 erfolgen. Dann soll ein kompletter Glasfaserring um den Stiftsbezirk für optimale Bedingungen sorgen, z.B. auch für das in Planung befindliche neue Funktionsgebäude der Festspiele. Auch das öffentliche verfügbare WLAN-Netz wird dann erweitert.


Technische Infrastrukturen für die Festspiele und andere Veranstaltungsformate verbessert


Bei der Verlegung der Breitbandkabel wurden auch gleich Trinkwasser- und Abwasserleitungen verlegt und Übergabepunkte für Strom, Trinkwasser und Abwasser hergestellt. Für einen späteren Ausbau wurden in weiteren Abschnitten ein umfangreiches Mehrfach-Kabelleerrohrsystem hergestellt.

Von diesen Einrichtungen profitieren die verschiedenen Veranstaltungen im Stiftsbezirk. Das ist z.B. das Weindorf während des Hessentages, später dauerhaft die Außenbewirtschaftung der Festspiele sowie bestimmte Sonderveranstaltungen (z.B. Weihnachtsmarkt, Wintermarkt u.ä.).


Verbindungsweg zwischen Stadtring und Innenstadt ausgebaut


In einem weiteren Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Bad Hersfeld und der Kreisstadt wurde der Ausbau des Verbindungsweg zwischen dem Seniorenzentrum Hospital und dem Südtor am Stadtring fertiggestellt. Die Wegeverbindung von rund 150 Meter Länge wurde mit nun rund vier Meter Breite für den innerstädtischen Fahrradverkehr optimiert.

Die bislang bestehenden Defizite in der Straßenbeleuchtung in diesem Bereich wurden behoben und ebenfalls gleich auf effiziente LED-Beleuchtung umgestellt. Für die zukünftige Glasfaserkabelverlegung steht jetzt außerdem eine mehrzügige Leerrohrtrasse zur Verfügung.

Das als Natursteinmauerwerk ausgeführte Südtor ist optisch durch Entnahme des dichten Bewuches freigestellt, um neue Sichtbeziehungen zu schaffen. Eine gärtnerisch gestaltete, optisch hochwertige Bepflanzung des Südtorbereiches wird nach Sanierung der Stadtmauer in diesem Bereich hergestellt.


Partner der Stadt Bad Hersfeld: www.schreder.de


Mode Show, Shoppen und noch mehr …

Bad Hersfeld als Kreisstadt ist eine Einkaufsstadt mit einem umfangreichen Angebot.
Das zeigte sich wieder einmal am Freitagabend. Ein buntes Programm erwartete die Besucher in den Läden zum ersten „Late-Shopping“ in diesem Jahr.

Das Wetter spielte nicht so mit, wenn es nur etwas wärmer wäre. Das war auch deutlich an den Eisdielen zu erkennen, es standen bereits am späten Nachmittag bei weitem nicht so viele „Schleckermäulchen an.

Die Gäste bevorzugten eher den warmen Innenbereich um dort ein Gläschen Sekt bei einer Modeschau zu genießen oder staunten über Zauberkunststücke in der Citygalerie.  

An einigen Plätzen der Fußgängerzone standen Old- und Youngtimer und kündigten für den darauf folgenden Samstag die Oldtimer Classic vom MSC Bad Hersfeld an.






Leider waren die wirklichen Oldtimer sehr wenig vertreten, meinten einige Passanten. Wer aber der Citygalerie einen Besuch abstattete, konnte einen Hudson Big Six Sedan, Baujahr 1995 bestaunen.
Die Geschäfte waren bis in die späten Abendstunden geöffnet, obwohl sich der Andrang in Grenzen hielt. Trotz der kühleren Außentemperaturen wurde die Gelegenheit zum Kauf der passenden Kleidung für die kommenden Sommertage genutzt.

Das Angebot in der Kreisstadt in der Vielfalt von großen und kleinen Läden, reicht von Designerware, bis hin zu den Feinkostprodukten und den zahlreichen liebenswerten Kleinigkeiten.











Andere wiederum besuchten eine Modeschau bei einem Glas Sekt und genossen auf ihre Art und Weise den „Late-Shopping“ in der Innenstadt. In der Einkaufsstadt Bad Hersfeld kann man die Seele baumeln lassen und wenn man es so wollte auch in den Abendstunden den schönen Dingen des Lebens nachgehen.

Man muss nur genau hinschauen und zuhören, sich den Rhythmus dieser Stadt anpassen und Bad Hersfeld lebt und das einen Monat vor dem Hessentag, der überall schon in Form von Vorbereitungsarbeiten zu sehen ist. Auch das ist ein deutlicher zusätzlicher Pulsschlag, der in der Stadt zu hören ist.

Eine auf Wohlfühltemperatur ausgelegte Citygalerie bietet viele Einkaufsmöglichkeiten. Die Angebote von großen und kleinen Läden, reichen von Designerware, bis hin zu einem guten Essen.

Nur ein paar Metern weiter zog das Festspielhaus der Mode die Besucher an. Ein Aushängeschild und eine Aufwertung für die Stadt Bad Hersfeld und Umgebung.  

Bad Hersfeld ist eben nicht nur eine Stadt, hier sind viele Überraschungen für den Besucher allgegenwärtig. Es bestätigt immer wieder, dass ein Besuch in Bad Hersfeld ein Erlebnis ist, sowohl für Kunst, als auch für Genießer und Shoppingfreunde, was bei einem Onlinehandel nicht möglich ist.

Übrigens am heutige Samstag finden trotz des, man kann schon sagen, ungemütlichen Wetters die Mückenstürmer Classic statt. Ob die Old- und Youngtimer und auch die Inhaber dem Wetter ihre Stirn bieten wird sich im Laufe des Tages noch zeigen.


Ostereierschießen und neuer Vorstand bei der Schutzengilde 

Bloß nicht zu viele Eier! Das erhöht ja bekanntlich den Cholesterinspiegel. Sagt man jedenfalls. Andere sind da ganz anderer Meinung: Jeden Tag ein Ei und Sonntags auch mal drei, lautet die Devise. Auch die Experten sind sich in dieser Hinsicht nicht immer einig. Die Dosis macht das Gift – also alles in Maßen. Was aber tun, falls doch zu viele 

Eier im Haus sind? Die Verarbeitung zur Grünen Soße ist eine Möglichkeit. Die seit Jahren erfolgreiche Lösung der Hersfelder Schützengilde lautet: Ostereierschießen! Jeder bringt seine Ostereier mit und es wird geschossen. Natürlich nicht auf die Eier, sondern auf die üblichen Wettkampfscheiben. Pro Schütze wird so die gesamt Ringzahl ermittelt. Nach einem streng geheimen Verteilungsschlüssel, den nur unser Schießleiter Georg Albrecht kennt, werden die mitgebrachten Eier auf die Anwesenden umverteilt. Es ist Jedenfalls ein großer Spaß und ob man Glück oder Pech hatte, wenn man 20 Eier wieder mit nach Hause nimmt, das entscheidet jeder für sich. 

Vereinsmeisterschaften mit den Luftdruckwaffen 

Ei, Ei, Ei, und noch mehr ...

Die Umverteilung des Cholesterins bzw. der Eier ist aber nur die halbe Miete. Zu Ostern 
wird bei der Schützengilde auch die Königsfamilie mit den Luftdruckwaffen ermittelt. 
Angetreten wird hier in zwei Arten: Mit dem Gewehr und der Pistole. Bei den 
Pistolenschützen wurde Ingo Zimmermann König, Bernd Schmidt und Michael Manns 
jeweils erster und zweiter Ritter. Den Luftpistolenpokal gewann ebenfalls Ingo 
Zimmermann. Die Gewehrschützen haben nun Wolfgang Scharf als neuen König und 
Nicole Zimmermann als neue Königin, sowie Jürgen Jojade und Lothar Fischer als ersten bzw. zweiten Ritter und Karola Berger und Margit Albrecht als erste bzw. zweite Prinzessin. Für ein ganzes Jahr bilden die Herrschaften nun die neue Königsfamilie der Luftdruckwaffen. Den Diana-Pokal konnte sich, wie in den Jahren zuvor, Nicole Zimmermann sichern. 

Neues über die Schützenjugend

Bei der Schützenjugend wurden dieses Jahr zum ersten Mal zwei neue Pokale ausgeschossen.
Der Jugendpokal und der Osterhasenpokal. Die Hersfelder
Schützenjugend ist mit guten Ringzahlen unterwegs und so ging es an der Spitze sehr knapp zu. Schlussendlich konnte sich Dillon Heldt den Jugendpokal und Jasmin Urbanski den Osterhasenpokal sichern. Für die Gewinner gab es noch je einen Kinogutschein als Ostergeschenk oben drauf. 

Am guten Alten sollst fest Du halten 

Den Spruch hat wohl jeder Herschfeller schon gehört. Und er trifft diesmal auch auf die Schützengilde zu, denn vor dem ganzen Ostertrubel fand die Jahreshauptversammlung des Vereins statt. Was die Vereinsführung angeht, verlässt man sich auf ein seit einigen Jahren erfolgreiches Team! Es verwundert daher nicht, dass der alte auch gleichzeitig der neue Vorstand ist: Bernd Schmid bleibt zusammen mit Lothar Fischer als erster bzw. zweiter Vorsitzender tätig. Finanzielles und Schriftliches werden weiterhin von Beate Jäger-Schmid und Margit Albrecht übernommen.



Workshop am 30. April zur Beteiligung am Förderprogramm "Smart Cities made in Germany"

(PM) Die Stadtverordnetenversammlung hatte in der letzten Sitzung beschlossen, dass sich die Kreisstadt Bad Hersfeld mit einem Antrag für das Förderprogramm "Smart Cities made in Germany" bewerben soll.
Zur Vorbereitung dieses Antrages, der bis Mitte Mai gestellt werden muss, lädt Bürgermeister Thomas Fehling interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Workshop ein.
Diese Bürgerbeteiligung, zu der auch die Mitglieder der politischen Gremien der Stadt eingeladen sind, findet statt

am Dienstag, 30. April 2019 von 17:00 bis 19:00 Uhr im Benno-Schilde-Saal des „wortreich“
(Erdgeschoss, direkt links vom Haupteingang) Benno-Schilde-Platz 1, 36251 Bad Hersfeld.


Das Förderprogramm des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat ( https://www.smart-cities-made-in.de/) fordert einen ganzheitlichen und nachhaltigen Stadtentwicklungs-Ansatz mithilfe von Smart-City-Strategien. Insgesamt sollen über einen Zeitraum von zehn Jahren rund 50 Modellprojekte mit ca. 750 Mio. EUR gefördert werden.

Für die erste Staffel mit rund zehn Modellprojekten stehen im Bundeshaushalt 2019 etwa 150 Mio. Euro zur Verfügung. Aufgrund der bestehenden Smart-City-Aktivitäten hat Bad Hersfeld durchaus gute Voraussetzungen, als eine der ersten zehn Städte ausgewählt zu werden.
Auch die in Bad Hersfeld ohnehin anstehenden Aufgaben und Projekte in den Bereichen Verkehrsentwicklungsplanung, die nachhaltige Quartiersentwicklung für das ehemalige Herkules- und für das Wever-Gelände der Stadt als Klimaschutzkommune passen ideal zu dem Förderprogramm.
In dem Workshop sollen zwischen Bürgerschaft und Stadtpolitikern die gemeinsamen Ziele einer zukünftigen Strategie zur Gestaltung der Digitalisierung diskutiert werden. Zum zweiten geht um die Auswahl von konkreten Smart-City-Projekten, die in den nächsten Jahren mithilfe der Förderung in Bad Hersfeld umgesetzt werden könnten.
Bürgermeister Thomas Fehling zu der Veranstaltung: „Wer sich, auch ohne ein besonderer Technik-Freak zu sein, für die Entwicklung unserer Heimatstadt interessiert, hat hier eine gute Möglichkeit, an einer wichtigen Weichenstellung teilzunehmen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie zwei Stunden Ihrer Lebenszeit schenken würden, um uns Ihre Ideen und Vorstellungen zu Bad Hersfelds Zukunft mit auf den Weg zu geben.“


Johannes Lutz alias Erwin Hägele

„Denken von Zwölf bis Mittag“ – ein Schwabe in Bad Hersfeld

Die Zeit ist wohl gekommen, dass die Hessen und in diesem Fall die Bad Hersfelder auch den schwäbischen Dialekt lernen und verstehen sollen.

Schwäbisch ist nicht so ganz einfach oder „Schwäbisch isch ned so ganz oifach“. Immerhin gibt es ca. 12.000 Wörter und gut und gerne über 1000 Beschimpfungen. Johannes Lutz alias Erwin Hägele hat sich zur Aufgabe gemacht, die schwäbische Ausdrucksweise nun auch in Hessen einzuführen.

Im schwäbischen Wannweil in der Region Reutlingen geboren, in einer schwäbischen Familie aufgewachsen, und jetzt in Oberellenbach zuhause weiß genau von was er spricht. Immerhin hat er zur Tarnung die hochdeutsche Sprache erlernt, was bekanntlich einem Schwaben sehr schwerfällt bzw. kaum gelingt. In Bad Hersfeld als Lehrer tätig, bringt diesen Schwaben aber nicht aus der Fassung.

...auch privat ein unterhaltsamer Mensch

Der Veranstaltungsort im Bootshaus direkt an der Fulda in Bad Hersfeld konnte nicht besser gewählt werden. Eine eventuelle Flucht über das Wasser wäre für einen Schwaben im Notfall durchaus machbar gewesen, denn das Lokal war bis auf den letzten Platz voll.

Rund 100 Hessen aus der Region wollten dabei sein wenn es um das „Denken von zwölf bis Mittag und um ADHS in Bad Hersfeld“ geht. Die Umstellung auf den schwäbischen Dialekt war für einige der Besucher nicht ganz einfach. Es hatte einige Zeit gedauert, bis die Sprache verstanden wurde. Dazu beigetragen hat auch die parallele Übersetzung einzelner Wörter und Sätze ins Hochdeutsche, eine sichtbare Erleichterung bei den Zuhörern.

Über 100 Besucher im Bootshaus Bad Hersfeld

Das sanfte hinführen an die schwäbische Mundart war in seinem Programm die erste Voraussetzung des Abends, bevor es zur Bildung von vollständigen Sätzen kam. Dabei wurde auch deutlich, dass der Schwabe bereits als Baby im Kinderwagen kleine Besen und Kehrschaufeln hängen hat, damit er bereits in der frühen Jugend in das wöchentliche Ritual der Kehrwoche eingeführt wird.   „Kehrwoche ist Kehrwoche, daran gibt es nichts zu rütteln“ oder auf schwäbisch, „Kehrwoche isch kehrwoche da gibd's ned dro zu rüddeln“.
Auch die doppelte Verneinung „Niemals nie nicht“ ist ein besonderer Sprachgebrauch des Schwaben und Johannes Lutz alias Erwin Hägele erklärte das in einer einfachen Form so: „Ich habe ihm nie nichts gesagt – oder schwäbisch: „I han ihm nie nix gsagd!“ Der Hesse als ehrlicher Bürger fragt „wie viel muss ich für das Teil hier bezahlen?“ Der Schwabe macht sich dagegen einfach und unkompliziert, „da liegt etwas preiswertes herum, das habe ich mir einfach mitgenommen“, oder auf schwäbisch, „da liegd ebbes breiswerdes rum, des han i mir oifach midgenommen“.

Johannes Lutz der enthesselte Schwabe mit seinem neuen Programm

Ein Schwabe sein ist einfach, von ruhigem Gemüt und einer humorvollen Art. Aber nur ein guter Mensch hat das Glück im Schwäbischen geboren zu werden.  Dass ein Schwabe sowohl singen als auch Witze erzählen kann, das durfte das Publikum live miterleben, und das machte diesen Abend am vergangenen Sonntag so einmalig.

Keineswegs außergewöhnlich, dass die Schwaben an der Politik nicht vorbei kommt. So kam an diesem Abend das politische Geschehen nicht zu kurz und Erwin Hägele plauderte über so manche unglaubliche und sinnlose Entscheidung der „Großkopferten“. Vieles in der Politik würde der Schwabe einfacher gestalten, aber leider gibt es im „Ländle“ immer wieder besondere Lichtgestalten, die es bis in die Europäische Gemeinschaft schaffen und sich des englischen schwertun. So entstehen mitunter Gesetze, für die der gewöhnliche Schwabe „niemals nie nicht“ die Verantwortung übernehmen will.

Ein schwäbisch, deutscher Abend im Bootshaus Bad Hersfeld mit viel Spaß, humoristischen Sketchen und vielleicht eine neue Kulturart an der Biegung des Flusses.

 


 

Radeln für einen guten Zweck:

„TeamGeist“ zum Hessentag

(PM) Seit dieser Woche wird in Bad Hersfeld kräftig in die Pedale getreten. Geradelt wird ab sofort für das Projekt „TeamGeist“, das der Sportkreis Bad Hersfeld-Rotenburg für den Hessentag aufgelegt hat und dessen Hauptsponsor Amazon für jeden erradelten Kilometer spendet. Ziel ist es, 50.000 Kilometer zurückzulegen und das Geld zu Teilen an die Initiativen „Tour der Hoffnung“ und „Kleine Helden“ sowie in die Förderung der Sportjugend zu spenden.

Wieder aufgenommen wird zudem vom 27. Mai bis 16. Juni das sogenannte „Stadtradeln“, an dem Bad Hersfeld bereits im Jahr 2017 als eine von vielen hessischen Kommunen erfolgreich teilgenommen hat und somit einen Beitrag zum Schutz des Klimas geleistet hat. Infolge dieser Aktion und etlicher weiterer Parameter erhielt die Stadt den Titel Klimakommune.

Letztlich werden alle gefahrenen Kilometer aus beiden Aktionen zusammengerechnet und ergeben dann hoffentlich einen stattliche Spendenbetrag.

Den Startschuss für die Aktion „TeamGeist“ gab Bürgermeister Thomas Fehling im Hessentagsbüro, Am Markt 1. Denn bevor alle Hersfelder Bürger zum Zuge kommen, geht die Verwaltung mit gutem Beispiel voran und macht sich fit für den Hessentag. Auch die Stadtverordneten strampelten vor ihrer Sitzung am Donnerstag etliche Kilometer zugunsten der guten Sache. Geradelt wird auf einem speziell ausgestatteten Rad auf Rollen, natürlich inklusive Kilometerzähler. Zur Verfügung gestellt wird das Rad von der Bad Hersfelder Firma Fahrrad Riebold.

Ab sofort können dann auch alle Hersfelder die Gelegenheit nutzen und im Hessentagsbüro in die Pedale treten, um möglichst viele Kilometer und somit eine stattliche Spendensumme zu erreichen.

 

 



Verkaufsoffen, Kreativ, und viele Besucher in Bad Hersfeld

Der Stadtmarketing Verein lud zum verkaufsoffenen Sonntag ein und bereits gegen Mittag füllte sich die Innenstadt. Zudem zeigte das Thermometer die richtige Wohlfühltemperatur und damit frühsommerliche Werte an. Das Wetter spielte also mit beim Shoppen, Chillen und bei der kreativen Erlebnistour durch die Kreisstadt mit.

Der erste verkaufsoffene Sonntag 2019 in Bad Hersfeld stand ganz im Zeichen von kreativen Bodypainting und war wieder einmal ein voller Erfolg nicht nur für die Gastronomie, sondern auch für die vielen Einzelhändler in der Innenstadt.

Es gab an diesem Tag viele kleine und große Seifenblasen vor dem Rathaus bis hin zu Tanzgruppen von der Tanzschule Michèle Meckbach in der gut gefüllten Fußgängerzone und auf dem Rathausplatz die Künstlerin Marlies Brinker im Bodypainting ihr Können.

Hier einige Eindrücke













Ein Großteil der Besucher strömte um die Mittagszeit herum zu den kulinarischen Ständen und in die Gastronomie. Vor den Eisdielen bildeten sich lange Schlangen und in den Läden gab es zeitweilig Käuferstau. Die Bad Hersfelder Citygalerie gehört zu den in der Region bekanntesten Shopping-Centern. Die Shoppingmall zieht durch die zahlreiche Läden und unterschiedlichen Gastronomie zahlreiche Besucher ins Innere. Auf der Veranstaltungsbühne gab es zum verkaufsoffenen Sonntag zusätzlich Live-Musik.





Bad Hersfeld bietet eine riesige Auswahl für Jedermann und für die ganze Familie.

Auch die zahlreichen Enthusiasten der 2. Tattoo Convention in der Schilde-Halle besuchten ebenfalls die Innenstadt, was natürlich zusätzlich für ein gutes Gästeaufkommen sorgte.

Anzumerken ist, dass verkaufsoffene Sonntage, insbesondere in Verbindung mit Veranstaltungen, ein große Resonanz in der Bevölkerung stößt. Er ist zugleich ein Anziehungsmagnet für die Innenstädte nicht nur in unserer Region. Eine lebendige Innenstadt ist das A und O gegen das langsame Sterben des Einzelhandels gerade in Zeiten des wachsenden Onlinekaufs.



Kuriositäten locken am 7. April zum Rundgang quer durch die Stadt Bad Hersfeld

(PM) Die Tourist-Information lädt am Sonntag, 07.04.2019 zu einer besonderen Stadtführung ein.

Nach den Erfolgen der vergangenen zwei Jahre bietet die Stadt Bad Hersfeld auch 2019 wieder eine ganz besondere Stadtführung an: Ein Rundgang zu einigen Kuriositäten und kleinen Besonderheiten in Bad Hersfeld. Stadtführer Michael Adam hat nach 2017 und 2018 erneut für interessierte Gäste einige Kuriositäten „ausgegraben“.

Aufgrund der großen Nachfrage an den Kuriositätenführungen werden die Tickets zum Preis von 6,50 € nur direkt in der Tourist-Information, Am Markt 1, verkauft. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Um 14:30 Uhr geht es vor dem „wortreich“ mit der Stadtwanderung los. Adam hat einen Mix aus neuen „Kuriositäten“ und solchen der vergangenen Jahre erstellt und einen Rundgang entwickelt. „Ich möchte den Teilnehmern gerne einige Besonderheiten zeigen, an denen man oftmals nur „wie blind“ vorbeigeht, sie nicht kennt oder nicht ahnt, welche spannende Geschichte  sich dahinter verbirgt“, so der Stadtführer.

Neben Kuriositäten, die bereits in den vergangenen Jahren erkundet wurden, hat Herr Adam auch einige neue Besonderheiten in der Stadt entdeckt, wie beispielsweise die Gasse des Kirchenpatrons, die Schule der toten Königin oder die Reliquien der Braukunst.

Der Rundgang, für den die Teilnehmer „gut zu Fuß“ sein sollten, wird nach Angaben des Stadtführers ca. zwei Stunden dauern und gut zwei Kilometer lang sein, bevor die Gruppe wieder den Campus vor dem wortreich erreicht. Dort gibt es für alle Teilnehmenden zum Abschluss eine süße Überraschung.



Verjüngungskur für die Stadtverwaltung beim Boys‘Day

(PM) 13 Jungen schnupperten am 28. März in unterschiedliche Fachbereiche der Stadtverwaltung Bad Hersfeld. hinein. Dieser fünfstündige Arbeitstag in der Stadtverwaltung war Teil des bundesweiten Aktionstages „Girls’Day und Boys‘Day“.

Es ging darum, seinen eigenen Horizont bei der Berufswahl zu erweitern. Nicht zuletzt ist der Girls- und Boys‘Day darum auch eine Maßnahme zur Förderung der Gleichberechtigung.

Der 12jährige Jannik Leimbach besucht die 6. Klasse der Brüder-Grimm-Gesamtschule in Bebra. Er hatte sich die Wissens- und Erlebniswelt wortreich im Schilde-Park ausgesucht. Dort besuchte er, immer in Begleitung der wortreich-Kolleginnen Andrea Kirchner und Yvonne Spyt, natürlich die feste Ausstellung für Sprache und Kommunikation.

Dann wurde er handfest in die Vorbereitung von Workshops und Seminaren eingebunden, die regelmäßig im wortreich für Firmen, Schulklassen oder Vereine stattfinden. Neben einem Theater-Workshop galt es, für eine auswärtige Schulklasse das Studio im wortreich herzurichten, damit dort eine eigene Nachrichtensendung produziert werden konnte. Dafür mussten vorher die Computer startklar gemacht oder die Schüler in die Kameras eingewiesen werden – also ein wirklicher Einblick für Jannik unter echten Bedingungen!

Frauenbeauftragte Silvana Wohlgemuth, die den diesjährigen Boys’Day in der Stadtverwaltung organisiert hat, besuchte unter anderem Janathan Keil und Frederick Ehrlich im Mehrgenerationenhaus in der Dippelmühle.

Janathan Keil (12 Jahre) hatte in der dortigen Kindertagesstätte ein echtes Heimspiel: Er war vor einigen Jahren selbst in der Gruppe der „Kobolde“ betreut worden. Zusammen mit der Erzieherin Alexandra Balzereit wechselte er aber jetzt in der Rolle der Aufsichtsperson -  und fand als neuer großer Bruder schnell viele Freunde bei den Kindergartenkindern.

„Die halten uns kann schön auf Trab – und wollen auch, dass wir sie auf Trab halten.“ Die gleiche Erfahrung machte Frederik Ehrlich, 14 Jahre alter Schüler von der Obersbergschule. Er wurde zwar von den ganz kleinen Krippenkinder in Beschlag genommen – die Heinzelmännchen-Gruppe von Erzieherin Alexandra Raaz hatte aber genauso viel Energie wie die Großen. Frederik und Janathan konnten sich über einen überaus „bewegten“ Arbeitstag in der Kindertagesstätte nicht beklagen – auch wenn den beiden zum Schluss sicher die Ohren geklingelt haben mögen. Erziehung ist Schwerstarbeit!

Was aber dem Spaß und der Erfahrung offensichtlich keinen Abbruch getan hat: Jannik, Janathan und Frederik wollen beim nächsten Boys’Day wieder dabei sein!

Die Beteiligung am Boys´Day ist natürlich auch für die Stadtverwaltung interessant und richtig. In Zeiten zahlenmäßig abnehmender Ausbildungsjahrgänge ist es wichtig, frühzeitig mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

Weitere Informationen zu der bundesweiten Aktion gibt es unter https://www.boys-day.de/ .



Baumstark für Hessen: Zehn Bäume für Bad Hersfeld

(PM) Zum zehnjährigen Jubiläum ihres Klimaschutzengagements schenkt hassia zehn hessischen Städten je zehn Bäume. In Bad Hersfeld helfen sie, notwendige Baumfällungen auszugleichen. Den ersten Baum, eine Rosskastanie, bekam heute die Kindertagesstätte „Anne Frank“.

Bad Hersfeld. Wie die Kinder der Kindertagesstätte (Kita) „Anne Frank“ hat zwar auch das neue Bäumchen direkt vor ihrer Tür noch einiges an Wachstum vor sich. „Aber wenn es größer wird, ist es der ideale Baum für uns, unter dem wir Schatten finden und im Herbst Kastanien sammeln können“, freut sich Kita-Leiterin Petra McCool über die neue Rosskastanie, die heute auf dem Gelände der Kita gepflanzt wurde.

Saubere Luft für alle

Hier soll der Baum aber nicht nur mit seinen Blättern und Früchten den Kindern zugutekommen: Weitreichender ist seine Aufgabe, das gesunde Mikroklima der Umgebung zu unterstützen – als Ausgleich dafür, dass in unmittelbarer Nachbarschaft der Kita Bäume gefällt werden mussten. Einige waren vom Pilz befallen und standen nicht mehr sicher, andere mussten dem Ausbau der geplanten Sparkassen-Arena als größtem Veranstaltungsort für den 59. Hessentag weichen.

„Von keinem der Bäume haben wir uns leichtfertig getrennt“, sagt Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling. „Umso mehr freut uns, dass wir Unterstützung dabei bekommen, diesen notwendigen Ausfall auszugleichen.“

Baumstarkes Geschenk

Denn die Kastanie ist wie neun weitere Bäume ein Geschenk von hassia, dem Mineralwasser aus Bad Vilbel. Seit 2008 spendet die Marke im Rahmen ihres Klimaschutzengagements in Deutschland und weltweit Bäume für Waldaufforstungen, insgesamt schon über 1,2 Millionen. Das entspricht einer Fläche von 1.300 Fußballfeldern.

„Zum zehnten Jubiläum möchte hassia den Klimaschutz mit der Aktion ‚Baumstark für Hessen: Zehn Bäume für zehn Städte‘ auch in der Heimat stärker sichtbar machen“, erklärt hassia-Markenmanagerin Corinna Fuchs, die gemeinsam mit Thomas Fehling und Petra McCool die Rosskastanie in die Erde brachte.

„Wir haben die Aktion im November 2018 in unserer Heimatstadt Bad Vilbel begonnen. Hier wurden die zehn Bäume Teil einer Pflanzaktion zum 60. Hessentag 2020, den wir als Partner begleiten. Da passt es also perfekt, auch hier in Bad Hersfeld im Umfeld des diesjährigen Hessentages einen Beitrag zu leisten.“

Die neun anderen Bäume – Eichen, Schnurbaum, Tränen-Kiefer und Linden – werden die grünen Oasen der Stadt stärken, namentlich den Kurpark, die Leonard-Müller-Anlage und den Johannesberg.

Marke hassia ist jetzt klimaneutral


Nach Bad Vilbel, Wiesbaden, Darmstadt und Bad Hersfeld wird hassia bis 2020 noch in Frankfurt, Wetzlar, Fulda, Kassel, Gießen und Marburg Bäume pflanzen. „Das ist jedoch lange nicht das Ende unseres Klimaschutzengagements. Seit diesem Jahr produzieren wir unsere hassia-Getränke komplett klimaneutral. Dafür haben wir gemeinsam mit unseren Lieferanten unter großen Anstrengungen in der gesamten Produktionskette so viele CO2-Emissionen wie möglich verringert. Nicht vermeidbare Emissionen werden durch Baumspenden ausgeglichen“, so Corinna Fuchs.

Weitere Informationen:         https://www.hassia.com/nachhaltigkeit/




Ehepaar Handke und Rotary spenden 3.500 Euro an Literaturaktion „Bad Hersfeld liest ein Buch“!

(PM) Das Ehepaar Thomas und Cornelia Handke und der Rotary Club Rotenburg Melsungen haben jetzt eine Spende von 3.500 Euro für die Literaturaktion „ Bad Hersfeld liest ein Buch“ an die Kreisstadt Bad Hersfeld übergeben.

Der Erste Stadtrat Gunter Grimm und Projektleiterin Sandra Rudolph nahmen den Scheck erfreut und dankbar entgegen - thematisch sehr passend in der Stadtbibliothek am Marktplatz.

Das Ehepaar Handke hatte im letzten Jahr seinen gemeinsamen „runden“ Geburtstag gefeiert und dabei die Gäste gebeten, statt Geschenken für das städtische Literaturprojekt zu spenden, wodurch die oben genannte Summe zustande kam. Unterstützt wurden sie dabei vom Rotary Club (RC) Rotenburg Melsungen, in dem Dr. Handke Mitglied ist.

Über die großartige Spende hinaus ist das Ehepaar der städtischen Literaturaktion seit Jahren eng verbunden. Dr. Handke hatte die Idee, ein Buch zum Stadtgespräch zu machen, als „sein Baby“ 2002 nach Bad Hersfeld gebracht. „Wir waren damals eine der ersten, wenn nicht die erste Stadt in Deutschland. Dieses Jahr erleben wir die 18. Auflage – auch diese Kontinuität sucht ihresgleichen.“

„Bad Hersfeld liest ein Buch“ bündelt gemeinsame Leseerfahrungen von Menschen in unserer Stadt  zu einem öffentlichen Diskurs. Cornelia Handke vermittelt als Leiterin des Gymnasialzweiges an der Gesamtschule Obersberg die Inhalte der Aktion an eine der wichtigsten Zielgruppe– an Schülerinnen und Schüler. Erfreulicherweise gehören die Schulen mittlerweile zu den aktivsten Teilnehmern.

Der amtierende Präsident des Rotary Clubs Rotenburg Melsungen, Manfred Rycyk, machte deutlich, dass die Förderung kultureller und sozialer Projekte eine lange Tradition im Club hat. Über die Mithilfe bei der jetzigen Spendenaktion in Bad Hersfeld hinaus unterstützt ein eigener Förderverein lokale und auch internationale Projekte zur Bildung und Jugendförderung.

Der Spendenbetrag von 3.500 Euro wird direkt für die Finanzierung der diesjährigen Literaturaktion in Bad Hersfeld eingesetzt, die vom 9. bis 28 November stattfindet.

Welches Buch 2019 im Mittelpunkt stehen wird, konnte selbst Dr. Handke als Vorsitzender der Auswahlkommission noch nicht sagen – über die rund 30 eingegangen Vorschläge wird die Jury nämlich erst in den nächsten Tagen beraten





Bild: Stengel Fotografie Bad Hersfeld

Musikalische Zeitreise mit Shiregreen - Zusätzliches Releasekonzert im Bootshaus in Bad Hersfeld

(PM) Nach der gefeierten Premiere des neuen Shiregreen-Albums in Rotenburg gibt es nun ein weiteres Releasekonzert in unserer Region. Am Samstag, dem 30. März 2019, stellt Shiregreen alias Klaus Adamaschek sein neues Album „References - Songs about Songwriters“ mit vierköpfiger Band im Bootshaus in Bad Hersfeld vor. Die Zuschauer erwartet eine fesselnde musikalische Zeitreise mit Liedern über legendäre Songwriter wie Leonard Cohen, Joan Baez, Neil Young oder auch Tom Petty. Das Konzert ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für das neue Hersfelder Kulturformat „Kultur an der Biegung des Flusses“.

Über drei Jahre lang hat der 61-jährige Liedermacher, Sänger und Gitarrist Klaus Adama­schek, der im Ruhrgebiet aufgewachsen ist und heute in Rotenburg lebt, an seinem Projekt „REFERENCES – SONGS ABOUT SONGWRITERS“ gearbeitet. Und die Arbeit scheint sich gelohnt zu haben, denn beim ersten Releasekonzert im Rotenburger Bürgerhaus reagierte das begeisterte Premieren-Publikum mit stehenden Ovationen. Und auch die ersten offiziellen Kritiken für das Album, das offiziell am 29. März erscheint, sind überaus positiv.

Mit auf der Bühne stehen beim Releasekonzert in Bad Hersfeld Paul Adamaschek an Bass und Piano, Morris Kleinert an Pedal Steel, Dobro und E-Gitarre und die Sängerin Marisa Linß mit Cajon und Percussion. Die Zuhörer erwartet ein bewegender Konzertabend, denn Shiregreen wird neben den eigenen „Referenz-Liedern“ auch immer wieder Originale der großen Vorbilder anspielen.

Klaus Adamaschek - Bild: Stengel Fotografie Bad Hersfeld

Das Releasekonzert von Shiregreen ist gleichzeitig die erste Veranstaltung der neuen Reihe „Kultur an der Biegung des Flusses“, die Micha Poppe-Kalthoff gemeinsam mit dem Team des Bootshauses, Anja Hohmann und Peter Müller, ins Leben gerufen hat. „Ich habe oft auf der Terrasse des Bootshauses direkt an der Fulda gesessen und die Magie dieses wunderbaren Ortes verspürt,“ erläutert Poppe-Kalthoff aus Alheim seine Idee, das Bootshaus verstärkt für Konzerte, Kleinkunst und Kabarett zu nutzen. Als nächste Veranstaltung ist am Sonntag, dem 14. April, Kabarett mit „Erwin Hägele” alias Johannes Lutz, Kabarettist und Pädagoge, vorgesehen.

Das Shiregreen-Konzert findet am Samstag, dem 30. März 2019, um 20.00 Uhr statt, Veranstalter ist die Agentur Doppelkopf aus Oberellenbach. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Karten zum Preis von 15 € gibt es in Bad Hersfeld im Musikhaus Döpper, im Weltladen, in der Hoehlschen Buchhandlung und beim Ticketservice der Hersfelder Zeitung sowie in Rotenburg in der Buchgalerie Berge. Die Karten an der Abendkasse kosten 19 €.



JETZT! die berufliche Zukunft klarmachen


Während einige Konzerne und Banken ihre Auswahl bereits im Herbst getroffen haben, beginnt mit der Ausgabe des Halbjahreszeugnisses durch die Schulen die heiße Bewerbungsphase in den mittleren und kleinen Unternehmen – besonders auch im Handwerk. Die Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg bietet mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung – Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften“ seit Jahren mit ihren Beratern Tanja Schaeckenbach-Koch und Tim Gerhardt eine umfassende Beratung für Betriebe und Bewerber an. Vervollständigt wird das Angebot durch die beiden Willkommenslotsen Rakan Kirakosian und Michael Wittich, die sich um die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten kümmern. Als Berater von Unternehmen eröffnen sie Möglichkeiten des Dialogs und agieren als Vermittler für Praktika, Hospitationen, EQ-Maßnahmen oder Ausbildung und Beschäftigung.

Unter dem Motto AusbildungKlarmachen findet in der Zeit vom 11.03. bis 15.03.2019 eine „Woche der Ausbildung“ mit den unterschiedlichsten Aktionen statt. Das Team der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg bietet in dieser Woche einen besonderen Service für Ausbildungsplatzsuchende an. Es gibt erweiterte Öffnungszeiten: von Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 18:00 Uhr, zu denen sich Interessierte vor Ort beraten und ihre Bewerbungsunterlagen durchsehen lassen können. Darüber hinaus ist unter den Rufnummern 06621-92 89-12 bzw. 06621-92 89-13 eine Telefonhotline für alle Fragen „rund um die Ausbildung, den Bewerbungsprozess, das Vorstellungsgespräch etc.“ geschaltet. Interessierte Schüler und Eltern sowie Zugewanderte können sich gerne an das Beraterteam wenden. Zudem gibt es auch noch Sachpreise zu gewinnen! Für jeden 5. Anrufer hält die Kreishandwerkerschaft einen attraktiven Preis (T-Shirt, Powerbank etc.) aus der Handwerkskampagne bereit. Lassen sie sich beraten, sie können nur gewinnen. Unsere Region bietet viele Karrierechancen, jetzt durchstarten!

Das Programm „Passgenaue Besetzung - Willkommenslotsen" wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Das Programm „Passgenaue Besetzung – Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.



Hersfeld zeigt Herz - und das Kinder- und Jugendhaus freut sich!

(PM) Das Team vom Bad Hersfelder Internet-Radiosender FantasticRadio rund um Jürgen Herberg besteht nicht nur aus jeder Menge Musikexperten, sondern es hat vor allem auch eine soziale Ader.
Seit Jahren hilft FantasticRadio mit der eigenen Spendaktion "Hersfeld zeigt Herz" Menschen, die Hilfe und Förderung brauchen. Und zwar direkt, hier vor Ort in Bad Hersfeld. Unterstützt wird FantasticRadio dabei unter anderem von ­Bürgemeister Thomas Fehling als Schirmherr sowie von regionalen Geschäften und Filialen aus dem Raum Bad Hersfeld.
Die Spendaktion "Hersfeld zeigt Herz" sammelt Geld für soziale Zwecke, sei es durch eigenen Aktionen, durch den Verkauf des jährlich neu aufgelegten Buttons oder durch Gewinnung von Sponsorenmitteln.

Im Jahr sind dabei stolze 1.770,- Euro für soziale Zwecke zusammengekommen. Das Geld bekommt dieses Jahr das Kinder- und Jugendhaus in Bad Hersfeld. "Hausherr" Helgo Schmidt und die Fachbereichsleiterin Jutta Hendler nahmen den Scheck vor Ort in der Dippelstraße persönlich vom Radio-Team entgegen.
"Wir freuen uns sehr über diese zusätzlichen Möglichkeiten!" waren sich Hendler und Schmidt in Ihrem Dank einig. Die ersten "Schwimmnudeln " und knallroten Bötchen hielten die beiden schon in den Händen. Denn zusammen mit den Spendern haben sie die eigenen Projekte in Sachen "Wasser" als Adressaten der Spendengelder festgelegt.

Es können sich also die "Schwimmmäuse", die kleinen oder großen "Wasserratten" oder auch die "Pressluft-Junkies" (ein Kurs zum Schnuppertauchen) über neues Material für den Schwimmunterricht freuen. Rund 100 Kinder- und Jugendliche sind bei der Stadtjugendpflege in diesen und anderen Gruppen in der Schwimmbetreuung. Hinzu kommen, seit 1994 schon, Kinder aus den städtischen Kindertagesstätten, die bei Angeboten zur Wassergewöhnung dabei sind.
Sie profitieren genauso von der Spende wie die Flüchtlingskinder aus dem Integrationsangebot "Grenzenlos-schwerelos", die Teilnehmer der Kinderferienspiele oder die Teilnehmer des Kids Days im AQUAFIT. Die Erzieher und Honorarkräfte, die die vielen Unterrichte durchführen, haben sich alle zusammen mit der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG) fortgebildet und für ihre Aufgaben qualifiziert.

Die ersten Einkäufe sind also schon getätigt und der Betrag lässt noch Luft für weitere Anschaffungen - von einer guten Sache für eine gute Sache!

Das Kinder- und Jugendhaus bedankt sich bei dem Team von FantasticRadio und allen Sponsoren der Aktion "Hersfeld zeigt Herz"!

Piggy Bank und Metzgerei Roth
Taxi Scholz, Am Frauenberg 71, 36251 Bad Hersfeld und die Schnitzelei
o2 Bad Hersfeld und Libri Bad Hersfeld
Kreativteam Jung und das Extrablatt
City Bags in der City Galerie und Herr Kurt Linnemann, Bad Hersfeld
Bücking Event Catering und Amazon plus das FantasticRadio



47 Jahre aktiver Feuerwehrdienst für die Kreisstadt Bad Hersfeld

(PM) 17.187 Tage im Dienst der Stadt Bad Hersfeld, im Dienst „seiner“ Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld. Anfang Februar wurde Klaus Klee von seinen Kameraden des Alarmzuges in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. Zum letzten Mal konnte der Maschinist Klaus Klee ein Löschfahrzeug zum Feuerwehrstützpunkt in der Wehneberger Straße zurückbringen und den Schlüssel an seine jüngeren Kameraden der Einsatzabteilung übergeben. Andreas Büttner, Zugführer des Alarmzuges, bedankte sich in einer kleiner Zeremonie bei Klaus Klee für die hervorragende Arbeit und das außerordentliche Engagement für den Alarmzug.

Die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld-Kernstadt in den letzten vierzig Jahren ist verwoben mit dem Wirken von Klaus Klee in der Einsatzabteilung und dem Förderverein der Feuerwehr. Dort war der Träger des goldenen Brandschutzehrenzeichens am Bande von 1989 bis 2013 Hauptkassierer und bis 2015 1. Vorsitzender des Vereins und überführte den Verein in seine heutige Struktur, um das Feuerwehrwesen der Kreisstadt Bad Hersfeld weiter zu unterstützen. Ohne seine Mitwirkung wäre die erfolgreiche Umsetzung des 150-jährigen Feuerwehrjubiläums 2011 undenkbar gewesen.

Sebastian Sommer, Klees Nachfolger als Vereinsvorsitzender, betonte die Hoffnung des Vereins, dass Klaus Klee auch in der Alters- und Ehrenabteilung seinem Verein mit Rat und Tat zur Seite steht und wünschte ihm alles Gute für seinen Feuerwehrruhestand.

In der Einsatzabteilung begann seine Feuerwehrkarriere 1972 im ersten Löschzug, in dem er bis 1990 seine Feuerwehrausbildung absolvierte. Vor 28 Jahren wechselte er in den Alarmzug und führte diesen 1992-1996 und 2014-2017 als stellvertretender Zugführer und 2008-2013 als verantwortlicher Zugführer in Ausbildungs- und Einsatzdienst. In mehr als 1000 Einsätzen war der Feuerwehrpensionär im Dienst für das Wohl und die Gesundheit der Allgemeinheit.

Als letzter Gratulant betonte auch Pierre Walter, Wehrführer der Kernstadt, welche große Bedeutung Klaus Klee für die gesamte Organisation hatte und während seiner Amtszeit stets das Wohl der gesamten Freiwilligen Feuerwehr im Blick hatte. Der sichtlich gerührte Klaus Klee nahm einen Feuerwehrhelm mit den Unterschriften seiner Kameraden entgegen und bedankte sich für diese Überraschung am Vorabend seines 65. Geburtstags. Offiziell wird Klaus Klee bei der Jahreshauptversammlung der Kernstadt am kommenden Samstag verabschiedet.





Rathaus Bad Hersfeld - Rückseite

Charta der Energiewende in Nordhessen: Magistrat empfiehlt Beteiligung

(PM) Im Jahr 2018 wurden von der Regionalmanagement Nordhessen GmbH und Vertretern der nordhessischen Landkreise, Bedarfe und Interessen auf dem Weg der Energiewende erarbeitet. Auf dieser Basis wurde eine Charta der Energiewende in Nordhessen erstellt, mit der der Wandel zu einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung in der Region vorangetrieben werden soll.
Die Charta wurde am 24.04.2018 vom Aufsichtsrat des Regionalmanagements Nordhessen verabschiedet. Durch diesen Beschluss haben sich unter anderem die fünf Landräte und weitere Verantwortungsträger aus Wirtschaft und Politik zu der Charta bekannt. Die werben jetzt um weitere Partner, unter anderem in den Kommunen der Region.

Der Magistrat der Kreisstadt Bad Hersfeld hat in seiner gestrigen Sitzung empfohlen, diese Charta der Energiewende zu unterzeichnen. Die letztendliche Entscheidung darüber muss die Stadtverordnetenversammlung am 7. März treffen.
Bürgermeister Thomas Fehling als Vorsitzender des Magistrates: "Wir begrüßen die aktuelle Initiative des Regionalmanagements Nordhessen und der nordhessischen Landkreise. Sie ist geeignet, nicht nur neue Impulse in die Region zu tragen, sondern sie verbessert auch die Rahmenbedingungen für bestehende Aktivitäten."

Fragen des Klima- und Umweltschutzes und des Energiemanagements sind mittlerweile eine feste und selbstverständliche Konstante in allen Arbeitsbereichen der Stadtverwaltung in Bad Hersfeld geworden.
Fehling dazu: "Bad Hersfeld wurde 2017 im Wettbewerb „Klima-Kommunen“ des Landes Hessen gleich doppelt ausgezeichnet. In der Gesamtschau der nordhessischen Kommunen hat Bad Hersfeld bei Energie- und Klimaschutz durchaus eine herausgehobene Position. Aus diesem Grund würde eine Beteiligung Bad Hersfelds bei der nordhessischen Charta der Energiewende ohne Frage positiv wahrgenommen."

Es ist ganz aktuell auf Vermittlung des Bürgermeisters gelungen, die Regionalmanagement Nordhessen GmbH erfolgreich als Projektpartner im EU-Förderprogramm „HELLO“ zum Ausbau der Elektromobilität zu platzieren. Hierbei sollen 400 E-Fahrzeuge für Nordhessen beschafft und gemeinschaftlich vermarktet werden.
Auch bei der guten Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement Nordhessen kann die Charta der Energiewende mit ihren Folgeprozessen inhaltliche Impulse erleichtern und die themenbezogenen Fördermittel in Stadt und Region erhöhen.



Erneuter Einsturz von Gebäudeteilen in der Unteren Frauenstraße

(PM) Am gestrigen Nachmittag sind im Gebäude Untere Frauenstraße Nr. 28 erneut Gebäudeteile eingestürzt. Bei Stützarbeiten in der Baustelle sind Teile der vorderen Fassade auf die Straße gefallen. Einen ähnlichen Vorfall hat es in dem Sanierungsobjekt bereits im letzten Jahr gegeben.

Gestern wurde in einer Notmaßnahme von Bauaufsicht und Technischem Hilfswerk (THW) das Gebäude begutachtet und gesichert. Derzeit besteht keine unmittelbare Gefahr für die Anlieger und die benachbarten Gebäude.
Auf einem Ortstermin am heutigen Tag mit der städtischen Bauaufsicht, dem Bauherren und der Baufirma wurde deutlich, dass das Gebäude in diesem Zustand nicht mehr erhalten werden kann.

Zunächst werden bis zum Freitag das erste und zweite Obergeschoss abgetragen; in der nächsten Woche ist dann ein geordneter Rückbau des restlichen Gebäudes notwendig. Danach muss die Baustelle beräumt werden.

Die Untere Frauenstraße ist im Bereich zwischen Hinterem Steingraben und Kaplansgasse gesperrt, eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Sperrung soll so schnell wie möglich wieder entfernt werden, wird voraussichtlich aber auch noch in der nächsten Woche Bestand haben.

Bürgermeister Thomas Fehling wurde ungewöhnlich deutlich: „Ich bin stinksauer. Natürlich kann auf einer Baustelle immer mal etwas Unvorhergesehenes passieren. Aber jetzt ein zweites Mal an gleicher Stelle? Angesichts unserer weiteren Erfahrungen mit dem Investor und seinen Firmen kann ich an eine Verkettung unglücklicher Umstände hier nicht mehr glauben.


Da kommen mir ganz andere Vokabeln in den Sinn. Diese neuerliche Missachtung von vertraglichen Absprachen und behördlichen Anordnungen werden wir hart sanktionieren.“

Fehling weiter: „Ich kann mich bei den Anliegern in der Unteren Frauenstraße nur entschuldigen, die wegen des Fehlverhaltens Dritter nicht nur jede Menge Einschränkungen und Belästigungen ertragen müssen. Die Sicherheit von eigenem Leib und Leben und ihrer Gebäude wird durch diese vermeintlichen Unfälle aufs Spiel gesetzt.“

Während für das Nachbargebäude Untere Frauenstraße 26 ein (mittlerweile erfolgter) Abriss mit zukünftigem Neubau geplant ist, sollte das in Frage stehende Gebäude Hausnummer 28 wegen seines denkmalpflegerischen Wertes saniert und in die städtebauliche Situation eingebunden werden.

Dies ist seit gestern nicht mehr möglich. Bauherr und Investor müssen nun die Planungen überarbeiten und, nicht nur im Hinblick auf den Hessentag im Juni, mit der Stadt abstimmen.


Bürgermeister Thomas Fehling

Bürgermeister Thomas Fehling: Wir haben geliefert!

(PM) Der städtische Haushalt 2019 wurde über den Jahreswechsel innerhalb weniger Wochen genehmigt. Dies nimmt Bürgermeister Fehling zum Anlass, einmal Rückschau zu halten und Dank zu sagen - auf die vergangenen Jahre, in denen das städtische Finanzwesen gravierenden Änderungen unterworfen war.

„Aufgrund der finanziellen Situation unserer Stadt, durch neue gesetzlichen Regelungen oder durch die Anforderungen der Kommunalaufsicht ist im städtischen Finanzwesen in den letzten Jahren kaum ein Stein auf dem anderen geblieben.

Nehmen wir den aktuellen Haushalt 2019 als Beispiel: Er berücksichtigt alle Kriterien der Kommunalaufsicht, die für die Haushalts-Genehmigung relevant waren:


  • Es ist ein ausgeglichenes ordentliches Ergebnis vorzulegen.
  • Aufgrund von Altfehlbeträgen ist ein Haushaltssicherungskonzept mit zu beschließen.
  • Der Zahlungsmittelüberschuss ist für Tilgungsleistungen und die Hessenkasse zu verwenden.
  • Die Nettokreditaufnahme 2019 ist auf maximal 2,9 Mio. Euro zu begrenzen.
  • Die Schlussbilanz für das Jahr 2017 war vor dem Haushaltsbe­schluss 2019 an die Kommunalaufsicht auszuhändigen.
  • Eine Liquiditätsreserve von 2 % ist für die Jahre 2019 bis 2022 aufzubauen. Hier haben wir aufgrund des Hessentages eine Aus­nahmegenehmigung beantragt und bekommen, dies erst ab 2020 erfüllen zu müssen.

Auch in den Vorjahres-Haushalten gab es ähnliche Anforderungen, deren Lösung nicht vom Himmel fällt, sondern hart erarbeitet werden musste.

Zuvor wurde 2015 mit der Doppik-Einführung ein echter Systemwechsel von der Kameralistik zur doppelten Haushaltsführung bewerkstelligt. Das neue System fordert komplett neue Rechenwerke, wie etwa die umfangreiche Eröffnungs- und Schlussbilanz für 2009. Die Bilanzen der Folgejahre bis 2012 sind fristgerecht erstellt worden, geprüft und liegen in den nächsten Tagen zur Entscheidung vor. Die Bilanzen 2013 bis 2017 sind von der Verwaltung erstellt, vom Magistrat beschlossen und wurden der Rechnungsprüfung vorgelegt.

Bei all diesen externen Veränderungen sind die neuen digitalen Verfahren und Prozesse im Rechnungswesen der Stadtverwaltung noch gar nicht genannt, die in den letzten Jahren in den Arbeitsalltag integriert werden mussten.

Wir haben die vielen Anforderungen bislang alle stets erfüllt. Wir haben geliefert! Und wo aufgrund des Arbeitsaufkommens mal, selten genug, eine Frist nicht einzuhalten war, haben wir das im Vorfeld klar offengelegt – und dann die gewährte Verlängerung immer eingehalten.

Einerseits geschah dies, um uns gegenüber der Kommunalaufsicht als verlässlicher Partner zu präsentieren. Zum zweiten aber, um vor allem die politische Handlungsfähigkeit möglichst schnell wieder herzustellen und zu erhalten. Beides ist uns recht gut gelungen!

Uns alle – ich möchte die Gelegenheit einfach mal nutzen, die Mütter und Väter der Erfolge beim Namen zu nennen.

Mein Dank geht in erster Linie an unsere Kommunalpolitiker. Ehrenamtliche, die in hunderten von Stunden, im Magistrat, in den Ausschüssen, in der Stadtverordnetenversammlung, in Fraktionssitzungen, Klausurtagungen und Haushaltsberatungen um unsere städtischen Finanzen ringen. Bei allen Konflikten in Einzelfragen: Ohne Ihr Engagement und Ihre Flexibilität im richtigen Moment geht es nicht!

Federführend in meinem Haus sind es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Fachbereiches Finanzen um Wilfried Herzberg und Volker Fladerer. Ihnen danke ich sehr! Welche Kraftakte es bedeutet, vor und auch nach politischen Entscheidungen zahlenmäßig dieses riesige Ungetüm des Haushalts in Reih‘ und Glied zu bringen, kann wohl nur der ermessen, der dabei gewesen ist.

Aber unsere „Finanzleute“ sind die Spitze des Eisberges, denn die städtischen Finanzen wirken gesamthaft und dauerhaft auf das gesamte Rathaus. Alle Kolleginnen und Kollegen im Haus möchte ich hier nennen, die von den ersten Haushaltsmeldungen bis hin zu den abschließenden Beratungen viel „Gehirnschmalz“ und Ideen zum Gelingen beisteuern.

Schließlich: Ich bin mir natürlich bewusst, dass die Erfolge auch und gerade Partner außerhalb der eigenen Reihen brauchen. Ausdrücklich bedanke ich mich bei der Kommunalaufsicht des Landkreises und bei Landrat Dr. Michael Koch für die sehr gute Zusammenarbeit!“



Wirtschaftsbetriebe mit sehr gutem Jahr 2017 - Höhere Gewinnabführung an die Stadt

(PM) Die städtische Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH hat im Jahr 2017 mit den Tochtergesellschaften ein sehr gutes Ergebnis erzielt.

Der geprüfte Jahresabschluss 2017 weist einen Überschuss von 1,834 Mio. Euro aus. Die beiden Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe,  Johannes van Horrick und Christian Scholz, hatten die Zahlen im Dezember dem Aufsichtsrat präsentiert.

Auf Empfehlung des Aufsichtsrates hatte dann die Gesellschafterversammlung beschlossen, vom Überschuss rund 516.000 Euro für die Ablösung von Verlustvorträgen früherer Jahre zu verwenden. Weitere 500.000 Euro werden an den Gesellschafter Stadt ausgeschüttet. Damit liegt die Gewinnausschüttung an die Stadt „satte“ 20% über dem im städtischen Haushalt 2018 ursprünglich erwarteten Betrag.

Bürgermeister Thomas Fehling freut sich als Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsbetriebe über das Jahresergebnis 2017: „Ein gutes Jahr für die Wirtschaftsbetriebe und die darin integrierten städtischen Tochtergesellschaften. Einige Gesellschaften haben mehr erwirtschaftet als geplant, andere haben ihren Zuschussbedarf gegenüber früheren Jahren deutlich reduziert. Die von den Geschäftsführungen und Aufsichtsgremien veranlassten Maßnahmen haben gegriffen. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement – sie haben diesen Erfolg möglich gemacht!“

Der restliche Betrag des Jahresüberschusses 2017 von 818.000 Euro blieb für die Wirtschaftsbetriebe verfügbar und hat auch das Jahresergebnis für 2018 günstig beeinflusst. Dieser Jahresabschluss ist zwar noch nicht offiziell festgestellt, aber es konnte bereits entschieden werden, dass auch die folgende Gewinnabführung an die Stadt schon von 500.000 auf 700.000 Euro erhöht wird.

Sie wird 2019 ausgezahlt und war bei den jüngsten Haushaltsberatungen der Grund, warum eine Erhöhung der Kindergartengebühren in 2019 verhindert werden konnte


Hintergrund/Informationen:

Die Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH fungiert zum einen als Holding für die städtischen Tochtergesellschaften Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH, das wortreich, die Vitalisklinik und die Bädergesellschaft. Darüber hinaus entfaltet sie aber eigene geschäftliche Aktivitäten: Sie betreibt Öffentlichen Personennahverkehr mit dem StadtBus-System in Bad Hersfeld, ist für die Vermarktung des Schilde-Park-Areals zuständig und führt zudem wichtige städtebauliche Projekte im Auftrag der Stadt durch.



Bet Williams und Shiregreen in der Auferstehungskirche - Premiere für deutsch-amerikanisches Friedenskonzert in Bad Hersfeld
am Sonntag, dem 27.01.2019, um 18.00 Uhr in der Ev. Auferstehungskirche Bad Hersfeld, Schlosserstraße 29

(PM) Bet Williams, bekannte und gefeierte Singer/Songwriterin aus den USA, und der heimische Liedermacher Klaus Adamaschek alias Shiregreen gestalten unter dem Titel „Songs of Love and Peace“ ein gemeinsames Friedenskonzert in der Ev. Auferstehungskirche in Bad Hersfeld. Mit dabei: das Duo „Triade“ mit Marisa Linß und Paul Adamaschek. Musiker von beiden Seiten des Atlantiks singen gemeinsam für Liebe und Frieden - die Musikfreunde der Region können sich auf eine ganz außergewöhnliche Premiere freuen.
Wenn Bet Williams aus New York auf die Bühne kommt, verschmelzen Klänge aus aller Welt mit mitreißenden Melodien und überraschenden Texten. Williams' Stimme wirbelt dabei durch vier Oktaven: Mal erfüllt sie mit ihrer Energie den ganzen Raum, dann schwebt sie als Flüstern in der Luft. Die Westfälischen Nachrichten brachten es auf den Punkt: „Bet Williams ist gesegnet mit allem, was nötig ist: eine fantastische Stimme, große Musikalität, Talent fürs Songwriting und eine charismatische Bühnenpräsenz.“ Kein Wunder also, dass sie schon mit Taj Mahal, Joan Osborne, Herbie Hancock, Arlo Guthrie und Lucinda Williams aufgetreten ist. 

Ein guter Bekannter in unserer Region ist der 61-jährige Sänger und Liedermacher Klaus Adamaschek, der schon zehn Alben mit seinen eigenen Songs veröffentlicht hat und mittlerweile zu den profiliertesten deutschen Songwritern gezählt wird. In den letzten Jahren hat der studierte Germanist auch deutschsprachige Lieder veröffentlicht und dabei eine interessante Mixtur kreiert: die Verknüpfung von entspanntem Americana-Folkrock mit Anklängen an Größen wie Kris Kristofferson oder Neil Young und der anspruchsvollen und auch politisch-engagierten Liedermacherkunst, wie man sie von Hannes Wader und Reinhard Mey kennt. Unterstützt werden die beiden Songwriter von der Sängerin Marisa Linß und Paul Adamaschek an Bass und Piano, die mitterweile auch mit großem Erfolg als Duo „Triade“ auftreten. Triade interpretiert Songs von unterschiedlichsten Künstlern wie Leonard Cohen, Ed Sheeran oder John Lennon, nur mit Gesang und Piano, einfühlsam, hochemotional und auf den musikalischen Kern der Lieder reduziert.

„Wir wollen mit dem Konzert eine klare Kante für Frieden und Verständigung zeigen,“ so Michael Poppe-Kalthoff aus Alheim, der die Idee für dieses musikalische Freundschaftsprojekt hatte. „Gerade in den Zeiten des unsäglichen Donald Trump wollen wir die andere, hellere Seite von Amerika zum Klingen bringen; auch 50 Jahre nach Woodstock gibt es auch dort noch viele Stimmen, die für ‚love and peace‘ und für eine bessere Welt eintreten.“ Und so haben Poppe-Kalthoff und Adamaschek kurzerhand Bet Williams, mit der sie seit Jahren befreundet sind, nach Nordhessen eingeladen.
Bet Williams besitzt übrigens selber noch ein kleines Farmhaus im kleinen Örtchen Woodstock, wo sie Jahr für Jahr mit seelenverwandten Musiker auftritt. Und so werden in der Auferstehungskirche neben den eigenen Liedern von Bet Williams und Klaus Adamaschek auch viele Klassiker der Friedensbewegung u. a. von Joni Mitchell, Pete Seeger und Joan Baez zu hören sein. Sollte die Premiere in Bad Hersfeld ein Erfolg werden, ist an eine ganze Reihe mit deutsch-amerikanischen Friedenskonzerten gedacht.  

Das Konzert findet am Sonntag, dem 27.01.2019, um 18.00 Uhr in der Ev. Auferstehungskirche Bad Hersfeld, Schlosserstraße 29, statt, Einlass ist ab 17.30 Uhr. Mitveranstalter ist die Evangelische Auferstehungsgemeinde Bad Hersfeld. Karten zum Preis von 18 € bzw. 15 € für Ermäßigte gibt es im Vorverkauf im Musikhaus Döpper, der Hoehlschen Buchhandlung und im Weltladen in Bad Hersfeld, in der Hoehlschen Buchhandlung in Bebra, in der Buchgalerie Berge in Rotenburg sowie telefonisch unter 06623 410222. Die Karten an der Abendkasse kosten dann 20 €.


Eingangstor zur Innenstadt im Blickpunkt
Es ist keine schöne Ecke in Bad Hersfeld, die genau genommen die Achse von der Fußgängerzone zum Schilde-Park und umgekehrt bildet.

Der VR Bankverein hat das Areal erworben und lässt die teils sehr alten Gebäude seit kurzem abreisen. Anschließend wird der freie Platz für den Hessentag aufbereitet, damit die Bundeswehr an dieser Stelle ihre Ausstellung aufbauen kann.
Es ist eine Top-Lage und ein sogenanntes Eingangstor zur Innenstadt. Das ist auch einer der Gründe, warum hier die Planung und die notwendigen Abstimmungen eine längere Zeit in Anspruch nimmt.

Hier einige Eindrücke





Eines steht schon fest, ein Baubeginn in diesem Jahr erfolgt nicht.

Es sind noch eine Reihe von Gesprächen erforderlich für die größere Immobilie gegenüber dem City Parkhaus. Auch dieses Haus wird dem neuen, modernen Objekt zum Opfer fallen, aber noch wohnen einige Mieter darin.
Derzeit laufen noch Gespräche zwischen dem VR-Bankverein und den Gremien der Stadt Bad Hersfeld. Schließlich soll das rund 2700 qm großes Mischgebiet optimal genutzt werden.
Zukünftig werden in dem Komplex Geschäfts- und Wohneinheiten einschließlich Einkaufsmöglichkeiten zu finden sein.
Ein Beispiel für so eine Bebauung gibt es bereits in der Nürnberger Straße 54 in Bebra. Dieser Gebäudekomplex wurde damals von dem VR Bankverein in Abstimmung mit der Stadt erstellt, und zeigt die vielseitigen Möglichkeiten zur Modernisierung einer Innenstadt
In diesem Jahr wird das Areal, nach dem Abriss der kleineren Gebäude, als erstes für den Hessentag hergerichtet. Nach dem Hessentag erfolgt provisorisch der Bau eines Parkplatzes bis zum eigentlichen Baubeginn.


c: Alamy Stock Photo

BALLON: Michael Bully Herbigs atemberaubende Geschichte einer Flucht aus der DDR kommt am 14. März im Home Entertainment

am 16. September 1979 gelingt den Familien Strelzyk und Wetzel in einem selbstgebauten Heißluftballon die wohl spektakulärste Flucht aus der DDR. Nach ihrer Landung wird international über diese unglaubliche Geschichte der zwei Familien, die zu acht in einer winzigen Gondel über die Grenze geflogen sind, berichtet. Mit BALLON hat Erfolgsregisseur Michael Bully Herbig diese Geschichte knapp 40 Jahre später mit einem großartigen Cast verfilmt. Über 800.000 Zuschauer sahen den Film bereits im Kino, nun erscheint der Thriller im Home Entertainment – auf Blu-ray und DVD sowie, als einer der ersten deutschen Filme überhaupt, in einer bildgewaltigen 4K UHD-Variante mit Dolby Atmos Sound.

„Ein Film, der die Freiheit feiert! BALLON erscheint dieses Jahr zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls auf DVD und Blu-ray. Ein besseres Timing kann ich mir kaum vorstellen“, so der Produzent und Regisseur Michael Bully Herbig.

STUDIOCANAL bringt BALLON ab dem 14. März 2019 als DVD, Blu-ray und 4K UHD sowie schon ab dem 28. Februar digital im Early EST zu Ihnen nach Hause.

Zum Inhalt:

Sommer 1979 in Thüringen. Die Familien Strelzyk und Wetzel haben über zwei Jahre hinweg einen waghalsigen Plan geschmiedet: Sie wollen mit einem selbst gebauten Heißluftballon aus der DDR fliehen. Doch der Ballon stürzt kurz vor der westdeutschen Grenze ab. Die Stasi findet Spuren des Fluchtversuchs und nimmt sofort die Ermittlungen auf, während die beiden Familien sich gezwungen sehen, unter großem Zeitdruck einen neuen Flucht-Ballon zu bauen. Mit jedem Tag ist ihnen die Stasi dichter auf den Fersen – ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
Das Drehbuch schrieben Kit Hopkins, Thilo Röscheisen und Michael Bully Herbig in enger Abstimmung mit den Familien Strelzyk und Wetzel. Die Hauptrollen spielen Friedrich Mücke (SMS für dich, Friendship!), Karoline Schuch (Katharina Luther, Ich bin dann mal weg), David Kross (Simpel, Der Vorleser), Alicia von Rittberg (Jugend ohne Gott, Charité) und Thomas Kretschmann (Operation Walküre, Der Untergang).
BALLON ist eine Produktion von herbX film in Koproduktion mit STUDIOCANAL Film und Seven Pictures und wurde gefördert von FilmFernsehFonds Bayern und Medienboard Berlin-Brandenburg sowie von der Mitteldeutschen Medienförderung, FFA Filmförderungsanstalt und dem Deutschen Filmförderfonds nach einem Drehbuch von Kit Hopkins & Thilo Röscheisen und Michael Bully Herbig. Den Weltvertrieb hat STUDIOCANAL übernommen. Die Dreharbeiten fanden Ende 2017 in Bayern, Thüringen und Berlin statt.


Lieferzeiten in der Bad Hersfelder Fußgängerzone werden eingeschränkt

(PM) Zum 14.01.2019 verkürzen sich im Bereich der gesamten Fußgängerzone die zulässigen Zeiten für das Be- und Entladen. Das teilte jetzt die zuständige Verkehrsbehörde der Kreisstadt mit, die eine entsprechende Anordnung nach § 45 Straßenverkehrsordnung (StVO) erlassen hat.
Das Be- und Entladen wird damit ab dem 14. Januar 2019 montags bis freitags von 6 -10 Uhr und von 19 bis 21 Uhr möglich sein (bislang von Mo-Fr von 6-11 Uhr und von 18-21 Uhr). Die Lieferzeiten an Samstagen bleiben unverändert bei 6 bis 10 Uhr.
Die Beschilderung im Bereich sämtlicher Einfahrten zur Fußgängerzone wird zum xx.xx.2019 entsprechend geändert. Welche Straßen und Bereiche genau von der neuen Regelung betroffen sind, kann auch hier auf der städtischen Internetseite  eingesehen werden.

Die städtische Ordnungsbehörde wird die Einhaltung der Be- und Entladezeiten besonders kontrollieren.
Alle heimischen Unternehmen in der Fußgängerzone werden gebeten, ihre Zulieferer auf die Änderungen hinzuweisen.

Bürgermeister Thomas Fehling hatte den Schritt bereits in seiner Haushaltsrede am 8. November angekündigt. „Ein großes Ärgernis sind die vielen Paket- und Lieferfahrzeuge, die zum Teil bis mittags die Fußgängerzone belagern. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen für die Fußgänger und insbesondere für Kinder und Senioren.“
Das sei aus seiner Sicht „völlig inakzeptabel.“ Fehling weiter: „Die Fußgängerzone muss wieder uneingeschränkt den Fußgängern gehören, damit man in Ruhe bummeln gehen kann und Kinder sich frei und sicher bewegen können.
Die jetzt beginnende Maßnahme wird zunächst ganz sicher einen „Aufschrei“ bei den Lieferdiensten und Anwohnern bzw. Geschäftsleuten bringen. All denen kann ich nur entgegnen, dass wir das Thema bereits seit einem Jahr in verschiedenen Gesprächsrunden und und in den Medien intensiv vorgestellt haben. Zudem haben wir zahlreiche Gespräche mit nahezu allen Lieferdiensten geführt.
Leider haben die Akteure von sich aus bislang keine einzige Verbesserung herbeigeführt. Das finde ich sehr schade. Die Firmen haben die Chance nicht genutzt. Man kann hier klar von Marktversagen sprechen, so dass Bad Hersfeld im Sinne der Daseinsvorsorge grundlegend eingreifen darf und dies auch tun wird.
Die Stadt arbeiten zudem aktuell daran, an den Einfahrtspunkten zur Fußgängerzone Verkehrsüberwachung zu installieren, damit alle unbefugten Einfahrten sofort festgestellt und geahndet werden können. Wer eine Ausnahmegenehmigung hat, braucht nichts zu befürchten.“


Die Kita Rasselbande aus Bad Hersfeld spendet für bedürftige Kinder

(PM) „Teilen, miteinander reden, füreinander da sein, egal, aus welchem Land wir kommen, egal, ob wir anders sind.“ Das ist das Motto der städtischen Kindertagesstätte (Kita) Rasselbande im Helfersgrund.

Mit diesem Gedanken haben sich die Kinder, die Eltern und das Team der Kita Rasselbande beschäftigt und überlegt, einen Teil des Erlöses des Sankt Martins-Festes für Kinder mit besonderen Bedürfnissen zu teilen.

So wurden jetzt 100 Euro, ein von den Kindern gestaltetes Plakat und eine Karte mit „Kinderwünschen“ von der Leiterin der Kita Rasselbande Elke Riegelmann, ihrer Stellvertreterin Jasmina Boulkab und der Elternbeiratsvorsitzenden Nancy Radant im Namen aller Kinder mit guten Wünschen übergeben.

Und zwar zum einen an Wolfgang Schneider von der Aktion für behinderte Menschen Hessen e.V.. Der Verein unterstützt seit 1978 mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit Menschen mit Behinderungen sowie in Not geratene Seniorinnen und Senioren.

Konkreter Empfänger soll zum zweiten die August-Wilhelm-Schule in Bebra sein, deren stellvertretender Schulleiter Michael Kutzmann die Spende für den Ankauf von Gartengeräten nutzen will. Die August-Wilhelm-Mende-Schule ist eine Ganztagsschule mit den Förderschwerpunkten geistige und körperlich-motorische Entwicklung im Landkreis Bad Hersfeld-Rotenburg, eine von zwei Schulen dieser Art im hiesigen Schulamtsbezirk.

Die Kita Rasselbande wünscht allen eine friedvolle und zufriedene Weihnachtszeit mit der Bitte an alle Menschen, einander wertschätzend in die Augen zu schauen und die Herzen zu öffnen.

 

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