"Wo Liebe ist, da ist Leben." Mahatma Gandhi
Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

 Informatives aus der Kreisstadt Bad Hersfeld und den Stadtteilen

Rathaus der Kreisstadt Bad Hersfeld

Bürgermeister Thomas Fehling ist derzeit das Oberhaupt der Kreisstadt Bad Hersfeld

Rathaus (Rückseite) der Kreisstadt Bad Hersfeld

Das Rathaus Bad Hersfeld ist seit dem 14. Jahrhundert Sitz der Stadtverwaltung von Bad Hersfeld

Schilde Halle im Schildepark Bad Hersfeld

In der Schilde-Halle finden zahlreiche große und kleine Veranstaltungen statt.

Das Hospitalgässchen in der Altstadt direkt neben dem Stift

Wir finden die Hospitalgasse mit einem direkten Zugang zum Altenzentrum Hospital als eines der schönsten Gässchen.

 

Imagefilm Bad Hersfeld

1275 Jahre Bad Hersfeld - Filmbeitrag "du bist Bad Hersfeld"

"du bist Bad Hersfeld" 1275 Jahre

Anlässlich der Jubiläumsfeier wurde dieser Film vorgestellt

Aber sehen Sie selbst

Film ab - Klicken Sie auf das Bild -

 


Bewegung und Erfolge im Abenteuerland

Die städtische Kindertagesstätte (KiTa) Abenteuerland in der August-Gottlieb-Straße und der benachbarte Turnverein Hersfeld haben kurz vor den Sommerferien die erste Phase der hessenweiten Initiative „Mehr Bewegung in den Kindergarten“ erfolgreich abgeschlossen. Durch die Initiative der Sportjugend Hessen wurden in den letzten drei Jahren hessenweit jeweils über 40 Einrichtungen gefördert. Dadurch werden Kooperationen zwischen Kindergärten und Sportvereinen ermöglicht und das bisherige Bewegungsangebot im Kindergarten erweitert.

In jedem KiTa-Jahr haben nun jeweils 50 Kinder des Abenteuerlandes unter fachkundiger Anleitung einer Übungsleiterin und der Erzieherinnen in der großen Jahnhalle Spiele, Bewegungen und Koordination erlernen können.

Den Kindern hat die Sportstunde von Beginn an viel Spaß gemacht. Die vielfältigen Angebote in der Jahnhalle, die vielen Übungen und Geräte und die Motivation durch die Übungsleiterin Ludmilla Stumpf zeigten bereits nach wenigen Wochen, dass diese Initiative ein voller Erfolg für alle Beteiligten war und ist. Höhepunkt und Abschluss eines jeden Kindergartenjahres ist dann vor den großen Ferien die erfolgreiche Absolvierung des Kinderturnabzeichens. Mit verschiedenen Übungen und Stationen wird das Erlernte umgesetzt. Die Vorschulkinder haben die Urkunden für ihre Teilnahme erhalten.

„Wir sind sehr glücklich mit der engen Verbindung zwischen Turnverein und Abenteuerland und freuen uns über die gute Nachbarschaft. Wir können für die Kinder auf diesem Weg ein sportliches Angebot zur Verfügung stellen“ sind sich die Leiterin der KiTa Abenteuerland, Nicole Güldner-Hellwig, sowie Werner Schneider vom TV Hersfeld einig.

Beide Einrichtungen haben verabredet, dass das erfolgreiche Sportangebot auch nach den Sommerferien weitergeführt werden soll.

(Text: Carsten Lenz, Elternbeirat)


Freies WLAN der Stadtwerke Bad Hersfeld nun auch im Stiftsbezirk!

Freies WLAN der Stadtwerke Bad Hersfeld nun auch im Stiftsbezirk!

Zur digitalen Ertüchtigung des Stiftsbezirks wurden 2018 Glasfaserleitungen von der Konrad-Duden-Stadtbibliothek zum Gebäude der Festspielverwaltung im Stift verlegt. Die Baumaßnahme haben gemeinsam die Kreisstadt und die Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH durchgeführt.

Die Festspielverwaltung wird damit störungsfrei an das IT-Netz der Stadtverwaltung angebunden. Damit soll die bisher genutzte, aber in Teilen instabile Funk-Verbindung (Gewitter etc.) ersetzt werden.

Ein weiterer Vorteil: Der Stiftsbezirk ist für öffentliches WLAN ertüchtigt, insbesondere in Hinblick auf den Hessentag 2019. Jetzt sind die Bereiche um die Kantine, die Festspielverwaltung und das Museum sowie der Bereich vor dem Haupteingang der Ruine für die Bürgerinnen und Bürger verfügbar.

Ausprobieren und nutzen kann man das WLAN im Stiftsbezirk, wie bisher schon in der Fußgängerzone, mit dem bekannten Netzwerk (SSID) "Stadtwerke". Für die Registrierung bzw. Anmeldung reicht die Eingabe der eigenen Email-Adresse. Kosten entstehen den Nutzern nicht. Der Ausbau der Glasfaserverbindungen im Stiftsbezirk wird nach der Festspielsaison weiter fortgeführt. So wird die Breitbandanbindung der heutigen Festspielverwaltung nochmals verbessert; auch die Voraussetzungen für das schnelle Internet des geplanten neuen Funktionsgebäudes der Festspiele werden dann geschaffen.

Parallel zum Glaserfaserkabel wurden unter anderem auch Leitungen und Leerrohre für eine modernisierte Straßenbeleuchtung im Stiftsbezirk verlegt. Das hat auch Auswirkungen auf das WLAN-Angebot,  denn die Masten der neuen LED-Lampen sind multifunktional ausgelegt. In ihnen können weitere WLAN-Sendemodule verbaut werden, um so schrittweise den gesamten Stiftsbezirk mit WLAN zu erreichen. Eingebettet sind die Maßnahmen im Stiftsbezirk in ein noch größeres Ziel: Für den Hessentag vom 7. bis 16. Juni 2019 soll das gesamte Hessentagsgelände in Bad Hersfeld mit öffentlichem und kostenfreiem WLAN ausgestattet sein.


„Oh, die sind so süß!“ - Vorschüler besuchten Küken

Den Rucksack auf dem Rücken und aufgeregt schnatternd – so konnte man Anfang Juni die Vorschulkinder am Tor der Kindertagesstätte Rosengasse stehen sehen. Es ging auf Ausflug zu Hans-Joachim Gill vom Rassegeflügelzuchtverein 1899 Bad Hersfeld. Er hatte die Kinder eingeladen, seine neu geschlüpften Küken anzuschauen.

Voller Spannung und Vorfreude machte sich die Kindergruppe in Begleitung der Erzieher auf den Weg. Nach einem Picknick zeigte ihnen Herr Gill die Ställe und Volieren der Hühner und Tauben. Geduldig und kindgerecht erklärte er den Vorschülern alles über die kleine Hühnerschaar und beantwortete alle Fragen.

Dann öffnete sich die Stalltür der Küken. In einer Reihe setzten sich die Kinder auf einen Absatz und warteten ganz leise darauf, dass sich ein Küken heraus traute. „Ganz schön anstrengend so leise zu sein.“ Doch die Mühe lohnte sich. Bald schon fassten die Glucke und ihre Küken Vertrauen und verließen den Stall. „Die Mama passt aber gut auf ihre Babys auf!“ „Die sind so klein!“ „Oh, die sind so süß!“ Die Kinder waren begeistert. Die Fütterung des Federviehs war zudem ein Highlight. Eifrig pickte die Hühnerschaar die Körner aus dem Gras. Ein Mädchen fand sogar eine Feder, welche gleich intensiv erforscht wurde.

Dann ging es zu den Tauben. Auch diese hatten Nachwuchs. Mit Begeisterung erkundeten die Menschenkinder das Heim der fliegenden Bewohner. „Die sehen aber nicht so flauschig aus wie die Hühnerküken.“, stellte ein Kind fest. Als dann noch die Kanarienvögel entdeckt wurden, waren auch die letzten kleinen Besucher in der Vogelvoliere in den Bann gezogen.

Für jeden war etwas dabei: Ob Huhn, Taube oder Kanarienvogel - jedes Kind hatte einen Favoriten. Mit sehr viel Herz und fachkundigem Wissen führte uns Familie Gill durch ihren Garten mit den Tieren. Als Frau Gill dann noch ein Küken brachte, welches die Kinder streicheln durften, war der Vormittag perfekt.

Zum Abschluss gab es noch für jedes Kind ein liebevoll gepacktes Tütchen mit einem gekochten Hühnerei und kleinen süßen Leckereien. Die Kinder bedankten sich bei den Gastgebern mit einem Bild mit Hühnern und Eiern aus Hand- und Fingerabdrücken.

Noch Tage später sprachen die Kinder begeistert von dem Ausflug und den süßen Küken. „Für das nächste Jahr“, beschlossen die Kinder, „wollen wir wieder einen Besuch bei den kleinen Flauscheküken machen!“




Der Wein er floss in Strömen und das am ersten Tag - bei dem Wetter, wie sollte es auch anders sein

Als Bacchus erfuhr, dass an diesem Wochenende das Weinfest in Bad Hersfeld ist, ging er schleunigst zu Petrus und bat diesen um Einsicht und er möge doch sein sonniges Wetter so belassen wie stellvertretend vom Wetterdienst angekündigt.

Petrus sah und hörte Bacchus, ging in sich und hatte Einsicht. Als dann am Freitagabend und vor allem am Samstag den ganzen Tag die Sonne schien, da waren alle froh, nicht nur die angereisten Winzer, sondern auch die vielen Besucher aus nah und fern.











14 Winzer waren gekommen und stellten ihre Weinsortimente und auch Erdbeerbohlen dem durstigen Volke vor. Dazu gab es Flammkuchen, Winzersteaks und vielerlei kulinarische Gerichte. Alles rund um den Wein ein buntes Programm für Groß und Klein.

Lieblich oder lieber trocken? Nach diesem Motto findet das Weinfest nun über 24 Jahre in Bad Hersfeld statt.

Unter tatkräftigem Beistand von Sabine Schmidt vom Stadtmarketingverein, bescherte bereits der Eröffnungstag schätzungsweise 1500 Besucher und der Samstag und Sonntag wird ein Übriges dazu beitragen, dass auch in diesem Jahr das traditionelle Weinfest wieder ein voller Erfolg wird.

Am Eröffnungstag, nach der Begrüßung durch die fränkische Weinprinzessin Mariola Jung und einer Abordnung der Stadt Bad Hersfeld, spielte die Band „Rockzipfl“ sicherlich auch zugunsten von Petrus, und am Samstag wollte die Band „Confect“ ihr vielseitiges Repertoire anbieten.







Aber irgendwie schien Petrus das Weinfest zu gefallen, denn für einen guten Tropfen scheint auch er nicht abgeneigt zu sein. Bacchus der Gott des Weines war darüber glücklich, dass keine Tropfen zum Weinfest vom Himmel fielen, und prostete Petrus zu.

Ob die Band „Fun Music“, das Tanzstudio Fründ am Sonntag weiter so viele Gäste anlocken davon ist in diesem Jahr auszugehen, zumal auch für die Kinder ein umfangreiches Kinderprogramm mit Hüpfburg, Karussell und Rollenbahn geboten wird.
In diesem Jahr werden sicherlich alle trockenen Fußes leicht beseelt nach Haus gehen.

Lieber Petrus sei unser Gast, dass du so schönes Wetter uns gegeben hast.


Kursleiterin Sporttherapeutin Corinna Eckardt

Fit im Alter – Seniorensport ab 65 -  Neues Angebot ab 01. August

Wir werden immer älter – im Schnitt über 80 Jahre. Ein hohes Alter alleine macht aber nicht glücklich. Wir wollen uns dabei auch so lange wie möglich wohl fühlen. Um dieses Ziel zu erreichen – fit, gesund und unabhängig bis ins hohe Alter – gibt es ein bewährtes wie einfaches Mittel: Sport

Geeignete Sportarten gibt es jede Menge. Zum Beispiel Gymnastik – gezielte, kontrollierte Bewegung unter Anleitung, dadurch besteht praktisch kein Verletzungsrisiko. Mit Geräten (Bälle, Bänder, Reife etc.) gibt es hier sehr abwechslungsreiche Übungen.

In diesem Zusammenhang hat der Fachbereich Generationen der Stadt Bad Hersfeld sein Angebot erweitert und bietet in seinen beiden neuen Familienzentren Dippelmühle und Hohe Luft nach den Sommerferien zwei neue Sportkurse für den aktiven Senior/die aktive Seniorin an. Das Angebot der Stadt Bad Hersfeld ist kostenfrei.

Jeder Kurs beinhaltet 10 Trainingseinheiten a´ 90 Minuten, jeweils montags und mittwochs von 14.00 bis 15.30 Uhr. Dafür konnte die erfahrene Sporttherapeutin Corinna Eckardt gewonnen werden, die dieses komplette Sportangebot leiten wird.

Im wöchentlichen Wechsel wird der erste der beiden Kurse im Familienzentrum Begegnungsstätte auf der Hohen Luft stattfinden. Der erste Termin ist konkret am Mittwoch, 01. August 2018 im Betreuten Wohnen in der Dresdener Straße 5.

Der zweite Kurs findet ab Montag, 06. August 2018 durch das Familienzentrum Dippelmühle in der Sporthalle der Friedrich-Fröbel-Schule (Vitalisstraße 9) statt.

Wie mittlerweile längst erwiesen ist, beugt regelmäßige körperliche Ertüchtigung den meisten Alterserscheinungen vor. Wer sportlich aktiv ist, erhöht seine Lebenserwartung, senkt das Risiko eines Herzinfarkts, beugt Diabetes und Bluthochdruck vor, stabilisiert sein Immunsystem, stärkt Muskulatur und Gleichgewichtssinn und beugt somit gefährlichen Stürzen vor.

Gemeinsame Bewegung ist zudem ein nicht zu unterschätzender sozialer Faktor, besonders im Alter. Depressionen und das Gefühl von Einsamkeit haben es wesentlich schwerer, sich durchzusetzen, wenn man sich regelmäßig mit anderen zum Sport trifft.

Die Sportkurse sind von der Teilnehmerzahl begrenzt, darum wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Diese sind möglich unter der Rufnummer des Seniorenbüros der Stadt Bad Hersfeld, 06621 201-284. Da in den Sommerferien das Büro nur eingeschränkt besetzt ist, nutzen sie bitte die Möglichkeit, auf den Anrufbeantworter zu sprechen. Interessierte erhalten zeitnah einen Rückruf.



Gewaltfreiheit und De-Eskalation schulen

Der Fachbereich Generationen der Kreisstadt Bad Hersfeld steigt in eine fünfjährige Kooperation mit der Fröbelschule ein.

Hintergrund ist das Gewaltpräventionsprogramm PIT = Prävention im Team. Das Programm wurde vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, dem Hess. Kultusministerium und dem Ministerium für Soziales und Integration initiiert und ist ein Netzwerk bestehend aus Schule, Polizei und Jugendhilfe.

Für das Programm bewarb sich die Schulleiterin der Fröbelschule Erika Barten und suchte nach Kooperationspartnern, wobei Anette Kranz und Dirk Langheld vom Fachdienst Jugendhilfe des Landkreises Hersfeld-Rotenburg Brückenbauer für den Projektstart waren. Die Hersfelder Polizei sowie die Jugendhilfe - Stadtjugendpflege des Fachbereichs Generationen -  wurden zeitnah als Partner gefunden.

Grundlage des Handelns ist ein opferzentriertes Programm. Es geht vor allen Dingen darum, eine Gewaltsituation möglichst rechtzeitig zu erkennen und sich erst gar nicht hineinziehen zu lassen. Ist das nicht vermeidbar, werden gewaltfreie Ausstiegsmöglichkeiten geübt. Das Training verbindet theoretisches Wissen und praktische Übungen.

Das Team besteht aus zwei Lehrkräften, einem Polizisten und einer Erzieherin der Stadtjugendpflege. Die beiden Trainer nehmen zunächst an einer mehrtägigen Schulung teil.

Anschließend ist vorgesehen, dass das Team mit den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen an insgesamt zehn Tagen im Zeitrahmen von 8.00 – 11.00 Uhr im Jugendhaus mögliche gewaltfreie Handlungsoptionen erarbeitet. Die Jugendlichen können ihre persönlichen Erfahrungen aus dem Alltag einbringen.

PIT Hessen wurde bereits im Jahr 2007 in den Städten Frankfurt und Offenbach erfolgreich erprobt. Eine Programmleitung des Landes Hessen unterstützt das Team intensiv. Von der Philipps-Universität Marburg wird das Programm außerdem wissenschaftlich begleitet.

Jutta Hendler, in der Stadtverwaltung Leiterin des Fachbereiches Generationen, sieht hier mehrere gewinnbringende Aspekte des Projektes: „An vorderster Stelle steht, junge Menschen zu stärken und ihnen Gewaltfreiheit zu vermitteln.“

Die Zielgruppe sind in der Regel Jugendliche, welche die städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen (Jugendhaus und die Begegnungsstätte) besuchen. So könne zum zweiten das Vertrauen und die weitere Zusammenarbeit gefördert und gestärkt werden.

„Ein weiterer positiver Aspekt ist,“ betont Hendler, „mit der neuen Kooperation im Rahmen der seit diesem Jahr durch Landesmittel geförderten Familienzentren in Bad Hersfeld das bereits vorhandene Netzwerk weiter auszubauen.“

Die Kooperationspartner Fröbelschule, Polizei und Stadtjugendpflege verpflichten sich in einem Vertrag, das Projekt für die Dauer von fünf Jahren durchzuführen.

Die Internetseite zu PIT gibt es unter https://netzwerk-gegen-gewalt.hessen.de/



Erfolgsstory Ausbildungsverbund zwischen den Städten Heringen (Werra) und Bad Hersfeld

( PM ) „Eine Erfolgsgeschichte neigt sich dem Ende zu“, so das Fazit der Kalistadt Heringen (Werra) und der Kreisstadt Bad Hersfeld, die den aus dem Heringer Stadtteil Widdershausen stammenden Jonas Schäfer im Verbund zum EDV/IT-Spezialisten ausgebildet haben.

Ausbildungsbetrieb des nunmehr frischen Fachinformatikers (Fachrichtung Systemintegration) war die Stadt Heringen (Werra), die dem Auszubildenden auch die Ausbildungsvergütung bezahlt hat. Sein „Handwerk“ gelernt sowie seine Fertigkeiten und Kenntnisse angeeignet hat sich der junge Mann während der dreijährigen fundierten Ausbildung in Bad Hersfeld. Die in Heringen (Werra) mangels eines Ausbilders nicht zu vermittelnden Ausbildungsinhalte hat er im Hersfelder Rathaus erlangt.

Unterm Strich gibt es dabei nur Gewinner: Die Stadt Bad Hersfeld hatte drei Jahre einen „kostenfreien“ Auszubildenden, die Stadt Heringen (Werra) nunmehr einen bestens ausgebildeten Fachinformatiker - und Jonas Schäfer selbst wird in Kürze sein Erlerntes erfolgreich in die Praxis umsetzen können. Der Stadt Heringen (Werra) steht nun ein Fachmann für die Zukunftsaufgaben zur Verfügung.

Das Wissen, das sich Schäfer in der smarten Kreisstadt aneignete, soll im Rahmen einer Interkommunalen Zusammenarbeit über die Heringer Grenzen hinaus zur Verfügung gestellt werden. Ab 01.07.2018 starten die Gemeinden Friedewald, Philippsthal und Schenklengsfeld sowie die Stadt Heringen (Werra) eine Interkommunale Zusammenarbeit im Bereich EDV/IT. Hauptdarsteller: Der in Bad Hersfeld ausgebildete Jonas Schäfer!

„Unser Dank gilt meinem Kollegen Thomas Fehling sowie dem zuständigen Fachbereich Informations- und Organisationsmanagement der Hersfelder Verwaltung mit Herrn Frank Effenberger an der Spitze sowie den Herren Bereichsleiter Dirk Glebe und Ausbilder Martin Steimar, die Herrn Schäfer durch seine Ausbildungszeit begleitet haben. Bad Hersfelds Wissen und Erfahrung in den Bereichen „Smart City“ und EDV können wir nun auch im Werratal für die künftigen Herausforderungen nutzen. Insbesondere das Digitale Rathaus wollen wir nun mit festen Schritten angehen“, freut sich Heringens Rathauschef Daniel Iliev.

Sein Kollege Thomas Fehling resümiert: „Nicht alle Städte und Gemeinden können das gesamte Leistungsspektrum einer Kommunalverwaltung gleichmäßig gut abdecken. Dann muß man sich eben zusammentun. Der Ausbildungsverbund mit Heringen (Werra) ist ein gutes Beispiel dafür, wie es gehen kann.“

Dass es künftig weiterhin solche Ausbildungsverbünde geben wird, können sich beide Bürgermeister sehr gut vorstellen.


Die glücklichen Gewinner der PS-LOS-Sparen der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

Was, ich habe gewonnen? Ich wollte doch nur sparen?

So oder so ähnlich mussten sich wohl die Worte der Gewinner vom PS-Los-Sparen der Sparkasse Hersfeld Rotenburg angehört haben, als feststand, dass sie einen der Mini ONE PKW´s gewonnen hatten.

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Reinhard Faulstich, begrüßte im BMW Autohaus Krah & Enders die glücklichen Gewinner und den Leiter der BMW Filiale, Herrn Albin Keune.

„Das PS-Sparen sei eine wichtige Grundlage für die Spendenzahlungen aus dem PS-Zweckertrag- und damit die Förderung der Vereinsarbeit und des Ehrenamtes“, so Reinhard Faulstich in seiner Begrüßungsrede.

Hinweis: Alle Personen haben der Veröffentlichung zugestimmt

v.li.n.re. Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Reinhard Faulstich und Albin Keune BMW Autohaus Krah & Enders Bad Hersfeld

Heinrich Stephan aus Wildeck

Dagmar und Stefan Thoms aus Friedewald

Heidrun und Heiko Braeuer aus Ludwigsau


Er verwies auch darauf, dass die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg schon immer ein bedeutender Förderer der gemeinnützigen und karitativen Einrichtungen im Kreis Hersfeld-Rotenburg ist.

Aus dem Kundenkreis der örtlichen Sparkasse nehmen monatlich insgesamt rund 91 000 Lose an den Ziehungen teil. Der Hauptgewinn beträgt 100 000 Euro. Mit diesem hohen PS-LOS-Bestand zählt die Sparkasse zu den erfolgreichsten Sparkassen im Land.

Im letzten Jahr wurden über 110 000 Gewinne im Gesamtwert von fast 500 000 Euro an die Sparkassenkunden Bad Hersfeld-Rotenburg ausgeschüttet. Dazu gab es zusätzlich Sonderauslosungen bei denen Pkw´s und Reisegutscheine zu gewinnen waren.

Und so freuen sich in diesem Jahr Heidrun und Heiko Braeuer aus Ludwigsau und Dagmar und Stefan Thoms aus Friedewald über den Mini ONE mit einer umfangreichen zusätzlichen Ausrüstung aus dem Autohaus Endress & Hauser. Heinrich Stephan aus Wildeck hat ebenfalls ein Mini ONE gewonnen plus einen 500 Euro Gutschein für Benzin.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner


Telekomgebäude in Bad Hersfeld an der Hochbrücke

Hessentagsprojekt wird umgesetzt: Stadtverwaltung rückt näher zusammen

Die Stadtverordnetenversammlung hatte im Mai 2017 die Anmietung von Büroflächen in dem Gebäude Breitenstraße 57 (im sogenannten „Telekom-Gebäude“) beschlossen. Diese Vorgabe hat der Magistrat in seiner gestrigen Sitzung umgesetzt und den Abschluss eines konkreten Mietvertrages mit Modernisierungsvereinbarung beschlossen.

In dem Gebäude an der Breitenstraße sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung zusammengeführt werden, die bislang an verschiedenen Verwaltungsstandorten im Stadtgebiet verteilt sind.

Das Telekomgebäude und seine Sanierung sind ein Modellprojekt für den Hessentag im Juni 2019. Nach der Einrichtung des Hessentags-Büros am Marktplatz Anfang des Monats nehmen mit dem Vertragsabschluss nun also die Arbeiten zum Bad Hersfelder Hessentag weiter konkretere Formen an.

Die Umbaumaßnahmen am Telekomgebäude werden nun zügig beginnen. Das Gebäude wird als Passivhaus umgesetzt. Unabdingbar sind bei der Umsetzung des Projektes zudem die Einhaltung von Brandschutz- und Sicherheitsstandards. Auch ist es erforderlich, das Gebäude mit einem zweiten Treppenhaus zu versehen.

Bis zum Hessentag wird die Außenfassade des Gebäudes komplett erneuert sein. Während also die optische und energetische Aufwertung des Objekts an diesem wichtigen Eingangspunkt zur Innenstadt schon zu bewundern sein wird, ist er eigentliche Umzug der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter planmäßig erst nach dem Hessentag 2019 vorgesehen. Er wird z.B. das Technische Rathaus in der Landecker Straße, den Verwaltungsstandort Markt 16 sowie Teile der Stadtkasse am Lullusbrunnen betreffen. Das historische Rathaus in der Weinstraße bleibt bestehen.

Neben der jetzigen Anmietung der Büroflächen gibt es auch eine Kaufoption der Stadt nach einer Frist von knapp 10 Jahren. Ein entsprechendes Angebot des Eigentümers liegt vor. Darüber wird die Stadtverordnetenversammlung gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.


Parkscheinautomaten unter der Lupe

Das Thema Parken wird in Bad Hersfeld intensiv diskutiert. Im Fokus steht dabei vor allem die Höhe der Parkgebühren, die von der Stadtverordnetenversammlung festgelegt wird.

Aber auch die eigentliche Benutzung der neuen Parkscheinautomaten steht in der Kritik. Während einige sich über die Vorteile der neuen Technik freuen (z.B. über die Möglichkeit der Kartenzahlung), finden andere die Nutzung unübersichtlich und wenig intuitiv.

Die Geräte wurden vor einigen Monaten z.B. auf dem Marktplatz installiert, weitere werden in anderen Teilen der Stadt noch folgen, da es für die teilweise 20 Jahre alten Vorgänger keine Ersatzteile mehr gibt.

An einer besseren Benutzerfreundlichkeit der Parkscheinautomaten hat jetzt die Stadtverwaltung gearbeitet. Erster Schritt der städtischen Mitarbeiterin Annika Sauer: Die Nutzer beobachten und fragen!

So sie hat beispielsweise eine ältere Dame sowie andere Nutzer die Funktionen testen lassen, dabei die Ideen aufgeschrieben und dies in kompakter Form an die verantwortlichen Personen weitergegeben.

Neben den „Feldversuchen“ auf dem Marktplatz hat Sauer zusätzlich mit Senioren und Seniorinnen eine eigene Testphase durchgeführt, um die besonders häufigen „Knackpunkte“ bei der Bedienerführung herauszufinden.

Das Ergebnis:

Die Grafikdarstellung im Automaten wird geändert (farbig unterlegte Buttons, blinkende Symbole und größere Schrift), damit der Bedienungsvorgang anschaulicher und verständlicher wird. Außerdem ist die Bedienungsanleitung an den Automaten überarbeitet worden, um die Nutzungsfreundlichkeit zu verbessern.

Damit die „Gebrauchsanweisung“ einen wirkungsvollen Effekt hat und tatsächlich gesehen und genutzt werden kann, wird sie direkt an den Parkscheinautomaten angebracht.

Die farblich und blinkend gestaltete Grafik ist bereits an den vorhandenen Parkscheinautomaten umgesetzt worden. Die neue Bedienungsanleitung wird in Kürze angebracht.

Bürgermeister Thomas Fehling bedankte sich bei den Teilnehmern der Testgruppe: „Das Bezahlen von Parkgebühren wird auch weiterhin ein ungeliebtes Kind bleiben. Durch das ehrenamtliche Engagement der Testpersonen und den Einsatz meiner Mitarbeiterin sollten sich ab jetzt Einheimische und Auswärtige vor dem Automaten besser zurechtfinden.“



Zwei Jubilare und ein Ruhestand im Rathaus Bad Hersfeld

Im Rahmen einer Feierstunde wurden drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung Bad Hersfeld für Ihre langjährige Arbeit im Rathaus geehrt. Zwei von Ihnen feierten „runde“ Dienstjubiläen, ein Kollege geht in den Ruhestand.

Die geborene „Herschfellerin“ Jutta Stutz feierte ihr 40-jähriges Dienstjubiläum, wie es im Amtsdeutsch heißt unter Anrechnung von Vordienstzeiten Seit 1982 ist sie in der Stadtverwaltung Bad Hersfeld aktiv.

Nach der mittleren Reife begann sie am 1977 eine Ausbildung für den Beruf einer landwirtschaftlich-technischen Assistentin an der Hess. Lehr- und Forschungsanstalt für Grünlandwirtschaft und Futterbau „Eichhof“ in Bad Hersfeld.

1979 wechselte sie zur Süddeutschen Saatzuchtgenossenschaft eG in Waldbrunn/Odenwald und arbeitete als Saatzuchtassistentin. Danach kam sie nach Bad Hersfeld zurück und arbeitete bei ihrer Ausbildungsanstalt für einen Forschungsauftrag.

Zum 01.01.1982 bewarb sie sich bei der Kreisstadt um die Stelle im Hoch- und Tiefbauamt. In den vergangenen 36 Jahren ist für Jutta Stutz die Stadtverwaltung nicht nur eine berufliche Familie geworden, sondern sie hat auch tatsächliche private Beziehungen: Ihr Ehemann Frank Stutz arbeitet ebenfalls im Technischen Rathaus.

In ihrer Freizeit fährt Frau Stutz gerne Fahrrad und geht auf Reisen. Sie hat bis vor kurzem Tischtennis im Verein gespielt - sogar in der Bezirksoberliga.

Sein 25-jähriges Dienstjubiläum feierte der Kollege Michael Thieron. Der geborene Münchener absolvierte nach der Schule von 1986 bis 1989 eine Lehre zum Maurer bei der Firma Reidelbach und Spahn in Niederaula.

Dort war im Anschluss an seine Ausbildung bis zum April 1993 als Maurer in seinem Ausbildungsbetrieb beschäftigt.

Am Tag der Arbeit (!), zum 01.05.1993 trat Michael Thieron dann in den Dienst der Stadt Bad Hersfeld ein. Ein Vierteljahrhundert Zugehörigkeit zur Kreisstadt also gibt es zu feiern Konkret arbeitete Michael Thieron zunächst im Bauhof, und zwar in der Kanalkolonne,  später wechselte er in den städtischen Fuhrpark. Auch ihm gratulieren wir herzlich zu seinem 25jährigen Dienstjubiläum!

Einen ganz anderen Grund zur Freude hat der Kollege Erwin Scheich. Er wurde nämlich in der Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet

Herr Scheich wurde am 1954 in Arzell geboren. Er absolvierte von 1968 bis 1971 eine Ausbildung als Gärtnergehilfe in der Gärtnerei des Bonifatiusklosters in Hünfeld. Danach war er als Gärtnergehilfe bei der Gärtnerei Serfling in Bad Hersfeld tätig.

Herr Scheich wurde am 17.07.1972 als Gärtner in den Dienst der Kreisstadt Bad Hersfeld übernommen und in der Anlagenkolonne eingesetzt.

Nach seinem Grundwehrdienst bei der Bundeswehr und einer kurzen Freistellungsphase besuchte er die Meisterschule für den Bereich Gartenbau. Im August 1978 legte er erfolgreich die Prüfung zum Gärtnermeister ab. Aufgrund dieser Qualifikation wurde er im gleichen in das Angestelltenverhältnis übernommen und als Gärtnermeister auf dem Friedhof Frauenberg eingesetzt.

Nach einem schweren Unfall und der Teilamputation einer Hand befindet sich Herr Scheich in einem Altersteilzeitarbeitsverhältnis. Demnach leistet er seine Arbeitszeit jährlich in den Sommermonaten ab, die Freistellungsphase findet in den Wintermonaten statt.

Schon im Juli 2012 beging Herr Scheich sein 40jähriges Dienstjubiläum.

Bürgermeister Thomas Fehling, Bady Buhle vom Personalrat und die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Silvana Wohlgemuth würdigten die Lebensleistungen der drei Geehrten.

Unter dem Applaus der anwesenden Kollegen, Vorgesetzen und Freunde dankten sie ihnen ausdrücklich für ihre Arbeit in der Stadtverwaltung Bad Hersfeld. Sie alle hätten, in ganz unterschiedlichen Bereichen, mit großem Engagement, mit Zuverlässigkeit und Loyalität zum Wohle von Bad Hersfeld gewirkt - und tun dies noch heute!

Zumindest gilt dies für Jutta Stutz und Michael Thieron. Erwin Scheich nämlich wird einen Teil seines Ruhestandes wohl eher auf der Insel Teneriffa verbringen. Hier hat er im Jahre 2002 eine alte, renovierungsbedürftige Finca gekauft und durch sein handwerkliches Geschick wieder aufgebaut. Und lässt es sich dort hoffentlich gutgehen…



Neue Skulptur im Schilde-Park enthüllt

Der Schilde-Park, mitten in der Bad Hersfelder Innenstadt, hat sich in den letzten Jahren von einer ehemaligen Industriefläche zu einem vitalen Mittelpunkt der Stadt entwickelt.

Doch Gegenwart hat immer eine Geschichte. Bereits durch den Benno-Schilde-Raum (Foyer THM) wird an die Historie der Schilde-Firmen an diesem Standort erinnert.

Seit gestern wird durch eine neue „Freiform“ im öffentlichen Raum des Unternehmers Benno Schilde und seiner Bedeutung für die Stadt gedacht. Die Skulptur wurde von Bürgermeister Thomas Fehling zusammen mit den Sponsoren enthüllt.

Die Bad Hersfelder Unternehmen Grenzebach BSH, TLT-Turbo und TROX-X-FANS haben das Kunstwerk der Stadt Bad Hersfeld geschenkt. Alle drei Firmen haben bis heute mit ihrer Entstehungsgeschichte und ihrer Produktpalette einen unmittelbaren Zusammenhang zu Benno Schilde.

Die Idee, Gestaltung und Planung dazu stammen von Heike Volkert (volkert design). Johannes van Horrick, Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung, und Hans-Georg Gluth, Produktionsleiter der TROX-X-FANS GmbH, haben das Projekt begleitet.

Erläuterungen zur Präsentation:

Idee: Ausgangspunkt war ein historisches Foto, aufgenommen um 1890. Es zeigt „Benno Schilde vor seinem ersten Ventilator“ (Mein Heimatland, 1936). Die Transformation in Silhouetten ermöglicht die Platzierung von Informationstafeln zur Person und zum Standort.

Bezug: Bei einem Besuch des Schilde-Parks sieht der Besucher Grünflächen und die verbliebenen Gebäude. Um die Verbindung herzustellen, dass an diesem Standort Maschinen und Anlagen hergestellt wurden, wird stellvertretend ein Ventilator gezeigt. Zum einen gehörten Ventilatoren schon früh zum „Fabrikationsprogramm“, zum anderen schlägt es den Bogen zu den heute existierenden Unternehmen TROX-X-FANS und TLT-Turbo.

Wahrnehmung: Eine Freiform wird sehr schnell wahrgenommen, vor allem durch den Kontrast zu Gebäudesilhouetten. Auch ist sie schon deshalb interessant, weil sie bei Beschilderungen selten vorkommt. Eine menschliche Figur zieht die Blicke auf sich, denn der Betrachter ist selbst ein Mensch.

Anpassung: Das Material Cortenstahl nimmt u. a. das Material der Kennzeichnung der Schilde-Halle auf.

Standort: Der letztendlich gewählte Standort zwischen Schilde-Halle und wortreich hat viele Vorteile. Man sieht die Figur bereits von der Dippelstraße her, auch vom Vlämenweg her ist sie gut sichtbar. Außerdem integriert sie sich bestens in die Parklandschaft.

Bürgermeister Fehling dankte den drei Unternehmen für ihr Engagement: „Sie haben den Schilde-Park um eine echte Atrraktion bereichert.“

Udo Jung, Geschäftsführer der TROX GmbH und Initiator des Projektes, macht abschließend seine Motivation deutlich: „Das ist ein tolles Zeichen für unsere Firmen an dieser für uns so historisch wichtigen Stelle. Es zeigt unsere Geschichte und Wurzeln sowie die Verbundenheit der Firmen für die Stadt und die Region.“


Shoppen, Chillen und noch mehr …

Von A wie Adidas bis Z wie Zero. Bad Hersfeld ist eine Einkaufsstadt mit einem vielseitigen Angebot.
Es war wieder einmal so weit. Ein buntes Programm erwartete die zahlreichen Besucher zum ersten „Late-Night-Shopping“ in diesem Jahr in der Innenstadt von Bad Hersfeld.

Neben einem vielseitigen Rahmenprogramm in der Fußgängerzone mit Musik durch die Kusängs am Linggplatz und Laurenz Cedric Wenk war überall für Unterhaltung der Gäste gesorgt.

Mit tollen Tanzeinlagen wurden die Besucher zusätzlich von der Tanzschule Fründ aus Bad Hersfeld unterhalten.









Die Geschäfte hatten bis kurz vor Mitternacht geöffnet und waren überall gut besucht. Viele der Besucher nutzen die Gelegenheit zum Kauf der passenden Kleidung für die kommenden heißen Wochen. Das Angebot in der Kreisstadt in der Vielfalt von großen und kleinen Läden, reicht von Designerware, bis hin zu den Feinkostprodukten und den liebenswerten Kleinigkeiten.













Andere wiederum hörten bei einem Glas Wein aufmerksam der Musik zu und genossen auf ihre Art und Weise den „Late Night Shopping“ in der Innenstadt. In der Einkaufsstadt Bad Hersfeld kann man die Seele baumeln lassen und den schönen Dingen des Lebens nachgehen.

Man muss nur genau hinschauen und zuhören, den besonderen Pulsschlag, sich den Rhythmus dieser Stadt anpassen und Bad Hersfeld lebt. An einigen Ecken standen Oldtimer und ließen sich von den zahlreichen Fans bestaunen

Nach einem kräftigen Schluck aus der Trinkbar in der Citygalerie kann es mit Shopping losgehen. Das Besondere in der Citygalerie sind die vielen Einkaufsmöglichkeiten mit kurzen Wegstrecken.





Die Angebote in der Vielfalt von großen und kleinen Läden, reichen von Designerware, bis hin zu einem guten Essen. Die Citygalerie ist nicht nur vorzüglich geeignet für einen Plausch, dort findet man auch Mode für jedes Alter.

Nur ein paar Meter weiter zog das neue Intersport Sauer die Besucher an. Am 4. Mai öffnete das Bad Hersfelder Sportfachgeschäft die Türen zur neuen fantastischen Ladenwelt. Ein Aushängeschild und eine Aufwertung für die Stadt Bad Hersfeld und Umgebung.  

Bad Hersfeld ist eben nicht nur eine Stadt, hier sind viele Überraschungen für den Besucher allgegenwertig. Es hat sich wieder einmal bestätigt, dass ein Besuch in Bad Hersfeld ein Erlebnis ist, sowohl für Kunst, als auch für Genießer und Shoppingfreunde.


Cleverciti-Mitarbeiter Marco Moll bei der Monatge der „CIRC“ auf dem Bad Hersfelder Marktplatz

Ergänzung zum Artikel darunter: CIRC – Ergänzung des Parkleitsystems am Marktplatz

Bad Hersfeld. Die zweitägige Wartung des Parkleitsystems am Marktplatz hat die Stadtverwaltung genutzt, um neue Anzeigesysteme zu installieren, die die Orientierung für die Autofahrer weiter verbessern.

An den Einfahrtsgassen P2 bis P5 wurden als Deutschlandpremiere sogenannte „CIRC“ installiert (Circular parking guidance sign for smart lamppost). Sie stammen von der Firma Cleverciti Systems GmbH aus München, die bereits das Parkleitsystem am Marktplatz hergestellt hat. Diese CIRC verfügen über ein 360-Grad-Display. Sie sind 19 Zentimeter hoch, haben einen Umfang von rund 42 Zentimeter und wiegen ca. 6,5 kg.

Von der Vorderseite aus werden für auf den Markplatz einfahrende Fahrzeuge die freien Parkplätze jeweiligen Gasse angezeigt. Die Anzeige der freien Parkplätze wird sich dabei in der Farbgebung des zentralen Monitors anlehnen: grün für frei, orange für knapp und rot für besetzt. Auf der Rückseite der CIRC wird für die Besucher, die aus der Innenstadt kommen, die jeweilige Parkgassen-Nummer angezeigt.

Ein Sensor im Gerät passt die digitale Dot-Matrix der CIRC den herrschenden Lichtverhältnissen an. Die CIRC verfügen über eine WLAN-Anbindung, so dass sie auch mit aktuellen Inhalten aller Art „gefüttert“ werden können. In Regelbetrieb gehen die CIRC innerhalb der nächsten zwei Wochen, wenn zugleich auch vier schnellere Parksensoren der neuesten Generation auf einer neuen Server-Plattform einsatzbereit sind.


PLS Monitore Werkstattfoto

Sechs neue Monitore für das Bad Hersfelder Parkleitsystem

An sechs zentrumsnahen Standorten in Bad Hersfeld werden neue Monitore für das Parkleitsystem (PLS) installiert. Sie ergänzen an zwei Stellen die bereits bestehenden Ziel-Anzeigen entlang der Bad Hersfelder Hauptverkehrsstraßen, vier Standorte erhalten neue Anzeigen. Mit den entsprechenden Vorbereitungsarbeiten hat die Stadtverwaltung jetzt begonnen.

Die konkreten Standorte befinden sich

im Seitenbereich der Ortsdurchfahrt B 324 an der ehemaligen Ford-Zentrale (neu),

in der Reichsstraße zwischen den Einmündungen Bismarckstraße und Dudenstraße (neu),

auf einer Grünfläche am Schillerplatz hinter dem Stadthaus (neu),

in der Friedloser Straße stadteinwärts in der Nähe des Tanklagers an der Sonderhäuser Brücke (neu),

auf der Friedloser Straße zwischen Bahnhofstraße und Schillerplatz (Ersatz) und

in der Zufahrt zur Hochbrücke Peterstor B 324 (Ersatz).

Die neuen Monitore sind jeweils rund 105 Zentimeter breit und, je nach Zahl der anzuzeigenden Ziele, zwischen 76 und 178 Zentimeter hoch. Sie stammen von der Firma Cleverciti Systems GmbH aus München, die bereits das Parkleitsystem am Marktplatz hergestellt hat.

Die Monitore haben ein vollgrafisches, sehr helles Display, das auch bei strahlendem Sonnenschein gut zu lesen ist. Ein Sensor am Gerät passt die digitale Dot-Matrix jedoch den herrschenden Lichtverhältnissen an – nachts oder in der Dämmerung wird also Strom gespart.

Zwischen drei und sieben Zielen werden die Monitore jeweils mit Schrift, Grafiken und Pfeilen anzeigen. Neu ist: Statt bisher nur den Status „frei/besetzt“ zu melden, wird zukünftig die konkrete Zahl freier Parkplätze ausgewiesen. Die Anzeige der freien Parkplätze wird sich in der Farbgebung dem anlehnen, was bereits vom Marktplatz bekannt ist: grün für frei, orange für knapp und rot für belegt.

Die Monitore verfügen über eine LTE-online-Anbindung, so dass sie auch sehr flexibel mit aktuellen Inhalten belegt werden können. So lassen sich etwa wichtige Sperrungen und Umleitungen, zeitnahe Verkehrswarnungen oder später wichtige Hessentags-Meldungen einblenden.

Die Mastlängen der Monitore sind vorsorglich so gewählt, dass zusätzlich zu den heutigen Zielen jeweils noch ein weiterer Standort angezeigt werden kann.

Bereits schon eingeplant ist aber der im Bau befindliche neue Park-and-Ride-Parkplatz (P+R) in der Bismarckstraße. Die Funktionalität wird freigeschaltet, wenn in ein paar Monaten auch die Parkplatzerfassung auf dem P+R-Platz installiert ist.



Mobiler Tag in Bad Hersfeld – Traumwetter und eine randvolle Innenstadt –

Bad Hersfeld begrüßte wieder einmal seine Gäste zum mobilen Tag aus nah und fern. Das Thermometer zeigte die richtige Wohlfühltemperatur mit fast sommerlichen Werten. Das Wetter spielte also mit, nicht nur um die vielen Fahrzeuge anzuschauen, sondern auch zum Shoppen und Chillen.

Insgesamt gesehen gab es ein buntes Programm für Groß und Klein und das war auch deutlich zu erkennen anhand der zahlreichen Besucher, die bereits schon um die Mittagszeit die Innenstadt bevölkerten.  

Eine große Auswahl von verschiedenen Fahrzeugmarken, vom kleinen preiswerten Flitzer bis zur gehobenen Preisklasse, den sogenannten Boliden, war wieder alles dabei.

Die Polizei Bad Hersfeld informierte die Radfahrer vor Ort über Codierungen, bzw. brachte diese auf Wunsch am eigenen Fahrrad gleich an. Die Freiwillige Feuerwehr Hersfeld war am Linggplatz im Einsatz und warb für das Feuerwehrfest am 1. und 2. Juni.    

Dass der mobile Tag in der Kreisstadt etwas Besonderes ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Wo gibt es schon die Möglichkeit, so viele Modelle europäischer und japanischer Automarken in der Innenstadt und insbesondere am Linggplatz anzusehen, und sich dabei auch noch von fachkundigem Personal in Ruhe beraten zu lassen.



Einige Eindrücke vom mobilen Tag


















In besonderer Weise hervorzuheben ist in diesem Jahr das Autohaus Dürkop in Bad Hersfeld mit einer breiten Palette von Opel- und Kia Fahrzeugen. Das Unternehmen hat rd. 4500 qm Verkaufs- und Werkstattfläche mit 28 Mitarbeitern, sondern hebt sich hervor durch eine exzellente Beratung sowie mit einer professionellen Meisterwerkstatt.

„Am 25. und 26. August veranstaltet das Autohaus Dürkop ein Foodfestival mit 11 Food Trucks auf Ihrem Firmengelände – das sollte man sich unbedingt vormerken“, so Klaus Dobrina weiter.

Ohne Zweifel war es wieder einmal für alle Autofans ein toller Tag, das wurde uns anhand einer kurzen Umfrage bestätigt. Schade war nur, dass der Fahrradbereich etwas mager ausfiel. Nur zwei Fahrradhändler zeigten die neusten Kreationen.   

Auch die PS starken Bikes waren in diesem Jahr verstärkt zu sehen. Insgesamt so kann man sagen war es eine gute Mischung für Autofans und Zweirad Enthusiasten.

Für die Unterhaltung in der Innenstadt sorgten Steven & His Six Strings.

Der mobile Tag in Bad Hersfeld fand zum fünfzehnten Mal statt, bislang immer verbunden mit einem großen Erfolg. Es ist von besonderer Bedeutung, dass unsere Innenstadt durch Events belebt wird. Damit wird nicht nur die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Stadt hervorgehoben, sondern auch und insbesondere zum etablierten Einzelhandel.

Der Stadtmarketing-Verein e. V. in Bad Hersfeld trägt in vielfältiger Weise dazu bei. 


„Girls Day und Boys Day“ 2018 in der Stadtverwaltung

15 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis fünzehn Jahren schnupperten am 26. April anlässlich des bundesweiten Aktionstages Girls Day und Boys Day in unterschiedliche Fachbereiche der Stadtverwaltung Bad Hersfeld hinein.

Die Palette der Berufe bei der Stadtverwaltung ist breiter als man denkt: vom Juristen zur Gärtnerin, vom Kfz-Meister zur Verwaltungsfachangestellten, ob Erzieher oder Archivarin, Schlosser, Bauingenieurin, Tischler, Maler oder Betriebswirtin – es gibt vieles auszuprobieren für die Schülerinnen und Schüler.

Geschlechterspezifische Berufsrollen wurden wie immer beim Girls Day und Boys Day ein wenig „gegen den Strich gebürstet“: Die Jungs waren in „typischen“ Mädchenberufen und die Mädchen in „typischen“ Jungenberufen unterwegs. Es geht schließlich darum, seinen eigenen Horizont bei der Berufswahl zu erweitern. Nicht zuletzt ist der Girls Day und Boys Day darum auch eine Maßnahme zur Förderung der Gleichberechtigung.

Eingesetzt haben sich die Schülerinnen und Schüler u.a. bei der städtischen Bauaufsicht, im wortreich, bei der Feuerwehr, in den Kindertagesstätten (KiTa), bei der Grünflächenkolonne und bei den Ordnungsdiensten.

So war zum Beispiel der 13-jährige Jan Kräutler vom Obersberg in der Stadtbibliothek am Marktplatz aktiv. Er stellte fest, dass Lesen zuweilen buchstäblich in die Beine gehen kann – wenn man die zurückgebrachten Bücher, CD und Spiele alle wieder in die Regale zurückstellen muss. Zudem führte in Leiterin Sandra Rudolph in die tagtägliche Arbeit einer öffentlichen Einrichtung ein.

Nicht langweilig gewesen sein dürfte es auch Leon Schwemmlein (14) und Marcel Braun (13), beide von der Gesamtschule Niederaula. Sie halfen bei der Kinderbetreuung in der KiTa Sternschnuppe im Stadtteil Asbach. Ob Lego, Memory oder basteln – die „Betreuungsvorschläge“ der kleinen Hauptdarsteller nahmen kein Ende. Gut, wenn man dann wie mit der Leiterin Gudrun Kroker eine erfahrene Erziehern an seiner Seite hat, die alles wieder in ruhigere Bahnen lenken kann.

Nach knapp fünf Stunden Arbeitsalltag in den verschiedensten Bereichen versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler im Sitzungssaal des Rathauses zur gemeinsamen Auswertung des Tages. Sie wurden dann von der Gleichstellungsbeauftragten Silvana Wohlgemuth und dem Referenten des Bürgermeisters, Meik Ebert, verabschiedet.

Die Beteiligung am Girls Day und Boys Day ist natürlich auch für die Stadtverwaltung interessant und wichtig. In Zeiten abnehmender Zhlen bei den Ausbildungsjahrgängen ist es wichtig, frühzeitig mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.



Bad Hersfeld blüht auf - Artenreiche Blumenwiesen entstehen

Wer sich in den letzten Wochen über Bagger auf vielen städtischen Grünflächen gewundert hat, kann sich in den kommenden Wochen auf schöne Blühflächen freuen. Die Aktion „Umgestaltung von Intensivrasen im urbanen Umfeld zu artenreichen Blumenwiesen“ ist in vollem Gange.

Bereits Anfang April rollten die ersten Bagger, um die Rasenflächen abzuschälen und für die Einsaat vorzubereiten. Dieses Vorgehen ist notwendig, um ein zu starkes Durchkommen der Gräser in dem Saatbett zu verhindern. Den Anfang machten dabei Flächen in Sorga und Kathus, aber auch der Höchster Kreisel und der Eichhof Kreisel sind in der Bearbeitung. Auch im innerstädtischen Bereich wurden bereits Flächen bearbeitet. Entlang der Stadtmauer in den Anlagen parallel zur Meisebacher Straße wurde die Pflanzfläche oberflächig abgeschält und nunmehr eingesät.

Um für die jeweiligen Standorte die richtige Pflanzenauswahl zu treffen, wurden im Vorfeld dieser Aktion Bodenproben der Flächen genommen, die ein Biologe bewertet und daraufhin eine eigens für jede Fläche zusammengestellte Saatmischung erarbeitet hat.

Gerade im urbanen Raum ist es wichtig, für die heimische Flora und Fauna, in diesem Fall vor allem für Insekten und Kleintiere, einen Lebensraum zu bieten. Diese großflächig angelegte Maßnahme soll zum einen diesem Aspekt Rechnung tragen und zum anderen den Arbeitsaufwand für die städtischen MitarbeiterInnen in Zukunft verringern. Die Stadtverwaltung strebt hier eine win-win-Situation für Mensch und Natur an, deren Erfolg sich in den kommenden Monaten und Jahren herausarbeiten lässt.

Mithilfe von einer großzügigen Spende des Imkervereins Bad Hersfeld wurde das Saatgut für den Höchster Kreisel beschafft, sodass die Maßnahme an dieser Stelle umgesetzt werden konnte. Das Saatgut für die restlichen Flächen wurde durch städtische Mittel finanziert.



ALLES LEBT – NICHTS GEHT VERLOREN – Lesung mit Musik am 29. April im Kapitelsaal

Texte über Leben und Tod ausgewählt und gelesen von Antje und Martin Schneider am Klavier begleitet und kommentiert von Angela Maria Stoll. Am Sonntag 29. April 2018 um 15.00 Uhr findet im Kapitelsaal des Museum Bad Hersfeld eine Lesung mit musikalischer Begleitung statt. Das Motto der Lesung ist: „Wo Leben ist, ist auch Tod – und wo Tod ist, ist auch Leben“

Seit es Menschen gibt, versuchen sie sich vorzustellen, was nach dem Tod geschieht. Und da das eben niemand weiß, ist der Spielraum, den die Phantasie hat, groß, im wahrsten Sinne des Wortes unendlich groß. Der Glaube – entweder an ein endgültiges „Aus“ oder an ein ewiges Leben – ersetzt das Wissen. Aber der Glaube soll womöglich Gewissheit bringen und den Menschen die Furcht vor dem absoluten Unbekannten nehmen.

Sokrates: „ Bedenke stets, dass alles vergänglich ist, dann wirst Du im Glück nicht so friedlich und im Leid nicht so traurig sein“

Es werden Texte und Gedichte von Bertolt Brecht, Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, Sokrates, Wislawa Szymborska u.a. vorgetragen. Musikalische Werke von Beethoven, Grieg, Chopin, Schumann, Pachebel und Szymanowski. Die aus Berlin stammenden Antje und Martin Schneider und Angela Maria Stoll sind seit mehreren Jahren Autoren und Interpreten literarisch-musikalischer Programme.

Weitere Infos unter: www.schneider-lesungen.de

Der Eintritt für diese Veranstaltung beträgt 5 Euro; Karten sind im Museum oder in der Kartenzentrale der Festspiele erhältlich.


Circus Paul Busch gastiert in Bad Hersfeld am AquaFit vom 27. April bis zum 1. Mai 2018

1768 begann der englische Hofreiter Philip Astley mit den ersten Pferdevorführungen in England und wird daher als Gründer des neuzeitlichen Circus gefeiert.
Circus  Paul  Busch  feiert  in  diesem  Jahr  mit  einem  fulminanten  Programm  den  Geburtstag  des  modernen  Circus.       
Circus Paul Busch ist jung, modern und steckt doch gleichzeitig voller Tradition. Die tiefen Wurzeln reichen 7 Generationen in die Vergangenheit zurück. Wir zeigen die ganze Bandbreite vom „Theater des Volkes“ zum modernen Manegen-Event des  dritten  Jahrtausends.  Das  steht  für Qualität. Circus Paul  Busch bietet Unterhaltung  live  und  hautnah.  Prickelnd, fesselnd, urkomisch. Ein Kulturgenuss Paul Busch, ist der Urenkel von Paul Busch (1850) und somit einzig legitimer Nachfahre der legendären “Circus Busch Dynastie". 

Was wird geboten:

Spektakuläre  Artistik  unter  der  Circuskuppel:  Das  US-Todesrad              
!!!!!!!!!!!  Hier ist keine Sicherung möglich !!!!!!!!!!!!

Die beiden mutigen  Artisten  müssen  sehr genau auf Ihre Schritte in den Kesseln hoch oben achten, denn ein falscher Schritt kann fatale Folgen haben.
Gitano Frank und das Busch-Ballett präsentieren anmutig und graziös die grosse Kamelkarawane des Circus Paul Busch.
Markus  Frank  präsentiert  edle Friesen in einer Freiheitsdressur. Diese  kommen,  ebenso  wie  die 
8  köpfige  Pony-Rasselbande,  aus dem Marstall des Circus Paul Busch.
An dünnen Seilen schwingt Spiderman durch die Lüfte. Auch wenn man es jeden Moment erwartet - er stürzt nicht ab. Der Aufschrei im Publikum bleibt nicht aus.
Marcello ist ein Meister auf dem Trampolin. Seine kombinierten Kaskaden und Salti auf der Sprungmatte und am Sprungturm lassen erstaunen, mitzittern und lösen Lachsaven aus. Rasante Minuten die begeistern.
Clown  Hansi unternimmt den Angriff auf die Lachmuskeln  der   Besucher.  "Ein  guter  Clown  muss  sich  in  seinen  Besucher hineinversetzen und ihn gut einschätzen", berichtet Hansi

Vergessen Sie alles, was Sie je über Wagemut gewusst haben: 

Aus Columbien kommt die CAMADI Familie. Egal ob die bildhübsche Tochter Joana auf dem dünnen Drahtseil balanciert oder Rad schlägt, oder ob Vater Carlos mit seinem Sohn Kevin und seiner Tochter hoch unter der Circuskuppel auf dem Hochseil, ohne Netz oder Longe, die gewagtesten
Sprünge und Balancen vollführt: Feuchte Hände sind garantiert. Eine gefragt Weltsensation endlich im Circus Paul Busch zu erleben.

Das und vieles mehr erwartet die Besucher im Circus Paul Busch

vom 27. April bis 01. MAI
Fr. u. Sa. 16 Uhr und 19:30 Uhr
Sonntags 11 und 15 Uhr
Montag nur 16 Uhr
Dienstag nur 11 Uhr

 


Ein gelungender Start in den kreativen Frühling

Strahlend blauer Himmel, Wohlfühltemperatur und schon platzt Bad Hersfeld aus allen Nähten.

Es war wieder einmal brechend voll am verkaufsoffenen Sonntag und Straßenmaler, Kreidekünstler und Kinder verwandeln zu dem noch die Fußgängerzone in eine farbenfrohe Freiluftgalerie.

Zur Unterhaltung spielten Straßenmusikanten und die Tänzerinnen mit Sizilia Maria Feik erfreuten das Publikum mit ihren Tänzen. Die zahlreichen Geschäfte in der Innenstadt waren gut besucht und auch die Cafés und Eisdielen waren bis auf den letzten Platz besetzt.

Die Fußgängerzone wandelte sich zu einer kreativen Straßenkunst, um die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zu lenken und natürlich auch ein bisschen zu provozieren. Dazu wurden Kinder und Hobbykünstler eingeladen, ihre Kunst auf den Asphalt zu bringen.

Die kleinen und großen Künstler durften an bestimmten, auserwählten Orten, ihrer Fantasie freien Lauf lassen und so manches kleine Gemälde war zum Schluss fast rekordverdächtig.











Etwas ganz Besonderes gab es bei den extra eingeladenen Straßenmaler zu sehen. Seit über 15 Jahren beschäftigt sich Vanessa Hitzfeld mit der Straßenmalerei. „Bereits als Kind habe ich gerne auf dem Asphalt gemalt.“ Sie zeigte ihre Malkunst in 3 D auf dem Rathausplatz. Trotz Kunststudium blieb sie der Straßenmalerei treu.

Lydia Hitzfeld hält sogar den Weltrekord in 3 D Malerei. „Das größte Bild war über 2000 qm und wurde in den USA angefertigt.“ „Im Guinnessbuch der Weltrekorde waren es damals 1500 qm.“

Der Dritte im Bunde Filip Mrvijl beschäftigte sich ebenfalls seit längerer Zeit mit 3 D Malkunst und zeigte seine außergewöhnliche Begabung in der Breitenstraße. Eine kreative Idee und eine geschickte Hand ist alles, was der Straßenkünstler braucht. Die 3D Straßenkunst schafft vielfarbige optische Täuschungen, die Malereien sehen wirklich dreidimensional aus und vermitteln unterschiedliche Gefühle von Glück, Trauer und auch Hoffnung.

Solche Kunstwerke können entweder inspirieren, faszinieren aber auch irritieren, aber sie sind alle einzigartig und originell. Von der Seite her bleibt die 3D Wirkung verborgen, jedoch im richtigen Winkel auf der Straße stehend bekommt man die märchenhafte Kunst in ihrer Vollendung zu sehen.

Die Besucher in Bad Hersfeld kamen voll auf ihre Kosten, und an so einem herrlichen Tag kann man das auch genießen.


Schilde-Schreibtisch

Haben Sie ihn schon gesehen: Den Benno-Schilde-Raum?

Wissen Sie, wo das Benno-Schilde-Forum in Bad Hersfeld liegt? Nun, das ist der ehemalige Verwaltungstrakt der Schilde AG, rechts neben der heutigen Schilde-Halle. Hier sind nach der Sanierung mittlerweile Mieter wie die Technische Hochschule Mittelhessen oder die DAK-Gesundheit eingezogen.

Und genau in diesem Gebäude, im dritten Stock, liegt der Benno-Schilde-Raum, der im November 2017 eröffnet wurde.

Mit dieser Ausstellungsfläche wird an die Historie der innenstadtnahen Industriefläche erinnert, die insbesondere mit dem Namen Benno Schilde (1849-1911) verbunden ist. Der Unternehmer hinterließ ein Lebenswerk, das sich später als Schilde AG, nach 1970 als Babcock-BSH und nach 2002 mit Grenzebach zu einem weltweit operierenden Unternehmen auf dem Gebiet der Trocknungstechnik entwickelte.

Die Gestaltung, Planung und Aufbau des Benno-Schilde-Raums hat im Auftrag der Stadt Heike Volkert (www.volkert-design.de ) aus Bad Hersfeld übernommen.

Nennen Sie es Großvitrine oder Mini-Museum: So oder so ist die Ausstellung im Benno-Schilde-Raum ein wichtiges Guckfenster in die Traditionen des Standortes am heutigen Schilde-Park.

Volkert hat dort zwei Szenen aus dem Betriebsalltag des vergangenen Jahrhunderts aufgebaut: eine Bürokulisse mit einem Schreibtisch - an dem Firmenchef Schilde noch selbst gearbeitet haben soll. Daneben finden sich Exponate aus dem Industriebereich, insbesondere zur betriebseigenen Lehrwerkstatt.

Bei ihren Planungen musste Volkert zum Glück nicht bei null anfangen. 2011 wurde damit begonnen, das ehemalige Industriegelände der Benno-Schilde AG neu zu gestalten und die Freiflächen großzügig als Schilde-Park anzulegen.

Schon damals gab es einen Arbeitskreis mit ehemaligen Mitarbeitern vom Benno Schilde-Nachfolger Babcock, die viele Exponate aus ihrem Betrieb gerettet haben. Durch deren großartiges ehrenamtliches Engagement konnten rund 8.000 Dokumente, Fotos, Schaubilder und ähnliches geordnet in das Eigentum der Kreisstadt übernommen werden.

Neben dieser sogenannten „Flachware“ werden auch dreidimensionale Exponate wie Anlagenbestandteile in verschiedenen Bad Hersfelder Standorten gelagert.

Aus diesen Beständen konnte sich Volkert für den Benno-Schilde-Raum bedienen. Mit viel Liebe zum Detail sieht Heike Volkert den Benno-Schilde-Raum als „work in progress“, als Arbeit, die immer mal wieder Veränderungen erfährt. So sollen in naher Zukunft noch kleine Beschilderungen die ausgestellten Exponate weiter erläutern.

Sie wollen sich den Benno-Schilde-Raum einmal selber ansehen, wenn Sie wieder mal in der Innenstadt sind? Sie wissen ja jetzt, wo Sie ihn finden: Im Benno-Schilde-Forum, rechts neben der Veranstaltungshalle, dort in den DAK-Eingang, hoch in den dritten Stock…

Spezielle Öffnungszeiten gibt es nicht, der Raum ist werktags zu den Bürozeiten der Technischen Hochschule Mittelhessen erreichbar.

 

2. Platz beim „Integrationspreis Brandschutz“ des Landes

Kürzlich wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld durch das Land Hessen mit dem 2. Platz beim „Integrationspreis Brandschutz“ ausgezeichnet. Das Freiwillige Feuerwehr noch viel mehr wie die eigentlichen Kernaufgaben der Brandschützer ist, erkannte der Feuerwehrkamerad Baris Cokgenc. Seit 2016 bemüht sich Baris Cokgenc um den interkulturellen Austausch und Dialog mit in Bad Hersfeld ansässigen Kulturen. Er stellte fest, dass Menschen unterschiedlicher Kulturen auch unterschiedliche Auffassungen, Erfahrungen und Handlungsweisen in Notfallsituationen haben. Ein weiteres wichtiges Thema waren die herrschenden Vorurteile, welche mit dem angestrebten Projekt ausgeräumt werden soll.

Bereits mehrfach arbeiteten die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld und der „Islamische Kulturverein der DITIB-Moschee“ zusammen und unterstützten sich gegenseitig bei Veranstaltungen.

„Zukünftig soll sich mit der Information der Bevölkerung, indem man ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger oder Immigranten mit der deutschen Feuerwehrkultur vertraut macht und diese über die deutschen Gegebenheiten im Falle eines Notfall informiert, befasst werden. Auch im punkto Mitgliederwerbung sollen vermehrte kennenlernen der verschiedenen Kulturen mit der Feuerwehr stattfinden, um diese für die wichtige Arbeit der freiwilligen Feuerwehren begeistern zu können“, so Baris Cokgen

Stadtbrandinspektor Frank Jakob und Stadtrat Hans-Georg Vierheller reisten sichtlich erfreut, über das aufgebrachte Engagement und die Auszeichnung nach Frankfurt, um den Preis entgegen zu nehmen.

Autor: Marco Wenderoth (Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)


Bildunterschrift: Das älteste Fensterkreuz der Stadt Bad Hersfeld, aus dem 11., spätestens 12. Jahrhundert

Kuriositäten für den Ostersonntag-Nachmittag - Kurverwaltung lädt ein zu einer „besonderen“ Stadt-Führung

Für Ostersonntag, 01. April 2018, bietet die Kurverwaltung Bad Hersfeld etwas ganz Besonderes an: Eine „Kuriositäten-Führung“ in der Altstadt von Bad Hersfeld. Stadtführer Michael Adam hatte 2017 erstmals eine solche „besondere“ Führung inszeniert.

Aufgrund des sehr hohen Zuspruchs im vergangen Jahr veranstaltete die Kurverwaltung die Führung in diesem Jahr erneut. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung im wortreich ist unbedingt erforderlich, Telefon: 06621 201274. Die Teilnahmegebühr beträgt 6,50 € und muss vorab im wortreich gezahlt werden. Kinder bis 6 Jahre sind frei.

Die Stadtführung startet um 14.30 Uhr vor dem wortreich. Herr Adam hat einen Mix aus neuen „Kuriositäten“ und solchen des vergangenen Jahres erstellt und einen Rundgang entwickelt. „Ich möchte den Teilnehmern gerne einige Besonderheiten zeigen, an denen man oftmals nur „wie blind“ vorbeigeht, sie nicht kennt oder nicht ahnt, welche spannende Geschichte sich dahinter verbirgt“, so der Stadtführer.

Die Stadtführung wird den Park des Dichters und Denkers, das älteste Fenster(kreuz) in der Stadt, das Wasser der Minderbrüder, die älteste Uhr der Stadt, den sprechenden Stein sowie zahlreiche weitere Kuriositäten anlaufen - einschließlich eines April-Scherzes.

Der Rundgang, für den die Teilnehmer „gut zu Fuß“ sein sollten, wird nach den Angaben des Stadtführers ca. zwei Stunden dauern und gut zwei Kilometer lang sein, bevor die Gruppe wieder den Campus vor dem wortreich erreicht. Dort gibt es für alle Teilnehmenden zum Abschluss eine kleine schmackhafte Osterüberraschung.


Stadt, Unternehmen und Bürger arbeiten zusammen: Umweltsensoren entlang der A 4 installiert

Einer der Standortvorteile Bad Hersfeld ist die gute Verkehrsinfrastruktur. Auf der anderen Seite birgt das erhebliche Umweltbelastungen für Bürgerinnen und Bürger, die insbesondere dann das erträgliche Maß überschreiten, wenn die Verkehrswege auch noch weiter ausgebaut werden sollen.

Dies ist derzeit bei der Bundesautobahn A 4 der Fall. Für die Planungen wird die zukünftige Entwicklung für bestimmte Umweltfaktoren, u.a. die Lärmbelastung, per Simulation ermittelt – also errechnet.

Das war Bürgermeister Thomas Fehling nicht genug, er will tatsächliche Messwerte zugrunde legen. Darum werden entlang der A 4, zwischen Helfersgrund bis zur Eichhofsiedlung, neun Umweltsensoren aufgebaut.

Das Besondere daran: Bürgerinnen und Bürger haben dafür ihre privaten Grundstücke als Standorte zur Verfügung gestellt! Einer von Ihnen ist Lutz Balzereit. Bei ihm wurde jetzt die vierte „SMARTBOX“ aufgestellt, die restlichen sechs folgen in den nächsten Wochen.

Die Messeinheit, etwa so groß wie ein Schuhkarton, erfasst Daten zu Lautstärke, UV-Belastung, Helligkeit, Feinstaub, Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Umweltsensoren oben in der Mitte der beiden Leiterplatten als SMD Bauteil

Die Herstellung, Lieferung und Installation der sogenannten SMARTBOXEN hat das Bad Hersfelder Unternehmen, die höltl Retail Solutions GmbH, übernommen. Die Experten vom Hof Meisebach haben ihr Kerngeschäft bei innovativen Lösungen für Kassen- und Warenwirtschaftsystemen. Mit den Komponenten und Technologien, die in den SMARTBOXEN verbaut sind, kennen sie sich jedoch bestens aus. Geschäftsführer Johannes Schick dazu:„Umweltsensoren sind bei uns zwar bislang noch kein eigenes Geschäftsfeld – aber was nicht ist, kann ja noch werden!“.

Das höltl weiß, was zu tun ist, zeigte sich nachdem Schick und sein Kollege Stefan Marc die Messeinheit installiert hatten: Kurze Zeit später begann das neue „Baby“ die Werte an die städtische Datenplattform zu senden. Dort laufen sie ab sofort in Echtzeit ein, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche – und sind im städtischen „Cockpit“ öffentlich für jedermann verfügbar.

Bürgermeister Thomas Fehling bringt seinen Dank über das gemeinsame Projekt zum Ausdruck, dass nicht nur umweltrelvant sei, sondern zugleich auch aktive Wirtschaftsförderung im Rahmen von Smart City: „Das ist schon stark, wie hier Privatpersonen, Unternehmen und Verwaltung kooperieren.

Anlieger stellen nicht nur berechtigte Forderungen für ihre Lebensqualität, sondern helfen uns ganz konkret weiter. Eine hiesige Firma stellt ihr Wissen erfolgreich für eine ganz neue Aufgabe zur Verfügung. Und wir im Rathaus haben die Voraussetzungen geschaffen, die anfallenden Daten auch gut zu managen.

Mit den echten Messwerten haben wir einfach viel bessere Argumente, die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger schon in der Planungsphase des Autobahnbaus zu vertreten.“

 

3 D Bild mit Weltrekord

Hersfeld Kreativ !

Verkaufsoffenen Sonntag am 8. April 2018 in der Bad Hersfelder Innenstadt.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Am Sonntag den 8. April findet in der Bad Hersfelder Innenstadt unter dem Motto „Bad Hersfeld kreativ“ ein besonderer Event statt.

International bekannte 3D Straßenmaler präsentieren in der Fußgängerzone ihr Können. Straßenmusiker sind zu hören und Straßentheater gibt es auch. Das Beste ist – Jeder der Malen und Musizieren kann, darf daran teilnehmen.

Den Initiatoren dieses spektakulären Events – der Stadtmarketing Verein Bad Hersfeld, ist es gelungen sogar die Guinnessbuch Weltrekordlerin Lydia Hitzfeld zu diesem Termin zu verpflichten.

Am Freitag den 6. April sind alle Interessierten Amateure zum Workshop in der Citygalerie in Bad Hersfeld eingeladen. Die Leitung hat Lydia Hitzfeld die den Guinness Weltrekord in 3D Malerei innehat. Hier kann man sich auch über die Modalitäten der öffentlichen Straßenmalerei am Sonntag den 8. April informieren.

Am Samstag den 7. April beginnen die Profimaler mit Ihren Arbeiten. Es sind die Weltmeisterin Lydia Hitzfeld, der Berliner Künstler Filip Mrvijl und Vanessa Hitzfeld aus Kevelaer.

Die Standorte sind der Rathaus Vorplatz, die Breitenstraße und die Aktionsfläche in der City Galerie.

Am Sonntag geht’s weiter mit der Fertigstellung der Profi 3D Malerei und Vorstellung der fertigen Kunstwerke. Ab 12. Uhr beginnt dann das große Kunstspektakel in der Innenstadt.

Die teilnehmenden Kindermaler werden in 4 Katagorien eingeteilt ( bis 5 Jahre , 6 bis 9 Jahre, 10 bis 15 Jahre und ab 16 Jahre. Für alle Teilnehmer gibt es Urkunden für besondere Leistungen gibt es Freikarten für das Aquafit, Kurparktherme, Wortreich und den Wildpark Knüll in Homberg.
Ein weiterer künstlerischer Höhepunkt am Sonntag wird die Körperkunst von Anja Triebe sein. Sie hat sich spezialisiert auf temporäre Henna-Hautbemalung.
Die Straßenmusiker wie das Duo Rüdiger Brinkmann werden unterschiedliche Darbietungen an verschiedenen Standorten in der Innenstadt zu Gehör bringen.

Der Schauspieler Lutz Jahr wird in Gestalt des „tapferen Schneiderleins“ (Premium Märchen von Bad Hersfeld) mit den Besuchern der Innenstadt das Kegelspiel „7 auf einen Streich“ spielen und auch musikalische Darbietungen mit der Drehleier demonstieren. 

Wie bei den Straßenmalern – so werden auch hier Straßenkünstler und Musiker gesucht die Lust haben am 8. April im Rahmen der Veranstaltung „Bad Hersfeld KREATIV“  zwischen 12 und 18 Uhr in der Innenstadt aufzutreten. Bewerbungen bis zum 4 April per E-Mail an info@kreativteam-jung.de


Anna Nesyba – Sopran

Chor- und Orchesterkonzert „verfemte Musik“ am Samstag, den 17.03.2018 um 20.00 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Bad Hersfeld.
Verfemte Musik - erstickte Stimmen erklingen wieder und werden zu Mahnern in der Gegenwart 

Im Chor- und Orchesterkonzert „verfemte Musik“ am Samstag, den 17.03.2018 um 20.00 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Bad Hersfeld soll es darum gehen, einige Facetten der verheerenden Auswirkungen der NS-Kulturpolitik zu zeigen. Dazu wird beispielhaft Musik vier unterschiedlicher Komponisten erklingen, die stilistisch sehr unterschiedlich sind, aber alle im dritten Reich nicht aufgeführt werden durften. Den Rahmen bilden passend zum Kirchenjahr zwei Passionskantaten. Die erste ist „O Haupt voll Blut und Wunden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dieser war zu Zeiten des dritten Reiches schon lange verstorben, allerdings wurde er der NS-Rasseideologie folgend nicht aufgeführt und musste nach 1945 quasi neu entdeckt werden. Am Schluss des Konzertes ist die Passionskantate von Walter Braunfels zu hören. Dieses eindringliche Werk entstand während des Krieges, ohne Perspektive aufgeführt zu werden. Braunfels war bis 1933 einer der erfolgreichsten Komponisten Deutschlands, erhielt dann aber Aufführungsverbot aufgrund seiner halbjüdischen Herkunft. Seine künstlerischen Wurzeln sind die deutsche Romantik und der Katholizismus. Unter schwierigsten Bedingungen und unter Bedrohung lebend entwickelt er im Zentrum seiner Kantate mitten im Krieg eine ergreifende Vision einer besseren Welt, ausgehend von der Fußwaschungsszene der Passionsgeschichte. Walter Braunfels überlebte das dritte Reich, seine Musik ist aber immer noch weitgehend vergessen. Anton Webern ist der einzige Komponist des Abends, der nicht aus Gründen seiner rassischen Herkunft, sondern aufgrund der Art des Komponierens zur entarteten Musik zählte. Von ihm erklingen die geistlichen Lieder op 15. Das bedrückendste Beispiel wird die Studie für Streichorchester von Pavel Haas sein, dessen steil aufsteigende Karriere als Komponist mit der Besetzung der Resttschechei durch das Deutsche Reich endete. Dieses Werk entstand im Theresienstädter Ghetto. Es sprüht vor tänzerischer Folklore und Energie. Die NS-Führung benutze es für ihren Propagandafilm „der Führer schenkt den Juden eine Stadt“, in dem es in Ausschnitten unter den Augen des Komponisten aufgeführt wird. Nachdem es bei einem Besuch des Roten Kreuzes noch einmal gespielt wurde, wurde Haas nach Auschwitz deportiert und vergast.

Sebastian Kitzinger – Bass

Dieser Abend kann und soll kein Versuch einer Wiedergutmachung sein, sondern die Musik und die Schicksale sollen der Gegenwart Mahnung und Lehre sein. Deshalb bedankt sich die Hersfelder Kantorei herzlich bei Bischof Dr. Hein und Staatsminister Michael Roth, die die Hintergründe zum Spannungsfeld Kunst, Politik und Religion erläutern werden und bei Schülerinnen/Schülern und Lehrerinnen/Lehrern der Konrad-Duden-Schule, die einen Bezug zur Hersfelder Region herstellen werden.

Es musizieren: Anna Nesyba – Sopran, Sebastian Kitzinger – Bass, die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt und der Konzertchor der Hersfelder Kantorei unter der Leitung von Sebastian Bethge.

Karten können im  Vorverkauf in der Hoehlschen Buchhandlung, Weinstraße 21, 36251 Bad Hersfeld und bei Mitgliedern der Hersfelder Kantorei für 15 € (ermäßigt 12 €) erworben werden oder an der Abendkasse für 18 € (ermäßigt 12 €).

 

Abschied und Neuanfang bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld-Kernstadt war von Abschied und Neuanfang gekennzeichnet. Bei den anstehenden Wahlen sind sowohl Wehrführung als auch Vereinsvorstand neu zusammengesetzt worden.

Der langjährige Wehrführer Jürgen Richter trat nach fast neun Jahren in diesem Amt nicht mehr zur Wahl an und verabschiedete sich unter stehendem Applaus von der Führungsposition. Neuer Wehrführer ist Pierre Walter, der bisher stellvertretender Wehrführer gewesen war. Seine beiden Stellvertreter sind weiterhin Ingo Albrecht und neu Sebastian Sommer. Pierre Walter bedankte sich bei seinem Vorgänger Jürger Richter, der die Kernstadt und zeitweilig die gesamte Feuerwehr Bad Hersfeld geführt hatte, für sein Engagement und seine Zeit. Dabei unterstrich er, dass Jürgen Richter maßgeblich an der Modernisierung des Feuerwehrwesens beteiligt war. Richter wurde für seine Leistungen mit der St. Floriansmedaille am Bande in Bronze ausgezeichnet, die er völlig überrascht aus den Händen von Marco Kauffunger als Vertreter des Kreis- und Bezirksfeuerwehrverbandes entgegen nahm. Der neue Wehrführer bedankte sich auch bei Jürgen Richters Lebensgefährtin Alexandra Weirich für die Geduld und die Unterstützung mit einem kleinen Präsent.

Auch Ernst Walter, zweiter Vorsitzender des Feuerwehrvereins, nahm nach zehn Jahren Vorstandsarbeit Abschied. Jürgen Richter würdigte Ernst Walters wichtige Arbeit, die er zusammen mit ihm und Klaus Klee als den beiden ehemaligen Vorsitzenden übernommen hatte.

In seinem Jahresbericht konnte der Wehrführer Jürgen Richter noch einmal auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Neben 214 Einsätzen leistete die Kernstadtfeuerwehr noch 98 Brandsicherheitsdienste bei Veranstaltungen in der Stadt. Besonderes Augenmerk legte Richter auf die Tauchergruppe, die im November mehrere Tage bei einer Personensuche in der Fulda eingesetzt wurde. Die Zahl der aktiven Einsatzkräfte ging von 114 auf 104 Ende 2017 zurück. In der Jugendfeuerwehr sind 30 Jugendliche aktiv, während die Alters- und Ehrenabteilung 34 Mitglieder umfasst. Richter musste leider auch feststellen, dass von 55 ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern Ende 2017 nur noch 12 alle Anforderungen für den Atemschutzeinsatz erfüllten. Im Namen der Feuerwehrführung gab Richter auch eine Neuregelung für die Ausbildung bekannt. Einsatzkräfte, die im Jahr zu wenig Ausbildungs- und Übungsdienste besuchen, werden bis zum Ausgleich dieser Zeit vom aktiven Feuerwehrdienst ausgeschlossen.

Zum Abschluss seines Jahresberichts dankte Jürgen Richter ein letztes Mal allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die in der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr, bei den Feuerfüchsen und der Alters- und Ehrenabteilung zum Gelingen beigetragen haben. Besonders dankte er Stadtbrandinspektor Frank Jakob, der als Produktverantwortlicher die Interessen der Feuerwehr gegenüber der Stadtverwaltung vertritt.

Jürgen Richter unterstrich abschließend den fairen Umgang der vergangenen neun Jahre und schloss mit den Worten: „Ich melde mich als Wehrführer der Kernstadt ab.“ Die Versammlung erhob sich von ihren Plätzen applaudierte stehend dem sichtlich gerührten Wehrführer.

Stadtrat Hans-Georg Vierheller, der an diesem Abend auch Wahlleiter war, dankte im Namen der städtischen Gremien der Kernstadtfeuerwehr und betonte die wichtige Bedeutung der Kernstadtfeuerwehr für das Wohl der Stadt.

Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar überbrachte die Wünsche des Kreisausschusses und erläuterte die Bedeutung der Bad Hersfelder Kernstadtfeuerwehr, indem sie nicht nur die überörtlichen Aufgaben beschrieb, sondern auch deutlich machte, dass die Abteilung Kernstadt rund dreißig Prozent aller Feuerwehreinsätze des Landkreises bewältigen müsse. Sie rief dazu auf, sich als Kreisausbilderin oder Kreisausbilder zu engagieren. Als besondere Überraschung verlieh sie Kreisausbilder Roland Rüger die Anerkennungsprämie für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

Christian Seelig, der Frank Jakob als Stadtbrandinspektor vertrat, dankte sowohl der Einsatzabteilung als auch den scheidenden Führungskräften für ihre engagierte langjährige Arbeit. Er schloss mit einem Ausblick auf die aktuellen Entwicklungen im städtischen Feuerwehrwesen.

Marco Kauffunger vom Kreisfeuerwehrverband ehrte Ernst Walter für 25 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft mit der Ehrenplakette in Bronze. Für 60 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein wurden Dieter Buhl, Gerhard Fey, Harald Fey, Horst-Dieter Flinnert und Wilfried Schaffert mit der Ehrenplakette in Gold geehrt.

Autor: Christian Bärmann (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Team Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)

Beförderungen
Jugendhauptlöschmeister:

Julian Richter

 

Feuerwehrfrau/-mann:

Marc Baumgart
Marian Kramer
Vanessa Mähler
Marius Nuhn
Thomas Pierek-Alles
Sascha Vensky

Oberfeuerwehrmann:

Christian Pohl
Fabian Nitsch
Kevin Rzeczewsky

 

Löschmeister:

Matthias Lotz

 

Oberlöschmeister:

Nick Schultz

 

Hauptlöschmeister:

Sebastian Sommer

 

Wahlergebnisse

Wehrführer Pierre Walter (52 Ja-, 10 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung)
Stv. Wehrführer Ingo Albrecht (57 Ja-, 5 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung)
Stv. Wehrführer Sebastian Sommer (43 Stimmen; 18 Stimmen für Gegenkandidat Nick Schultz, 2 Nein-Stimmen)

 

Vorstand

Vorsitzender Sebastian Sommer (70 Ja-, 6 Nein-, 2 ungültige Stimmen
Zweiter Vorsitzender Nick Schultz (40 Stimmen; 20 Stimmen für Gegenkandidat Christian Pohl, 6 Nein, 2 Enthaltungen)
Kassierer Frank Schneider
Zweiter Kassierer Stefan Wenzel
Schriftführer Martin Herbst


Michael Müller ist seit Januar neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH

Michael Müller ist seit Januar neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH.

Bürgermeister Thomas Fehling gibt seine Funktion als Geschäftsführer Ende Februar ab. Zweiter Geschäftsführer der städtischen Tochtergesellschaft bleibt der Leiter des städtischen Fachbereichs Technische Verwaltung, Johannes van Horrick.

Müller wuchs im westfälischen Oer-Erkenschwick auf, studierte an der Ruhr-Universität-Bochum Rechtswissenschaften und lebt seit 25 Jahren in Niedersachsen. Er arbeitet seit den neunziger Jahren in leitenden Positionen in der Wirtschafts- und Strukturförderung sowie in der Wohnungs-, Immobilien- und Bauwirtschaft; ab 1995 durchweg als Geschäftsführer.

Seit den Anfängen seiner beruflichen Laufbahn handelte Müller immer kommunalen Auftrag oder aber für kommunale Gesellschaften. Etappen seiner beruflichen Tätigkeit waren u.a. die Deutsche Bau- und Grundstücks AG (BauGrund), die Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung im Kreis Düren mbH (GWS), die Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH (EGR) sowie die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg mbH (REG).

Neben den allgemeinen Aufgaben der Wirtschaftsförderung wie Ansiedlung, Bestandspflege und Gründungsberatung war er auch für den Bau kommunaler Großprojekte verantwortlich. So schuf er u.a. den Indemann im Kreis Düren, das Neue Gymnasium Bochum und eine Vielzahl von Gewerbe- und Wohngebieten. „Mit diesem großen Erfahrungsschatz hat uns Michael Müller überzeugt. Er wird für die zukünftigen Projekte in unserer Stadt von großem Nutzen sein.“ macht Bürgermeister Thomas Fehling die Entscheidung der Kreisstadt für den 58jährigen Juristen deutlich.

Fehling weiter: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass er darüber hinaus auch das Thema Kommunale Wirtschaftsförderung für Bad Hersfeld wieder spürbar beleben wird.“Ende Januar bereits hat sich Müller mit Wirtschaftsakteuren aus Bad Hersfeld zu einem ersten Workshop getroffen, um die Wünsche und Anforderungen der Unternehmen aufzunehmen.

An der Position in Bad Hersfeld fasziniert ihn selbst die Komplexität und Vielzahl der Aufgaben. Müller dazu: „An entscheidenden Zukunftsvisionen der Stadt Bad Hersfeld mitwirken zu können, war bei meiner Entscheidungsfindung ein wichtiger Pluspunkt“. Und letztlich habe ihn auch „das außerordentlich schöne Stadtbild von Bad Hersfeld“ überzeugt.

Müller hat sein Büro am Firmensitz der Wirtschaftsbetriebe im Gebäude der Schilde-Halle.

 

Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld – Kernstadt beteiligt den Förderverein MediKids am Erfolg

Der Maustüröffner Tag der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld – Kernstadt am 03. Oktober des vergangenen Jahres wurde durch den Besuch und die aktive Teilnahme von einer Vielzahl an Kindern, Jugendlichen und Familien zu einem großen Erfolg. Wir sagen Danke

Wir konnten den Familien ein umfangreiches Programm mit vielen Attraktionen bieten. Das gesamte Spektrum der Feuerwehrtechnik wurde präsentiert und hier speziell das Augenmerk auf das Aktive mitwirken der Besucher gelegt. Anfassen, mitmachen, spüren und erleben war unser Ansatz und er hat sich als erfolgreich erwiesen. Eine Riesenhüpfburg, welche der Feuerwehr als Geschenk der Sparkasse Bad Hersfeld – Rotenburg übergeben wurde. Eine Anhänger-Spende für die Jugendfeuerwehr, damit zukünftige Ausflüge und Fahrten gemeistert werden können, die Indienststellung eines neuen Einsatzfahrzeuges und vieles mehr konnten man an diesem Tag erleben.

„Wir möchten nun etwas zurückgeben und dem Förderverein der MediKids der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Bad Hersfeld e.V. eine Spende in Höhe von 500 Euro aus den Einnahmen des Tages überreichen“ so Wehrführer Jürgen Richter.

Nach Aussage des Vorsitzenden der MediKids Hans - Jürgen Schülbe, der von seinen Vorstandsmitgliedern Herrn Dr. Diab und Herrn Wolfgang Schneider begleitet wurde, wird die Spende zur Einrichtung eines Spielzimmers benötigt, damit den Kindern der Klinikaufenthalt so angenehm wie nur möglich gestaltet werden kann.

Autor: Jürgen Richter (Wehrführer Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld-Kernstadt)

 

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Feedback Behinderten WC

Wie gut sind die städtischen Dienstleistungen? Neue Feedback-Geräte im Testbetrieb

Seit einigen Tagen sind sie in Einrichtungen der Stadtverwaltung im Einsatz, manch eine oder einer wird sie auch schon selbst benutzt haben: die sogenanten „Feedback-Geräte“. An Ihnen können jetzt Bürgerinnen und Bürger Rückmeldung geben über die Qualität der städtischen Dienstleistung, die sie gerade genutzt haben.

Die insgesamt neun Geräte sind in unterschiedlichen Varianten an folgenden Orten zu finden:

- Zwei Stelen im Bürgerbüro und im wortreich,

- drei Displays für die Tresen im Kurbetrieb, in der Stadtbücherei und in der Kartenzentrale,

- sogenannte Smiley-Boxen an der Wand der Ordnungsbehörde und im Standesamt (beides Am Markt 16), in der Stadtkasse sowie im Behinderten-WC am Marktplatz.

Das System „FeedbackNow“ bietet Nutzern die Möglichkeit, die Leistungen der Stadt Bad Hersfeld zu bewerten. Die Bedienung an den kleinen schwarzen Geräten selbst ist denkbar einfach - mit nur einem Klick ist man dabei.

Die Nutzer beantworten die ihnen gestellte Frage einfach und unkompliziert durch Drücken eines Smiley Buttons in den Farben grün, gelb oder rot. Das Feedback der Kunden wird dann im Rathaus zentral erfasst und ausgewertet.

Feedback Buergerbuero

Felix Wimhöfer leitet bei der Stadt den Fachbereich Stadtmarketing und hat die Aktion gestartet. Er macht die Ziele für die Stadt deutlich: „Mit FeedbackNow haben wir ein weiteres Steuerungselement im Rahmen unseres Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Mit den direkten Bewertungen von Kundinnen und Kunden können wir die Qualität unserer Dienstleistungen messbar machen sowie Verbesserungsmöglichkeiten konkreter erkennen.“

Die Geräte werden im Rahmen eines mehrmonatigen Testversuches auf jeden Fall bis in den April hinein verfügbar sein. Ob es danach dauerhaft in Bad Hersfeld weitergeht, hängt nicht nur von der Funktionsfähigkeit des Systems ab. Hier sind ist die Stadt sehr zuversichtlich.

Wesentlich ist vor allem, ob die Geräte akzeptiert und benutzt werden. Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Besucher haben es also auch hier buchstäblich „in der Hand“, durch eine rege Beteiligung der Stadtverwaltung auch zukünftig Hinweise zu geben, um dauerhaft besser zu werden!

Ganz wichtig: Es weren keinerlei personenbezogene Daten erhoben. Die Eingaben werden weder mit dem jeweiligen Nutzer verknüpft, noch werden sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung zugeordnet.

Wimhöfer abschließend dazu: „Wir werden mit den Geräten keine Personen kontrollieren oder überwachen! Es geht uns allein um Ansatzpunkte für Verbesserungen bei Dienstleistungen, Serviceprozessen und Einrichtungen.“


Zwei Platanen in der Klausstraße müssen entfernt werden

Grün in der Innenstadt ist sinnvoll und schön. Das gilt auch für die Klausstraße, einen historischen Straßenzug, der durch den alten Gebäudebestand geprägt ist und räumlich relativ beengte Verhältnisse aufweist.

Platanen müssen weg

Läuft man die Klausstraße entlang, liegt auf Höhe des Reformhauses ein kleiner dreieckiger Stadtplatz, der mit drei Bäumen bestanden ist. Dabei handelt es sich um Platanen, die aber dort nicht standortgerecht sind. Sie wurden vor Jahrzehnten in einem Abstand von etwa sieben Metern gepflanzt – dies ist jedoch zu eng. Notwendig sind mindestens rund 10 Meter.

Darum müssen zur zukünftigen Sicherung und Entwicklung der Stadtgehölze die äußeren beiden Platanen in der Klaussstraße im Laufe des Februars entnommen werden.

Heute wachsen die Kronen schon dicht an den Gebäudebestand heran und behindern sich gegenseitig in ihrem Wachstum. Zudem weist ein Baum bereits eine bedrohliche Schieflage auf, so dass auch aus Gründen der Verkehrssicherung Handlungsbedarf besteht.

Durch die Entnahme entsteht mehr Raum für den mittleren, sehr vitalen Baum und er kann entsprechend in seiner Entwicklung gefördert werden. Dieser wird so zurückgeschnitten, dass die Krone weniger auskragend ist und sich dem vorhandenen Raum anpasst.

Die Platane (Platanus acerifolia) ist ein Baum, dessen Krone weit auskragt und insgesamt eine Höhe von bis ca. 50m erreicht. Sie wird auf Grund ihrer Platzanforderungen meist in großen Parkanlagen oder als Alleenbaum eingesetzt.

Dieser Platz steht in der Klausstraße nicht zur Verfügung. Man kann Platanen sehr gut zurückschneiden und kleinhalten – allerdings müssen diese Erziehungsschnitte bereits im jungen Alter vorgenommen werden. Haben sie einmal, wie in der Klausstraße, eine stattliche Größe erreicht, kann zwar die Krone ohne Probleme radikal zurückgeschnitten, der Baum kann aber nicht mehr zu einem Kleinbaum „zurückerzogen“ werden.