Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

Stadtgeflüster in Bad Hersfeld - eine Stadt zwischen sieben Hügeln - Was gibt es neues im Städtle, was sagen die Leute?

Blick vom Tageberg in Bad Hersfeld

Ein Blick auf Bad Hersfeld vom Tageberg aus

Schloss Eichhof

Schloss Eichhof bei Bad Hersfeld

Der Kurpark links das Kurhaus

Der Kurpark von einer anderen Seite gesehen - links das Kurhaus

Konrad Duden und Konrad Zuse, Erfinder des Computers

Denkmal im Stiftsbezirk - Konrad Duden und Konrad Zuse

 

Bad Hersfeld, 18. September 2017

Entlang der alten Mauer rund um die Stadt - Neue Stadtführung am 24. September

Der Kurbetrieb Bad Hersfeld bietet eine neue und vielversprechende Stadtführung an: „Entlang der alten Stadtmauer“. Im Mittelalter und zur beginnenden Neuzeit schützten 2,4 Kilometer Mauer Stift und Stadt, bevor die Wehranlage ihre militärische Bedeutung verlor und Stück für Stück verschwand. Heute sind nur noch rund 1,3 Kilometer Mauerreste vorhanden, dazu einige Türme und Turmfragmente.

Auf den Spuren der Mauer führen Stadtführer Michael Adam und seine Kollegin Kerstin Schäfer abwechselnd interessierte Gäste und Gruppen.

Los geht es am 24. September um 14:30 Uhr zur Premiere dieser Stadtführung. Treffpunkt ist an der Tourist -Information am „wortreich“ im Benno-Schilde-Park.

Von dort aus führt der Weg im Uhrzeigerlauf zum Pulverturm, zum Klaustor und -turm und durch Badestube, Im Eisfeld und Antoniengasse zur Rosmaringasse und dem Peterstor.

Durch die Brüdergasse geht es weiter an der Konrad-Duden-Schule vorbei in die Rosengasse und über den Neumarkt zum Brink und dem Johannestor.

Das restaurierte historische Süd-Tor der Abtei ist der nächste Punkt, bevor der einzig erhaltene komplette Halbschalenturm besichtigt wird.

Durch den Stiftsbereich wechselt der Weg dann an der Stiftsruine vorbei hinüber zum einzig erhaltenen Wehrgang-Teil der Mauer. Durch die kleine Pforte geht es dann hinaus in die Anlagen vor der Mauer, vorbei am „Dicken Turm“ und dem „Perfort“ bis hinüber zum „Frauentor“.

Bergab dann geht es zum Rennhöfchen und sodann zurück zum Ausgangspunkt.

Währen des gut zweistündigen und knapp zwei Kilometer langen Rundgangs gibt es Historisches ebenso zu hören, wie Anekdoten und Kuriositäten, ja selbst über „Verruchtes“ wird berichtet, ebenso Vielfältiges aus Wirtschaft und Gesellschaft bis zum Hier und Heute. Auch einige der Denkmale an und in der Stadtmauer finden Beachtung.

„Es wird eine überaus vielschichtige, lehrreiche und amüsante Führung“, verspricht Kurdirektor Felix Wimhöfer.

Der Preis pro Teilnehmer beträgt 6,50 Euro; Kurkarten-Inhaber sind frei. Die Tour startet ab fünf Teilnehmern; die Gruppengröße ist auf 25 Teilnehmer beschränkt.

Teilnahme nur nach Anmeldung unter der Telefonnummer: 06621 201-274.

Bad Hersfeld, 02. September 2017

Ein Paradies zum Spielen - Kindertag 2017 in Bad Hersfeld                        
Man könnte glauben, der VR Bankverein hat auch noch das schöne Wetter organisiert. Die Innenstadt von Bad Hersfeld war übervoll von Kindern, die sich an den vielen, in der Fußgängerzone, verteilten Spielegeräten austobten. Endlich einmal gehört die gesamte Innenstadt den Jüngsten aus nah und fern.

Rund 35 verschiedene Spiele standen ab 10:30 Uhr den Kindern zur Verfügung. Der Kindertag ist seit 18 Jahren ein Fest für die Familie. Als  Ronald Englich vom VR Bankverein Hersfeld-Rotenburg 1997 Papa wurde, kam ihm die zündende Idee einmal im Jahr einen Kindertag in Bad Hersfeld zu veranstalten. Es dauerte ein paar Jahre bis es zu dem Event wurde wie es heute ist. Unter dem Motto "Spaß in der Unterwasserwelt" war vom Linggplatz über die Weinstraße bis zur Breitenstraße Bundes Treiben angesagt. Die Organisatoren haben sich viel Mühe gemacht einen großen Spielplatz aufzubauen zur Freude der Kinder und auch der Erwachsenen. Die Planung erfolgte ab Ende Mai und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Strahlende Augen, Lachen, Schreien, einfach Mal austoben, das war ein gelungener Tag - Ein dickes Lob an das Team vom VR Bankverein Hersfeld-Rotenburg, hier sind die Bilder vom Kindertag 2017.

Bad Hersfeld, 28. August 2017

Vom Mieter zum Eigentümer – Regionaler Wohnungskauf-Check

Bad Hersfeld: Single mit 740 Euro netto - im Monat kann sich Eigentumswohnung leisten
Offensive für die eigenen vier Wände: Vom Eigenheim bis zur Eigentumswohnung – im Landkreis Hersfeld-Rotenburg könnten künftig mehr Menschen in einem Zuhause wohnen, das ihnen auch selbst gehört. Das zeigt eine Modellrechnung des Pestel-Instituts (Hannover), bei der es darum geht, die Chancen zu ermitteln, mit denen Mieter zu Wohnungseigentümern werden. Demnach kann in der Stadt Bad Hersfeld die Wohneigentumsquote von derzeit lediglich 46 Prozent deutlich gesteigert werden. Zum Vergleich: Im übrigen Landkreis Hersfeld-Rotenburg liegt die Eigentumsquote bei 69 Prozent. Das Pestel-Institut hat in seinem regionalen „Wohnungskauf-Check“ – speziell zugeschnitten auf den Wohnungsmarkt in Bad Hersfeld – auf der Grundlage aktueller Immobilienpreise berechnet, wer sich als Mieter künftig ein Reihenhaus oder eine Eigentumswohnung leisten kann – und das mit solider Finanzierung. Voraussetzung ist, dass der Staat sie dabei durch ein Programm mit langfristigen Krediten über die KfW-Förderbank unterstützt und ihnen Sicherheit bei den Zinsen gibt – anders als Kreditinstitute, die in der Regel keine Niedrigzinsen auf Dauer bieten. Weitere Bedingung: Das Land soll für einen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer sorgen. Diese Forderungen unterstützt die Initiative „Wohn-Perspektive Eigentum“, die das Pestel-Institut mit der Regio-Analyse beauftragt hat.

Konkret geht es dabei um den Kauf eines Reihenhauses mit 100 Quadratmetern Wohnfläche in mittlerer Lage und guter Bausubstanz. Dies kostet in Bad Hersfeld nach dem aktuellen Immobilien-Preisspiegel der LBS rund 75.000 Euro. Dazu kommen noch einmal etwa 9.000 Euro an Kosten, die beim Kauf anfallen – z.B. die Grunderwerbsteuer, Gebühren und Honorare für Notar, Makler, Banken und Berater. „Würde der Staat über 30 Jahre hinweg einen Kredit zum festen Zinssatz von 1,5 Prozent anbieten, wäre vielen in Bad Hersfeld geholfen, die sich eine Immobilie anschaffen wollen, um selbst darin zu wohnen. Denn die eigenen vier Wände stehen immer noch ganz oben auf der Wunschliste der Menschen“, sagt Matthias Günther. Der Leiter des Pestel-Instituts spricht hierbei von einer „angemessenen und notwendigen Wohneigentumsförderung durch den Staat“.

Auf dieser Grundlage würde einem Haushalt in Bad Hersfeld ein Nettoeinkommen von 1.010 Euro pro Monat reichen, um sich das Reihenhaus anzuschaffen. Und das bei einem Eigenkapital von 20 Prozent – also einem „Immobilien-Startkapital“ von rund 17.000 Euro, rechnet das Pestel-Institut vor. „Wichtig bei dieser Berechnung ist, dass 30 Prozent des Einkommens, das der Haushalt monatlich netto zur Verfügung hat, in die Finanzierung der Immobilie fließen“, sagt Günther. Hierbei seien Zinsen und Tilgung des über drei Jahrzehnte laufenden Kredites berücksichtigt. Ebenso wie eine 1-prozentige Rücklage vom Kaufpreis pro Jahr, um spätere Reparaturen und Sanierungen bezahlen zu können.
„Ähnlich gehen die Menschen, die heute noch zur Miete wohnen, auf Nummer sicher, wenn es darum geht, eine Eigentumswohnung zu kaufen. Singles zum Beispiel, die mit 50 Quadratmetern Wohnfläche gut klarkommen“, sagt Matthias Günther. So eine Eigentumswohnung in guter Wohnlage mit modernem Bad, Balkon und ohne unmittelbaren Modernisierungsbedarf kostet nach dem LBS-Preisspiegel in Bad Hersfeld rund 55.000 Euro. Hinzu kommen noch einmal rund 6.500 Euro für die Nebenkosten beim Immobilienkauf. „Damit könnte sich ein Single in Bad Hersfeld seine eigenen vier Wände schon mit einem Nettoeinkommen ab 740 Euro pro Monat leisten. Vorausgesetzt, er bringt ein Fünftel des Kaufpreises – also rund 12.500 Euro – als Eigenkapital mit“, rechnet Matthias Günther vom Pestel-Institut vor. Bedingung immer: Der Staat bietet ein entsprechendes Kreditprogramm.

Genau daran, so Günther, hapere es allerdings. „Mit der Abschaffung der Eigenheimzulage wurde die Förderung von Wohneigentum in Deutschland faktisch eingestellt. Und das ist schon über zehn Jahre her“, so Matthias Günther. Die Folge sei deutlich zu spüren: Mit einer Eigentumsquote von bundesweit rund 45 Prozent liege Deutschland im Europa-Vergleich auf dem drittletzten Platz – deutlich hinter seinen Nachbarn im Westen (Frankreich mit 58 Prozent) und Osten (Polen mit 70 Prozent). Insbesondere die „Nestbauer-Generation“ der 25- bis 40-Jährigen gehöre zu den Verlierern, wenn es um die Anschaffung von Wohneigentum gehe. Dabei sei gerade die Eigentumswohnung oder das eigene Haus ein wichtiger Baustein für die Altersvorsorge. „Die eigenen vier Wände sind da und haben Bestand – unabhängig davon, wie die Rentenhöhe im Alter schwankt. Sie bieten die Sicherheit eines dauerhaften ‚Daches über dem Kopf‘ – ohne Angst vor Mieterhöhungen oder vor einer Kündigung“, sagt Pestel-Studienleiter Matthias Günther. Der Stellenwert, den die eigenen vier Wände im Alter hätten, ließe sich auch daran erkennen, dass es derzeit bei den Senioren, die auf staatliche Grundsicherung im Alter angewiesen seien, kaum Wohnungseigentümer gebe.

Die Parteien seien deshalb gut beraten, sich „endlich wieder um das Wohneigentum zu kümmern“. Hier seien dringend Förderkonzepte notwendig. „Wer im Bundestagswahlkampf das Wohneigentum politisch für sich entdeckt, spricht damit eine breite Bevölkerungsgruppe an. Umgesetzt in konkrete Regierungsarbeit wäre das ab Herbst dann sogar auch ein gutes Stück Konjunktur- und Rentenpolitik“, sagt Matthias Günther. In der Initiative „Wohn-Perspektive Eigentum“ haben sich unter anderen der beim Hausbau und Wohnungskauf als Dienstleister im Verbraucherschutz beratende Verband privater Bauherren (VPB), der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) zusammengeschlossen. Gemeinsam sprechen sie sich für eine politische Offensive bei der Förderung von Wohneigentum aus, wenn die Immobilie nach dem Bau oder Kauf selbst genutzt wird. Günstige Zinsen über 25 bis 30 Jahre – am besten bis zur vollständigen Rückzahlung des Darlehns – seien bei der Immobilien-Finanzierung ein wichtiger Punkt. Ein Kredit, der nicht wirklich langfristig Niedrigzinsen biete, helfe nicht weiter. Wer in eine Immobilie investiere, müsse in Sachen Finanzierung auf der sicheren Seite stehen und dürfe kein Zinsrisiko eingehen.

Mehr zur Untersuchung des Pestel-Instituts sowie Informationen und Tipps rund um das Wohneigentum mit Lokal- und Regional-Daten gibt es auf der Internetseite der Initiative: www.wohn-perspektive-eigentum.de


Bad Hersfeld, 10. August 2017

Wir! Wer denn sonst?“ Das Projekt Künste öffnen Welten wird fortgesetzt

Wir! Wer denn sonst?“ Das Projekt Künste öffnen Welten wird fortgesetzt 

Im Jahr 2016 nahm die Konrad- Duden -Schule mit den Bündnispartnern S.M.O.G. e.V. und der Hoehlschen Buchhandlung am Förderprogramm „Künste öffnen Welten“ der Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung teil. Weitere Kooperationspartner dieses Projektes waren neben der Wissens- und Erlebniswelt wortreich und der Gesamtschule Obersberg auch die Bad Hersfelder Festspiele, so dass sich im vergangenen Jahr fast 100 Kinder und Jugendliche am Familienstück „Krabat“ der Bad Hersfelder Festspiele beteiligen konnten. Deren Engagement wurde mit der Verleihung des Hersfeldpreises der Bad Hersfelder Festspiele belohnt.

In diesem Jahr wird das Projekt in einer anderen Form fortgeführt: die Mainzer Schauspiellehrer Richard Weber und Ute Faust haben in den vergangenen sieben Monaten etwa 100 Bad Hersfelder Schülerinnen und Schüler angeleitet, ihr eigenes Theaterstück zu entwickeln. Dabei setzten die Jugendlichen ihre eigenen Themen und schrieben eigenständige Texte, in denen jede Sprache vorkommen kann und darf. Improvisation, Tanz und Gesang sind ebenfalls Ausdrucksmittel, die genutzt werden. Alle diese Elemente fügten die Jugendlichen zu einem völlig neuen Theaterevent zusammen, welches inhaltlich sehr frei an das Buch „Der Bär, der nicht da war“ von Oren Lavie angelehnt ist.

Bereits im vergangenen Jahr war das freiwillige Engagement und die Spielfreude der Jugendlichen mehr als bemerkenswert, und auch in diesem Jahr wird stets außerhalb des Stundenplans geprobt, zumeist an den Wochenenden von 10:00 bis 16:00 Uhr.

Das Werk der jungen Theatergruppe wurde bereits im Juni im Rahmen des Mitt-Sommerfestes von „Living-Stars“ und „Depot“ aufgeführt. Nun gibt es eine Zusatzveranstaltung am 20.August 2017 um 19:00 Uhr im wortreich in Bad Hersfeld. Der Eintritt ist kostenlos.

Bad Hersfeld, 21. Juli 2017

Kleine Spielzeuge machen dem Zoll im Internationalen Postzentrum in Niederaula Arbeit - Exotische Dienststelle

Seit fast zehn Jahren gibt es die dem Zollamt Bad Hersfeld nachgeordnete Zollabfertigungsstelle im Internationalen Postzentrum (IPZ II) in Niederaula.
Sie ist eine von bundesweit fünf ähnlichen Zentralstellen, die Postpakete aus der ganzen Welt abfertigen.
Und das bei boomendem Internethandel mit stetig anwachsenden Stückzahlen.
Die 12 Zöllnerinnen und Zöllner in Niederaula haben es überwiegend mit kleinen Päckchen aus China zu tun und ein monatliches Aufkommen von ca. 1,2 Millionen Postsendungen zu überwachen. 15 % davon werden durch den Zoll einzeln behandelt. Nicht selten finden die Zöllner Dinge, deren Einfuhr von Genehmigungen abhängig oder gar verboten ist und ziehen unzählige Sendungen aus dem Verkehr.
„Der Zoll ist hier oft zum Schutz der Verbraucher unterwegs“, unterstreicht der stellvertretende Leiter des zuständigen Hauptzollamtes Gießen, Torsten Pfeiffer die Wichtigkeit der Arbeit seiner Kolleginnen und Kollegen.
In den letzten Wochen und Monaten sind es vor allem die „Fidget Spinner“, die dem Zoll im IPZ viel Arbeit bescheren. Bei den kleinen Handkreiseln handelt es sich um Spielzeug, für das besondere Einfuhrvorschriften gilt. Dabei geht es hauptsächlich darum, dass Spielzeug sicher sein muss.

„Wir haben nahezu keine Sendungen bei der die Voraussetzungen erfüllt sind“, so Zolloberinspektor Mario Wild, der Abfertigungsleiter im IPZ. Zum Beispiel ist wegen fehlender CE-Kennzeichnung, Teilen, die abbrechen könnten oder scharfkantig sind, der Verbraucherschutz nicht gewährleistet und eine Freigabe der Sendungen daher nicht möglich.
Die zuständigen Marktüberwachungsbehörden müssen eingeschaltet werden. Bei den Kreiseln ist dies das Regierungspräsidium Kassel. Hier klappt die Zusammenarbeit bestens, so dass bei der Vielzahl von betroffenen Sendungen schnell Entscheidungen herbeigeführt werden und die Postsendungen wieder zurückgeschickt werden können damit kein Stau entsteht.
Ca. 18.000 Sendungen mit Internetbestellungen von Fidget-Spinnern pro Woche werden so zurzeit aus dem Verkehr gezogen.
Im vergangenen Jahr würden überwiegend wegen mangelnder Produktsicherheit insgesamt 53.000 Sendungen zurückgeschickt.

Aber die momentan so beliebten Finger-Kreisel sind nur eine von vielen Waren, bei denen der Zoll aufpasst. „Wir bekommen hier jeden Hype mit“, so Mario Wild.

Dabei sind in Postpaketen alle Waren denkbar, was den Job der Zöllner nicht immer ungefährlich macht.
Von gefälschten Arzneimitteln und Konsumgütern über pornographische oder verfassungsfeindliche Schriften und Aufzeichnungen über artengeschützte Waren und Drogen bis hin zu Waffen und chemischen Substanzen bietet sich den Kontrolleuren ein großes Portfolio an verbotenen Dingen. Darüber hinaus ist besonders auch bei elektrischen Geräten wie LED-Birnen, Handys oder ferngesteuerten Geräten wie z.B. Drohnen die Produktsicherheit oftmals nicht gegeben.
Dabei wissen sie vorher nie genau, was sich in einem Päckchen wirklich verbirgt, denn oft stimmen die Inhaltserklärungen nicht mit dem Inhalt überein. Das birgt z.B. bei unklaren chemischen Substanzen auch nicht einschätzbare Risiken.
Zweimal rückte das Landeskriminalamt mit Spezialeinheiten an, da in Postpakten Zündvorrichtungen gefunden wurden.

Die Zöllner im IPZ Niederaula rechnen für dieses Jahr mit einem Anstieg von Beschlagnahmen und Rücksendungen nicht einfuhrfähiger Internetbestellungen.

Zusatzinformation: Statistik 2016

Bei 14.904 Sendungen insgesamt bestand der Verdacht auf Verbote und Beschränkungen (Vorjahr: 10.675)

Von 12.147 Arzneimittelsendungen wurden 11.902 beanstandet
Davon übernahm die Staatsanwaltschaft Fulda 33 Vorgänge wegen Straftatverdacht und in 11 Fällen wurde die Zollfahndung eingeschaltet.

In 102 Fällen wurden Betäubungsmittel gefunden

1.063 Fälle betrafen das Waffengesetz

171 Fälle betrafen den Schutz der öffentlichen Ordnung und Sittlichkeit (Pornographie/Gewaltverherrlichung)

Bad Hersfeld, 11. Juli 2017

Bild: Klein und unscheinbar (ja, die zwei Kästchen links oben!), verbinden aber mit der ganzen Welt: Zwei der WLAN-Antennen der Stadtwerke

Bad Hersfelds Innenstadt ist WLAN-Zone

Viele Nutzer haben es bereits beim Stadtbummel auf ihren Smartphones entdeckt. Nun ist es offiziell: Die große WLAN-Zone in der Kernstadt ist den Kinderschuhen entwachsen.

Was Ende vergangenen Jahres mit einer Testinstallation auf dem Weihnachtsmarkt begann, wurde nun zu einem zusammenhängenden Bereich ausgebaut:

Vom Marktplatz über die Stadtbibliothek (einschließlich Lesesaal und Tagungsraum),

den Linggplatz,

die Weinstraße und

die Breitenstraße bis hin zum Busbahnhof

Bürgermeister Thomas Fehling als Aufsichtsratsvorsitzender und Markus Gilbert als Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Hersfeld haben den Testbetrieb jetzt für erfolgreich abgeschlossen erklärt. Mit einer einzigen Anmeldung können sich Nutzer jetzt im Gesamtbereich des WLAN bewegen.

Ein aktueller Test unter realen Bedingungen an einem sonnigen Mittag in der Nähe gut besuchter Cafés und Eisdielen ergab bei einer Vielzahl von Nutzern erfreuliche Bandbreiten von 3-5 Mbit/s für jedes einzelne Smartphone oder Tablet. Genug z.B. für Emails, Internetsuche, den Versand von Nachrichten mit Fotos und viele Onlinespiele.

„Wir wollen ein leistungsfähiges System, das auch bei hohem Besucheraufkommen wie dem kommenden Hessentag 2019 stabil läuft. Bei sehr vielen Nutzern wird die Geschwindigkeit für den Einzelnen zwar zurückgehen, soll insgesamt aber immer noch in einem ordentlichen Rahmen liegen. Der erste Härtetest kommt mit dem Lullusfest. Wir sind sehr optimistisch, werden aber letztlich erst im Echtbetrieb die Stabilität und die Geschwindigkeit für den einzelnen Nutzer wirklich verlässlich sehen“ führt Gilbert aus.

Als räumliche Erweiterung bis zum Hessentag sind der Stiftsbezirk, der Kurpark, der Schilde-Park und der künftige Park & Ride Platz am Bahnhof geplant. Bürgermeister Fehling ergänzt: „Eine smarte Stadt ist eine vernetzte Stadt, in der Bürger sehen, wo welche Parkplätze oder Ladestationen für Elektroautos frei sind, wo Lärmdaten von Bürgern erfasst werden können, wo Müllbehälter sich selbst zur Leerung melden bevor sie überlaufen und vieles mehr. Neben diesen Anwendungen, die wir schon heute in Bad Hersfeld realisiert haben, sind viele weitere vorstellbar, die das Leben komfortabler und die Verwaltung effizienter machen.“

Fehling weiter: „Für alle diese Anwendungen brauchen wir eine Dateninfrastruktur, für die das städtische WLAN ein ganz wichtiges Element ist. Unser WLAN-Netz wird neben dem öffentlichen Teil für Bürger und Gäste also auch einen sicheren Übertragungskanal für städtische Infrastrukturen haben, über den von der Leuchte über den Parkscheinautomat bis hin zum Müllbehälter vieles gesteuert werden kann.“

Neben dem weiteren räumlichen Ausbau planen die Stadtwerke Bad Hersfeld, einen besonderen Service für ihre Kunden aufzubauen. „Das WLAN ist ein für die Nutzer kostenloser Service, der für uns selbst aber mit Kosten verbunden ist. Wir planen zu einem späteren Zeitpunkt zwar immer noch allen Gästen und Besuchern der Stadt WLAN anzubieten, unseren Stromkunden aber zusätzlich die Möglichkeit, ihre Geräte für eine besonders komfortable Nutzung zu registrieren.“ so Stadtwerke-Geschäftsführer Gilbert.

„Dort soll WLAN dann wie zu Hause funktionieren, das heißt mit automatischer Anmeldung, hoher Geschwindigkeit und rund um die Uhr. Wir können uns auch vorstellen, Einzelhändlern und anderen Dienstleistern künftig anzubieten, das große WLAN für ihre Kunden ins Haus zu holen“ stellt Gilbert die Überlegungen für die künftige Entwicklung dar.

Bad Hersfeld, 29. Juni 2017

Stefan Friedel (l.) und Thomas Fehling hatten die Ehre der ersten Benutzung

Treuhandstelle für Dauergrabpflege und Bad Hersfelder Gärtnereien spenden für die Friedhöfe

Die Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen GmbH, das Blumenhaus Serfling im Kurviertel und die Gärtnerei Kaschik aus der Eichhofsiedlung hatten eine Super-Idee. Das fand zumindest Bürgermeister Thomas Fehling, als er letzte Woche lila Spenden am Friedhof am Frauenberg dankend in Empfang nahm.

Stefan Friedel, Geschäftsführer der Treuhandstelle, hatte aus Anlass des 50jährigen Jubiläums seines Unternehmens eine lila Sitzbank und 10 lilafarbene Gießkannen als Geschenk mit nach Bad Hersfeld gebracht.

Die Treuhandstelle ist seit 1967 die berufsständische Organisation der Friedhofsgärtner in Hessen und Thüringen. Sie arbeitet zusammen mit über 500 Bestattungsunternehmen, Friedhofsgärtnereien, Friedhofsverwaltungen und Steinmetzbetrieben, die wiederum auf mehr als 1.700 Friedhöfen in Hessen und Thüringen tätig sind. Die Treuhandstelle wird dieses Jahr also 50 Jahre alt – und hatte die Idee für eine Jubiläumsaktion: Die 50 erfolgreichsten Friedhöfe in Hessen und Thüringen erhalten jeweils eine „Lila Bank“ als Geschenk - Bad Hersfeld gehört dazu.

Lila Bank

Da ließen sich die lokalen Partner in Bad Hersfeld nicht lange bitten. Gisela Seydel, Inhaberin der Gärtnerei Kaschik, und Familie Serfling vom gleichnamigen Blumenhaus spendeten jeweils weitere 20 Kannen - bis die Zahl 50 erreicht war.

Die Bank steht nun auf dem Gräberfeld der sogenannten Sternenkinder auf dem oberen Teil des Hauptfriedhofes am Frauenberg.

„Wir möchten den Besuchern die Gelegenheit zum Verweilen, zum Wahrnehmen der Natur und zur Erholung bieten. Gleichzeitig wollen wir mit der Bank der Friedhofsverwaltung für die lange und gute Zusammenarbeit danken.“ so Stefan Friedel. „Denn nur gemeinsam können wir die Friedhöfe als Erinnerungsort bewahren und sie gleichzeitig den aktuellen gesellschaftlichen Bedürfnissen anpassen“.

Von Kindern geschmückt: Die Enkelkinder von Adelheid und Heinrich Serfling hatten die Veranstaltung dekoriert! Nach Sohn Michael und Schwiegertochter Katrin wächst also schon die nächste Generation im Blumenhaus Serfling heran!

Warum eigentlich lilafarbene Gießkannen? Darauf hatte Friedel eine gute Antwort. In Bad Hersfeld wie auf allen anderen Friedhöfen haben die Gießkannen einen "hohen Verdunstungsfaktor" - oder anders gesagt: Sie werden gerne mal geklaut. Wenn Sie also in einem Vorgarten mal eine Gießkanne mit dieser ungewöhnlichen Farbe sehen, könnten Sie ja mal unverbindlich fragen...

Einen Überblick über alle Aktionen der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen GmbH bietet Ihnen die Internetseite: www.50-jahre-treuhandstelle.de .

Bad Hersfeld, 28. Juli 2017

34. LIVE JAZZ 2017 - New Orleans Music Festival Bad Hersfeld

Vorverkauf für das 34. LIVE JAZZ beginn - Swing Dance Party & Concert in der Bad Hersfelder Schilde-Halle

Die Programmplanungen für das 34. LIVE JAZZ - New Orleans Music Festival vom 15. bis 17. September 2017 in Bad Hersfeld sind abgeschlossen und alle Künstler sind verpflichtet, wie Festivalorganisator Jan Luley unserer Zeitung gegenüber mitteilte. In diesem Jahr steht das Eröffnungskonzert, das wie schon im vergangenen Jahr in der Schilde-Halle stattfinden wird, unter dem Titel „Swing Dance Party & Concert“ und das Publikum darf es wörtlich nehmen: Es darf auch getanzt werden. "Full-Swing-Power" bieten die Swinging Fireballs und haben sich damit zurecht den Ruf als "Deutschlands Swing Band Nr. 1“ erworben, was zahlreiche Konzerte und hervorragende Pressestimmen stets auf's Neue beweisen. Die Swinging Fireballs präsentieren das einmalige Flair des amerikanischen Entertainments der 30er bis 60er Jahre: elegante Shows, der Glamour der Casinos von Las Vegas, Bigband-Swing, Frank Sinatra, Dean Martin, Louis Prima. Dabei glänzt die Band nicht nur mit dem Charme der Zeit, sondern mit professioneller Show, authentischer Musik, stilechtem Outfit und den charmanten Conférencen des charismatischen Sängers und Entertainers André Rabini. Dazu gesellt sich der funky Sound aus New Orleans von einer der besten Bands in diesem Stil diesseits des Atlantiks: die N’Awlins Brass Band aus Holland. Ihr Groove geht in die Beine, wo sie auftauchen entsteht sofort eine Party und eine schweißtreibende dazu, denn die N'Awlins Brass Band spielt New Orleans Tanzmusik par excellence. In Bad Hersfeld gehören die Musiker aus Holland deswegen schon seit Jahren zu den Publikumslieblingen und zum festen Inventar des LIVE JAZZ Festivals.

Am Samstag geht das Festival ab 11:00 Uhr open-air in der Innenstadt weiter, bis abends zahlreiche Indoor-Spielstätten hinzu kommen. Insgesamt sind es 16 Bands zwischen Dixieland, Louisiana Music, Blues, Swing und Latin Grooves, die das Publikum an diesem Samstag bis nachts um 02:00 Uhr ganz aus der Nähe erleben kann. Auch die Bad Hersfelder Stadtkirche ist als Konzert-Location wieder mit im Programm und präsentiert unter dem Motto „acoustic@church“ ein besonderes Martin Luther Projekt des Bad Hersfelder Stadtkantors Sebastian Bethge sowie Gospel und Spirituals mit der US-Amerikanischen Sängerin April Journi Cooks, die begleitet von ihrem Pianisten völlig unplugged, also unverstärkt, in der Stadtkirche singen wird. Für alle Freunde virtuoser Klavierkunst gibt es, ebenso am Samstagabend, ab 19:00h eine weitere Ausgabe der Grand Piano Night im Johann Sebastian Bach-Haus. Hier werden diesmal Tom McDermott aus New Orleans und Festivalorganisator Luley selbst in die Tasten greifen und kreolische Klaviermusik und brasilianische Rhythmen mit traditionellem Swing und Grooves aus New Orleans verbinden.

Wer dann immer noch nicht genug hat, kann das LIVE JAZZ Wochenende wie gewohnt am Sonntagvormittag beim Jazz-Frühschoppen auf dem Linggplatz mit der N’Awlins Brass Band ausklingen lassen.
Für das Eröffnungskonzert in der Schilde-Halle und die Grand Piano Night im Bach-Haus sind gesonderte Tickets erforderlich. Für alle anderen Auftrittsorte ist wieder der altbekannte LIVE JAZZ Button sowohl Eintrittskarte als auch Symbol der Solidarität mit dem Festival. Er ist zum Preis von 8 Euro im Vorverkauf und für 10 Euro während des Festivals erhältlich. Ebenso wie im vergangenen Jahr ist mit dem Kauf des Buttons wieder ein Gewinnspiel verknüpft, bei dem es Hersfeld-Gutscheine im Wert von 50, 100 und 150 Euro zu gewinnen gibt.
Der Vorverkauf beginnt am Montag, den 03. Juli. Die Vorverkaufsstellen in Bad Hersfeld sind die Kartenzentrale am Markt, die Redaktion der Hersfelder Zeitung sowie das Modecentrum Sauer. Weiterhin alle bekannten Vorverkaufsstellen der Fuldaer Zeitung. Alle Infos zum Programm, dem Vorverkauf sowie dem Gewinnspiel finden Sie im Internet unter www.hersfeldgroovt.de. Hier besteht ebenso die Möglichkeit Tickets online zu kaufen.
Kontakt:

LIVE JAZZ - New Orleans Music Festival
Stadtmarketing Bad Hersfeld e.V.
c/o Jan Luley
Brunnenstr. 1
36282 Hauneck
Tel.: 06621-1867036

Email: info@hersfeldgroovt.de
www.hersfeldgroovt.de

Bad Hersfeld, 20. Juni 2017

So sehen Sieger aus

Hessisches Pferdefestival am 24. und 25. Juni in Bad Hersfeld

Am 24. und 25.06.2017 findet in Bad Hersfeld ein reiterliches Großereignis statt: das Hessische Pferdefestival 2017. Veranstalter ist der ETCD (Erster Trekking Club Deutschlands) DieFreiZeitReiter e.V.  Austragungsort ist die idyllisch in der Bad Hersfelder Fuldaaue gelegene Reitanlage der Familie Göbel, die schon zum zweiten Mal Gastgeber des Pferdefestivals ist.

Trail, Geländeritt, Springen, Dressur, Führzügelklasse, Ponyspiele und Sternritt – alle Reitweisen sind willkommen! Es soll ein „familiäres Fest mit vielen bunten Bildern“ werden, so der Veranstalter.

Die bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerbe umfassen den FreiZeitreiter-Cup 2017, der in verschiedenen Altersklassen die Wertungen Geländetrail, Trailparcours und einen Bodenarbeits-Wettbewerb umfasst. Die erfolgreichsten Reiter werden im Rahmen der breitensportlichen Veranstaltung des RFV Antrifttal in Bernsburg/Vogelsbergkreis prämiert.

Daneben beinhaltet das Programm für Teilnehmer ab 11 Jahren einen Geländetrail-Wettbewerb, einen Trailparcours auf dem Platz und Bodenarbeit. Für die Kleinsten (ab 5 Jahren) gibt es einen Führzügel Geländewettbewerb „Cross Country“.

...und ab ins Gelände

Reiter-, Dressurreiter- und Springreiter-Wettbewerbe, Fun Trail (hier werden lustige Aufgaben zu Pferd wie z.B. Blumengießen, Schminken, Wäsche aufhängen, Verkleiden etc. absolviert), Geländereiter-Wettbewerbe und Geländeeinsteiger-Wettbewerb runden das Programm ab.

Absolutes Highlight der Veranstaltung dürften die auch für reiterliche Laien ausgesprochen attraktiven Ponyspiel-Wettbewerbe sein. Im Rahmen der „Süddeutschen Ponyspiele“ treten Mannschaften der Landesverbände Hessen, Thüringen, Sachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern gegeneinander an.

Einer Mannschaft gehören vier junge Reiter der Jahrgänge 2003 und jünger an. Sie messen sich auf Zeit in einer Staffel in fünf verschiedenen Spielen, darunter das Lanzenstoßen, das Flaggenrennen, Flinke Füße, Becher versetzen und der Slalom. Es gewinnt das schnellste Team, was auch dem ungeübten Beobachter ein rasantes Vergnügen verspricht.

Während der gesamten Veranstaltung ist für die Versorgung von Teilnehmern und Besuchern mit kulinarischen Köstlichkeiten gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Bad Hersfeld, 14. Juni 2017

Ausflug der Einsatzabteilung in den bayrischen Wald.

 Am vergangenen Pfingstwochenende unternahmen die Asbacher Brandschützer einen viertägigen Ausflug in die Großgemeinde Eschklam im bayrischen Wald. Bei strahlender Morgensonne und mit guter Laune brachen die Kameradinnen und Kameraden Freitagmorgen in Richtung bayrischen Wald auf. Nachdem am Spätnachmittag im 600 Seelen Dorf Warzenried die Zimmer bezogen waren, wurde das Hotel und das Grenzgebiet zur Tschechischen Republik erkundet. Samstag ging es in einer zweitsündigen Busfahrt in die Hauptstadt Tschechiens, Prag. An den Pforten Prags wurde ein Stadtführer aufgenommen, welcher die ersten Sehenswürdigkeiten aus dem Bus zeigte und erläuterte. Danach wurden die innerstädtischen Sehenswürdigkeiten zu Fuß entdeckt, bevor es eine zweistündige Schifffahrt auf der Moldau gab. Abschließend standen zwei Stunden Zeit zur Verfügung, um verschiedene Geschäfte zu besuchen.
Sonntag stand eine Rundfahrt durch den bayrischen Wald auf dem Plan. Am Hotel stieg der ehemalige Kreisbrandmeister des Landkreises Cham in den Bus, um den osthessischen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden den bayrischen Wald zu zeigen. Zunächst ging es über den „Großen Aber“, der höchste Berg im bayrischen Wald, zu einer Führung in einer Bärwurzerei, bevor eine Glasbläserei und die Handwerkskunst der Glasbläser bestaunt werden konnte. Am Abschlussabend wurden bei guter Musik mit einem Alleinunterhalter einige schöne Stunden verbracht. Am Abreisetag gab es noch einen Programmpunkt auf dem Rückweg in Richtung Heimat. So stoppte der Bus in der oberfränkischen Stadt Bamberg, um die dortige Altstadt zu besichtigen. Gegen Abend kehrte die Mannschaft zurück in die Heimat.

Autor: Marco Wenderoth (Pressesprecher Feuerwehr Bad Hersfeld)

Bad Hersfeld, 10. Mai 2017

Bildunterschrift: Betonten den Wert gegenseitigen Verstehens und des internationalen Austausches: Helena Zachowa aus Sumperk und Bad Hersfelds Erster Stadtrat Gunter Grimm

Schüler aus Sumperk zu Gast im Rathaus - Freitag Konzert im Buchcafé

Seit 1994 besteht sie – die Städtepartnerschaft zwischen dem tschechischen Sumperk und Bad Hersfeld. In dieser Woche kam es wieder zu einer Begegnung von Schülern aus der Partnerstadt und der hiesigen Geistalschule.

Angeführt vom stellvertretenden Schulleiter Karsten Vollmar besuchte eine Gruppe von rund 25 tschechischen und deutschen Schülern das Rathaus und wurde vom Ersten Stadtrat Gunter Grimm empfangen. Begleitet wurde die Gruppe von Helena Zachowa und Karl-Ernst Wiechers, die in beiden Städten sehr aktiv am Austauschprogramm arbeiten.

Grimm betonte gegenüber den Schülern den Wert internationaler Begegnungen als Grundlage für Verstehen und gegenseitige Akzeptanz. Die „lebendige Städtepartnerschaft“ zeige sich durch die wechselseitigen Besuche bei Veranstaltungen, durch den Schüleraustausch, durch gemeinsame sportliche oder kulturelle Projekte.

Lehrer Holger Reuning gab mit zwei Schülern zum Schluss des Empfangs mit zwei Schülern schon einmal einen musikalischen Vorgeschmack auf den Freitagabend (9. Juni) im Buchcafé: Dort tritt nämlich um 19 Uhr die Rock- und Acoustic-Band der Geistalschule auf. Es ist schon gute Tradition: Die Band feiert dort das Ende des Schuljahres.

„Special Guests“ sind diesmal natürlich die Gastschüler aus der tschechischen Partnerstadt Šumperk, die aktuell in Bad Hersfeld sind. Im Herbst gab es schon einmal einen gefeierten Auftritt dieser Kombination. Doch damals waren die Geistaler zu Gast in Šumperk und standen auf der dortigen Bühne. Jetzt kommt es also zum Gegenbesuch.

Zudem wird es Überraschungsgäste geben – das garantiert einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend mit viel Spaß im Buchcafé.


Bad Hersfeld, 02. Mai 2017

Bildunterschrift: Bürgermeister Thomas Fehling vor einer Teilfläche, auf der demnächst der Park & Ride-Platz gebaut wird

Park & Ride in der Bismarckstraße und Parkleitsystem: Fördermittel aus Wiesbaden

Der Hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir teilte heute in einer Presseerklärung mit, dass das seit mehreren Jahren geplante P+R-Parkplatzprojekt an der Bismarckstraße nun umgesetzt werden kann. Al-Wazirs Ministerium gewährt einen üppig dotierten Fördermittelzuschuss in Höhe von 970.000 Euro (https://wirtschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/neue-pr-anlage-bad-hersfeld ).

Der Erste Stadtrat Gunter Grimm, derzeit Vertreter für Bürgermeister Thomas Fehling, der sich persönlich für das Projekt stark gemacht hatte, zeigte sich begeistert: „Der Zuschuss ist deutlich höher als erwartet. Es freut uns sehr, dass die Antragsunterlagen der vergangenen zwei Jahre den Fördergeber derart überzeugt haben.“

Fachbereichsleiter Martin Bode, bei der Kreisstadt für das Thema verantwortlich, gab den Dank weiter: „Es gab eine tolle Zusammenarbeit mit dem Kompetenzcenter für Infrastrukturförderung von Hessen Mobil in Kassel. Die haben nicht nur abgeprüft, sondern uns kreativ unterstützt!“

Das Gesamtprojekt wird einschließlich eines digitalen Fahrgastinformationssystems insgesamt rund 1,3 Mio. EUR kosten und umfasst verschiedene Einzelmaßnahmen:

Insgesamt werden 128 Stellplätze für Bahnpendler hergestellt. Zuvor müssen alte Gebäude aus der Bahnnutzung und Verkehrsflächen zurückgebaut werden. Allein hierbei fallen rund 100.000 EUR an. Um größeren baulichen Eingriffen in den Untergrund aus dem Weg zu gehen, wird der P+R-Parkplatz im Wesentlichen nach dem vorhergehenden Abbruch eines Lokschuppens auf die frei werdenden Flächen aufgebaut

Neuer PuR Platz

Fünf der gepflasterten Parkstände werden für mobilitätseingeschränkte Bahnpendler mit einer Breite von 3,5 Metern angelegt. Die Einrichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge ist natürlich auch angedacht.

Das auf dem Marktplatz erfolgreich getestete, sensorgestützte Parkleitsystem wird an der Bismarckstraße seine Fortsetzung finden. Auch die Ausstattung des vorhandenen P+R-Parkplatzes an der Heinrich-Börner-Straße mit diesem modernen System ist Gegenstand der Förderung.

Die Zielführung der Bahnreisenden wird durch insgesamt 6 zusätzliche Monitorstandorte im Verlauf des Stadtringes gewährleistet. Auch diese Monitore sind im Fördertopf des Landes enthalten. Allein in die Erweiterung des Parkleitsystems werden mehr als 200.000 EUR investiert. Die vorhandenen Parkhausstandorte – auch das bislang nicht beschilderte Schilde-Parkhaus – werden mit ihrer Belegung auf den Monitoren dargestellt.

Pendler, Alltagsradfahrer und Radtouristen finden direkt am P+R-Parkplatz im Endausbauzustand bis zu 15 Radboxen vor und können so Räder und Gepäck wettergeschützt und sicher abstellen.

Nachdem die Deutsche Bahn AG in 2015 und 2016 entlang der Hauptstrecke Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt hatte, setzt nun die Kreisstadt gegenüber den Wohn- und Gewerbehäusern eine eigene Lärmschutzmaßnahme um - in Abstimmung mit den Anliegern farbig gestaltete Aluminium-Elemente von bis zu drei Metern Höhe. Damit die Lärmschutzwand nicht zu erdrückend wirkt, ist der obere Abschluss transparent.

Die Arbeiten auf den Flächen, die die Stadt 2016 von der Deutschen Bahn AG erworben hatte, beginnen voraussichtlich Anfang August und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein

Bad Hersfeld, 16. Mai 2017

Felix Wimhöfer

Felix Wimhöfer wird neuer Fachbereichsleiter Stadtmarketing bei der Kreisstadt

Felix Wimhöfer wird ab 1. Juli 2017 der neue Fachbereichsleiter für Stadtmarketing in der Stadtverwaltung. Er wird zugleich Kurdirektor der Kreisstadt Bad Hersfeld. Das hat der Magistrat der Kreisstadt in seiner gestrigen Sitzung beschlossen.

Wimhöfer wird damit als Nachfolger von Inge Bauer neuer Ansprechpartner der Stadt für den Stadtmarketing-Verein sowie für die Einzelhändler und Dienstleister in Bad Hersfeld. Auch die Aufgaben und das Personal vom Kurbetrieb finden sich in der Organisationeinheit wieder.

Der 32-jährige Unternehmer ist geborener Hersfelder. Als Produzent und Agentur von multimedialen Inhalten und deren Vermarktung hat sich sein Unternehmen als Dienstleister für lokale und überregionale Kunden profiliert.

Mit diesem Wissen im Bereich der konkreten Projektarbeit und dessen Marketing konnte Wimhöfer beim Magistrat punkten. Da die Veranstaltungsaktivitäten der Stadt im Fachbereich konzentriert worden sind, konnte Wimhöfer zudem auch mit seinen langjährigen Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement überzeugen.

Seine Motivation für den Wechsel in die Stadtverwaltung macht Wimhöfer deutlich: „Ich freue mich auf diese neue, komplexe Aufgabe in spannenden Zeiten. Bad Hersfeld ist durch den Hessentag, das Lutherjahr und die Entwicklung der Festspiele in einer Phase der hohen landes- und bundesweiten Aufmerksamkeit. Daran mit- und weiterzuarbeiten, zumal in meiner Heimatstadt, sehe als besondere Herausforderung an, auf die ich mich sehr freue.“

Dass sehr zeitnah eine Nachfolgregelung getroffen werden konnte, liegt daran, dass Wimhöfer dem Magistrat schon aus dem früheren Verfahren bekannt war. Bürgermeister Thomas Fehling begründet die Wahl Wimhöfers zum Fachbereichsleiter Stadtmarketing: „Herr Wimhöfer hat uns konzeptionell überzeugt – und vor allem mit seinen praktischen Leistungen aus Projekten für die Stadt- und Festspielverwaltung.“


Bad Hersfeld, 10. Mai 2017

Bild copyright: Stadt Bad Hersfeld Parkbank Ambiente Bild: Bewohner der Seniorenresidenz Ambiente freuen sich mit Leiterin Arabella Kienel (hintere Reihe 3.v.r.) und Bürgermeister Thomas Fehling (hintere Reihe 5.v.r.) über die neuen Sitzgelegenheiten am Kurpark

Zwei neue Sitzbänke am Kurpark in Bad Hersfeld

Zwei besondere Sitzbänke hat die Stadt neu an der Straße „Am Kurpark“ aufgestellt. Sie befinden sich im Abschnitt zwischen dem Theodor-Heuss-Platz und der Seniorenresidenz Ambiente.

Die beiden Bänke sind durch ihre größere Sitzhöhe und Lehnenneigung besonders altersgerecht; zudem ermöglichen besondere Haltebügel das Hinsetzen und Aufstehen mit minimalen Kraftaufwand.

Kein Wunder also, das Bürgermeister Thomas Fehling Dankespost von Anwohnern der Seniorenresidenz Ambiente bekam. Die wissen die zusätzlichen Rastmöglichkeiten auf dem Weg um den Kurpark oder zum Kiosk sehr zu schätzen.

Beim anschließenden Fototermin vor Ort war dann auch von den Bänken nichts mehr zu sehen – weil alle Plätze besetzt waren. So soll es sein!

Insgesamt wurden für die beiden Bänke und die notwendigen Erdarbeiten Kosten von rund 17.000 Euro aufgewandt.

Bad Hersfeld, 05. Mai 2017

Mobiler Tag in Bad Hersfeld – Traumwetter und viele Besucher –
In der Innenstadt war wieder einmal viel los. Das Thermometer zeigte die richtige Wohlfühltemperatur und damit frühlingshafte Werte an. Das Wetter spielte also mit, um nicht nur die vielen Fahrzeuge anzuschauen, sondern lud auch ein zum Shoppen und Chillen.

Insgesamt gesehen gab es ein buntes Programm für Groß und Klein und das war auch zu sehen anhand der vielen Besucher die schon am Vormittag zahlreich in die Innenstadt von Bad Hersfeld strömten. Eine große Auswahl von verschiedenen Marken vom kleinen preiswerten Flitzer bis zur gehobenen Preisklasse den sogenannten Boliden in der Breitenstraße war wieder alles dabei.
Die Polizei Bad Hersfeld informierte die Radfahrer vor Ort über Codierungen, bzw. brachte diese auf Wunsch am eigenen Fahrrad gleich an. Die Freiwillige Feuerwehr war am Linggplatz im Einsatz und zeigte den Besuchern verschiedene Rettungsmaßnahmen.









Dass der mobile Tag in der Kreisstadt etwas Besonderes ist das ist nicht von der Hand zu weisen, denn wo gibt es schon die Möglichkeit, so viele zahlreiche Modelle europäischer und japanischer Automarken, innerhalb weniger Metern, in der Innenstadt anzusehen und sich dabei auch noch von fachkundigem Personal beraten zu lassen.

Ohne Zweifel war es für Autofans wieder ein gelungener Besuch das wurde uns anhand einer Umfrage bestätigt. Schade war es, dass der Zweiradbereich mager ausfiel und nicht all zu viel zu sehen war. Nur zwei Fahrradhändler zeigten die neusten Kreationen am und in der Nähe vom Stadthaus. Auch im Bereich der PS starken Bikes war in der Innenstadt fast nichts zu finden. Angesichts der zahlreichen Händler, sowohl in Bad Hersfeld als auch im Umland. Die Frage ist erlaubt an was es lag, denn in den vergangenen Jahren war immer ein – oder zwei dieser Motorradhändler beim mobilen Tag anwesend.





Zu sehen sind neben den Fahrrädern auch die bekannten Liegeräder, Trikes, Radkutschen, E-Bikes.  Der Radsportverein Ludwigsau präsentiert vor dem Stadthaus sein können. Der mobile Tag in Bad Hersfeld findet zum vierzehnten Mal statt, immer verbunden mit einem großen Erfolg. Auch in der sonst fast leeren Unterstadt waren diesmal viele Besucher, was dem Stadtmarketing Bad Hersfeld zu verdanken ist.

Bad Hersfeld, 02. Mai 2017

Foto: ISEK Östliche Kernstadt Luftbild quer

Entwicklungskonzept Östliche Kernstadt 2030 - Zukunftswerkstatt am 13. Mai

Die Kreisstadt lädt alle Bürgerinnen und Bürger während des Tags der Städtebauförderung am 13.05.2017 zu einer Zukunftswerkstatt ein!

Es geht um die „Östliche Kernstadt" von Bad Hersfeld, d.h. um das Areal zwischen Wever-Gelände, Schillerplatz und Antoniengasse (ehemaliges Herkules). Das Gebiet ist in das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ aufgenommen worden.

Die Zukunftswerkstatt ist nach dem Stadtteilspaziergang, der am 31.03.2017 stattfand, der zweite Schritt in der Bürgerbeteiligung zur Erstellung deines sogenannten Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK).

Die Veranstaltung findet statt am 13.05.2017 von 13.00 bis 18.00 Uhr im Gemeindehaus der Lullus-Sturmius-Kirche, Seilerweg 1 in Bad Hersfeld.

Nach einer kurzen Einführung in das Programm „Stadtumbau in Hessen“ werden Arbeitsgruppen gebildet. Nach einem kurzen Rundgang durch das Untersuchungsgebiet wollen wir gemeinsam mit Ihnen - als Experten vor Ort – Ideen und Maßnahmen entwickeln, die diesen Bereich der Östlichen Kernstadt lebenswerter machen. Abschließend werden die Entwicklungsziele und die damit verbundenen Ideen- und Maßnahmensammlungen festgehalten.

Mit der Zukunftswerkstatt beginnt nun der Prozess der Erarbeitung des ISEK. Dieses Konzept bildet die Grundlage für einen 10-jährigen Stadtumbauprozess im Bereich der „Östlichen Kernstadt".

In den nächsten Jahren besteht im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau in Hessen" die Möglichkeit, die Wohn- und Lebensverhältnisse in dem Gebiet durch den Einsatz von Fördermitteln nachhaltig zu verbessern.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen und ihre konstruktive Mitarbeit.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite https://www.tag-der-staedtebaufoerderung.de/programm/programmuebersicht-2017/veranstaltungen-detail-2017/?uid=1939

Bad Hersfeld, 11. April 2017

Förderung von privaten Bauvorhaben im Rahmen des Dorfentwicklungsverfahrens der Stadtteile Asbach, Beiershausen, Kohlhausen

- Beratungstermine für 2017 -

Die Kreisstadt Bad Hersfeld bietet auch in 2017 wieder die Möglichkeit an, für städtebauliche, bautechnische und landschaftspflegerische Belange im Rahmen der Dorfentwicklung Asbach, Beiershausen und Kohlhausen eine kostenlose Beratung wahrzunehmen. Das Angebot wird gemeinsam mit dem Architekturbüro Gundula und Guido Pardemann aus Erfurt und dem Fachdienst „Ländlicher Raum“ beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg realisiert.

Voraussetzung für eine Beratung ist, dass sich das Grundstück im sogenannten Fördergebiet des jeweiligen Stadtteiles befindet  (einzusehen unter www.asbach-beiershausen-kohlhausen.de , Download Dorfentwicklungskonzept, Seite 96 ff.).

Förderfähig im Sinne der geltenden Richtlinien zur Dorfentwicklung sind Um-, Aus- oder Neubauvorhaben sowie Freiflächengestaltung und Abriss.

Interessierte Bauherren, deren geplantes Bauvorhaben sich in den  Stadtteilen Asbach, Beiershausen und Kohlhausen befindet, sollten sich umgehend zur Beratung anmelden, um einen Baubeginn evtl. noch in 2017 verwirklichen zu können. Denn vor dem Erhalt eines Förderbescheides dürfen keine Aufträge vergeben oder Investitionen getätigt sein..

Die Kontaktperson für Auskünfte und die Anmeldung zu einem  Beratungsgespräch ist Frau Alles im Technischen Rathaus (Tel. 06621 201-318, Landecker Strasse 11 oder per mail unter der stadtplanung@bad-hersfeld.de ).

Bad Hersfeld, 06. April 2017

Fußgängerzone Bad Hersfeld

Ab Mai testweise Öffnung der Bad Hersfelder Fußgängerzone für Fahrradfahrer

Ab Anfang Mai soll die Fußgängerzone in der Bad Hersfelder Innenstadt für Fahrradfahrer geöffnet werden – als Testphase bis Ende September 2017.

Darauf haben sich der Regionale Verkehrsdienst bei der Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg, die Verkehrsbehörde der Kreisstadt und der städtische Fachbereich Technische Dienste verständigt. Damit wird ein weiterer Baustein des Radverkehrskonzeptes für Bad Hersfeld umgesetzt, das Martin Bode, Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung, Anfang März der Öffentlichkeit vorgestellt hatte.Die dort vorgebrachten Anregungen von Bürgerschaft und Handel fließen genauso in die Testphase ein wie Erfahrungen aus anderen Städten, bei denen es zu keinen schweren Unfällen gekommen ist, die auf die Öffnung der Fußgängerzone zurückzuführen wären.

Die testweise Maßnahme in der Fußgängerzone ist bewusst für die barrierefreie Nutzung des Fahrrades im Alltag gedacht und soll die Wegeverbindungen im Innenstadtbereich abkürzen. Das wird nicht nur dem Radtourismus dienen, sondern in erster Linie den ortsansässigen Radfahrer/-innen nützen.

Zugleich profitieren davon auch Mobilitätseingeschränkte, die auf ein Spezialrad angewiesen sind, um ohne fremde Hilfe mobil zu bleiben. Das Gleiche gilt für Seniorinnen und Senioren, die z.B. mit Rikschas in die Innenstadt gelangen können, was deren Teilnahme am öffentlichen Leben außerhalb der Wohneinrichtungen (wieder) ermöglicht.

Als Starttermin für die Testphase ist der „Mobile Tag“ am 06.05.2017 geplant. Der Beginn wird in den lokalen Medien entsprechend angekündigt; zudem gibt es eine Broschüre und Plakate, die auf die Testphase hinweisen. Bis zum Start ist dann auch die „Radfahrer frei“-Beschilderung in der Fußgängerzone montiert.

Geplant ist schließlich, aus Mitteln des Radverkehrskonzeptes begleitende Befragungen vor und nach der Öffnung der Fußgängerzone durchzuführen. Zur Unterstützung bei der gegenseitigen Rücksichtnahme wird die Stadt Platten im Laufbelag der Fußgängerzone einlassen, auf denen Piktogramme aufgelegt sind, die nicht aus der Straßenverkehrsordnung stammen, sondern eher motivierenden Charakter haben sollen. Eine letzte Anmerkung hat Martin Bode für allzu sportliche Radfahrer: „Klare Zielvorgabe ist die gegenseitige Rücksichtnahme zwischen Fußgängern und Radfahrern. Fußgänger haben Vorrang - für Radfahrerinnen und Radfahrer ist also Schrittgeschwindigkeit angesagt! Und bei dem Thema werden wir auch ganz genau hinschauen.“


Bad Hersfeld, 31. Januar 2017

Groß und bunt solls auch 2019 werden - so wie hier auf dem letzten Hessentag in Herborn (c/o Magistrat der Stadt Herborn)

Veranstaltung/Hessentag/Bad Hersfeld:

Termin steht fest: Hessentag in Bad Hersfeld findet vom 7. bis 16. Juni 2019 statt

Während in Rüsselsheim die Vorbereitungen für den diesjährigen Hessentag auf vollen Touren laufen, haben der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und der Bürgermeister der Gastgeberstadt, Thomas Fehling, heute den Termin des 59. Hessentags bekannt gegeben: Das großes Landesfest findet vom 7. bis 16. Juni 2019 in Bad Hersfeld statt.  

„Bad Hersfeld erfüllt alle Voraussetzung, die eine gute Gastgeberin braucht. Denn die Stadt hat viel Erfahrung bei der Planung und Durchführung großer Veranstaltungen, wie beispielsweise den Festspielen und dem Lullusfest“, so Staatsminister Axel Wintermeyer. „Der Hessentag ist für zehn Tage das Schaufenster unseres Landes und eine tolle Werbung für die Region. Bad Hersfeld wird während der Festtage nicht nur zur ‚Metropole Hessens‘, sondern auch zur heimlichen Landeshauptstadt“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei.

„Der Hessentag ist eine positive Herausforderung für Bad Hersfeld, auf die wir uns freuen und die wir im Zusammenspiel mit vielen Partnern meistern möchten“, sagte der Bürgermeister von Bad Hersfeld Thomas Fehling. „ Der von uns favorisierte Zeitraum hat den großen Vorteil, dass mit Pfingstmontag ein Feiertag enthalten ist. So haben viele neben dem Wochenende eine weitere Gelegenheit, den Hessentag an einem arbeitsfreien Tag zu besuchen. Jetzt können sich alle, die das Landesfest besuchen oder sich hierfür engagieren möchten, den genauen Termin vormerken – selbst wenn die Veranstaltung erst in zwei Jahren stattfindet.“

Der diesjährige Hessentag findet vom 9. bis 18. Juni in Rüsselsheim statt, der Hessentag 2018 vom 25. Mai bis 3. Juni in der Hansestadt Korbach.