Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

Landkreis/Region Hersfeld-Rotenburg - Informationen, Veranstaltungen, Fotos und Filmbeiträge





App hilft bei der Suche nach Defibrillatoren - Landkreis treibt flächendeckende Versorgung mit Defibrillatoren voran

(PM) Rund 100.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland am plötzlichen Herztod. Wenn es darum geht, im Ernstfall einen anderen Menschen ohne bleibende Schäden wiederzubeleben, bleiben meist nur wenige Minuten. Eine tragende Rolle hierbei spielen immer häufiger Defibrillatoren, kurz Defi. Die flächendeckende Versorgung mit den nützlichen Ersthelfern wird jetzt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg umgesetzt. Einen Überblick über Defis in der Nähe gibt eine App.

Landrat Dr. Michael Koch sagt: „Die Verteilung von Defibrillatoren ist noch immer eher zufällig. Geräte sollten überall dort platziert werden, wo sie gebraucht werden – nämlich, wo sich viele Menschen aufhalten. Beispielsweise in Fußgängerzonen, Parks, Einkaufszentren und an öffentlichen Plätzen.“ Koch setzt sich dafür ein, Berührungsängste in der Bevölkerung zu mindern und über das Thema zu informieren. Sämtliche Defibrillatoren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg können ab sofort in einem Kataster eingetragen werden, um jedem Einwohner einen genauen Überblick über einzelne Standorte zu geben.

So findet man einen Defibrillator in der Nähe

Möglich ist das über das Internet (www.defikataster.de) und eine dazugehörige App, die kostenfrei heruntergeladen werden kann. Auf einer Karte wird hier der nächste erfasste Defi abhängig vom eigenen Standort angezeigt. „So wollen wir erreichen, dass jeder über die vorhandenen Defibrillatoren Bescheid weiß, im Ernstfall fündig wird und in Zukunft viele Leben gerettet werden können“, sagt Koch. Gemeinsam mit allen Hilfsorganisationen, die in Hersfeld-Rotenburg tätig sind, will der Landkreis die Bevölkerung im Umgang mit Defibrillatoren schulen. Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes Dr. Bardo Kürten betont: „Den einzigen Fehler, den man machen kann, ist nichts zu machen.“

 

Indes sind alle Unternehmen, Organisationen, soziale Einrichtungen und ähnliche dazu aufgerufen, bereits vorhandene Defibrillatoren beim Landkreis zu melden, damit sie in die Karte eingetragen werden können. Dies kann formlos im Internet unter www.hef-rof.de/defi erledigt werden. Ansprechpartner in der Kreisverwaltung ist Dirk Sandlos, erreichbar unter 06621 87-2503. Insgesamt 106 zusätzliche Standorte von Defibrillatoren konnten dem Kataster bereits hinzugefügt werden. Als Leiter des Fachdienstes Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz weiß Thorsten Bloß um die immense Wichtigkeit des Thema Defibrillators: „Hilfreich wäre auch, wenn wir mit weiteren Defibrillatoren solche Bereiche abdecken könnten, die jederzeit öffentlich zugänglich sind – Bankfilialen zum Beispiel.“

Aufmerksame Beobachter können übrigens an allen Defibrillator-Standorten im Kreis ein kleines grünes Hinweisschild finden, die die Stützpunkte als solche ausweisen.



Friedrich-Fröbel-Schule in Bad Hersfeld

Sanierung im großen Stil: Neues Sportfeld, Dach und neue Fassade - Kreis investiert über eine Million Euro in Friedrich-Fröbel-Schule  

(PM) Mit 106 Jahren ist das Gebäude der Friedrich-Fröbel-Schule in Bad Hersfeld das älteste derzeit genutzte Schulgebäude im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Für die Sanierung des Dachs und der Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes werden nun vom Landkreis rund eine Million Euro investiert. Ein Gerüst weist von Weitem sichtbar auf Bauarbeiten hin.
„Die Friedrich-Fröbel-Schule gehört zu den schönsten Schulgebäuden unseres Landkreises. Sie hat eine besondere Bedeutung für die Kreisstadt Bad Hersfeld, da sich die Schule in Nähe des historischen Stiftsbezirks befindet und von einer Vielzahl der Festspielteilnehmer wahrgenommen wird“, sagt Landrat Dr. Michael Koch, der sich als zuständiger Schuldezernent gemeinsam mit Architekt Marc von Baumbach vor Ort ein Bild von den Bauarbeiten machte: „An den Außenmauern der alten Schule bröckelt der Putz und Sandstein. Hier ist dringender Handlungsbedarf angesagt. Auch das Dach muss nach Maßgabe des Denkmalschutzes komplett neu gedeckt werden.“ Bereits vergangenes Jahr wurde mit der denkmalgerechten Renovierung begonnen, alle Fenster der Schule wurden erneuert. Diesen Sommer soll die Sanierung abgeschlossen werden.
Die Arbeiten am Schulgelände gehen indes weiter. Derzeit wird die Außenanlage neu gestaltet, Grünpflanzen werden gesetzt und ein neues Sportfeld mit Fußballtor und Basketballkorb entsteht. Das soll nach Schulschlussauch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. An den Stellplätzen wird eine Außenbeleuchtung für mehr Sicherheit sorgen. Auch die Trinkwasserleitung und ein Klassenraum werden dieses Jahr noch saniert.

Die Sanierungskosten von insgesamt über einer Million Euro trägt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg, der aktuell stark in die Ausstattung seiner Schulen investiert. Für die nächsten zwei Jahre sind für Gebäudesanierungen und Investitionen insgesamt 23,5 Millionen Euro eingeplant.

Über die Friedrich-Fröbel-Schule

Die Friedrich-Fröbelschule ist eine der ältesten Förderschulen in Hessen. 36 Lehrer und Referendaren erziehen, unterrichten, beraten und fördern aktuell etwa 110 Kinder im Schulgebäude oder im regionalen Beratungs- und Förderzentrum. Ziel ist, dass die Kinder und Jugendlichen zum berufsorientierten Abschluss oder zum Hauptschulabschluss hingeführt werden.

 



Werbung für regionale Produkte - Direktvermarkter aus der Region können kostenlos inserieren

(PM) Ahle Wurscht ist gefragt in der Region, auch Wurst und Käse, Kräuter und Öle, Brot und Fruchtaufstriche aus regionaler Produktion werden immer beliebter. Für einen kompletten Überblick über Direktvermarkter bäuerlicher und handwerklicher Produkte plant das Regionalforum Hersfeld-Rotenburg zusammen mit dem Landkreis eine Broschüre über möglichst alle heimischen Produkte. Das Gute: Direktvermarkter können darin kostenlos werben.

„Die Herkunft aus der Nähe, Qualität und Frische sind die Faktoren, die bei den Kunden überzeugen", weiß Regionalmanagerin Sigrid Wetterau: "Unter dem Motto ,Regionale Entdeckungen – Genuss aus Hersfeld-Rotenburg' können Direktvermarkter heimischer Produkte dabei sein, sich und ihre Angebote in der neuen Broschüre zu präsentieren." Ebenso werden die Anbieter und Produkte auf der regionalen Unternehmensplattform www.he-ro-net.de der Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu finden sein."

Interessierte Anbieter können sich ab sofort beim Regionalforum melden, über einen Fragenbogen werden alle notwendigen Informationen erfasst. Der Eintrag in der Broschüre ist kostenfrei. Eine Förderung erfolgt über das LEADER-Programm der EU. "Wenn alles klappt, soll die Broschüre zum Hessentag in Bad Hersfeld Mitte Juni 2019 veröffentlicht werden", hofft Wetterau.

Der Fachdienst Ländlicher Raum des Landkreises unterstützt seit vielen Jahren die Erweiterung der Angebotspalette regionaler Betriebe. Das geht vom Eiermobil bis hin zum regionalen Wurst-Automaten im Einkaufszentrum. Partner des Vorhabens sind zudem der Verein „Gutes aus Waldhessen e.V.“ und der Kreisbauernverband Hersfeld-Rotenburg.



„Frühe Hilfen“ feiern Jubiläum - Seit 10 Jahre unterstützen Familienhebammen Eltern im Landkreis

(PM) Schwangere und Familien mit kleinen Kindern unterstützen und zu stärken, das ist der Auftrag der "Frühen Hilfen" im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Der Landkreis war einer der ersten in Deutschland, der diese Unterstützung einführte. Das 10-jährige Jubiläum wurde jetzt mit zwei Veranstaltungen gefeiert.

Die Frühen Hilfen, das ist das Angebot langfristiger Begleitung durch eine Familienhebamme, beinhaltet die Überreichung des Begrüßungspaketes für Neugeborene, die Informationen der Broschüren „Bereit für das neue Leben?!“ und „Willkommen im Leben“, die Nutzung des Elternbildungsgutscheines, die ehrenamtliche Begleitung durch das Projekt „Hand in Hand“ und die Beratung und Begleitung von Fachkräften, die zum Netzwerk Frühe Hilfen gehören.

„Die Familien bekommen praktische Hilfestellung und bei Bedarf werden Kontakte zu anderen Helfersystemen geknüpft. Die Mitarbeiterinnen und Familienhebammen helfen, sie fördern und sie alarmieren – und dafür sind wir sehr dankbar“, betonte Sozialdezernentin Elke Künholz. In der ersten Veranstaltung, in der alle Akteure der Frühen Hilfen eingeladen waren, wurde insbesondere die Arbeit der Familienhebammen dargestellt - staatlich examinierte Hebammen mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung sowie einer Zusatzqualifikation. Mit dem Fachvortrag „Die Ressource des Einzelnen – ein Gewinn für das Netzwerk“ wurde den Teilnehmenden bewusst gemacht, wo ihre Ressourcen zu finden sind und wie sie achtsam damit umgehen können.

Eine zweite Veranstaltung in der „Arche“ war mit einem lebhaften Nachmittag ganz auf Familien ausgerichtet. Neben einem Bastel-, Spiel- und Informationsangebot gab es ein Rahmenprogramm mit Querflötenmusik, Kasperltheater, gemeinsamen Singen und einer Tragehilfenberatung. "Gestärkt durch diese beiden gelungenen Veranstaltungen werden die Frühen Hilfen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ihre wichtige Arbeit für junge Familien fortsetzen", so Ulrike Stauffenberg vom Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe. Für das leibliche Wohl sorgte neben Kaffee und Kuchen die Saftig-Bar der Diakonie.

Finanziert werden die Frühen Hilfen aus Kreismitteln sowie Förderungen des Bundes, unterstützt durch Sponsoring der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, der Landesarbeits­gemeinschaft Jugendzahnpflege und des hiesigen Arbeitskreises und dem Verein „Jollydent“. Ansprechpartnerin im Landratsamt für die Familien-Hilfe ist Ulrike Stauffenberg, Tel.: 06621/87-5208.


Dienstjubiläen und Verabschiedungen im Landratsamt - Ausgezeichnete Mitarbeiter in der Kreisverwaltung 

(PM) Für insgesamt mehr als 130 Dienstjahre ehrte Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz jetzt fünfMitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Hersfeld-Rotenburg. „Daher können alle Anwesenden stolz auf sich sein“, dankte Künholz den Mitarbeitern für ihre langjährige Tätigkeit. Mit Glückwünschen für runde Dienstjubiläen bedacht wurden drei Mitarbeiter der Kreisverwaltung, weitere zwei wurden in den Ruhestand verabschiedet.

25. Dienstjubiläum

Seinen beruflichen Werdegang startete Michael Adam mit einem Volontariat bei der Oberhessischen Presse in Marburg. Danach arbeitete er als Pressesprecher unter anderem beim Kreis Fulda, Güterverkehr der Deutschen Bahn sowie beim Kreis Bad Salzungen (heute Wartburgkreis). Seit 2003 ist Adam beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg tätig. Nach 12 Jahren als Pressesprecher übernahm er Projekte wie den „Aufbau eines Kreisarchivs“ oder „Strukturmodell Asyl“. Ende Dezember feierte er sein 25. Dienstjubiläum.

Mitte März konnte Martina Baumert ebenfalls ihr 25. Dienstjubiläum feiern. Sie arbeitet seit März 1994 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Zunächst war Martina Baumert dort als Referentin beim Jugendbildungswerk tätig, dann wechselte sie für sieben Jahre in die Fachstelle für Jugendberufshilfe. Seit November 2007 leitet Martina Baumert den Fachdienst Rotenburg/Bebra. Vor ihrem Job beim Landkreis arbeitete Martina Baumert unter anderem als Büroangestellte im Putz- und Malerbetrieb Nöll.

40. Dienstjubiläum
Anfang des Jahres konnte Sabine Zilch-Tann ihr 40. Dienstjubiläum feiern. Die gebürtige Bebranerin arbeitet seit 1977 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Von 1979 bis 1991 war sie als Stenosekretärin in der Gewerbeabteilung in der Rotenburger Außenstelle tätig. Bevor Sabine Zilch-Tann für sieben Jahre ins Sozialamt in die Abteilung Asyl wechselte, arbeitete sie in der Straßenverkehrsbehörde und in der Kämmerei. Seit 2006 ist sie im Fachdienst Migration Asyl tätig.

Verabschiedungen
Als eine der guten Seelen im Team der Albert-Schweitzer-Schule in Rotenburg kann man Valentina Jurk bezeichnen. Sie arbeitet seit 16 Jahren im Reinigungsservice der Schule. Zuvor war sie als Reinigungskraft an der Jakob-Grimm-Schule tätig. Valentina Jurk wurde Ende März in den Ruhestand verabschiedet.

Den Ruhestand ebenfalls genießen kann ab Anfang April Maritta Küchenmeister. Nach mehr als 18 Jahren beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg warten auf sie nun neue Aufgaben im privaten Umfeld. Maritta Küchenmeister arbeitete zunächst als Reinigungskraft an der Grundschule in Heimboldshausen, wechselte dann dort an die Beruflichen Schulen, wo sie seit 2001 bis Ende März dieses Jahr arbeitete. Zuvor absolvierte Maritta Küchenmeister eine Ausbildung als Näherin und war als Raumpflegerin bei K+S im Werk Hattorf tätig.



Nordhessen soll Modellregion für 5G werden

Highspeed-Internet der Landkreise schafft Basis für bessere Mobilfunkversorgung und 5G

(PM) Ganz Deutschland spricht dieser Tage von 5G, in dieser Woche fiel der Startschuss für die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen. Die Welt soll smarter werden, die digital vernetzte Produktion soll die deutsche Wirtschaft langfristig wettbewerbsfähig halten.

„5G-Netze dürfen aber nicht nur in Ballungszentren zu finden sein, um Lösungen für Unternehmen zu realisieren - und erst später im ländlichen Raum“, fordert Landrat Dr. Michael Koch, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Breitband Nordhessen (BNG). „5G hat größtes Potenzial gerade auch für den ländlichen Raum. Deshalb bewerben wir uns als Nordhessen, um gerade auch die Möglichkeiten von 5G-Anwendungen in ländlich geprägten Regionen zu erproben.“

Mit dem neuen Mobilfunkstandard sollen sich Maschinen und Geräte via Internet verbinden und miteinander in Echtzeit kommunizieren. Beispielsweise in der Landwirtschaft warten etliche Hightech-Bauern auf ein schnelles Mobilfunknetz, damit etwa Mähdrescher autonom und bei Bedarf sicher ferngesteuert über die Felder fahren können. Der Kreistag des Landkreises Hersfeld-Rotenburg hat in seiner Februarsitzung die von der Breitband-Nordhessen GmbH initiierte Bewerbung Nordhessens als 5G-Modellregion ausdrücklich begrüßt.

Die BNG wurde von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Genau hier soll, so das Bestreben der fünf Landräte, auch die gemeinsame Modellregion für das schnelle 5G-Netz entstehen. „Die Voraussetzungen sind geschaffen“, erläutert BNG-Geschäftsführerin Kathrin Laurier: „Denn ohne Glasfaser kein 5G!“ Ohne den Breitbandausbau mit Glasfaser in die Fläche wären ein 5G-Ausbau oder Direktanschlüsse bis in die Häuser nicht möglich. „Wir haben gemeinsam den Grundstein für die datentechnische Zukunft Nordhessens gelegt“, heißt es seitens der BNG, denn mit Abschluss des Netzausbaus werden 98 Prozent der Einwohner Nordhessens mit mindestens 50 Mbit/Sek., in Kürze auch mit 100 Megabit versorgt sein.

Doch die Hoffnung ruht nicht allein auf dem neuen Standard 5G. „Wir drängen zudem auf eine Verbesserung des Mobilfunknetzes in der Fläche“, fordert Landrat Koch weiter. „Wenn es irgendwo eine solide Netzabdeckung braucht, dann doch auf dem Land. Hier gibt es günstigen Wohnraum, Platz für Unternehmen - aber viel zu oft keinen Handyempfang.“ Die Forderung der Landräte: Die Provider sollen dafür sorgen, dass neben dem neuen 5G-Netz auch das bisherige LTE-Netz ausgebaut wird.


Brigadegeneral von Roeder zu Besuch bei Landrat Dr. Koch - Bundeswehr freut sich auf den Hessentag

(PM) Die Bundeswehr als wichtiger Teil unserer Gesellschaft – unter diesem Aspekt begrüßte Landrat Dr. Michael Koch den Brigardegeneral des Landeskommandos Hessen der Bundeswehr, Olaf von Roeder. Koch nutzte das Treffen, um die Arbeit des Generals und der gesamten Bundeswehr zu würdigen. „Für unsere Demokratie und das Leben der Menschen spielt die Bundeswehr eine zentrale Rolle. Vielen Menschen ist die große Bedeutung der Soldatinnen und Soldaten jedoch gar nicht bewusst“, sagt der Landrat.

 

In diesem Zusammenhang dankte er der Bundeswehr als Teil des Katastrophenschutzes. Als Helfer in der Not sind die Soldaten auch im Inland tätig, beispielsweise wurden sie im vergangenen Jahr, als Sturm Friederike überall für Chaos sorgte, im benachbarten Wartburgkreis angefordert, um beim Bergen zu helfen. Gleiches gilt für die Unterstützung der mehreren tausend Geflüchteten aus dem Nahen Osten, die ebenso im Landkreis Zuflucht gefunden haben. „Der große Einsatz, den die Soldatinnen und Soldaten leisten, muss gewürdigt werden“, findet Koch.

 

Aus diesem Grund spricht er sich auch für die Präsenz der Bundeswehr am Hessentag aus. „Das Landesfest ist eine großartige Gelegenheit den Menschen zu zeigen, was Bundeswehr bedeutet.“ Diese Meinung spiegelt sich auch in einem Votum des Kreistags wider, der nahezu einstimmig für die Präsenz der Bundeswehr am Hessentag gestimmt hat. Auch von Roeder begrüßt diesen Beschluss: „Wir freuen uns, wieder mehr mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen, Fragen zu beantworten und natürlich auch für Nachwuchs zu werben.“ Es liegt noch nicht lange zurück, da war die Bundeswehr noch ein fester Bestandteil des Landkreises. Die Schließung des Standortes in Rotenburg bedauert Koch sehr.




Landkreis richtet Beschwerdestelle für Psychiatrie ein

(PM) Unterstützung bei Problemen in der psychiatrischen Behandlung und Versorgung gibt es ab sofort beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Im Landratsamt ist jetzt eine „Unabhängige Beschwerdestelle Psychiatrie“ eingerichtet worden, an die sich Patienten, Angehörige und andere Betroffene vertraulich wenden können.

Nutzer von psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen und Angeboten können sich an diese Stelle wenden, wenn sie Probleme in der psychiatrischen Versorgung haben, mit Ärzten oder Kliniken, mit Wohnheimen oder Betreutem Wohnen, wenn sie Schwachstellen sehen oder möglicherweise Rechte von Patienten verletzt werden. Die Beschwerdestelle des Landkreises ist eine feste Gruppe bestehend aus Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und Fachkräften der psychiatrischen Versorgung. Sie arbeitet neutral und unabhängig, streng vertraulich und kostenfrei.

Die Stelle bearbeitet allerdings keine anonymen Beschwerden und bietet auch keine Rechtsberatung. Hintergrund der Einrichtung ist ein zum 1.8.2017 in Kraft getretenes hessisches Gesetz zur Hilfe bei psychischen Krankheiten. Erreichbar ist die Stelle telefonisch unter 06621/872440, per E-Mail beschwerdestelle-psychiatrie@hef-rof.de und per Post:

Landratsamt Hersfeld-Rotenburg
Unabhängige Beschwerdestelle
Fachdienst Gesundheit
Friedloser Straße 12
36251 Bad Hersfeld


C. Stadt TV Bad Hersfeld (Archivbild 2018/Schenklengsfeld-Hilmes)

Nach der Winterpause - Breitbandausbau geht in die Endphase

(PM) Kathrin Laurier: Ohne die Breitband Nordhessen GmbH gäbe es kein schnelles Netz für ein Drittel der Nordhessen / Die Region bereitet sich auf die Gigabitgesellschaft vor (BNG) KASSEL. „Wir haben wieder angefangen zu bauen“, verkündet Kathrin Laurier, Geschäftsführerin der Breitbandgesellschaft Nordhessen mbH (BNG), das Ende der Winterpause beim Ausbau des schnellen Internets in Nordhessen: „Früher als im vorigen Jahr können wir im größten Breitband-Ausbau-Projekt Europas beginnen, auch noch die letzten Lücken im nordhessischen Netz zu schließen. Von 2200 Kilometer Trasse haben wir bisher 1536 Kilometer verlegt und 1093 der rund 1400 geplanten Multifunktionsgehäuse gesetzt, mit deren Hilfe das Signal in den Ortschaften zu den Haushalten weitergeleitet wird.“ 

Die Netcom bringt das Signal zum Kunden

„Der Fortschritt freut uns sehr, denn erst wenn der Netzbetreiber die aktive Technik in Betrieb nimmt, kann das Signal auch beim Kunden ankommen“, sagt Kathrin Laurier. Der Gesetzgeber verlange nämlich eine Arbeitsteilung: Die Breitbandgesellschaft sorge für den Bau von Leerrohren und die Verlegung von Glasfaserkabeln in der Fläche. Nach einer europäischen Ausschreibung sei die Weigand Bau mit dieser Arbeit als Generalunternehmer betraut worden. Der Betrieb der aktiven Technik und der Vertragsabschluss mit den Endkunden für deren Versorgung mit dem Breitbandanschluss sei davon rechtlich zu trennen, erläutert Kathrin Laurier. In einem ebenfalls europäischen Ausschreibungsverfahren habe sich die Netcom Kassel als Netzbetreiber durchgesetzt. Allein wenn die Leerrohre liegen und die Glasfaserkabel darin verlegt seien, komme noch kein Signal beim Kunden an, sondern erst wenn die aktive Technik in Betrieb gesetzt und ein Vertrag mit dem Nutzer geschlossen worden sei. Hierfür sei allein die Netcom zuständig. Zwischen dem Aufstellen der Multifunktionsgehäuse und dem Netzanschluss des Endkunden, zitiert Kathrin Laurier eine Aussage der Netcom, vergingen etwa acht Wochen. 


„Wir schließen Nordhessen an die Zukunft an“

Kathrin Laurier stellt unmissverständlich fest: „Es ist gut und notwendig, dass wir hier alle an einem Strang ziehen, denn sonst gäbe es kein Internet für ein Drittel der Menschen in Nordhessen. Das muss ich immer wieder so klar sagen. Selbstverständlich würde es ein schnelles Internet in Kassel und seinen Umlandgemeinden sowie in den Kreisstädten geben, weil dort aufgrund der hohen Besiedlungsdichte und der großen Zahl an potentiellen Kunden auf engem Raum der Ausbau für einen privatwirtschaftlichen Anbieter lohnt. Aber etwa 300.000 von einer Million Nordhessen leben in kleinen Orten, Ortsteilen und Weilern, an deren Versorgung ein Unternehmen, dessen Investitionen sich in angemessener Zeit rechnen müssen, niemals ein Interesse haben kann. Der Gesetzgeber spricht hier von ,Marktversagen‘, weil der Ausbau nach rein betriebswirtschaftlichen Kriterien schlicht nicht lohnt. Darum war es der einzig gangbare Weg zur datentechnischen Erschließung der Fläche, dass sich die fünf Landkreise mit finanzieller Unterstützung des Landes zur Gründung der BNG und zum Ausbau in eigener Verantwortung entschlossen haben. Das Land stellt 128 Millionen Euro zinsgünstig zur Verfügung, ohne die wir den Ausbau niemals hätten stemmen können. Je mehr Nordhessen nun unser Angebot nutzen, desto günstiger und besser wird es für alle. Wir schließen Nordhessen an die Zukunft an!“ 

Zeitgemäße Anschlussraten nach EU-Standard für 98 Prozent aller Nordhessen

98 Prozent der Einwohner in den fünf nordhessischen Landkreisen werden mit dem Abschluss der Breitband-Initiative wenigstens mit bis zu 50 Megabit in der Sekunde und in Kürze auch mit 100 Megabit in der Sekunde versorgt, erläutert Kathrin Laurier: „Damit haben wir nach den Kriterien der EU einen Ausbaustandard erreicht, der keine weitere Förderung rechtfertigt. Das ist ein großer Erfolg.“ Doch ungeachtet dessen bereite sich die BNG mit den Landkreisen und den Kommunen auf die nächsten Schritte in die Gigabitgesellschaft vor. Zum einen werde geprüft, unter welchen Bedingungen der Anschluss der letzten 2 Prozent der Haushalte ans Breitbandnetz möglich sei. Zum anderen beginnen die BNG sowie die Kreise und die Kommunen mit Zielnetzplanungen, um das vorhandene Netz später so noch weiter ausbauen zu können und Nordhessen in der ganzen Fläche für die Gigabitgesellschaft fit zu machen. „Letztlich geht es um den Glasfaseranschluss für jedes Haus“, erläutert Kathrin Laurier: „Doch das kostet viel Geld. Bisher haben wir die Kosten dieses Ausbaus mit 1,3 Milliarden Euro veranschlagt. Wir warten auf Klarheit, ob es Fördermittel geben wird, um diesen Ausbau leisten zu können. Aber eines ist auch gewiss: Ohne den Breitbandausbau in der Fläche, den wir nun bald komplett abschließen werden, wäre der Glasfaseranschluss eines jeden Hauses und jeden Betriebes, in der Zukunft überhaupt nicht denkbar. Wir haben also gemeinsam den Grundstein für die datentechnische Zukunft Nordhessens gelegt.“
 

Der Bau wurde neu begonnen in:

·       Zuführung Diemelstadt-Wethen (BA39) ·       Zuführung Hatzfeld-Reddighausen (BA40) ·       Zuführung Hessisch Lichtenau-Retterode (BA41) ·       Ortsausbau Bebra-Imshausen (BA47) ·       Zuführung Schwalmstadt-Florshain (BA57) 


Es wurde weitergebaut in:

·       Ortsausbau Bebra-Breitenbach (BA18A) ·       Zuführung Bebra-Blankenheim (BA18A) ·       Ortsausbau Lichtenfels-Sachsenberg (BA33) ·       Ortsausbau Hatzfeld-Reddighausen (BA40) ·       Ortsausbau Hatzfeld-Hatzfeld (BA40) ·       Ortsausbau Spangenberg Mörshausen (BA41) ·       Ortsausbau Schenklengsfeld-Kernstadt (BA42) ·       Zuführung Zierenberg-Hohenborn (BA46) ·       Zuführung Bebra-Imshausen (BA47) ·       Zuführung Waldkappel-Harmuthsachsen (BA52) ·       Ortsausbau Waldkappel-Rodenach (BA52) ·       Ortsausbau Meinhard-Schwebda (BA53) ·       Ortsausbau Wanfried-Kernstadt (BA53) ·       Zuführung Wanfried-Heldra (BA53) ·       Ortsausbau Schwalmstadt-Florshain (BA57) ·       Zuführung Neuental-Dorheim (BA58)



Landrat Koch: „Wir investieren in die Zukunft der Feuerwehren“

Förderverein unterstützt Kreisjugendfeuerwehren mit rund 4000 Euro

(PM) Egal ob Verkehrsunfall, Brand oder vollgelaufener Keller – die freiwilligen Feuerwehren im Kreis sind Tag und Nacht zur Stelle. Damit das auch in Zukunft noch so ist, müssen die Jugendwehren unterstützt werden. Der Förderverein für die Jugendarbeit in den Feuerwehren hilft in diesem Punkt: Mit einer Spende von rund 4000 Euro fördert der Verein dieses Jahr die Jugendfeuerwehren.

 

„Junge Menschen sind die wichtigste Nachwuchsquelle für die Einsatzabteilungen und damit für die Zukunft der Feuerwehren“, erklärt Landrat Dr. Michael Koch jetzt auf der jährlichen Mitgliederversammlung: „Die Fördergelder sind eine gute Investition in die Zukunft.“ Den Zuschuss nutzen die Feuerwehren beispielsweise für gemeinsame Freizeitfahrten, zusätzliche Ausrüstung oder Technik. Doch auch Weiterbildungen oder neue Sicherheitskleidung werden finanziert.

 

„Ich möchte auf diesem Weg gleichzeitig die Werbetrommel rühren und freue mich, wenn sich Weitere beteiligen oder sogar Mitglied im Förderverein werden“, appelliert Koch als Vereinsvorsitzender an die Spendenbereitschaft im Landkreis. Schließlich gehe es um eine „nachhaltige Nachwuchssicherung“.

 

Zum Verein

Der Förderverein wurde 1994 gegründet und trägt sich allein aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Jeder gespendete Euro kommt unmittelbar der Jugendfeuerwehrarbeit zugute. Mitglieder des Vereins sind alle 20 Städte und Gemeinden des Landkreises, Feuerwehrvereine sowie Jugendfeuerwehren. Dazu kommen engagierte Privatpersonen und Unternehmen. Weitere Informationen zum Förderverein gibt es beim Kreisfeuerwehrverband unter www.feuerwehr-hef-rof.de unter dem Stichwort Jugendarbeit.



Das Sommerferien-Erlebnis: Jetzt für Freizeiten des Kreises anmelden 

(PM) Langeweile in den Sommerferien? Nicht bei den Kindern und Jugendlichen, die in den kommenden Sommerferien ein paar erlebnisreiche Tage am Jugendhof des Landkreises Hersfeld-Rotenburg oder am Sandstrand in Meeschendorf auf Fehmarn verbringen. Bereits seit vielen Jahren bietet der Kreis Kinder- und Jugendfreizeiten an, die sich größter Beliebtheit erfreuen.

Während der hessischen Sommerferien veranstaltet der Landkreis insgesamt acht Freizeiten für Schüler und Schülerinnen aller Altersklassen. „Die kleinen Detektive“ ist die Einsteigerfreizeit für die Sieben- bis Neunjährigen. Die Kinder werden während der Freizeit von geschulten Betreuern begleitet, die viele spannende und kreative Aktionen geplant haben. Der Jugendhof in Rotenburg an der Fulda liegt abseits von befahrenen Straßen, direkt am Wald, mit vielen Bewegungs- und Spielmöglichkeiten. 

Auch für die Mädchenfreizeit am Jugendhof sind noch Plätze frei. Vom 22. Juli bis 28. Juli können Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahren ihre freien Tage am Jugendhof in Rotenburg genießen. „Der Schatz der Apachen“ verschlägt acht- bis elfjährige Kinder in die Rhön: Vom 4. August bis 10. August können die Mädchen und Jungen das Indianerleben an einem Badesee gelegenem Tipidorf kennenlernen. 

Besonders beliebt ist die Ferienfreizeit nach Fehmarn. Für die Tour vom 23. Juli bis 2. August sind noch wenige Plätze für Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren frei. Neu dieses Jahr ist die „Light-Version“: Bei dieser Freizeit können auch Elf- bis 13-Jährige ihre Ferien vom 2. August bis 9. August am Sandstrand von Fehmarn verbringen. 

Für Jugendliche über 15 Jahren bietet der Landkreis Kooperationsfreizeiten an und ermöglicht so Auslandsaufenthalte in Holland, Schweden und Südfrankreich.

Für folgende Kinder- und Jugendfreizeiten gibt es noch freie Plätze: -      „Kleine Detektive“ vom 29. Juli bis zum 2. August für Sieben- bis Neunjährige -      „Starke Mädchen“ vom 22. bis 28. Juli für neun- bis zwölfjährige Mädchen -      „Der Schatz der Apachen“ vom 4. bis 10. August für Acht- bis Elfjährige -      „Fehmarn Light“ vom 2. bis 9. August für Elf- bis 13-Jährige -      „Fehmarn Deluxe“ vom 23. Juli bis 2. August für 13- bis 15-Jährige

Den Flyer mit Infos zu allen Freizeiten sowie das Anmeldeformular gibt es unter www.jugendarbeit-hef-rof.de oder kann per E-Mail Marielena.Herbst@hef-rof.de angefordert werden. Mehr Infos bei der Kinder-, Jugend- und Familienförderung des Landkreises unter Telefon 06621 / 87 5216. Schriftliche Anmeldungen sollten umgehend an die Kinder-, Jugend- und Familienförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Straße 12, 36251 Bad Hersfeld, gerichtet werden.



Neue 48-Seiten-Broschüre hilft bei allen Fragen rund um die Kreisverwaltung

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg auf einen Blick - Neue 48-Seiten-Broschüre hilft bei allen Fragen rund um die Kreisverwaltung

(PM) Bei „Kreisverwaltung“ oder „Landratsamt“ denken viele Bürger an die Kfz-Zulassungsstelle, das Bürger-Service-Büro oder Jugendamt. Im Alltag gibt es aber deutlich mehr Berührungspunkte: Die rund 900 Mitarbeiter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg beschäftigen sich mit vielem, damit im Kreis alles rund läuft.

Eine neue Broschüre des Landkreises erläutert, was die Kreisverwaltung zu einer funktionierenden Behörde macht: alle Aufgaben, die im Alltag anfallen und Ansprechpartner für jegliche Anliegen sind aufgelistet – sortiert nach Fachbereichen und Zuständigkeiten. „Hierin sind kurz und knapp die wichtigsten Fakten dargestellt, die der Bürger im Alltag benötigt“, erläutert Landrat Dr. Michael Koch die Idee des Behördenwegweisers: „Uns ist wichtig, ein Produkt anzubieten, das für viele Bürger einen Mehrwert schafft. Und dies informativ, hilfreich und servicefreundlich.“

Der Behördenwegweiser ist mit einer Auflage von 3500 Exemplare gedruckt und liegt in allen Geschäftsstellen des Landkreises, der Agentur für Arbeit, der VHS, dem Medienzentrum sowie bei den Städten und Gemeinden des Kreises aus. Von der Homepage des Landkreises unter www.hef-rof.de.de führt ein Link direkt zur Online-Version der Broschüre.

Enthalten sind zudem spannende Fakten über die Region und ein Telefonverzeichnis mit den wichtigsten Ansprechpartnern in der Kreisverwaltung. „Wir haben oft erlebt, dass den Bürgern nicht immer sofort klar ist, wer was in unserer Behörde tut“, weiß Landrat Koch.

Auf insgesamt 48 Seiten ist jetzt ein umfassender Überblick entstanden, der vor allem eines soll: weiterhelfen.

Hinweis für Online-Medien: Dieser Link führt direkt zur barrierefreien Internet-Präsentation der Broschüre: https://www.findcity.de/?m=landkreis-hersfeld-rotenburg-buergerinfo-36251f



Landrat lobt „konstruktive Gespräche“ - Landtagsabgeordnete zu Gast bei Bürgermeisterdienstversammlung des Kreises 

(PM) Die erste Bürgermeisterdienstversammlung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg im neuen Jahr war gleich etwas Besonderes: Neben Landrat Dr. Michael Koch und den 20 Bürgermeistern im Kreis waren die fünf heimischen Landtagsabgeordneten der Wahlkreise 10 und 11 zu Gast. Koch freute sich über den konstruktiven Dialog mit den Abgeordneten: „Wir erwarten, dass sich unsere fünf Landtagsabgeordneten jetzt parteiübergreifend für unsere ländliche Region einsetzen.“ Bei der Dienstversammlung ging es unter anderem um Straßensanierungen - insbesondere um den Investitionsstau der Landesstraßen – sowie um Straßenausbaubeiträge im Bereich der Kommunen. Ein weiteres Thema war die Digitalisierung. In diesem Zusammenhang erörterten die Anwesenden den Fortschritt des Breitbandausbaus und diskutierten über die Bedarfe im Bereich der Anwenderprogramme für die jeweiligen Kommunen. Diese führen zu großen finanziellen Problemen in den Verwaltungen. Thematisiert wurden zudem die Kita-Gebühren sowie die Datenschutzgrundverordnung.
 

Landrat Koch lobte alle Beteiligten für die sachliche, lösungsorientierte Atmosphäre während der Versammlung. Haunecks Bürgermeister Harald Preßmann, Sprecher der Bürgermeister im Kreis, sagt: „Wir werden die Gespräche mit den Landtagsabgeordneten im Spätsommer fortsetzen.“



Neue Angebote für alle Altersgruppen - Samstag erscheint das neue VHS-Programm

(PM) Von Sprachkursen über Kletterfortbildungen bis hin zum Bierbrau-Seminar: Das neue Semesterprogramm der Volkshochschule Hersfeld-Rotenburg erscheint am Samstag, 12. Januar, als Zeitungsbeilage in der HZ und HNA. Es kann außerdem bei Verwaltungen, Banken und Bibliotheken kostenlos mitgenommen werden. „Es gibt eine ganze Reihe neuer Angebote“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz und rät: „Mein Tipp ist, sich rasch zu entscheiden und sich nicht auf den letzten Drücker anzumelden.“
Im Fachbereich Beruf und Karriere richten sich die Angebote an alle, die Ihre Kenntnisse für den Beruf oder Alltag erweitern möchten und reichen vom EDV-Anfängerkurs bis hin zum Erstellen von Webseiten. Die Themen Datenschutz, Privatsphäre und Fotografie mit dem Smartphone oder Tablet spielen eine wichtige Rolle.
Im Angebot sind sechs Bildungsurlaube zu den Themen EDV, Sprachen und Gesundheit. Eine Besonderheit ist ein Bildungsurlaub für einen Spanisch-Grundkurs. Neu bei den Sprachen ist ein Italienisch-Kurs an zwei Wochenenden, der in Kooperation mit der VHS Region Kassel durchgeführt wird. Außerdem können Interessierte französisch und griechisch an jeweils zwei Samstagen lernen und gleichzeitig viel Wissenswertes über das Land und die Traditionen erfahren. Wieder mit im Programm ist auch ein Dänisch-Kurs.

Im Fachbereich Gesundheit bietet die VHS von Autogenem Training über Faszientraining bis hin zu Wirbelsäulengymnastik und Yoga ein breit gefächertes Programm an. Das Yogaangebot wird um eine Kombination aus Hatha Yoga und Yoga Nidra erweitert. Im Bereich Gesundheit gibt es jetzt wieder ein Aroha-Fitness-Kurs, in dem mit effektiver Gymnastik die Fitness gefördert wird. 

Im Fachbereich Gesellschaft greift der Vortrag „Sicher im Alltag vor Betrügern und Trickdieben“ in Kooperation mit der Polizei ein wichtiges Thema nicht nur für ältere Menschen auf. „Dieses Angebot hilft Menschen dabei, Straftaten frühzeitig zu erkennen und sich somit vor Trickbetrügern und Trickdieben zu schützen“, erklärt Elke Künholz. Für jüngere und ältere Besucher gibt es außerdem eine Taschenlampenführung „Nachts im Museum“ durch das Kreisheimatmuseum in Rotenburg. Neu im Fachbereich Kultur sind zwei Nähkurse.
Gerne ist das Team der VHS dabei behilflich, den richtigen Kurs zu finden. Sie beantworten alle Fragen rund um das neue Programm während der allgemeinen Geschäftszeiten (montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17:30 Uhr und mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr) in Bad Hersfeld, Leinenweberstr. 5 oder telefonisch unter 06621 87 6303. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.vhs-hersfeld.de

 



Landkreis bietet Teamer-Schulung an – Jetzt anmelden! 

 (PM) Wer mit Kindern und Jugendlichen arbeiten will, muss die Grundlagen beherrschen. Die vermittelt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Kooperation mit anderen Institutionen bei einer Teamer-Schulung in der ersten Osterferienwoche vom 14. bis 18. April. Anmeldungen  nimmt der Kreis ab sofort entgegen.

In der einwöchigen Ausbildung im Feriendorf Eisenberg in Kirchheim werden die Teilnehmer zunächst auf die Tätigkeit als Teamer vorbereitet. Am Ende erhalten sie die Jugendleiter-Card (JuLeiCa) und damit die bundesweit anerkannte Ausbildung als Jugendgruppenleiter. Teilnehmer müssen mindestens 15 Jahre alt sein.

Ferienfreizeiten und Gruppenangebote sowie die Jugendarbeit in Verbänden oder Vereinen leben von der Mitarbeit ehrenamtlich ausgebildeter Teamer. Wer eine JuLeiCa hat, ist berechtigt, Freizeitgruppen anzuleiten und kann so unter anderem im Ferienprogramm des Landkreises eingesetzt werden. Zudem erhalten JuLeiCa-Besitzer Vergünstigungen. 

Neben theoretischen und praktischen Methoden zur Leitung von Gruppen werden die Kursteilnehmer in rechtlichen und pädagogischen Grundlagen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen geschult. Die Ausbildung umfasst mindestens 40 Stunden sowie einen Erste-Hilfe-Kurs. Die Ausbildung kostet zwischen 75 Euro bis maximal 105 Euro – Übernachtung, Vollpension und Lehrgangsmaterialien inklusive. Wer bereits eine JuLeiCa besitzt und seine Lizenz verlängern möchte, kann sich für das JuLeiCa-Update am 16. April anmelden. Die achtstündige Fortbildung kostet zehn Euro.
Die Ansprechpartnerin beim Kreis Marielena Herbst ist erreichbar unter der Telefonnummer 06621 87-5216 oder per E-Mail: Marielena.Herbst@hef-rof.de.



Arbeitsamt Bad Hersfeld mit guten Zahlen

Der Arbeitsmarkt im Dezember 2018 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Arbeitslosigkeit gesunken / Arbeitsagentur setzt auf Fortbildung

Entgegen dem zum Jahresende üblichen Trend ist die Zahl der Arbeitslosen in der Region Hersfeld-Rotenburg im Dezember gesunken: um 82 auf 2.232. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 3,5 Prozent (Vorjahr: 4,1 Prozent).

„Trotz der bisher milden Witterung haben unter anderem Arbeitskräfte aus dem Baugewerbe und somit zumeist Männer ihren Arbeitsplatz verloren“, weiß Horst Kramer, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. Er weist auf die Möglichkeit für Betriebe des Bau- und Baunebengewerbes hin, Saison-Kurzarbeitergeld bei der Arbeitsagentur zu beantragen, um den Winter zu überbrücken und sich qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sichern.

Im Vergleich zu 2017 ist die Arbeitslosigkeit stark gesunken, insbesondere im Bereich der Grundsicherung. Beim Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg verzeichnete man mit 1.438 Arbeitslosen einen Rückgang um 409 (-22,1 Prozent). Besonders von dieser positiven Entwicklung zum Vorjahresmonat profitierten Menschen ohne deutschen Pass, jüngere Arbeitslose, Frauen und Langzeitarbeitslose.

Weiterhin hoch ist der Bedarf der Unternehmen in der Region an Fachkräften. Dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur liegen 1.279 Stellen zur Besetzung vor. Rechnerisch kommen 1,7 Stellen auf jede arbeitslose Person, doch immer seltener passen Stelle und Bewerber passgenau zusammen. „Wir investieren verstärkt in die Qualifizierung der arbeitslosen Menschen, um diesen auf dem Arbeitsmarkt gefragte Fähigkeiten zu vermitteln“, erklärt Kramer. Aktuell ermöglicht die Arbeitsagentur u.a. rund 140 Menschen eine berufliche Fortbildung. 

Neueste Zahlen zur Beschäftigung belegen die gute Konjunkturlage: Ende Juni 2018 waren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg 48.499 Frauen und Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Dies waren 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die stärkste Zunahme gab es im Bereich Verkehr und Lagerei; am ungünstigsten war die Entwicklung in Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen.

 


Radforum des Landkreises Hersfeld-Rotenburg - Experten diskutieren über Radtourismus

(PM) Wie kann das Radwegekonzept in der Region verbessert werden? Damit befasste sich unter anderem das achte Radforum des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, zu dem kürzlich Radverkehrsinteressierte aus der Region im Landratsamt zusammenkamen. Die Tourismusförderung des Kreises hatte gemeinsam mit dem Regionalforum Hersfeld-Rotenburg Vertreter aus Kommunen, touristischen Arbeitsgemeinschaften, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und anderen Institutionen eingeladen.
„Es ist schön, dass wir Vertreter aus allen radrelevanten Bereichen des Landkreises begrüßen konnten“, so die Referentin für Tourismusförderung, Corinna Zehender: „Nur gemeinsam können wir unsere Interessen dem Land Hessen gegenüber vertreten.“

Neben Zahlen zum Radtourismus präsentierten Dr. Wolfgang Fehling und Martin Engel vom ADFC Kreisverband aktuelle Entwicklungen des Landes Hessen. Das Wirtschaftsministerium arbeitet momentan an einer neuen Planungsgrundlage für den Radwegebau. Dieses wurde intensiv diskutiert und alle waren sich einig, dass das Ministerium insbesondere den Kommunen gegenüber noch Informationen zum Projekt schuldig sei.
Darüber hinaus wurden Maßnahmen an den überregionalen sowie regionalen Radwegen vorgestellt. So wurden in 2018 drei landkreis- und länderübergreifende Fahrradwege eingeweiht und mehrere Radprojekte auf den Weg gebracht. Weiterhin berichtete Corinna Zehender, dass der Kreis seit Oktober Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität des Landes Hessen sei und fortan von dem breiten Angebot profitieren kann.


Dienstjubiläen in der Kreisverwaltung

(PM) Ein Grund zum Feiern ist jedes Mal aufs Neue die Verabschiedung und Ehrung zuverlässiger Mitarbeiter der Kreisverwaltung. Ausgezeichnet wurden jetzt sechs Mitarbeiter, denen Landrat Dr. Michael Koch die herzlichsten Glückwünsche und eine Urkunde überreichte. Er sagt: „Damit wir als Behörde die Geschicke dieses Landkreises erfolgreich fortführen können, ist die Arbeit unserer Mitarbeiter unabdingbar. Das ist ihr Verdienst, teilweise schon seit vielen Jahrzehnten.“ Auf das tägliche Engagement sei er besonders stolz. Den wohlwollenden Worten schlossen sich auch Personalratsvorsitzender Gerhard Eckstein (2. von links), Matthias Prill vom Rechnungsprüfungsamt sowie Personalchefin Martina Tietz und der Fachbereichsleiter Recht, Aufsicht & Ordnung Dieter Scheer an (von rechts). Geehrt wurden (von links): Daniela Stein, Renate Kerst, Carmen Hollstein und Gerhard Schneider.

 

Verabschiedungen in den Ruhestand/Rente:

Als Verwaltungsfachangestellte feierte Gabriele Schön-Suntrup bereits 2009 ihr 40. Dienstjubiläum, Ende September ist sie aus dem Dienst (zuletzt Altersteilzeit) ausgeschieden. Sie zeichnete sich unter anderem aus durch zuverlässige Arbeit im Sozial- und Jugendamt, Gesundheitsamt, Rechnungsprüfungsamt oder im Fachdienst Hersfeld-Land.

Renate Kerst wurde jetzt nach einer Anstellung als Reinigungskraft an der Wildecker Blumensteinschule in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Die gebürtige Wildeckerin und gelernte Verkäuferin war seit dem August 2012 für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg tätig. Auch Katharina Berg aus Rotenburg kann sich ab dem neuen Jahr voll und ganz ihrer Familie und Hobbys widmen. Nach mehr als 20 Jahren beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat sie die Stelle als Reinigungskraft an der Heinrich-Auel Schule und Großsporthalle Rotenburg an ihre Kolleginnen übergeben.

Seine Leidenschaft war und ist die Musik: Nach mehr als vier Jahrzehnten in den Diensten des Landkreises Hersfeld-Rotenburg (40. Dienstjubiläum im August 2017) schied Wolfram Waldeck zum 31. Oktober 2018 aus dem Dienst aus. Waldeck ist staatlich geprüfter Musikpädagoge für das Fach Violine und leitete die Musikschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg seit dem 20. August 1979. Seine Altersteilzeit begann 2008.

Den Ruhestand ebenfalls genießen kann mit Ablauf des Jahres 2018 Gerhard Schneider. Nach mehr als 45 Jahren beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg warten auf ihn nun neue Aufgaben im privaten Umfeld. Schneider war schon seit Anfang der 1980er-Jahre für das Rechnungsprüfungsamt zuständig – ab 2009 als Amtsrat. 

25. Dienstjubiläum:

Ihr 25. Dienstjubiläum feierte Carmen Hollstein, die seit dem 1. Oktober 1996 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg beschäftigt ist. Die Amtsrätin arbeitet im Fachdienst Recht und Zentrale Dienste.

Seit einem Vierteljahrhundert ist auch Daniela Stein Teil der Kreisverwaltung. In der Grundschule Sorga arbeitet sie als Schulverwaltungskraft.



Landkreis stellt mehr Infos für Bürger ins Internet -  Bürgerportal bietet Transparenz bei politischen Entscheidungen

Worüber wird im Kreistag debattiert? Wie funktionieren die Gremien und wofür ist der Landkreis eigentlich alles zuständig? Um für die Bürger noch transparenter zu werden, hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg ein Bürgerportal gestartet und online gestellt - eine spezielle Software eines Ratsinformationssystems, das öffentliche Unterlagen für den Landkreis dokumentiert. Es ist direkt über die Internetseite des Kreises unter www.hef-rof.de angebunden und stellt jedem Bürger Termine, Tagesordnungen, Protokolle und Drucksachen der Kreistagssitzungen und Ausschüsse zur Einsicht und zum Download zur Verfügung. 

„Im Kreistag werden Entscheidungen getroffen, die Bürgerinnen und Bürger ganz direkt betreffen. Der Zugang dazu war bislang mitunter schwierig“, begründet Landrat Dr. Michael Koch den Nutzen des Bürgerportals. Der Kreistag hatte auf Initiative von Landrat Koch im Februar die Einführung eines verwaltungsinternen Ratsinformationssystems samt Bürgerportal beschlossen. „Gerade politische Entscheidungen stehen im Fokus der Bürger, können aber manchmal nur mit großem Aufwand nachvollzogen werden“, weiß Koch: „Andere Debatten werden kaum wahrgenommen, obwohl Sitzungen wie die des Kreistags öffentlich sind.“

 „Das Portal macht politische Entscheidungen und Prozesse einfach zugänglich, so dass es viel leichter wird, sich zu informieren“, lobt auch Kreistagsvorsitzender Horst Hannich das Projekt: „Die Vorgänge werden transparenter. Wer sich interessiert, kann mühelos auch Jahre zurückblättern.“

So finden sich im Ratsinformationssystem schon jetzt alle Unterlagen für die Kreistagssitzungen mit Einladungen, Sachverhalten und Beschlussvorschlägen. Ältere Unterlagen und Niederschriften werden schrittweise hinzugefügt. Vieles war bereits vorher auf den Seiten des Landkreises einsehbar, ist jetzt aber zentral über die Homepage für jeden gut auffindbar. Ein Passwort-geschützter Bereich stellt weitere Unterlagen für Gremienmitglieder zur Verfügung.




c: Stadt TV Bad Hersfeld

„Pflegeausbildungsstandort Rotenburg kann erhalten bleiben“ - Landrat begrüßt Kooperation der Altenpflegeschulen 

Die Altenpflegeschulen des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf in Rotenburg an der Fulda und der Ludwig Fresenius Schulen in Bad Hersfeld werden künftig in der Pflegeausbildung zusammenarbeiten. Landrat Dr. Michael Koch begrüßt die Kooperation der Schulen: „Ich freue mich, dass der Standort Rotenburg so erhalten bleiben kann.“ Durch die Zusammenarbeit sei die Ausbildung in der Altenpflege an beiden Standorten auch künftig sichergestellt. Darüber hinaus könne damit dem Fachkräftemangel im ländlichen Raum entgegengewirkt werden, so Koch: „Geradein der Pflege ist dieser enorm spürbar. Nur wenn es Ausbildungsplätze vor Ort gibt, können wir den Fachkräftemangel bekämpfen.“

Hintergrund der Kooperation, so heißt es in einer Mitteilung des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf, sei das neue Pflegeberufe-Gesetz ab 2020. Dann werde es einen neuen Pflegeberuf geben, den Pflegefachmann bzw. –die Pflegefachfrau. Diese generalistische Pflegeausbildung verbinde die bisherigen Ausbildungen in der Alten-, Gesundheits-, Kranken- sowie Kinderkrankenpflege, erklärt Vorstandsoberin des Evangelischen Diakonievereins Constanze Schlecht. Darüber hinaus sei das Gesetz so angelegt, dass größere Schulen erforderlich seien, was die Kooperation der beiden Schulen nur bestätige.



Zwei Drittel des Breitbandausbaus in Nordhessen abgeschlossen

Der Ausbau der Breitbandversorgung in der Fläche Nordhessens kommt gut voran. Zwei Drittel des Ausbaus sind nach den Worten von Kathrin Laurier, Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen GmbH, schon abgeschlossen. Auf dem Breitbandgipfel in Bad Arolsen am gestrigen Dienstag sagte Kathrin Laurier: „Nach dem Start des Breitbandausbaus Ende 2016 wurden erfolgreich rund 1.400 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, 1.000 Verteilerschränke aufgebaut und damit über 300 Ortsteile erschlossen. Der flächendeckende Breitbandausbau der fünf nordhessischen Landkreise geht Meter um Meter voran.“

Auf dem Breitband-Gipfel am 20. November 2018 in Bad Arolsen, zu dem mehr als 100 kommunale Vertreter der nordhessischen Gemeinden sowie weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft erschienen waren, wurden die neuen Ausbauplanungen für das erste Halbjahr 2019 vorgestellt und Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen beim Internet-Ausbau gegeben. „Nachdem wir die NGA-Grundversorgung infrastrukturell bis Ende 2019 weitestgehend realisiert haben werden, legen wir nun auch in Nordhessen den Grundstein für einen flächendeckenden Gigabitausbau: Die Breitband Nordhessen GmbH übernimmt dabei die Koordination für die notwendigen Vorplanungen und wird zusammen mit den Kommunen und Städten in Nordhessen alle Vorbereitungen treffen, um den flächendeckenden Gigabitausbau abhängig von der Förderung des Bundes und des Landes starten zu können“, sagte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der BNG, Landrat Dr. Michael Koch, in seiner Eröffnung.
Ullrich Spengler, Geschäftsführer IHK dankte der Breitband Nordhessen GmbH für die vorgestellte Gigabit-Strategie und ihre bisherige erfolgreiche Arbeit. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die regionale Wirtschaft die Chance erkennt und nutzen wird.
Carsten Rahier, Geschäftsführer sera GmbH und Herr Erich Schaumburg, Vorsitzender Kreisbauernverband Kassel schilderten wie unverzichtbar die branchenübergreifende digitale Vernetzung bereits heute ist. Sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Industrie ist das Internet der Dinge Alltag.

Rund zwei Jahre sind seit dem Ausbaustart vergangen. In mehr als 300 Ortsteilen wurde der Tiefbau der Breitband Nordhessen bereits komplett abgeschlossen und weitere rund 150 Ortsteile befinden sich im Bau und in Planung. „Wir sind auf einem guten Weg“, betonte der gastgebende Landrat von Waldeck-Frankenberg, Dr. Reinhard Kubat. Ziel der Breitband Nordhessen ist es, das Breitbandnetz in Nordhessen möglichst bis in alle der zuvor schlecht versorgten rund 570 meist sehr kleinen Ortsteile für eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde auszubauen. Nach Wegfall der regulatorischen Hürden sind nun auch 100 Megabit pro Sekunde möglich.  

Im Voraus können verbindliche Planungsfenster von einem halben Jahr festgelegt werden, da erforderliche Trassenbegehungen und Genehmigungen die Planungen beeinflussen. Aktuell sind auf der Website (www.breitband-nordhessen.de) der Breitband Nordhessen GmbH die Ortsteile zu finden, deren Erschließung noch 2018 beginnt oder abgeschlossen sein wird. „Ende des Jahres werden dann die verbindlichen Planungsfenster für das erste Halbjahr 2019 auf der Website veröffentlicht“, so Kathrin Laurier.
Beim Bau des neuen Breitbandnetzes werden Leerrohre verlegt, in die später Glasfaserkabel eingeblasen werden, die so den schnellen Datentransport überhaupt erst ermöglichen. Sogenannte Multifunktionsgehäuse in den einzelnen Orts- und Stadtteilen dienen dabei als Koppelstationen, in denen die aktive Technik des Netzbetreibers installiert wird.

Die Netcom, sagte deren Geschäftsführer Dr. Ralph Jäger mit Blick auf den Gipfel, habe nun mehr als 700 Multifunktionsgehäuse in Betrieb genommen: „Damit sind über 50 Prozent des Projektvolumens der aktiven Anschlüsse realisiert, was auch ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten Partner im Nordclusterprojekt ist.“

Landrat Winfried Becker aus dem Schwalm-Eder-Kreis verwies auf die Verbesserung für die Bildungseinrichtungen: „Wir stellen die Anträge zur Anbindung unserer Schulen, nachdem nun endlich die Richtlinien für das entsprechende Förderprogramm bekannt sind.“

Hintergrund

Die Breitband Nordhessen GmbH wurde im Februar 2014 von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Sie setzt sich für den flächendeckenden Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets ein. Die Breitband Nordhessen GmbH koordiniert die gesamte Abwicklung und den Ausbau der Glasfaservernetzung in den nordhessischen Landkreisen. Sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte sollen im Ausbaugebiet mit Breitbandanschlüssen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden.

 


16 Dienstjubiläen und fünf Verabschiedungen im Landratsamt - Stets mit vollem Herzen dabei

Für insgesamt mehr als 620 Dienstjahre ehrte Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz jetzt 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung. „Sie waren stets mit vollem Herzen dabei und haben seit Jahrzehnten mitgeholfen, dass unsere Verwaltung für die Bürger funktioniert“, dankte Künholz den Mitarbeitern für ihre langjährige Tätigkeit.

25. Dienstjubiläum

Nach ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten folgten für Ute Boersch ein Studium im Sozialwesen und später Beschäftigungsverhältnisse beim Altenpflegeheim AWO in Kassel, beim Landkreis Kassel und als Sozialpädagogin im Allgemeinen Sozialen Dienst beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Von 2001 bis 2012 war Boersch im Pflegekinderwesen und in der Adoptionsvermittlung tätig. Seit Februar 2012 ist sie die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Anfang September feierte sie ihr 25. Dienstjubiläum.

 

Anfang September konnte Stefan Hahn ebenfalls sein 25. Dienstjubiläum feiern. Er arbeitet seit 1993 beim Kreisausschuss Hersfeld-Rotenburg. Von 1993 bis 1995 war Hahn Assistenten-Anwärter im mittleren Dienst. Danach arbeitete er zehn Jahre als Sachbearbeiter im Sozialamt. 2005 wechselte Hahn in den Fachdienst Zentrale Dienste und Anfang August erneut in den Fachdienst Heranziehung.

 

Anja Kauffunger ist seit 1993 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg beschäftigt und feierte Anfang September ihr 25. Dienstjubiläum. Nach ihrer Ausbildung im mittleren Dienst arbeitete sie im Sozialamt. Bevor Kauffunger2001 in der Grundsatzabteilung im Sozialamt tätig war, absolvierte sie die Laufbahn für den gehobenen Dienst. Seit 2006 ist sie ehrenamtliche Richterin im Sozialgericht Fulda. Im Büro der Ersten Kreisbeigeordneten ist Kauffungerseit 2016 beschäftigt und seit März gehört sie zur kommissarischen Geschäftsführung der VIA.

 

Tausenden Kindern in Erinnerung geblieben ist Peter Kempf als allzeit bereiter und immer gut gelaunter Hausmeister der Grundschule Aulatal in Kirchheim. Kempf ist seit dem Jahr 1993 beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Anfang Mai feierte er sein 25. Dienstjubiläum. Vor seinem Job als Hausmeister arbeitete der Kirchheimer unter anderem als Gas- und Wasserinstallateur bei der Firma Wolfgang Schaub in Obergeis (1992 bis 1993) und bei der Firma Hans Rüger in Wippershain (1983 bis 1991). Anfang der 1980er-Jahre absolvierte Kempf eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur.

 

Als eine der guten Seelen im Team der Haselbachschule in Lispenhausen kann man Lydia Kraus bezeichnen. Sie arbeitet seit 1993 im Reinigungsservice der Schule. In 2012 arbeitete sie für sieben Monate im Reinigungsteam der Beruflichen Schulen Bebra. Vor ihrer Zeit als Reinigungskraft absolvierte Kraus eine Ausbildung als Friseurin. Auch sie feierte jetzt ihr 25. Dienstjubiläum.

 

Seinen beruflichen Werdegang startete Klaus Landgrebe 1992 mit der Fachhochschule Sozialwesen. Von 1993 bis 1996 machte er beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Danach war er acht Jahre im Sozialamt Rotenburg tätig (ab 2005 Fachdienst Rotenburg/Bebra). Seit 2014 ist Landgrebe stellvertretender Fachdienstleiter im Fachdienst Soziales. Anfang September feierte er sein 25. Dienstjubiläum.

 

Ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation begann Melanie Nabitz 1993 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Danach arbeitete sie gleichzeitig in der Hauptabteilung Allgemeine Landesverwaltung und der Grundschule Wölfershausen sowie der Grund-, Haupt- und Realschule Philippsthal. Nach einer Elternzeit war sie in der Gesamtschule Schenklengsfeld, der Haunetal-Schule Neukirchen und der Schule am Rhäden in Wildeck-Obersuhl tätig. Nabitz arbeitet seit 2009 in der Kreuzbergschule in Philippsthal sowie der Grundschule Hohenroda (seit 2011). Anfang September feierte sie ihr 25. Dienstjubiläum.

 

Kerstin Schuhmann begann 1993 mit einer Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Die zweifache Mutter konnte jetzt ihr 25. Dienstjubiläum feiern. Schumann arbeitete von 1996 bis 2005 im Jugendamt Bad Hersfeld, danach wechselte sie in den Fachdienst Hersfeld Stadt – erst in der Assistenz, später im Fallmanagement. Von 2009 bis 2011 war sie in der Gesamtschule Geistal tätig, seit 2012 ist Schumann im Kreisjugendhof in Rotenburg beschäftigt. Anfang September feierte sie ihr 25. Dienstjubiläum.

 

Ebenfalls ihr 25. Dienstjubiläum konnte Diana Schütrumpf feiern. Sie begann ihren beruflichen Werdegang 1993 mit einer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Im Anschluss war sie sechs Jahre in der Außenstelle Rotenburg im Sozialamt tätig, dann wechselte sie nach Bad Hersfeld. Bevor sie in der Kinder- und Jugendhilfe für den Unterhaltsvorschuss zuständig war, arbeitete Schütrumpf zwei Jahre im Jobcenter. Seit August wird sie im Fachdienst Heranziehung eingesetzt.

 

Erst die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, dann vier Jahre Sozialamt und Poststelle Rotenburg: Corinna Varchmin ist seit 1993 beim Kreisausschuss Hersfeld-Rotenburg beschäftigt und feiert jetzt ihr 25. Dienstjubiläum. Seit 13 Jahren arbeitet sie im Fachdienst Rotenburg/Bebra, zuvor war sie im Kreisbau- und Ausgleichsamt Rotenburg tätig.

 

40. Dienstjubiläum

 

Mit einer Ausbildung zur Stenosekretärin bei der Kreisverwaltung Hersfeld-Rotenburg begann für Ursel Bayer ihre berufliche Laufbahn. Bevor sie 1985 ins Ausgleichsamt in Rotenburg wechselte, arbeitete sie fünf Jahre in der Kfz-Zulassungsstelle in Rotenburg. Von 2000 bis 2009 war Ursel Bayer dort im Hauptamt tätig und wechselte an die Beruflichen Schulen Bebra, wo sie Teil des Reinigungsteams wurde. Jetzt feierte sie ihr 40. Dienstjubiläum.

 

Anfang September konnte Anette Becker ebenfalls ihr 40. Dienstjubiläum feiern. Sie arbeitet seit 1978 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Nach ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten war Becker im Ausgleichsamt (Fachdienst Rotenburg/Bebra) tätig. Später wechselte Becker in den Fachdienst Migration und besondere soziale Dienste nach Bebra. 2009 wurde sie in Hersfeld eingesetzt. Seit Mai 2012 ist Becker im Fachdienst Soziales in Bebra tätig und dort zuständig für BAföG.

 

Ihren beruflichen Werdegang begann Sabine Conrad 1975 mit einer Ausbildung zur Stenosekretärin bei der Landesverwaltung. Von 1977 bis 1985 war sie bei der Unteren Wasserbehörde tätig, dann ging Conrad nach Rotenburg in die Kfz-Zulassungsstelle. Nach zwei Erziehungsurlauben arbeitet sie seit 1997 bis heute im Fachdienst Rotenburg/Bebra. Ende August feierte Conrad ihr 40. Dienstjubiläum.

 

Hubert Fey arbeitet seit 1978 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Er begann dort mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Danach folgten Stationen bei der Poststelle, beim Amt für Planung und beim Bauamt. Währenddessen absolvierte Fey den Ausbildungslehrgang für den mittleren Dienst. Bevor er neun Jahre im Sozialamt arbeitete, war er von 1987 bis 1993 für die Wohnungsbauförderung im Bauamt zuständig. Der Beamte auf Lebenszeit ist seit 2003 in der Zulassungsstelle tätig und feierte Anfang September sein 40. Dienstjubiläum. 

 

Mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten begann für Klaus-Dieter Ratz 1978 sein beruflicher Werdegang. Nach dem Grundwehrdienst folgten 1982 das Hauptamt in der Außenstelle Rotenburg und 1985 das Jugend- und Sportamt. Nachdem Ratz seine Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt 1992 abgeschlossen hat, arbeitete er in der Kämmerei, 1994 zusätzlich als Betriebsleiter des Eigenbetriebs Jungend- und Freizeiteinrichtungen und in der Sportförderung. Ab 1999 war Ratz stellvertretender Amtsleiter der Kämmerei und stellvertretender Betriebsleiter des Eigenbetriebs. Nach seiner Fortbildung zum Verwaltungsbetriebswirt leitete er von 2010 bis 2014 den Fachdienst Finanzen. Seit 2014 arbeitet Ratz im Fachdienst Recht, Aufsicht und Ordnung in der Kommunalaufsicht, seit Dezember 2015 in der Kommunalaufsicht im Büro des Landrats. Ratz feierte Anfang September sein 40. Dienstjubiläum.

 

Anfang September konnte ebenfalls Norbert Walper sein 40. Dienstjubiläum feiern. Der gebürtige Kirchheimer arbeitet seit 1978 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten folgte der Grundwehrdienst, danach war er erst in der Poststelle (1981 bis 1983), später im Sozialamt des Kreises (1983 bis 1990) tätig. Zwischenzeitlich absolvierte Walper den Ausbildungslehrgang für den mittleren Dienst und von 1991 bis 1994 die Laufbahn für den gehobenen Dienst. Nachdem er vier Jahre in der Personalabteilung arbeitete, kehrte Walper 1994 ins Sozialamt zurück. Seit 2011 ist er im Fachdienst Recht und Zentrale Dienste tätig, davor wurde er vier Jahre in der Widerspruchsstelle eingesetzt.

 

Verabschiedungen

 

Mit Leib und Seele war Wilma Ackermann Teil des Teams der Beruflichen Schulen Bebra. Seit 2013 arbeitete die vierfache Mutter im Reinigungsservice der Schule. Zuvor war sie unter anderem als Hilfsarbeiterin bei Pazeller und Co sowie als Zeitungsausträgerin bei der HNA Bebra beschäftigt. Ende Juni wurde Wilma Ackermann in den Ruhestand verabschiedet.

 

Auf ein spannendes Berufsleben blickt auch Elke Bierwirth zurück, die nach 48 Dienstjahren Ende August in den Ruhestand verabschiedet wurde. Von 1970 bis 2018 war sie beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Nach ihrer Ausbildung als Verwaltungslehrling arbeitete Bierwirth im Kreisbauamt (heute Fachdienst Bauordnung), wo sie ihr ganzes Berufsleben über blieb. Die zweifache Mutter ging jeweils in 1980 und 1985 kurz in Erziehungsurlaub.

 

Vielen Kindern in Erinnerung geblieben ist Wolfgang Helbig als stets fröhlicher Hausmeister der Grundschule Schenklengsfeld. Er ist seit 2011 beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Vor seinem Job als Hausmeister arbeitete Wolfgang Helbig unter anderem als Haustechniker in einem mittelständischen Unternehmen, Support Engineer bei der Firma Hewlett-Packard in Bad Hersfeld sowie in der Hoechst AG Bad Hersfeld. Anfang der 1970er-Jahre absolvierte er eine Ausbildung zum Mess- und Regelmechaniker, ebenfalls bei der Hoechst AG. Ende August ging Wolfgang Helbig in den Ruhestand.

 

Seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten begann Wolfgang Seitz im Jahr 1971. Danach arbeitete der gebürtige Heeneser für sechs Jahre in der Zulassungsstelle und absolvierte die erste Verwaltungsprüfung. Von 1980 bis 1982 wechselte Seitz zum Waffenwesen und legte die Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst ab. Später wechselte er in die Untere Wasserbehörde. Bis zu seinem Ruhestand Ende August war er unter anderem Leiter des Versicherungsamtes und der Abteilung Verkehr, in der Kommunal- und Finanzaufsicht sowie in der Rentenberatung tätig.

 

Nach über 48 Dienstjahren wurde jetzt Gudrun Strube in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ihren beruflichen Werdegang begann sie 1970 mit einer Ausbildung zum Verwaltungslehrling beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Auf Beschäftigungsverhältnisse in der Allgemeinen Landeverwaltung und folgte 1976 der Wechsel zur Straßenverkehrsbehörde. Nach einem Erziehungsurlaub arbeitete Strube vier Jahre im Sozialamt, seit 1983 bis heute in der Hauptabteilung bzw. im heutigen Fachdienst Recht, Aufsicht und Ordnung.

 


Karte
Anrufen
Email
Info