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Landkreis/Region Hersfeld-Rotenburg - Informationen, Veranstaltungen, Fotos und Filmbeiträge





Gruppenbild: Wurden für ihre besondere Form des ehrenamtlichen Engagements belohnt: die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Rotenburg. Bei einer gemeinsamen Übung mit den Höhenrettern der Werkfeuerwehr von K+S in Heringen übergab Landrat Dr. Michael Koch an Staffelleiter Dirk Krapf einen Scheck über 1400 Euro.

Luftiger Einsatz für Retter auf vier Pfoten - Landrat würdigt Engagement der Rettungshundestaffel mit 1400 Euro

Was für ein Schreckmoment im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, als vergangene Woche drei Kindergartenkinder bei Niederaula im Wald verschwanden. Dank über 200 haupt- und ehrenamtlichen Helfern wurden die Mädchen glücklicherweise nach rund sechs Stunden gefunden. Bei der Vermisstensuche eingesetzt wurde auch die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Rotenburg. Dass die Arbeit der Hundeführer eine ganz besondere Form des ehrenamtlichen Engagements sei, betonte jetzt Landrat Dr. Michael Koch. Die Staffel aus Rotenburg ist die einzige Rettungshundestaffel einer Hilfsorganisation in Osthessen, die neben einigen privaten Rettungs- und Diensthunden der Polizei zur Vermisstensuche über die Zentrale Leitstelle alarmiert und eingesetzt wird. „Sie ist ein wichtiger Bestandteil im Katastrophenschutz und aus dem Alltag der Einsatzkräfte nicht mehr wegzudenken“, wertschätzt Koch das Engagement der Hundeführer. 

In vielen Übungsstunden werden die Vierbeiner von ihren Besitzern auf den Abschluss der Rettungshundeprüfung vorbereitet, die jedes Jahr wiederholt werden muss. „Um das Zusammenspiel von Mensch und Hund in Extremsituationen zu testen, sind regelmäßige Trainings unabdingbar“, sagt Staffelleiter Dirk Krapf. „Dazu gehören auch außergewöhnliche Übungen.“ Eine dieser Übungen fand jetzt gemeinsam mit den Höhenrettern der Werkfeuerwehr von K+S in Heringen statt. Ziel des Trainings war, die Hunde an die Höhe zu gewöhnen und die Bindung zwischen Mensch und Hund zu festigen. So seilten die Höhenretter die Mensch-Hunde-Duos unter anderem aus 30 Metern Höhe ab.

„So viel Engagement muss belohnt werden“, sagt Landrat Koch und überreichte der Hundestaffel einen Scheck über 1400 Euro – mit im Gepäck einen Sack Pansen für die Vierbeiner. Pro Jahr und ausgebildetem Rettungshund – zurzeit sind es sieben – erhält die Staffel vom Landkreis einen Zuschuss in Höhe von 200 Euro. Für die Suche nach vermissten Personen mit Rettungshunden werden spezielle Geräte wie Transportboxen benötigt, die oftmals von den Hundeführern selbst finanziert werden. „Einen Anerkennungsbeitrag zu leisten, ist das mindeste, was wir tun können. Schließlich ist die gute Ausbildung der Rettungshunde und deren Herrchen ausschlaggebend für die erfolgreichen Einsätze der vergangenen Jahre, auch über die Landkreisgrenzen hinaus“, erklärt Koch. 

Ein besonderer Dank für die gemeinsame Trainingsmöglichkeit gebühre ebenso den Höhenrettern, so Koch. Darüber hinaus lobte er deren Engagement, jederzeit über ihr Einsatzgebiet bei K+S hinaus auch bei Einsätzen in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Wartburgkreis zu helfen. So unterstützten sie beispielsweise die Rettung eines Paragliders in Rotenburg.



Verteilerschrank für Glasfaser im Schnee 2018

Ausbau des Datennetzes in Nordhessen - Halbzeit geschafft!

Die Hälfte des Weges ist geschafft: Von den gut 2000 Kilometern des passiven Rohrsystems, über das 570 Orte und Ortsteile in Nordhessen abseits der größeren Städte über Glasfaserkabel ans schnelle Breitbandnetz angeschlossen werden sollen, sind nun über 1000 Kilometer gebaut. „Wir sind derzeit weiter als wir es mit der Firma Weigand Bau als unserem Generalunternehmer vertraglich vereinbart hatten, und wir wollen unser Ziel des Ausbaus in den 570 Orten bis Ende 2019 erreichen. Bis Ende 2018 werden wir ca. 70 Prozent unseres Ausbauziels erreicht haben“, sagt Kathrin Laurier, Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen GmbH: „Trotz zweier strenger Winter und eines in diesem Jahr besonders langen Winters sind wir mit dem Bau schnell vorangekommen.“ Die Projektmanager im Dienst der Weigand Bau, Reiner Hertel und Stefan Hütte, teilen die Zuversicht. „Ende 2019 lautet unser Ziel: Dann sind wir durch mit dem Verlegen der Leerrohre und Kabel, wenn nicht etwas ganz Außergewöhnliches passiert“, sagt Reiner Hertel. Und Stefan Hütte setzt hinzu: „Wenn das Leerrohr in einem Ort verlegt ist, geht das Breitbandnetz nicht sogleich in Betrieb. Die Netcom als Netzbetreiberin muss dann noch Strom in die Übergabepunkte in den Ortschaften legen, das Glasfaser- mit dem Kupferkabel der Telefonanschlüsse verbinden, den Vertrag mit den Kunden schließen und den einzelnen Haushalt physikalisch aufschalten. Zwischen der Planung des Breitbandausbaus bis zum RFO-Termin, wenn alles „Ready for Operation“ ist, kann in Einzelfällen auch bis zu ein Jahr vergehen.“

Hütte schildert die einzelnen Phasen des Breitbandausbaus, der mit der „Planungs- und Genehmigungsphase“ beginnt. Das bedeute aber nicht, dass jeder geplante Ausbauschritt tatsächlich sofort genehmigt wird, erläutert Kathrin Laurier weiter. Der Natur- und Vogelschutz erfordere die Rücksichtnahme auf Nistzeiten, und Wasserschutzgebiete, die zum Beispiel im Landkreis Werra-Meißner groß und zahlreich seien, dürften nicht gequert werden. Ein anderes Hindernis ist ebenfalls die Querung von Bahntrassen. „Wir müssen hier allein bis zur Erteilung der Genehmigung bis zu zwölf Monate einkalkulieren“, sagt Hertel. Zudem verliefen die Genehmigungsverfahren trotz im Prinzip identischer Vorschriften sehr unterschiedlich in den einzelnen Orten und Landkreisen. Doch die Zusammenarbeit mit den Behörden in Nordhessen, zieht Hertel den Vergleich mit anderen Projekten in Deutschland, funktioniert sehr gut. „Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke hat Wort gehalten, als er sagte, dass er uns unterstützen wird.“ Eine Zeitspanne von zehn bis zwölf Monaten zwischen der Genehmigung eines Tiefbauvorhabens und seiner Fertigstellung sei eine „sensationell kurze Zeit“. Die Planungsphase für Nordhessen soll nach den Worten von Kathrin Laurier bis Ende 2018 abgeschlossen sein. 

Die zweite Phase, setzt Hütte seine Erläuterung fort, sei die eigentliche Bauphase, in die auch die Baustelleneinrichtung und die Verkehrssicherung auf der Baustelle fallen. „Erst wenn ein ganzer Bauabschnitt von 30 bis 60 Kilometer Länge fertig und übergeben ist, kommt die Nachbestückung mit Technik durch die Netcom. Wenn das Leerrohr in einem Ort verlegt ist, kann das neue Breitbandnetz also nicht sofort in Betrieb gehen“, sagt Hütte.

Der Ausbau des passiven Netzes von Leerrohren kam bisher gut voran. „Bis Ende 2017 war der Bau von rund 650 Kilometer Rohrnetz vertraglich vereinbart, und das Ziel wurde mit 850 Kilometern um 40 Prozent überschritten“, sagt Hertel. 

Schon im Frühjahr und Sommer hält Nordhessen manch herausforderndes Terrain für ein Tiefbauunternehmen bereit. Von den sieben Bodenklassen wartet Waldeck-Frankenberg rund um den Edersee mit der widrigsten Kategorie der Stufe 7 auf: Schwerer, gewachsener Fels herrscht hier vor.  Auch die Querung des Stausees ist eine Aufgabe, wie sie sich nicht überall in Deutschland stellt. „Wir haben den Edersee schon zwei Mal mit dem Bohrspülverfahren unterquert. Einmal sogar über eine Länge von 400 Meter mit nur einer Bohrung“, berichtet Hertel: „Eine weitere Querung steht noch aus, aber wir müssen bis zum Herbst warten, bis der Wasserstand im See gefallen ist. Bei Vollstau im Frühjahr ist der See zu breit, und die Strecke, die wir queren müssten, zu lang.“

Grundsätzlich, erläutert Hertel, endet die Bautätigkeit am 21. Dezember. Bis zum 31. Januar wartet und repariert das Bauunternehmen seinen Maschinen- und Fuhrpark an sechs Tagen der Woche im Zwei-Schicht-Betrieb und lässt die Technik den notwendigen Sicherheitsprüfungen unterziehen. Von Februar an können die Bauarbeiten im Prinzip weitergehen, - wenn nicht – wie in diesem Jahr – im Februar ein heftiger Dauerregen einsetzt, um dann in eine lange und schwere Frostperiode überzugehen. „Bei Dauerfrost von bis zu minus 17 Grad Celsius war der Boden in diesem Jahr bis zu 40 Zentimeter tief gefroren“, erinnert Hertel an die widrigen Bedingungen des vergangenen Winters: „Kluge Bauamtsleiter untersagten Arbeiten bei Dauerfrost, weil sich der verfüllte Boden nicht setzt wie bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt, und durch eine falsche Setzung des Erdreichs Baumängel entstehen könnten.“ Zudem gehen die Asphaltwerke in eine Winterpause, und die Pflüge, die bei Temperaturen über 0 Grad „wie ein heißes Messer durch die Butter schneiden“ und 120 Zentimeter tief den Boden mit einer Schnittbreite von nur 10 bis 15 Zentimeter an der Oberfläche für die Leerrohre öffnen, „werfen bei Frost eine Furche von gefrorenen Erdschollen in einer Breite von einem Meter auf“, begründet Hertel die Einstellung von Bauarbeiten in einem strengen Winter: „Doch das alles hat uns nicht abgeschreckt. Einen richtigen Stillstand hatten wir überhaupt nicht. Und nachdem wir noch an Ostern Schnee hatten, sind wir seit Mitte April wieder voll in der Spur.“  

Die Breitband Nordhessen GmbH wurde im Februar 2014 von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Sie setzt sich für den flächendeckenden Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets ein. Die Breitband Nordhessen GmbH koordiniert die gesamte Abwicklung und den Ausbau der Glasfaservernetzung in den nordhessischen Landkreisen. Sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte sollen im Ausbaugebiet mit Breitbandanschlüssen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden.


Erstes Repair-Cafe in Niederaula war ein voller Erfolg!

Es war ordentlich was los als am 5. Mai 2018 um 11 Uhr die Pforten zum ersten Repair-Cafe in Niederaula geöffnet wurden. Bereits zu Beginn der Veranstaltungen standen ca. 10 Personen mit defekten Geräten vor der Tür, um gemeinsam mit den Funkamateuren des DARC Ortsverbandes F69 eine Reparatur zu wagen. Da kam der Ortsverbandsvorsitzende und Koordinator der Aktion Michael Manns an der Anmeldung schon ein wenig ins Schwitzen. Aber durch die Unterstützung 8 weiterer Reparateure konnten nahezu alle Defekte souverän gemeistert werden.

Hauptsächlich defekte Elektrogeräte

Im Wesentlichen kamen die Besucher mit kaputten Elektrogeräten, die sich oft mit wenigen Handgriffen wieder flott machen ließen. Da war zum Beispiel ein Mixer, bei dem das Kabel vom Einschaltknopf aufgrund jahrelanger mechanischer Beanspruchung abgerissen war. Die Reparatur war kein Problem: Mixer aufschrauben, Kabel neu anlöten, fertig! Der Mixer läuft nun wieder und die Besitzer sind überglücklich.

Sogar eine Pfeffermühle hat den Weg ins Repair-Cafe gefunden. Die Besitzerin hatte sie zum Reinigen zerlegt und nicht wieder zusammenbauen können. Auch ihr konnte im Repair-Cafe Niederaula geholfen werden. Des Weiteren konnte ein Toaster, ein Elektro-Rasenmäher, ein Brotback-Automat, Kinderspielzeug, viele Kofferradios, Stereoanlagen und eine Nähmaschine vor der endgültigen Entsorgung gerettet werden. Zu 90% wurde alles repariert, was die Besucher mitbrachten.

Weitere Repair-Cafe Veranstaltung bereits in Planung

„Es war für uns und die Besucher ein toller Tag! Insgesamt haben wir in 4 Stunden 18 Reparaturen durchgeführt“, resümiert Michael Manns. Und der große Andrang bestätigt es: Es gibt einen großen Bedarf an weiteren Aktionen in der Bevölkerung. Es gab durchweg positive Reaktionen und die Besucher waren mehr als glücklich und dankbar, wenn ihr „Schätzchen“ wieder funktionierte. Für die Funkamateure steht daher fest: Es wird wieder ein Repair-Cafe in Niederaula geben. Vermutlich schon im Juli oder August, der genaue Termin wird rechtzeitig über die Presse und unter http://www.fox69.de/repaircafe bekannt gegeben.


E-Bike: (von links) Hubert Funk (Fahrrad Riebold), Organisatorin Tanja Licht, Landrat Dr. Michael Koch, Personalchefin Martina Tietz, Barmer-Regionalgeschäftsführer Ingo Bonnard und die Persönliche Referentin des Landrats Christine Trinks testeten die E-Bikes im Außenbereich.

Fit am Schreibtisch: Erster Gesundheitstag im Landratsamt

Bad Hersfeld, 03. Mai 2018 - Müdigkeit am Arbeitsplatz? Verspannung und Kopfschmerzen? Kaum Motivation, bis zum Feierabend durchzuhalten? Damit ist jetzt Schluss. Erstmals wurde für alle Mitarbeiter der Kreisverwaltung Hersfeld-Rotenburg am 02. Mai ein gemeinschaftlicher Gesundheitstag veranstaltet. Unter dem Motto „Fit am Schreibtisch“ waren alle Mitarbeiter eingeladen, verschiedenste Angebote auszuprobieren. Landrat Dr. Michael Koch, der den Aktionstag auf dem Gelände des Landratsamtes eröffnete, sagte: „Wir alle kennen das. Manchmal fühlt man sich einfach nicht zu 100 Prozent fit. Das wollen wir heute ändern - die Gesundheit unserer Mitarbeiter steht im Vordergrund. Für die Zukunft gibt es bereits weitere Ansätze, das Vorhaben zu vertiefen.“

Luftballons: Angeleitet von Physiotherapeutin Manuela Struthoff lernten die Mitarbeiter das Konzept der „Aktiven Mini-Pause“ kennen.

Die mit der Planung und Organisation beauftragte Tanja Licht arbeitete monatelang am Konzept des Gesundheitstages: „Wir haben unseren Mitarbeitern ein abwechslungsreiches Angebot vorgestellt. Die AOK zeigte mit dem Back-Check und Cardio-Scan zwei ihrer Großgeräte. Auf dem Prüfstand waren dabei eine gesunde Körperhaltung am Arbeitsplatz und die Belastbarkeit des Herz-Kreislauf-Systems.“ Am Stand der Volkshochschule wurden direkt auf die Mitarbeiter zugeschnittene Gesundheitsangebote vorgestellt. Leiterin Anja Staab präsentierte zudem aus Sicht der Arbeitsorganisation ein gut eingerichtetes Arbeitsumfeld. Gleich zwei heimische Fitnessstudios vermittelten den Interessierten in Workshops und Vorträgen wichtige Infos zum Thema „Büro-Ergonomie“ und Bewegungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz.

Thermomix: Ernährungsberaterin Elke Strube zeigte den anwesenden Mitarbeitern der Kreisverwaltung, wie man aus frischen Zutaten leckere Smoothies zubereitet.

Das Konzept der „Aktiven Mini-Pause“ stellte Physiotherapeutin Manuela Struthoff vor. Sie zielt darauf ab, ohne Leistungsdruck praktische Übungen zu erlernen, die am Arbeitsplatz ohne zusätzliche Hilfsmittel umgesetzt werden können. Struthoff sagte: „Die Übungen können auch im Business-Outfit durchgeführt werden. Man kommt dabei nicht ins Schwitzen, auch nicht trainierte Kollegen können mit einsteigen.“ Gezielte Bewegungen steigern die Durchblutung der Organe und des Gehirns. Das merkten die Teilnehmer schnell anhand von Luftballons, die sie sich einander zuspielten.

Im Außenbereich bot die Fahrradhandlung Riebold kurze Testfahrten mit E-Bikes an. Unter den ersten, die in die elektrisch angetriebenen Pedale traten, waren Landrat Dr. Michael Koch, Personalchefin Martina Tietz und Organisatorin Tanja Licht. Das Gesundheitsamt hat
vor Ort Blutdruck, Blutzucker und Sehkraft der Besucher gemessen. Die Barmer ermittelte Handkraft und Körperfettanteil der Mitarbeiter. Verköstigt wurden alle Besucher durch frisch zubereitete Snacks und Smoothies aus dem Thermomix



Bild 2, Gruppenfoto: Ein Besuch des Doms in der finnischen Hauptstadt Helsinki stand für die Delegation auch auf dem Programm.

Zum 100. Geburtstag: Schulpartnerschaft mit Finnen offiziell besiegelt

Die offizielle Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags der drei Schulen fand am Mittwochabend statt. Mit dabei: (von links) die Lehrkräfte Karsten Backhaus, Marlen Schale (3.v.li.), Sebastian Kiehl und Klaus Bartholomäus sowie Dagmar Wagner (1.v.re.).

Runder Geburtstag für unsere finnische Partnerschule Hyvinkään yhteiskoulun lukio: Anlässlich des 100. Gründungstags hat eine Delegation aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg in der vergangenen Woche ganz besondere Neuigkeiten überbracht.

Wie im August 2017 verabredet, wurde jetzt die angestrebte Partnerschaft zwischen der gymnasialen Oberstufe in Finnland, der Gesamtschule Schenklengsfeld und der Modellschule Obersberg offiziell besiegelt. Der Schwerpunkt soll dabei auf einem sprachlichen und musikalischen Austausch in den kommenden Jahrzehnten liegen. Für Landrat Dr. Michael Koch genau der richtige Weg, um internationale Freundschaften zu knüpfen: „Partnerschaften leben vom Austausch der Menschen. Wo gelänge das besser als in unseren Schulen und mit unseren Schülern. So wird der Grundstein guter Verbundenheit schon im Jugendalter gelegt.“

Lehrer Klaus Bartholomäus von der Gesamtschule Schenklengsfeld meldet sich direkt aus Finnland: „Wir sind mit 31 Schülern und fünf Lehrkräften nach Hyvinkää und Helsinki gereist. Auf das Programm haben wir uns alle gefreut.“ Bartholomäus betreute den Austausch gemeinsam mit seinen Kollegen Marlen Schale (Gesamtschule Schenklengsfeld), Karsten Backhaus, Dagmar Wagner und Sebastian Kiehl (alle MSO). Festlich beschlossen wurde die Partnerschaft während eines Konzerts am 2. Mai, das anlässlich des 100. Geburtstags der Partnerschule stattfand und durch die Schülerband der GSS mitgestaltet wurde.

Der Austausch mit der finnischen Oberstufe sieht zukünftig gegenseitige Besuche von Schülergruppen vor. Vertreter beider Länder sollen die Möglichkeit für längere Aufenthalte mit Unterbringung in Gastfamilien und Schulbesuchen oder Praktikumsmöglichkeiten bekommen.

Das Festkonzert wurde von den Mitgliedern der GSS-Schülerband und Lehrer Klaus Bartholomäus mitgestaltet.


Nach dem Besuch in Finnland in der zurückliegenden Woche wird eine Delegation aus Hyvinkää zur Festspieleröffnung in Bad Hersfeld erwartet. „Unsere Partner aus Finnland haben einen Gegenbesuch für Anfang Juli bestätigt“, sagt Dr. Koch. Die Freundschaft zur 46.000-Einwohnerstadt Hyvinkää nördlich der Hauptstadt Helsinki gibt es seit über 30 Jahren. Im vergangenen Sommer wurde bereits der 100. Geburtstag der Partnerstadt gefeiert. Eine Delegation aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg hatte hieran teilgenommen.



Feuerwehr übt Rettung verletzter Personen: 19 bestehen Lehrgang

Beinahe täglich sind die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Landkreises Hersfeld-Rotenburg unterwegs, um das Wohl der Bürger zu garantieren – an vielen unterschiedlichen Stellen. Damit im Ernstfall nichts schief geht, müssen die Feuerwehrkameraden und –kameradinnen regelmäßig üben und sich weiterbilden. Vom 10. bis 21. April nahmen deshalb 19 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus dem Landkreis an einem Lehrgang zum Thema „Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen“ teil. Bis vor kurzem wurde dieser Lehrgang nur an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel angeboten. Mittlerweile ermöglicht das neue Kreisausbilderteam für „technische Hilfeleistung-Verkehrsunfall“ die Fortbildung – ehrenamtlich, so wie alle Kreislehrgänge.

Ziel war es, den Feuerwehrleuten neues Wissen zu vermitteln. Vor allem ging es darum, Personen patientenorientiert aus verunfallten Fahrzeugen zu retten. Hersfeld-Rotenburgs Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar sagt: „Der Lehrgang birgt eine große Herausforderung für die Kreisausbildung, da er technisch und logistisch sehr aufwendig ist. Die erforderlichen hydraulischen Rettungsgeräte hat der Landkreis im vergangenen Jahr angeschafft, unterstützt durch eine Landesförderung.“ Mit dem Lehrgang wurden 19 hochmotivierte Teilnehmer theoretisch und praktisch dazu ausgebildet, bei schweren Verkehrsunfällen auf den Straßen des Landkreises schnell und kompetent Hilfe zu leisten.

Ausbilder Bernd Schaumburg ist zufrieden: „Es ist toll, dass alle Teilnehmer das Lehrgangsziel erreicht und die anspruchsvolle Prüfung mit guten Ergebnissen bestanden haben. Für die theoretische und praktische Abnahme des Lehrgangs möchten wir uns bei den Kreisausbilderkollegen aus dem Werra-Meißner-Kreis bedanken.“

Unterstützt wurde das Kreisausbilder-Team durch Sachspenden in Form von Schrott-Fahrzeugen der Firmen Hess aus Bad Hersfeld und Kirchheim, Auto-Reif Bebra-Weiterode und der Ladner Recycling GmbH Sontra. Dank für die Unterstützung durch Mannschaft, Gerät und Ausbildungsräume für Theorie und Praxis gebührt außerdem dem THW Ortsverband Bad Hersfeld, auf dessen Stützpunkt der Lehrgang wie schon beim Pilotlehrgang stattfand.



Für Verdienste in der Kreisverwaltung ausgezeichnet

„Wer heutzutage noch über mehrere Jahrzehnte bei ein und demselben Arbeitgeber bleibt, kann stolz auf sich sein. Das ist keine Selbstverständlichkeit mehr“, dankte Landrat Dr. Michael Koch jetzt einigen seiner Mitarbeiter. Mit Glückwünschen für runde Dienstjubiläen bedacht wurden in der vergangenen Woche drei Mitarbeiter der Kreisverwaltung, weitere zwei wurden in den Ruhestand verabschiedet. Während der Ehrung waren außerdem der Leiter des Fachbereichs Recht, Aufsicht und Ordnung, Dieter Scheer, Fachdienstleiterin Anja Csenar, Personalchefin Martina Tietz und Personalratsvorsitzender Gerhard Eckstein anwesend. Sie alle sprachen den langjährigen Mitarbeitern für ihr Engagement Dank aus, das von gelebter Bürgernähe, angeeignetem Fachwissen und viel Geduld geprägt gewesen sei.

25-jähriges Dienstjubiläum:
Ihren beruflichen Werdegang startete Katja Tometzki 1992 mit einer Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation beim Kreisausschuss Hersfeld-Rotenburg. Auf Beschäftigungsverhältnisse an der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg und der Volkshochschule Bad Hersfeld folgte eine Elternzeit. Danach war Katja Tometzki an der Grundschule in Ronshausen tätig. Seit August 2011 arbeitet die gebürtige Bad Hersfelderin an der Blumensteinschule Wildeck. Im April 2018 feierte sie das 25-jährige Dienstjubiläum.

 

40-jähriges Dienstjubiläum:
Tausenden Kindern in Erinnerung geblieben ist Günter Schott als allzeit bereiter und immer gut gelaunter Hausmeister der Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld. Schott ist seit dem Jahr 1992 beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Anfang März feierte er sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Vor seinem Job als Hausmeister der MSO arbeitete der Hönebacher unter anderem als Heizer und Schlosser beim Bundesgrenzschutz (1980-1992), Betriebsschlosser bei der Firma Rotpunkt-Zimmermann (1976-1980) sowie in der Versuchswerkstatt der Firma Siemens. Vor seinem Wehrdienst absolvierte Schott Anfang der 1970er-Jahre eine Ausbildung zum Mechaniker, ebenfalls bei der Firma Siemens.

Anfang April 2018 konnte Siegfried Linß ebenfalls sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Der gebürtige Hönebacher arbeitet seit Februar 1991 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Von 1978 bis 1991 war Siegfried Linß als Zollbeamter im Grenzaufsichtsdienst tätig. Nach seiner Versetzung von der Zollverwaltung zur Hauptabteilung Allgemeine Landesverwaltung beim Landrat des Landkreises arbeitete er zunächst in der Abteilung Ausländer- und Personenstandswesen. Im Mai 2000 wurde Siegfried Linß zum Jugendamt abgeordnet. Seit Oktober 2001 ist er im Fachdienst Straßenverkehr in der Führersteinstelle tätig.
 

Verabschiedung:
Nach dem Abitur folgten Grundwehrdienst, Studium, Referendariat und die Staatsprüfung zum Diplom-Pädagogen: Nach über 30 Jahren Tätigkeit beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg wurde Siegfried Fiegenbaum Ende September 2017 in den Ruhestand verabschiedet. Von 1988 bis zu seinem Ausscheiden arbeitete er als Musikschullehrer des Landkreises Hersfeld-Rotenburg und in der Heilpädagogischen Kindergartenfachberatung des Werra-Meißner-Kreises. Vorangegangen waren Beschäftigungen als Diplom-Pädagoge bei der VHS Hersfeld, dem Landesjugendpfarramt Kassel sowie diversen städtischen und kirchlichen Kindergärten.

Ein weiterer Pionier im Bereich der musikalischen Früherziehung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ist Jürgen Nothbaum. Gemeinsam mit Siegfried Fiegenbaum unterrichtete er in den vergangenen drei Jahrzehnten tausende Schüler. Der gelernte Orgelbauer studierte während seiner Bundeswehrzeit Orchestermusik an der Hochschule für Musik in Düsseldorf und wechselte im Jahr 1981 an die Musikakademie Kassel. Es folgten die Staatlichen Musiklehrprüfungen im Hauptfach Oboe und „Musikalische Grundausbildung“ – seit Anfang der 1980er war Nothbaum als Chorleiter, Privatmusiklehrer und Musikschullehrer tätig. Beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg arbeitete er seit August 1983. Er ging Ende März in den Ruhestand. 

Seine Ausbildung zum Maschinenschlosser begann Ernst-Otto Laudemann im Jahr 1970. Bis er seine Tätigkeit als Hausmeister der Tannenbergschule in Nentershausen im April 1991 aufnahm, folgten nach dem Wehrdienst verschiedene berufliche Stationen, unter anderem als Maschinist, Facharbeiter für Druckguss und als Technischer Angestellter. Bis zu seinem Ruhestand im Januar 2018 betreute er mehrere Jahre lang parallel die Tannenbergschule Nentershausen, Blumensteinschule Wildeck-Obersuhl und die Schule am Rhäden, ebenfalls in Obersuhl.

Auf ein spannendes Berufsleben blickt auch Hans-Jürgen Mausehund zurück, der nach 45 Dienstjahren Ende April in den Ruhestand verabschiedet wird. Von 1977 bis 2018 war Mausehund beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Seine Ausbildung schloss er als Kfz-Mechaniker in Bad Hersfeld ab, arbeitete danach bis Mitte der 1970er-Jahre in seinem Ausbildungsberuf. Später wechselte er zum Polizeivollzugsdienst und danach war er bei der Hersfelder-Eisenbahn GmbH beschäftigt. Von September 1995 bis zum Eintritt in den Ruhestand arbeitete Mausehund bei der Strukturentwicklungs-gesellschaft Hersfeld-Rotenburg beziehungsweise im Fachdienst Zentrale Steuerungsunterstützung/Nahverkehr des Landkreises.

Als eine der guten Seelen im Team der Bad Hersfelder Ernst-von-Harnack-Schule kann man Gisela Sonntag bezeichnen. Sie arbeitete seit Februar 1987 bis Anfang dieses Jahres im Reinigungsservice der Schule. Zuvor war sie als Reinigungskraft bei der Gebäudereinigung Heidel GmbH und der Firma Russek und Burkhard beschäftigt. Auch sie wurde jetzt in den Ruhestand verabschiedet.



Bild: Beglückwünschten Torsten Wennemuth (2.v.li.) zu seinen neuen Aufgaben (v.li.): Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, Landrat Dr. Michael Koch und Fachdienstleiter Thorsten Bloß.

Torsten Wennemuth zum Kreisbrandmeister mit Sonderaufgaben ernannt

Als langjähriges Feuerwehrmitglied ist der Schenklengsfelder Torsten Wennemuth jetzt zum Kreisbrandmeister mit Sonderaufgaben ernannt worden. „Wir freuen uns über die Bereitschaft von Herrn Wennemuth, den Landkreis Hersfeld-Rotenburg in dieser Funktion weiterhin zu unterstützen“, sagt Thorsten Bloß, Leiter des Fachdienstes für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Dass die Ernennung zum Kreisbrandmeister mit Sonderaufgaben nur eine logische Konsequenz gewesen ist, sehen auch Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar und Landrat Dr. Michael Koch so. Dittmar sagt: „In den vergangenen Jahren haben wir schon sehr gut zusammengearbeitet. Das bleibt hoffentlich auch in Zukunft so.“ 

Wennemuth ist seit 1991 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr im Schenklengsfelder Ortsteil Oberlengsfeld und seit 2003 Gemeindebrandinspektor. Schon früh qualifizierte er sich als Brandschutzbeauftragter für Krankenhäuser, nahm an mehreren Weiterbildungen teil. Eine Entscheidung, die sich ausgezahlt hat: Mit den in seinem Titel beschriebenen Sonderaufgaben ist vorrangig die Unterstützung der Feuerwehren bei Einsätzen in den Kliniken des Landkreises verbunden. Das betrifft das Klinikum Hersfeld-Rotenburg oder die Kreisaltenzentren in Niederaula und Rotenburg.

Landrat Dr. Koch ergänzt lobend: „Außerdem leisten Sie wichtige Präventionsarbeit als Fachberater in grundsätzlichen Fragen zum Brand- und Katastrophenschutz für unsere Kranken- und Pflegeeinrichtungen.“



Fotografie Stengel, Bad Hersfeld - Shiregreen- Lieder im Wald 2017

Open-Air-Sommer mit Shiregreen - Sieben Freiluft-Konzerte an ungewöhnlichen Spielorten                                                                         

Mehrere tausend Besucher haben im letzten Jahr die Open-Air-Konzerte von Shiregreen in Nordhessen besucht. Grund genug für die Band um den Rotenburger Liedermacher Klaus Adamaschek, die Reihe mit sommerlichen Open-Airs auch 2018 fortzusetzen. An sieben außergewöhnlichen Spielorten, vom Wald bis zum Schloss, vom Steinbruch bis zum Marktplatz, wird Shiregreen 2018 in der umliegenden Region auftreten; Besetzung und Konzertprogramm werden dabei der Atmosphäre des jeweiligen Spielortes angepasst.

Fotografie Stengel, Bad Hersfeld - Shiregreen - Live im Steinbruch 2017

Los geht es bereits am 5. Mai in Heringen. In einer ganz neuen Bandbesetzung wird Shiregreen die Lange Gartennacht auf dem Birkenhof musikalisch begleiten und auch akustisch in den Gärten musizieren. Noch naturverbundener wird es dann am 26. Mai, wenn Shiregreen zur zweiten Auflage von „Lieder in Wald“ aufspielt. Und dabei geht es tatsächlich tief in den Wald, und zwar an die Alheimer Hütte am Fuße des Berges Alheimer.   

„Garden of my dreams“ lautet das Motto eines Benefizkonzertes, das Shiregreen am 9. Juni zugunsten der Erneuerung von Niemeyers Haus und Garten in Wildeck-Hönebach, dem Heimatort der Shiregreen-Sängerin Marisa Linß, geben wird. Eher rockig zugehen wird es dann am 6. Juli, wenn Shiregreen gemeinsam mit dem Bistro Moritz zum schon traditionellen „Folkrock unter dem Sternenzelt“ auf den Rotenburger Marktplatz lädt.

Fotografie Stengel, Bad Hersfeld - Schloss Eichhof 2016

Ein besonderer Höhepunkt wird der 12. August, wenn Shiregreen bereits zum vierten Male im Rahmenprogramm der Hersfelder Festspiele auf Schloss Eichhof auftritt. Und nur eine Woche später, am 18. August, geht Shiregreen dann in den mystischen Steinbruch nach Bebra-Asmushausen, der vom Förderverein Schwimmbad Asmushausen sicher auch in diesem Jahr wieder in eine unvergesslich-kultige Spielstätte verwandelt wird. Die Reihe der Shiregreen-Open-Airs 2018 endet am 14. Oktober mit dem Auftritt beim Spezialitätenfestival „Nordhessen geschmackvoll“ auf dem Melsunger Marktplatz.  

„Unsere Region bietet so viele wunderbare Orte, die sich mit etwas Kreativität und Fantasie in einzigartige Spielstätten verwandeln lassen“, erläutert Shiregreen-Gründer Klaus Adamaschek das Konzept der Open-Air-Reihe. „Es ist dabei eine besondere Herausforderung, unsere Lieder, aber auch die Instrumente und die Spielweise dem jeweiligen Ort anzupassen. Na klar, es bleibt immer Shiregreen, aber doch wird jedes Konzert ganz anders.“

Neben Klaus Adamaschek werden bei den Shiregreen-Open-Airs sieben weitere erfahrene, namhafte Musiker mitwirken, und zwar Paul Adamaschek (Bass, Gesang und Piano), Lukas Bergmann an der Geige, der Schlagzeuger Lukas Biermanns, der Däne Tom Eriksen (E-Gitarre), Morris Kleinert (Pedal Steel und Dobro), Marisa Linß (Gesang und Percussion) und Sascha Schmitt (Akkordeon und Piano). Für den guten Ton wird, wie immer bei Shiregreen, Lothar Vaupel aus Bebra sorgen. Nähere Infos zu den Konzerten und auch zu den jeweiligen Besetzungen finden sich unter www.shiregreen.de  


Alles rund ums Thema Vorsorge - Infoveranstaltung am 13. April

Ob durch Unfall, Krankheit oder hohes Alter, jeder kann in die Lage kommen, wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln zu können. Wer über einen solchen Ernstfall nachdenkt, merkt schnell: Man sollte sich frühzeitig damit auseinandersetzen, wer an seiner Stelle handeln darf. Daher lädt der Volksbund Deutsche Kriegsgräber alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung rund ums Thema Vorsorge ein. 

Der Vortrag „Neue Rechtslage – Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung dringend überprüfen!“ informiert über den aktuellen Sachstand bei der Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und der Betreuungsverfügung. Die juristischen Sachverhalte werden allgemeinverständlich dargestellt und häufige Fragen geklärt. Dabei soll der Vortrag Mut zur eigenen Entscheidung machen, denn gerade bei der Patientenverfügung muss die aktuelle Rechtsprechung beachtet werden.

 

Die Veranstaltung findet am Freitag, 13. April 2018, um 17 Uhr im Kreistagssitzungssaal der Kreisverwaltung, Friedloser Straße 12, 36251 Bad Hersfeld, statt. Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten.

Referent ist Rechtsanwalt Marius Götzel, Fachanwalt für Medizinrecht sowie Miet- und Wohnungseigentumsrecht. Götzel studierte an der Philipps-Universität Marburg. Er hält regelmäßig Vorträge zu den Themen Vorsorge, Patientenrechte sowie Mietrecht.

Seit mehr als zehn Jahren hat sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf Wunsch dessen Förderer der Thematik der Testamentsgestaltung sowie der Vorsorge angenommen. Der Verein bietet allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, sich umfassend und kostenlos über diese Themen in Vorträgen zu informieren.


Niederaula startet ein eigenes Repair Café / Mitglieder Amateurfunk Bad Hersfeld Stadt
 
Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder mit einem Fahrrad, bei dem das Rad schleift? Oder mit einem Pullover mit
Mottenlöchern? Wegwerfen? Denkste! Die Funkamateure vom Ortsverband F69 des Deutschen Amateur Radio Club (DARC) e.V. organisieren am
Samstag, 5. Mai 2018 das erste Repair Café in Niederaula.
In der Bahnhofstrasse 34 in Niederaula (Altes Rathaus) dreht sich am Samstag, 5. Mai alles ums Reparieren. Zwischen 11 und 15 Uhr stehen verschiedene ehrenamtliche Reparateure zur Verfügung, um kostenlos bei allen möglichen Reparaturen zu helfen. Zudem sind verschiedene Werkzeuge und Materialien vorhanden. Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit. Toaster, Lampen, Föhn, Kleidung, Fahrräder, Spielzeug, Geschirr... alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Und die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass die Reparatur gelingt! Die Fachleute im Repair Café wissen sich fast immer eine Lösung.
 
Die Funkamateure des hiesigen Ortsverbandes sind sich sicher: Reparieren statt wegwerfen lohnt sich und trägt zur Reduzierung des Müllbergs bei. „In unserer Gesellschaft wird eindeutig zu viel weggeworfen!“, findet Michael Manns, selbst Funkamateur und Vorsitzender des Ortsverbandes. „Früher war es üblich etwas zu reparieren, das haben wir aber mittlerweile weitestgehend verlernt und kaufen lieber etwas Neues. Genau da wollen wir mit unserem Repair Cafe ansetzen.“


Das Repair Café ist auch dazu gedacht, Menschen in der Nachbarschaft auf neue Art und Weise wieder mit einander in Kontakt zu bringen. Sodass sie entdecken, wie viel Wissen und praktische Fähigkeiten eigentlich vorhanden sind. Wenn man gemeinsam mit einem bis dahin unbekannten Nachbarn ein Fahrrad, einen CD-Spieler oder eine Hose repariert hat, sieht man diese Person doch mit anderen Augen, wenn man ihr das nächste Mal auf der Strasse begegnet. Zusammen etwas reparieren, kann zu ganz tollen Kontakten in der Nachbarschaft führen.
 
Michael Manns weist ebenfalls darauf hin, dass eine Reparatur auch Geld und kostbare Grundstoffe einspart und zudem zur Reduzierung des CO2-Ausstosses beiträgt. „Aber wir wollen mit dem Repair Café vor allem zeigen, dass Reparieren Spass macht und oft ganz einfach ist.“. Die Funkamateure freuen sich über jeden der Mitmachen will. Man muss kein Elektronikgenie oder Schreinermeister sein, wer sich z.B. eher bei der Gästebetreuung oder dem Marketing zu Hause fühlt: Auch hier werden Helfer gesucht! Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der
Funkamateure unter http://www.fox69.de/repaircafe/
 
Hintergrund: Stichting Repair Café
 
Das Konzept Repair Café ist 2009 in Amsterdam entstanden. Es ist eine Initiative von Martine Postma, damals Journalistin und Publizistin. Sie gründete 2010 die Stiftung "Stichting Repair Café" (siehe Repaircafe.org). Diese Stiftung unterstützt örtliche Gruppen weltweit, die ihr eigenes Repair Café beginnen wollen. Sie unterstützt ebenfalls das Repair Café in Niederaula. 
 
Webseite http://www.fox69.de/repaircafe/




Landrat strebt Austausch mit Korea an Südkoreanisches Landwirtschaftsministerium
zu Besuch im Kreis
 

Vertreter des südkoreanischen Bundesamtes für Landwirtschaft besuchten jetzt den Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Teil des Programms, das unter dem Motto „Möglichkeiten regionaler Wertschöpfung“, „Nutzen der Artenvielfalt in der Landwirtschaft“ sowie die „direkte Kooperation zwischen Erzeugern und Verarbeitern“ stand, war der Besuch der Ölmanufaktur Waldhessen am Bad Hersfelder Frauenberg.

Landrat Dr. Michael Koch begrüßte die südkoreanische Delegation bei Anette Herbst, Betreiberin der Ölmanufaktur, und betont, wie wichtig ein internationaler Austausch sei. „Wir alle können voneinander lernen“, sagt er. Nicht nur Sport und Musik würden die Menschen verbinden, sondern auch die Herausforderungen des Alltags – beispielsweise die Vermarktung regionaler Produkte.

„Unser Landkreis ist bekannt für regionale Erzeugnisse“, erklärt Koch den Südkoreanern und nennt als Beispiel die traditionell nordhessische ‚Ahle Wurst‘.  Neben der Wurstspezialität werden in der Region auch Honig, (Ziegen-)Käse, Saft oder etwa Öl hergestellt. Naturbelassene und hochwertige Öle, wie sie Anette Herbst im Rohkostverfahren produziert. Wichtig ist ihr vor allem die regionale Wertschöpfung. Das ist auch den südkoreanischen Gästen wichtig: Sie wollen die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe stärken – weg von der Massenproduktion. „Daher sind wir hier. Um uns auszutauschen und zu lernen“, sagt Dolmetscher Jeong Seong Ok.

Erste Begegnungen mit Südkorea bereits vergangenes Jahr

Bereits im Sommer vergangenen Jahres besuchte eine südkoreanische Delegation - darunter Lee Hyun-Jong, Landrat des Landkreises Cheorwon – den Landkreis Hersfeld-Rotenburg, um Erfahrungen über die Teilungszeit und Wiedervereinigung mit Landrat Dr. Koch auszutauschen. Aufgrund des historischen Schicksals der Teilung haben beide Länder eine besondere Bindung. „In unserem Kreis kann man sehen, wie wunderbar das gemeinsame Leben nach der Wiedervereinigung funktioniert“, sagt Koch. „Dies wünschen wir auch den beiden koreanischen Staaten. Nichts ist wichtiger als internationaler Friede.“

Aus dieser ersten Begegnung wuchs der Wunsch eines weiteren Austausches. Beide Seiten interessieren sich für eine engere und vertrauensvolle Zusammenarbeit, so Koch. Neben politischen und wirtschaftlichen Gesprächen werden beispielsweise Schüleraustausche ins Auge gefasst. Der Auftakt der angestrebten Partnerschaft ist im September dieses Jahres mit einem Besuch eines südkoreanischen Chors zusammen mit einer politischen Delegation geplant. Nochmals vertieft werden soll die internationale Partnerschaft im Oktober. Dann beabsichtigt ein Blechbläserensemble gemeinsam mit einer Delegation von Politikern nach Cheorwon zu reisen.


Seminar des Frauen- und Gleichstellungsbüros - Rhetorik-Kenntnisse weiter ausbauen

Ob im beruflichen Alltag oder beim familiären Anlass: Mit dem richtigen Handwerkszeug fällt es leichter, Inhalte zu transportieren und Gesprächssituationen souverän zu gestalten. In diesem Aufbaukurs werden vorhandene Kenntnisse der Rhetorik erweitert.

Themen sind unter anderem Stehgreifreden, Storytelling sowie Analyse von Beispielen. Durch praktische Tipps und intensives Arbeiten werden Situationen nachgestellt und geübt. Voraussetzung sind Kenntnisse der Rhetorik, beispielsweise durch den Besuch eines Grundkurses, Präsentieren vor Publikum oder regelmäßige berufliche Gesprächssituationen. 

Referentin ist Melanie Tintera, Coach und Managementtrainerin aus München.Das Seminar „Rhetorik - Aufbaukurs“ findet am Montag, 19. März von 10 bis 17 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Landratsamtes, Friedloser Straße 12 in Bad Hersfeld statt. Die Teilnahme kostet 42 Euro, in bestimmten Fällen sind Ermäßigungen möglich. 

Interessentinnen melden sich bitte bis spätestens 9. März 2018 schriftlich und verbindlich an im Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Str. 12, 36251 Bad Hersfeld, Tel.: 06621 87-7300, E-Mail: frauen-gleichstellung@hef-rof.de oder der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. 

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V., Wiesbaden und der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg statt.

Familienpaten für Flüchtlinge gesucht

Der Landkreis sucht neue Familienpaten für einige Flüchtlingsfamilien – ganz nach dem kommunalen Leitgedanken. Geflüchtete Menschen sollen sich in Hersfeld-Rotenburg aufgenommen und willkommen fühlen. Der Fachdienst Migration vermittelt deshalb ehrenamtliche Paten, die hilfesuchende Menschen und Familien mit Migrationshintergrund in ihren Alltagssituationen unterstützen. Paten haben konkrete Aufgaben. Das können Hilfestellungen bei Haushaltsfragen (Einkaufen, Reduzierung von Verbrauchskosten, Unterstützung bei der Wohnungssuche) sein, aber auch die Begleitung bei Behördengängen, Arztbesuchen oder die Integration in Vereine.

Paten, die den Landkreis unterstützen möchten, können den Umfang ihres Engagements selbst bestimmen. Sie sind Helfer auf Zeit und unterliegen der Schweigepflicht. Im Gegenzug können sie vom Landkreis nicht nur sozialpädagogische Beratung und Begleitung, regelmäßige Treffen mit anderen Familienpaten und den Ehrenamtskoordinatorinnen zum Informations- und Erfahrungstausch erwarten, sondern auch Ehrenamtsversicherung und eine Kooperationsvereinbarung werden garantiert.
Bei Interesse an einer Patenschaft freut sich Alexandra Klee-Richter vom Fachdienst Migration über Rückmeldungen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 06621/874312 oder per E-Mail: alexandra.klee-richter@hef-rof.de


v.li.n.re.: Anita Hofmann, Leiterin des Staatlichen Schulamtes und Dr. Michael Koch Landrat

Gute Noten werden belohnt - Auszeichnung für die besten Schüler des Landkreises

Der erfolgreiche Abschluss der schulischen Laufbahn ist für jeden Schüler etwas Besonderes. Um einen Ansporn für noch bessere Leistungen zu geben, hat sich der Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt etwas Besonderes überlegt. In der vergangenen Sitzung des Kreisausschusses wurde beschlossen, in jedem Jahrgang das beste Abitur-, Fachoberschul-, Real- und Hauptschulzeugnis des Landkreises auszuzeichnen. Bereitgestellt wird hierfür jeweils eine Summe von 500 Euro. Anita Hofmann, Leiterin des Staatlichen Schulamtes für die Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner, hält die Idee für einen tollen Anreiz. „Es geht darum, den Schülern unsere Wertschätzung zu zeigen. Sie sind uns wichtig.“ Auch Landrat Dr. Michael Koch ist von der Idee begeistert: „Wir möchten unseren Schülern nicht nur gute Zukunftsaussichten verschaffen, sondern ihren Erfolg auch aus finanzieller Sicht würdigen.“ So könnten selbstgesteckte Ziele noch besser erreicht werden. Die Schüler sollen während der feierlichen Verabschiedung mit einer Urkunde sowie einer Laudatio geehrt werden. Für eine Auszeichnung infrage kommen im Landkreis für das Schuljahr 2017/2018 256 Hauptschüler, 426 Realschüler, 230 Fachoberschüler sowie 404 Abiturienten.


NGG zum Frauentag: 100 Jahre Wahlrecht, aber noch keine Lohngerechtigkeit - Kreis Hersfeld-Rotenburg: Frauen machen 74 Prozent aller Teilzeit- und Minijobs

Die Teilzeit und der Niedriglohn – im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist beides weiblich: Noch immer sind hier 74 Prozent aller Teilzeit- und Minijobs in Frauenhand. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zum Internationalen Frauentag [f. d. Red.: 8. März] hingewiesen. Bei den rund 13.300 Teilzeit-Stellen im Landkreis liegt der Frauenanteil nach Angaben der Arbeitsagentur sogar bei 83 Prozent.

Andreas Kampmann, Geschäftsführer der NGG Nord-Mittelhessen, spricht von einer „Karrierefalle“: Gerade in Hotels, Restaurants und Bäckereien seien Minijobs und Teilzeit-Verträge stark verbreitet. „Die Kellnerin in Vollzeit ist die Ausnahme“, so Kampmann. Wer jedoch 20 oder 25 Stunden arbeite, habe es beim beruflichen Aufstieg deutlich schwerer. Das gehe aus einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung hervor. Danach sind für Teilzeit-Beschäftigte auch Gehaltszuwächse und Beförderungen seltener. 

„Bei der Bezahlung stehen Frauen allgemein weiterhin deutlich schlechter da als Männer“, kritisiert Kampmann. So verdienten Frauen in Deutschland zuletzt 21 Prozent weniger als Männer. Das hat das Statistische Bundesamt ermittelt. Im EU-Durchschnitt lag der so genannte „Gender Pay Gap“ dagegen lediglich bei 16 Prozent. „Es kann nicht sein, dass Paula nur deshalb auf bis zu mehrere Hundert Euro pro Monat verzichten muss, weil sie nicht Paul heißt“, kritisiert Kampmann
Zwar gebe es für Frauen im Kreis Hersfeld-Rotenburg seit diesem Jahr erstmals einen Rechtsanspruch darauf zu erfahren, was ein männlicher Kollege in ähnlicher Position verdient. Doch das Lohntransparenzgesetz gilt lediglich in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten. „Davon hat kaum eine Köchin oder Bäckereifachverkäuferin im Kleinbetrieb etwas“, bemängelt Gewerkschafter Kampmann. Hier müsse die künftige Bundesregierung dringend nachbessern. 

Sollte die Politik nicht deutlich mehr gegen die Lohnungerechtigkeit unternehmen, dürfte sich nach Einschätzung der NGG auch die Altersarmut für Frauen im Kreis Hersfeld-Rotenburg verschärfen. „Geringere Löhne und kürzere Arbeitszeiten sorgen für magere Renten. Außerdem tragen Erziehungs- und Pflegezeiten dazu bei, dass nur wenige Rentenpunkte zusammenkommen“, erklärt Andreas Kampmann.

In einer aktuellen Studie beziffert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) die „weibliche Rentenlücke“ in den alten Bundesländern auf 42 Prozent. Ein Rentner erhält demnach Bezüge von durchschnittlich 994 Euro im Monat. Eine Rentnerin kommt dagegen nur auf 576 Euro. Kampmann: „Am Ende ist das auch für den Staat eine teure Sache. Die öffentliche Hand muss dann Armutsrenten durch Grundsicherung im Alter und Zuschüsse fürs Wohnen aufbessern.“ 

Hinzu kommt: Im Beruf sind nach Beobachtung der NGG noch immer viele Frauen Diskriminierung ausgesetzt. „Zotige Sprüche an der Theke sind da noch das Geringste“, so Kampmann. In 80 Prozent aller Fälle von sexueller Belästigung von Frauen gehe die Gewalt von einem Mann aus. Dies hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in einer aktuellen Studie festgestellt.

Positiv wertet die NGG Nord-Mittelhessen, dass sich immer mehr Frauen gegen Ungerechtigkeiten im Arbeitsleben zur Wehr setzten. Dabei könnten sie auf die Hilfe der Gewerkschaft zählen – per Rechtsschutz lasse sich etwa der übergriffige Kollege abmahnen. 

Mit Blick auf das 100-jährige Bestehen des Frauenwahlrechts sagt Andreas Kampmann: „Nach der rechtlichen Gleichstellung muss auch eine vollständige Gleichbehandlung im Job kommen. Unterschiedliche Löhne für Männer und Frauen darf es heute nicht mehr geben.“



Bild copyright: Landratsamt Hersfeld-Rotenburg Bild: Sprachheilbeauftragte Nadine Fischer-Ries

Sprachauffälligkeiten frühzeitig erkennen - Kostenfreies Angebot des Landkreises

Jedes Jahr am 6. März findet der europaweite Tag der Logopädie statt. „Es ist enorm wichtig, dass Sprachauffälligkeiten bei Kindern so früh wie möglich erkannt werden“, weiß die Sprachheilbeauftragte des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Nadine Fischer-Ries. Aus diesem Grund bietet der Landkreis ein kostenfreies Angebot zur Sprachheilberatung im Gesundheitsamt an.

Im Bereich der kindlichen Entwicklung sowie der schulischen Laufbahn nimmt die Sprachfähigkeit eine zentrale Rolle der Kinder ein. Oftmals werden nicht passende Laute verwendet, wie beispielsweise „Tind“ statt „Kind“. Aber auch eine fehlerhafte Aussprache der Zischlaute, wie s oder z, sind Anzeichen für eine Störung in der Sprachentwicklung.

Einen wesentlichen Einfluss auf die Sprachentwicklung hat die Familie. So nutzen überwiegend Eltern mit Kindern zwischen zwei bis sechs Jahren das Angebot des Kreises. „Ich übernehme meist zwei Termine an einem Donnerstag-Nachmittag“, berichtet Fischer-Ries, die bereits seit 12 Jahren als Sprachheilbeauftragte beim Landkreis arbeitet. Dadurch hat sie genügend Zeit, eine sichere Atmosphäre zu schaffen. Dann kommen die Kinder besser aus sich heraus und sprechen mit ihr. Gemeinsam schauen sie sich Bilder von Tieren und Gegenständen an. Nadine Fischer-Ries stellt Fragen, die die Kinder beantworten. „Damit frage ich den Wortschatz und Lautbestand sowie die Grammatik der Kinder ab“, erklärt sie. Darüber hinaus gibt Fischer-Ries den Eltern Tipps, wie sie auch zu Hause die Sprache ihrer Kinder weiter fördern können. „Eltern dürfen mit ihren Sorgen nicht allein gelassen werden“, sagt die Sprachheilbeauftragte, die hauptberuflich Förderschullehrerin an der Heinrich-Auel-Schule in Rotenburg ist.

„Bestehen Auffälligkeiten bei der Sprachentwicklung, gebe ich am Ende des Gesprächs einen Bericht mit der Empfehlung ab, eine Therapie beim Logopäden zu machen. Die Eltern entscheiden letztlich aber selbst, ob sie das Angebot nutzen wollen“, erläutert Fischer-Ries. Sprechstunden finden Donnerstags in der Zeit von 14:00 bis 16:15 Uhr statt. Termine nimmt im Gesundheitsamt Karina Vieth unter 06621 87-2424 sowie karina.vieth@hef-rof.de entgegen.


v. l.: MdL Dieter Franz, Ernst Richardt und seine Frau Martha Richardt, Bürgermeister Markus Becker und Landrat Dr. Michael Koch

Halbes Jahrtausend ehrenamtliche Tätigkeit

Ronshausen:  Besondere Ehre für Ernst Richardt aus Ronshausen: Zur „Würdigung hervorragender Verdienste um das Land Hessen und seine Bevölkerung“ wurde er mit dem Hessischen Verdienstorden am Bande ausgezeichnet. „Ich gratuliere Ihnen für diese hohe Auszeichnung des Landes Hessen“, sagte Landrat Dr. Michael Koch, der den Orden nun gemeinsam mit Ronshausens Bürgermeister Markus Becker im Namen des Ministerpräsidenten Volker Bouffier im Rathaus in Ronshausen überreichte.

„Ihre jahrzehntelangen leitenden Ehrenamtsaufgaben verlangen zweifellos stets einen großen persönlichen Einsatz. Ich danke Ihnen für Ihre Beständigkeit und Ausdauer, wenn es darum geht, sich einzubringen und Verantwortung für das Allgemeinwohl zu übernehmen“, lobte Landrat Koch das Engagement des 66-jährigen, der bisher insgesamt 596 Jahre für ehrenamtliche Tätigkeiten investiert hat.

Nach seiner Ausbildung zum Kfz-Mechaniker war Ernst Richardt bei der Deutschen Bahn in Bebra als Schlosser beschäftigt. Anschließend wurde er zum Bahnbetriebswerk Bebra versetzt und nahm dort kurze Zeit später seine Arbeit im Betriebsrat für viele Jahre auf. Seit 2011 ist Richardt Ortsverbandsvorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft Bebra.

In der Kommunalpolitik war Ernst Richardt für seine Ronshäuser Mitbürger bereits seit 1984 als Mitglied der Gemeindevertretung tätig, die letzten acht Jahre als Vorsitzender der Gemeindevertretung. „Sie standen allen politischen Gremien und der gesamten Gemeinde als rechtskundiger sowie neutraler und ausgeglichener Vorsitzender mit viel Herzblut und fachlichen Kenntnissen zur Seite“, betont Bürgermeister Markus Becker.

Richardt hat sich mit herausragendem Einsatz für seine Mitmenschen eingesetzt. So arbeitete er 12 Jahre als ehrenamtlicher Richter beim Amtsgericht Bad Hersfeld, ab 2003 beim Hessischen Landesarbeitsgericht Frankfurt am Main. Zudem war er 42 Jahre Parteimitglied der SPD. Seit 45 Jahren übernimmt er im Kaninchenzuchtverein K97 Ronshausen diverse Vorstandstätigkeiten und ist außerdem Mitglied in anderen Vereinen.


Langjährige Tätigkeit gewürdigt - Vier Jubilare und fünf Ruhestände im Landratsamt

Für mehr als 200 Dienstjahre wurden nun einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung geehrt. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Landratsamt in Bad Hersfeld sprachen Landrat Dr. Michael Koch, Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz sowie Personalratsvorsitzender Gerhard Eckstein vier Jubilaren ihre Glückwünsche aus. Darüber hinaus wurden fünf Kollegen in den Ruhestand verabschiedet. Landrat Dr. Koch dankte seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre langjährige bürgerfreundliche Tätigkeit und betonte: „In unserer schnelllebigen Zeit ist es nicht selbstverständlich über so viele Jahre kontinuierlich bei einem Arbeitgeber zu bleiben. Das spricht für eine Arbeit beim Landkreis und Ihre Loyalität macht mich sehr stolz.“

 

25-jähriges Dienstjubiläum:

Ihren beruflichen Werdegang begann Andrea Fink-Jacob 1989 mit einem Studium der Pädagogik und anschließend mit ihrem Doktor-Abschluss für Philosophie an der Philipps-Universität Marburg/Lahn. Anschließend arbeitete sie beim Jugendsozialwerk in Bad Hersfeld und seit 1994 ist sie beim Kreisausschuss Hersfeld-Rotenburg beschäftigt. Von 2000 bis 2011 war Andrea Fink-Jacob hauptamtliche Frauenbeauftragte, danach war sie als pädagogische Mitarbeiterin in der Volkshochschule eingesetzt. Seit 2016 ist Andrea Fink-Jacob im Bereich Kinder- und Jugendhilfe beschäftigt.
Ulrike Ißleib-Ludwig schloss 1988 ihre Ausbildung zur Gärtnergehilfin ab und machte 1992 ihren Diplomabschluss mit der Fachrichtung Gartenbau. Danach war sie zunächst Beraterin für Arbeitswirtschaft an der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Oppenheim, im Anschluss Projektassistentin an der forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg in Freiburg. Seit 1994 arbeitet Ulrike Ißleib-Ludwig als Diplom-Ingenieurin in der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis.
Von 1986 bis 1990 absolvierte Thorsten Zeige sein Studium mit der Fachrichtung Sozialarbeit an der Fachhochschule Fulda. Nebenbei arbeitete er als pädagogischer Mitarbeiter in Einrichtungen für Kinder. Von 1991 bis 1995 war er Jugendbildungsreferent bei der Deutschen Jugend in Europa. Anschließend begann er beim Landkreis als Jugendbildungsreferent und ist seitdem im Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt.

Verabschiedung:

Ihre Ausbildung zur Friseurin begann Gisela Baumgardt 1967 beim Salon Müller in Bad Hersfeld. Von 1989 bis 2009 war sie als Reinigungskraft an der Wilhelm-Neuhaus-Schule und an der Beruflichen Schulen in Bad Hersfeld tätig. Seit 2009 befindet sich Gisela Baumgardt in Altersteilzeit.
Nach Beendigung ihres Studiums an der staatlich anerkannten Fachschule für Sozialpädagogik mit Abschluss als Erzieherin absolvierte Hiltrud Herzog-Juli ein weiteres Studium an der Fachhochschule Fulda mit Abschluss als Diplom-Sozialarbeiterin. Ab 1978 arbeitete Hiltrud Herzog-Juli in diesem Beruf in der Klinik am Hainberg in Bad Hersfeld und ist seit 2007 im Allgemeinen Sozialen Dienst beim Landkreis eingesetzt.
Christa Trittel begann 1968 ihre Ausbildung zur Verwaltungsangestellten beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Ab 1971 wurde sie im Vorzimmer des Verwaltungsleiters, danach im Vorzimmer des Leiters der Außenstelle Rotenburg und anschließen im Sozialamt eingesetzt. Nach ihrer Elternzeit arbeitete sie von 1990 bis 2007 in der ehemaligen Kreisbücherei bzw. heutiges Medienzentrum.
Nach Abschluss der Haushaltsschule in Bebra arbeitete Helma Weber beim Kreisausschuss seit 1983 als Reinigungskraft an der Blumenstein-Schule in Wildeck Obersuhl. Am 1. Januar 2018 ging sie in Rente.
Monika Witzel startete ihren beruflichen Werdegang mit einer Ausbildung als Korsettschneiderin und arbeitete anschließend 5 Jahre als Näherin. Beim Landkreis begann sie 1990 aushilfsweise als Reinigungskraft an der Blumenstein-Schule Obersuhl. Seit 1998 arbeitete sie dort in Vollzeit. Im letzten Jahr feierte Monika Witzel ihr 25-jähriges Dienstjubiläum, seit Anfang des Monats ist sie in Rente.

 


Landrat Dr. Michael Koch und der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer

Land Hessen schafft neue Job im Landkreis - Landrat Koch dankt Finanzminister für Engagement in ländlicher Region statt im Ballungsraum Rhein-Main

 „Über 20 zusätzliche Dienstposten für das Finanzamt in Bad Hersfeld: So konkret bringen wir Arbeit zu den Menschen und in die Heimat auch in Hersfeld-Rotenburg“, sagte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer bei seinem Besuch im Finanzamt in Bad Hersfeld, bei dem er auch Landrat Dr. Michael Koch traf. In diesen Tagen informiert der Finanzminister vor Ort über die neuen Arbeitsplätze, die durch die Strukturreform der Hessischen Steuerverwaltung aufs Land verlagert werden.

Schäfer kündigte zudem an: „Wir stärken die Region auch durch unser klares Bekenntnis zum Ausbildungsstandort Rotenburg, wo wir weitere Übernachtungsmöglichkeiten anmieten werden, um die Rekordzahl unserer Nachwuchskräfte unterzubringen.“

Landrat Dr. Michael Koch begrüßte das Engagement des Landes Hessen: „Die Finanzverwaltung war schon bisher ein wichtiger Arbeitgeber für die Region, der insbesondere das Bild der Stadt Rotenburg geprägt hat. Mein Dank gilt unserem Finanzminister, dass er die Erweiterungen der Finanzämter bei uns im ländlichen Raum vornimmt und nicht im Ballungsraum Rhein-Main.“

Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (2. v.r.) auf Ortstermin in Bad Hersfeld. Hier traf er Landrat Dr. Michael Koch (Mitte) und die beiden Bürgermeister Thomas Fehling und Christian Grunwald. Links im Bild: Finanzamtsvorsteherin Jutta Haus.

Bad Hersfeld profitiert von der Regionalisierung der Finanzkassen und wird Standort einer solchen. Die Finanzkassen wickeln den Zahlungsverkehr der Finanzämter ab und sind für die ordnungsgemäße Buchführung der Steuer- und Bankkonten zuständig. Mit der Regionalisierung wird Fachwissen gebündelt und ermöglicht so eine noch effektivere Bearbeitung, die auch den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt. Die große bereits bestehende zusammengefasste Finanzkasse in Frankfurt bleibt wegen ihrer Besonderheiten am Finanzplatz bestehen, die anderen acht neuen Standorte liegen allesamt außerhalb der Ballungsräume – in Zukunft eben auch in Bad Hersfeld.

Klares Bekenntnis zu Rotenburg als das zentrale Eingangstor in die hessische Steuerverwaltung

Rotenburg an der Fulda als Ausbildungsstandort für den mittleren und gehobenen Dienst der Hessischen Steuerverwaltung hat eine lange und vor allem gute Tradition – und eine mindestens so gute Zukunftsperspektive. Dank stark erhöhter Anwärterzahlen wird das Land dort weitere Übernachtungsmöglichkeiten anmieten und zusätzliche Lerninfrastruktur aufbauen.

„Ich freue mich, dass wir das Land unterstützen können und fast 250 Personen Räumlichkeiten bei uns im Landkreis zur Verfügung stellen können“, so Landrat Dr. Michael Koch. Das Land Hessen hat u.a. Zimmer im Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg und im kreiseigenen Jugendhof angemietet.

„Unsere Reform bringt dem Finanzamt über 20 zusätzliche Dienstposten. Da die Steuerverwaltung flexible Arbeits- und Teilzeitmodelle ermöglicht, mit denen wir insbesondere auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen, stehen hinter über 20 Dienstposten am Ende noch deutlich mehr Beschäftigte“, sagte Finanzminister Schäfer. „Das ist eine ordentliche Aufwertung des Amtes – und vor allem ist es ein Angebot an viele Beschäftigte, hier in Bad Hersfeld, in ihrer Heimat, Arbeit und Perspektiven zu haben. Darum geht es uns bei der Reform, die unsere Steuerverwaltung zudem fit für die Zukunft macht. Bewusst halten wir auch daran fest, unseren Nachwuchs in Rotenburg zu schulen. Mit der Rekordzahl an Auszubildenden die jetzt und in den kommenden Jahren den Dienst bei uns beginnen, hätten wir in Teilen auch nach Frankfurt ausweichen können. Wir möchten aber ganz gezielt den ländlichen Raum stärken. Deshalb führt weiter kein Weg an Rotenburg vorbei!“

Arbeit zu den Menschen und in die Heimat bringen

„Arbeit zu den Menschen und in die Heimat bringen: Das möchte ich mit der Reform unserer Steuerverwaltung erreichen. Finanzämter im ländlichen Raum sollen gestärkt und aufgewertet werden – mit 500 Arbeitsplätzen. Wir bündeln Aufgaben und vergeben sie gezielt an Ämter abseits der Zentren. Die Verwaltung gewinnt durch die Zentralisierung weiter an Effektivität, die den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen neue Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten. Ganz praktisch heißt das auch: Beschäftigte können oft näher am Wohnort einen attraktiven Arbeitsplatz finden und müssen weniger weit pendeln. Und das 500-mal in ganz Hessen“, sagte Finanzminister Schäfer.

„Die Verlagerung von 200 Arbeitsplätzen haben wir bereits im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. Nun sollen 300 weitere folgen. Viele Rückmeldungen unserer Beschäftigten zeigen, dass sie auf solch ein Zeichen nur gewartet haben. Es gelingt bestens, die Arbeitsplätze in der Region zu besetzen. Mit diesen guten Erfahrungen gehen wir nun in die zweite Runde der Strukturreform, um noch mehr Arbeit zu den Menschen und in die Heimat zu bringen – und um gleichzeitig durch die Bündelung von Aufgaben die Finanzverwaltung noch effektiver und schlagkräftiger zu machen“, sagte der Finanzminister.

 

Seminar des Frauen- und Gleichstellungsbüros - Anpacken statt Aufschieben

Unangenehme Aufgaben und Entscheidungen werden häufig nach hinten verschoben. Dieses Vertagen von wichtigen Arbeiten im beruflichen und privaten Alltag erzeugt inneren Druck. Im Seminar erarbeiten die Teilnehmer, wie sie zeitnah das umsetzen, was sie sich vorgenommen haben. Dadurch entsteht für sie weniger Stress und sie haben mehr Raum für entspanntes, effektives Arbeiten.

„Anpacken statt aufschieben“ findet am Mittwoch, 7. März von 10 bis 17 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Landratsamtes in Bad Hersfeld statt. Referentin ist Elke Kammerer, Kommunikationstrainerin aus Frankfurt. Die Teilnahme kostet 42 Euro, in bestimmten Fällen sind Ermäßigungen möglich.
Interessentinnen melden sich bitte bis spätestens 26. Februar schriftlich und verbindlich an im Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Str. 12, 36251 Bad Hersfeld, Telefon: 06621 87-7300, E-Mail: frauen-gleichstellung@hef-rof.de oder der Volkshochschule des Landkreises.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e. V., Wiesbaden und der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg statt.


Bildunterschrift: Die Mitarbeiter der Betreuungsbehörde des Landkreises Hersfeld-Rotenburg (v.l. Heike Homeister, Sandra Emrushi, Christiane Dippel und Gerhard Ernst) beraten und unterstützen die Bürgerinnen und Bürger in allen Fragen rund um das Thema Vollmacht. Seit kurzem kann die Betreuungsbehörde auch Vorsorgevollmachten öffentlich beglaubigen.

Landkreis berät und beglaubigt - Vorsorgevollmacht: Regeln, wer im Notfall entscheidet

Ob durch Unfall, Krankheit oder hohes Alter, jeder kann in die Situation kommen, wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln zu können. Wer über einen solchen Ernstfall nachdenkt, merkt schnell: Man sollte sich frühzeitig damit beschäftigen, wer an seiner Stelle handeln darf. Hier hilft die Betreuungsbehörde des Landkreises Hersfeld-Rotenburg: Sie berät und unterstützt in allen Fragen rund um das Thema Vorsorgevollmacht und kann seit kurzem auch die Unterschrift auf Versorgungsvollmachten beurkunden.

Diese öffentliche Beglaubigung nach § 5 Betreuungsbehördengesetz (BtBG) vermeidet spätere Diskussionen über die Rechtmäßigkeit der Vorsorgevollmacht. Oft werden Vollmachten nicht anerkannt oder angezweifelt, mit einer Beglaubigung wird die Unterschrift als „echt“ bestätigt. Die öffentliche Beglaubigung wird von der Betreuungsbehörde für eine Gebühr von zehn Euro durchgeführt. Eine persönliche Beratung zu allen Fragen der Vorsorgevollmacht und gesetzlichen Betreuung kann telefonisch bei Heike Homeister unter 06621 87 – 2408 vereinbart werden. Weitere Informationen, Vordrucke und Flyer gibt es auf www.hef-rof.de unter dem Stichwort Gesundheit – Betreuungsbehörde.

Was kann eine Vorsorgevollmacht überhaupt?

Mit der Vorsorgevollmacht gibt der Verfasser einer anderen Person das Recht, in deren Namen Entscheidungen zu treffen. Fragen, die beispielsweise die Gesundheit, Vertretung gegenüber Behörden, Vermögenssorge oder Öffnen der Post betreffen, können damit geregelt werden. Erst wenn der Betroffene selbst nicht mehr in der Lage ist, über die jeweiligen Angelegenheiten entscheiden zu können, darf von der Vollmacht Gebrauch gemacht werden. Wie man Vorsorge treffen will, ist eine ganz persönliche Entscheidung, die man treffen sollte, aber nicht muss.

Eine Vorsorgevollmacht setzt ein starkes Vertrauensverhältnis voraus. Der Vollmachtgeber sollte davon überzeugt sein, dass die Vollmacht nach seinem Willen und Wünschen umgesetzt wird. Fehlt eine Vertrauensperson im Umfeld, sollte der Betroffene eine Betreuungsverfügung verfassen. Sie bestimmt, wer auf keinen Fall als Betreuer eingesetzt werden soll; auch welche Wünsche und Gewohnheiten der Betreuer respektieren soll.

Was passiert, wenn keine Vorsorgevollmacht vorliegt?

Da es keine automatische rechtliche Vertretungsbefugnis für Angehörige gibt, sieht das Gericht ein Betreuungsverfahren vor, in dem es einen gesetzlichen Vertreter auswählt. Das kann sowohl eine nahestehende Person als auch ein Fremder sein. Wer vermeiden will, dass ein Betreuer vom Gericht bestimmt wird, verfasst eine Vorsorgevollmacht.

Eine Vorsorgevollmacht ist grundsätzlich formfrei. Sie ist schriftlich zu verfassen, durch Vollmachtgeber und Bevollmächtigten zu unterschreiben und mit Ort und Datum zu versehen. Eine begrenzte Geltungsdauer gibt es nicht. Die Vollmacht kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu muss die ausgehändigte Vollmacht zurück verlangt werden.

 


v.li.n.re.: Landrat Dr. Michael Koch sowie Bertram Huke, Geschäftsführer der ekom21

Landkreis Hersfeld-Rotenburg auf dem Weg in die digitale Zukunft

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg und die ekom21, einer der größten kommunalen IT-Dienstleister Deutschlands, haben eine engere Zusammenarbeit bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung im Landkreis vereinbart. Am 13. Februar 2018 trafen sich Landrat Dr. Michael Koch sowie Bertram Huke, Geschäftsführer der ekom21, zu einem Gespräch in Bad Hersfeld.

Ende Januar hat der Kreisausschuss des Landkreises beschlossen, die Arbeitsprozesse in der Verwaltung durch die Nutzung von Lösungen und Verfahren der ekom21 deutlich stärker zu digitalisieren. „Dadurch werden die Prozesse schlanker und schneller, was letztlich vor allem den Bürgern des Landkreises zu Gute kommt“, begründet Landrat Koch die Entscheidung: „Die Digitalisierung ist eine Herausforderung und eine Chance für die Verwaltung. Und es überwiegen dabei die Chancen.“

„Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat mit diesen Entscheidungen deutlich gezeigt, dass er die Digitalisierung aktiv angeht und zum Nutzen seiner Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Mitarbeiter der Verwaltung gestalten möchte“, so Bertram Huke, Geschäftsführer der ekom21. „Wir sind stolz darauf, diesen Weg als Dienstleister begleiten zu dürfen.“

Zunächst werden drei Lösungen der ekom21 im Landkreis implementiert, die bereits wesentliche Aufgaben der Verwaltung abdecken: Mit der eGovernment-Anwendung civento wird eine modular aufgebaute und erweiterbare Prozessplattform für modernes Verwaltungshandeln im Landkreis zum Einsatz kommen. Verwaltungsvorgänge wie das Ausstellen von Führerscheinen, die Beantragung von Wohngeld oder Gewerbezulassungen werden damit vom Antrag bis hin zur Archivierung durchgehend steuerbar. Auch die Bürger können sich über den Stand ihrer Anträge informieren.

Die Arbeit der Mitglieder des Kreisausschusses wird zukünftig durch den Einsatz von SD.NET, einem durchgehend digitalen Sitzungsdienst, erleichtert und beschleunigt. Termine lassen sich dadurch organisieren und vorbereiten, alle Gremienmitglieder erhalten papierlos Zugriff auf Sitzungsvorlagen, Beschlüsse und Protokolle und nicht zuletzt der Bürger erhält einen transparenteren Einblick in den politischen Prozess in seinem Kreis.

Das Finanzwesen im Landkreis wird bereits über die Softwarelösung Infoma newsystem gesteuert. Hier kommen auch die Dienste des „Kommunalen Dienstleistungszentrums Cybersicherheit Hessen“ (KDLZ CS) besonders zum Tragen, das von der ekom21 im Auftrag des Landes Hessen betrieben wird und seit 2017 auch Landkreise in Sachen Cybersicherheit berät.


Zentrale Leitstellen unverzichtbar für den Schutz der Bevölkerung

Egal, ob es sich um einen Schaden aufgrund eines Sturmes, einen gesundheitlichen Notfall in der Familie oder um ein Feuer in einem benachbarten Wohnhaus handelt: Die Zentralen Leitstellen koordinieren schnell und umfassend die notwendigen Hilfen in den Bereichen des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes.

In Hessen werden die auf der Notrufnummer 112 eingehenden Notrufe automatisch auf die insgesamt 25 Zentralen Leitstellen der kreisfreien Städte und Landkreise umgeleitet. Die hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürger erhalten durch diese Nummer direkten telefonischen Kontakt mit einer der Einsatzbearbeiterinnen oder einem der Einsatzbearbeiter. Diese verfügen über Ortskenntnisse sowie das Wissen und die Kompetenz den oftmals aufgeregten Menschen schnell und umfassend zu helfen.

Wie sinnvoll die bewährten Abläufe sind, hat sich eindrucksvoll während des Orkans „Friederike“ gezeigt. Ausdrückliches Lob gab es hier kürzlich von Landrat Dr. Koch für die Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle im Landratsamt in Bad Hersfeld, die während des Sturms mit sechs statt wie gewöhnlich zwei Kollegen die Notrufe der Bürger entgegennahmen. „Rund 370 Mal hat der Notruf an diesem Tag geklingelt. Es hat sich gezeigt, wie praktisch und sinnvoll es ist, die Leitstelle für den Landkreis auch im Kreishaus zu haben", verwahrt sich Koch gegenüber Überlegungen, Leitstellen der Landkreise zentralisieren zu wollen. "Wären die Leitstellenmitarbeiter nicht hier im Hause gewesen, hätten die Abläufe während der heißen Phase nicht so reibungslos funktioniert", ist sich Koch sicher.

„Die Zentralen Leitstellen der Landkreise und kreisfreien Städte in Hessen sind unverzichtbar für den Schutz der Bevölkerung in Hessen“, stellt auch der Präsident des Hessischen Landkreistages, Landrat Bernd Woide (Landkreis Fulda), klar und der Präsident des Hessischen Städtetages, Frankfurts Bürgermeister Uwe Becker, ergänzt: „Die Struktur der Zentralen Leitstellen in Hessen hat sich vollkommen bewährt.“ Nur durch die Bündelung der Kenntnisse und der Fachkompetenzen aller drei Bereiche der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr ist eine schnelle Reaktion auf die Notrufe aus der Bevölkerung möglich.

„Nicht auszudenken“, so beide Präsidenten übereinstimmend, „wenn die Menschen im Notfall zunächst entscheiden müssten, ob sie die Telefonzentrale der Feuerwehr, des Rettungsdienstes oder des Katastrophenschutzes anrufen und womöglich erst noch die Telefonnummer in Erfahrung bringen müssten. Wertvolle Zeit würde ungenutzt verstreichen.“

„Durch die Zentralen Leitstellen wird die integrierte kommunale Gefahrenabwehr sichergestellt. Es ist wichtig, dass alle Hessen wissen, wo sie im Notfall anrufen müssen. Die unlängst vom Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier wiederholte Zusage, die bewährte Struktur in Hessen beizubehalten, begrüßen wir deshalb sehr“, stellen beide Präsidenten abschließend fest.

Nach Einführung der europaweiten Notrufnummer 112 im Jahr 1991 wurde 2009 von den Institutionen der Europäischen Union der 11. Februar zum Europäischen Tag des Notrufs erklärt, um den Bekanntheitsgrad der Nummer zu erhöhen.


Investition in die Zukunft Förderverein unterstützt Jugendfeuerwehren mit 8000 Euro 

Egal ob Verkehrsunfall, Brand oder ein vollgelaufener Keller – die Feuerwehren im Kreis sind zur Stelle. Damit das auch in zehn oder 20 Jahren noch so ist, müssen die Jugendwehren unterstützt werden. Denn hieraus wird Nachwuchs rekrutiert. Dabei hilft der Förderverein für die Jugendarbeit in den Feuerwehren. Indiesem Jahr fördert der Verein die Jugendfeuerwehren mit einer Spende über 8000 Euro.  

„Dies ist eine gute Investition in die Zukunft“, erklärt Landrat Dr. Michael Koch jetzt auf der jährlichen Mitgliederversammlung. Die Feuerwehren nutzen die Gelder beispielsweise für gemeinsame Freizeitfahrten oder für zusätzliche Ausrüstung, Technik sowie Sicherheitskleidung. „Ich möchte auf diesem Weg nochmal die Werbetrommel rühren und freue mich, wenn sich Weitere beteiligen oder Mitglied werden“, appelliert Koch als Vorsitzender des Fördervereins an die Spendenbereitschaft im Landkreis.

Mitglieder des Vereins sind alle Städte und Gemeinden im Kreis. Dazu kommen engagierte Privatpersonen und Unternehmen. Seit vergangenem Jahr gehört auch das Bad Hersfelder Klinikum zu den Mitgliedern und K+S beteiligte sich mit einer Spende über 150 Euro.

Der Förderverein, der 1994 gegründet wurde, trägt sich allein aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Jeder gespendete Euro kommt unmittelbar der Jugendarbeit zugute. Wer den Verein unterstützen möchte, kann sich an das Landratsamt wenden oder sich online beim Kreisfeuerwehrverband auf www.feuerwehr-hef-rof.de unter dem Stichwort „Jugendfeuerwehr“ informieren.


Coaching für pflegende Angehörige - Ein Seminar für Frauen und Männer

Die Pflege und Betreuung älterer Menschen wird überwiegend von Familienangehörige geleistet. Die Belastungen im Pflegealltag lassen dabei oftmals kaum Raum für eigene Interessen und Empfindungen. Das Seminar „Coaching für pflegende Angehörige“ möchte ermöglichen, sich selbst und die älter werdenden Eltern und Angehörigen besser verstehen zu können.

Grundlage der Schwerpunkte sind Erfahrungen und Wünsche der Teilnehmenden zur Veränderung, beispielsweise Belastungs-situationen frühzeitig erkennen und reflektieren lernen, Empathie für den Prozess des Alterns entwickeln, den Eltern-Kind-Rollentausch wahrnehmen und akzeptieren lernen sowie Hilfsangebote finden und annehmen, aber auch loslassen können. 

Des Weiteren können auch Fragen zur Pflegeversicherung, zu Patientenverfügungen, Vollmachten und den Voraussetzungen einer gesetzlichen Betreuung und einem sinnvollen Geldeinsatz besprochen werden.

Referentin ist Renate Millmann, Diplomsozialarbeiterin, Mediatorin und gesetzliche Betreuerin. Das Seminar findet am Mittwoch, 28. Februar, von 10 bis 17 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Landratsamtes, Friedloser Straße 12 in Bad Hersfeld statt. Die Teilnahme kostet 42 Euro, in bestimmten Fällen sind Ermäßigungen möglich. 

Interessierte melden sich bitte bis spätestens 16. Februar 2018 schriftlich und verbindlich an im Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Str. 12, 36251 Bad Hersfeld, Tel.: 06621 87-7300, E-Mail: frauen-gleichstellung@hef-rof.de oder der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg an.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V., Wiesbaden und der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg statt.


Neuer Bildband über den Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Landrat Koch schenkt MP Bouffier das erste Exemplar

Frisch aus der Druckerei liegt ein neuer Bildband über den Landkreis Hersfeld-Rotenburg vor. Das 112-Seiten-Buch nimmt den Leser mit auf einen bunten Streifzug durch den Landkreis und beleuchtet diesen aus unterschiedlichen Perspektiven. Das erste Exemplar überreichte Landrat Dr. Michael Koch dieser Tage persönlich an Ministerpräsident Volker Bouffier.

„Wer sich für Hersfeld-Rotenburg interessiert, dem gibt dieses Buch einen anschaulichen Überblick: eine Region mit Heimatverbundenheit, Tradition und Fortschritt, mit wirtschaftlichen Potenzialen, mit Lebensqualität – moderner Bildungslandschaft, gesunder Natur und historischen Stätten“, resümiert Landrat Koch in seinem Vorwort zum Bildband, der im Oldenburger Verlag Kommunikation & Wirtschaft erschienen ist.

Unterteilt ist das Buch in vier Kapitel: Geschichte und Zukunft, Kultur und Lebensqualität, Wissenslandschaft und wirtschaftliche Stärken und Potenziale. Natürlich darf auch ein Artikel über die Bad Hersfelder Festspiele nicht fehlen. Im Buch findet sich ein Autorenstück des neuen Intendanten Joern Hinkel. Unter der Sonne Mallorcas hat er für den Band ein Gespräch mit Dieter Wedel aufgezeichnet. Nicht ahnend, dass er ihn Wochen später beerben würde.

Bildunterschrift: Blick ins Buch: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier blättert gemeinsam mit Landrat Dr. Michael Koch durch den druckfrischen Bildband. Das Foto entstand am Wochenende am Rande einer Veranstaltung in Künzell.

Das in dieser Größenordnung in Europa einmalige Projekt des Breitbandausbaus wird ebenso beleuchtet wie der Trumpf des Landkreises als Logistikdrehscheibe oder die traditionsreiche Kali-Industrie. Auch die Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen THM Campus Bad Hersfeld und das Landwirtschaftszentrum Eichhof werden redaktionell vorgestellt. Die Besonderheiten der 20 Städte und Gemeinden werden in einem eigenen Beitrag der beiden einheimischen Journalisten Dirk Lorey und Pelle Faust untersucht, die auch für eine Vielzahl weiterer Beiträge federführend waren.

Abgerundet wird das Buch durch eine Vielzahl an informativen Unternehmensporträts und Bildern aus dem Landkreis, bei denen nicht nur Gäste, sondern auch Einheimische die eine oder neue Perspektive der vielen Sehenswürdigkeiten entdecken werden. Der Bildband ist ab sofort im Buchhandel für 19,80 Euro erhältlich.

Kurz-Info:
Veröffentlichung: Januar 2018
Ausgabe: Erste Ausgabe
Startauflage: 4.000 Exemplare
Mitherausgeber: Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Umfang: 112 Seiten
Format: 21 x 27 cm, Kunstdruckpapier
Druck: vierfarbiger, fester Einband (farbig mit strukturiertem Überzug)
ISBN: 978-3-88363-388-6
Preis: 19,80 Euro


Neues Jahresprogramm des Frauen- und Gleichstellungsbüros 

Von „Business Small Talk“ über „Stress – lass nach“ bis hin zu „Anpacken statt Aufschieben“: Das Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises bietet auch für das Jahr 2018 eine Auswahl an interessanten und vielfältigen Veranstaltungen. Die Angebote richten sich überwiegend an Frauen, das Seminar „Coaching für pflegende Angehörige“ ist ein Angebot für Frauen und Männer.

 

Das aktuelle Jahresprogramm enthält folgende Veranstaltungen:

 

  • „Coaching für pflegende Angehörige“ (Veranstaltung  für Frauen und Männer) am Mittwoch, 28. Februar 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Renate Millmann. Dieses Seminar ermöglicht es, sich selbst und die älter werdenden Eltern und Angehörigen besser verstehen zu können. Ebenfalls können Fragen zur Pflegeversicherung, zu Patientenverfügungen, Vollmachten und den Voraussetzungen einer gesetzlichen Betreuung besprochen werden.
  •  „Anpacken statt aufschieben“ am Mittwoch, 7. März 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Elke Kammerer. Manchmal fällt es schwer, Vorhaben direkt umzusetzen. Dann verschieben wir wichtige, aber unangenehme Aufgaben oder Entscheidungen nach hinten oder gehen vielleicht einer Konfrontation aus dem Weg. Frust und schlechtes Gewissen sind häufig die Folge. Hier wird erarbeitet, wie man zukünftig umsetzt, was man sich vorgenommen hat.

 

  • „Rhetorik - Aufbaukurs“ am Montag, 19. März 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Melanie Tintera. Anhand praktischer Übungen werden die vorhandenen Kenntnisse vertieft und das Repertoire erweitert. Man gewinnt somit an Mut und Selbstvertrauen. Voraussetzung für dieses Seminar ist, dass bereits erste Kenntnisse der Rhetorik gesammelt wurden.

 

  • „Meine persönlichen inneren Antreiber“ am Mittwoch, 25. April 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Andrea Emig. Jede Frau wird durch Erfahrungen geprägt, die sie in bestimmten Situationen erlebt hat. Die dadurch entstehenden Muster setzen sich im Unterbewusstsein fest und steuern das Denken, das Fühlen und das Verhalten eines Menschen. Im Seminar lernt man seinen persönlichen „Inneren Antreiber“ kennen, sowie den Umgang mit deren Vor- und Nachteilen.

 

  • „Authentisches Aussehen schafft Wohlbefinden“ am Mittwoch, 13. Juni 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Gertrude Laukenmann. Ein authentisches und stimmiges Aussehen hat erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden, stärkt das Selbstbewusstsein, macht unabhängig von der Meinung anderer und von Modeerscheinungen und setzt zudem Energie frei. Im Workshop erlebt und entdeckt man, wie Farben wirken können und welchen Spaß es macht, positive Seiten an sich zu erkennen und hervorzuheben.

 

  • „Mensch – ärgere Dich nicht“ am Mittwoch, 22. August 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Elke Kammerer. Jeden Tag strömen Dinge auf Sie ein, die Ihnen nicht gefallen. Unterschiedliche Arbeitsauffassungen, persönliche Eigenschaften oder eine unsachliche Bemerkung werden zum Anlass sich aufzuregen. Entdecken Sie, für sich geeignete Mittel und Wege, um immer öfter einen kühlen Kopf zu bewahren und mit Ärger und Co. effizienter umzugehen.
  • „Wenn es nervt, dann tu was!“ am Mittwoch, 29. August 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Monika Finkbeiner. Dieses Seminar richtet sich an alle Frauen, die schwierige Situationen in ihrem Alltag in Zukunft anders gestalten möchten. Jede Teilnehmerin bringt ihre Situationen in das Seminar ein und alle profitieren gegenseitig von den Beispielen der anderen. Man wird gestärkt in den Alltag starten, und das Üben verschiedener Szenen gibt neue Reaktionsmöglichkeiten an die Hand.


  • „Business Small Talk“ am Mittwoch, 5. September 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Susanne Weiß. Small Talk ist ein bedeutender Gesprächspart – ein Türöffner in der Unterhaltung und in Verhandlungen. Aus einem weiblichen Blickwinkel lernt man die “Kunst des Kleines Gesprächs“ näher kennen. Themen sind u. a. Einstellung zum Small Talk, Ideen zum Starten, Tabuthemen.

  ·         „Auf wie vielen Hochzeiten tanze ich eigentlich“ am Mittwoch, 12. September 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Monika    Finkbeiner. Manchmal müssten wir uns zerteilen, um überall dabei zu sein. Berufliche und familiäre Anforderungen kommen auf uns zu. Doch alles braucht Zeit und Raum. Setzen sie sich daher mit ihren Wünschen, Bedürfnissen, Visionen und Zielen auseinander und lernen Sie zu erkennen was wirklich wichtig für Sie ist.

 

  • „Es reist sich besser mit leichtem Gepäck“ am Mittwoch, 31. Oktober 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Kirsten Schmiegelt. Wir investieren oft viel zu viel Energie in Dinge, die uns nicht gut tun, anstatt uns auf das zu fokussieren, was uns Kraft und Ruhe gibt. Hier gibt es Tipps, um die persönlichen Energie-Vampire zu erkennen, hinterfragen und sich ggf. von ihnen lösen.

 

  • „Sprache wirkt – immer!“ am Mittwoch, 7. November 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Kathrin Laborda. Klare Sprache erzeugt eine klare innere Einstellung und ein klares Verhalten. Sprache schafft Wirklichkeiten und wirkt auf uns und unsere Gesprächspartnerinnen und –partner. Deswegen ist der bewusste Umgang hiermit so wichtig. Im Seminar erfährt man, wie man sprechstark, souverän und überzeugend wirkt und wertschätzend kommuniziert.

 

  • „Stress – lass nach“ am Mittwoch, 14. November 2018, 10 bis 17 Uhr, Referentin: Elke Kammerer. Stress hat viele Auslöser, seien es berufliche oder private. Werden die gefühlten Belastungen im Alltag zu einem chronischen Dauerzustand, beeinträchtigt dies Ihre Leistungsfähigkeit. Analysieren Sie ihre persönlichen Stressauslöser und entwickeln Strategien um mit Stress und Druck erfolgreich umzugehen.

 

Interessierte melden sich bitte spätestens zwei Wochen vor Beginn des jeweiligen Kurses an, da die Plätze in den meisten Kursen begrenzt sind. Um möglichst vielen Personen die Teilnahme zu ermöglichen, ist die Teilnahmegebühr weiterhin moderat gehalten. Sie beträgt, sofern nicht anders aufgeführt, 42 Euro pro Seminar. Zu Ermäßigungsmöglichkeiten gibt das Frauen- und Gleichstellungsbüro gerne nähere Auskünfte.

 

Schriftliche Anmeldung per E-Mail unter frauen-gleichstellung@hef-rof.de oder per Post an das Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Straße 12 in 36251 Bad Hersfeld. Internetbuchung unter vhs-hersfeld.de bei der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

 

Das Programmheft des Frauen-und Gleichstellungsbüros liegt im Landratsamt und seinen Außenstellen sowie in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen aus und kann im Internet unter www.hef-rof.de/jahresprogramm heruntergeladen werden.


 

Vergrößerung verführt - Kreis Hersfeld-Rotenburg isst - 1.160 Tonnen Schokolade pro Jahr

(PM) NGG: Ernährungsbranche ist Wirtschaftsfaktor - Kritik an Einzelhandel - Kreis Hersfeld-Rotenburg isst - 1.160 Tonnen Schokolade pro Jahr

48 Sattelschlepper voll mit Schokolade: So groß ist der Hunger auf Süßes im Landkreis Hersfeld-Rotenburg pro Jahr. Von der Tafel über die Praline bis zum Riegel: 1.160 Tonnen Schokolade aßen die Menschen hier zuletzt rein statistisch – gut 9,5 Kilo pro Kopf. Beim Käse waren es 2.970 Tonnen – 24,5 Kilo pro Einwohner. Und beim Bier wurden 126.000 Hektoliter im Jahr getrunken (104 Liter pro Kopf). Schokolade, Käse, Bier – nur drei Beispiele, die zeigen, welche Bedeutung Lebensmittelindustrie und -handwerk haben, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Rund 420 Arbeitsplätze hängen im Kreis Hersfeld-Rotenburg laut Arbeitsagentur an der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln. „Die Branche ist aber nicht nur regional ein Schwergewicht. Nimmt man den Umsatz, ist sie der drittgrößte Industriezweig in Deutschland – ein Großteil der Produktion geht in den Export – und schafft es damit auf die internationalen Teller“, sagt Andreas Kampmann von der NGG Nord-Mittelhessen. So seien Hersteller aus der Region auch regelmäßig auf der Grünen Woche – der weltgrößten Agrar- und Verbrauchermesse – in Berlin präsent. 

Neue Food-Trends wie gluten- oder laktosefreies Essen seien eine Herausforderung auch für die heimische Ernährungswirtschaft, so Kampmann. Die sei gut aufgestellt und belege bei Produktions- und Hygienestandards weltweit einen Spitzenplatz. „Kaum irgendwo ist die Lebensmittelsicherheit höher als bei uns“, sagt der NGG-Geschäftsführer.
Eine Voraussetzung für gutes Essen und Trinken sei jedoch, dass dieses fair produziert werde – angefangen vom Anbau der Zutaten bis hin zu den Arbeitsbedingungen in der Verarbeitung. Dazu hat die NGG eine lebensmittelpolitische Initiative gestartet. Andreas Kampmann: „Gute Ernährung und gute Arbeit gehören zusammen. Hygiene unter Zeitdruck – das kann zum Beispiel nicht gut gehen.“ Dies bedeute auch, dass Unternehmen Tarifverträge einhielten und sich an der Berufsausbildung beteiligten, betont der Gewerkschafter. 

Mit Sorge sieht die NGG den Trend zur Verramschung: „Gerade bei Getränken, Fleisch und Süßwaren erleben wir regelrechte Rabatt-Schlachten in den Supermärkten. Damit werden Lebensmittel oft weit unter Wert verkauft“, kritisiert Kampmann. Weniger als 70 Cent für eine Tafel Marken-Schokolade sei in einer fairen und umweltgerechten Produktion nicht machbar. Solche Preise erhöhten den Druck auf die Beschäftigten und ihre Arbeitsbedingungen. An die Verbraucher appelliert die NGG daher, nicht nur auf den günstigsten Preis zu achten. „Gute Lebensmittel sollten den Menschen beim Einkauf etwas wert sein. Gleichzeitig können sie damit die heimische Wirtschaft stärken – und beim Essen neben dem Genuss auch noch ein gutes Gewissen haben.“

 

Foto: Blick in die Zentrale Leitstelle im Landratsamt. Hier gingen am Donnerstag wegen des Orkans „Friederike“ weit mehr als 300 Notrufe aus dem Landkreis ein

Orkan „Friederike“: Landrat bedankt sich bei allen Helfern im Kreisgebiet  - Koch: Leitstellen vor Ort haben sich einmal mehr bewährt

Hunderte ehrenamtliche Helfer der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis waren den gesamten Donnerstag über im Einsatz, um Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien, Verkehrshindernisse zu beseitigen oder lose Bauteile an Gebäuden zu entfernen. Die Bilanz des stürmischen Tages: Insgesamt 136 Mal rückten die Feuerwehren wegen umgefallener Bäume aus, zwei Mal wegen abgedeckter Dächer. Ein Keller im Landkreis ist vollgelaufen, 15 sonstige Einsätze wurden gemeldet (eingestürztes Carport, weggeflogener Pavillion, umgestürzte Baugerüste).

Zum Glück blieben schwerste Schäden aus, niemand ist verletzt worden. Landrat Dr. Michael Koch dankte am Freitag allen Helfern der Feuerwehren, des THW und der Rettungsdienste für ihr selbstloses Engagement: "Danke an alle Einsatzkräfte und Helfer, dass Ihr für uns da seid! Ich danke allen, die trotz der Gefahren bei über 150 Einsätzen im ganzen Kreisgebiet aktiv waren. Ich bin sehr froh, dass bei uns keine Personen zu Schaden gekommen sind." Bei einem Einsatz im benachbarten Wartburgkreis war am Donnerstag ein junger Feuerwehrmann bei Bad Salzungen von einem Baum erschlagen worden. Ein weiterer Helfer wurde dabei schwer verletzt. Landrat Koch: "Ich bin zutiefst betroffen von dem furchtbaren Unfall. Meine Anteilnahme gilt den Angehörigen und Kameraden. Ich wünsche dem verletzten Kameraden baldige und vollständige Genesung."

Ausdrückliches Lob gab es von Landrat Dr. Koch für die Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle im Landratsamt, die am Donnerstag mit sechs statt wie gewöhnlich zwei Kollegen die Notrufe der Bürger entgegennahmen. Rund 370 Mal klingelte der Notruf an diesem Tag. "Es hat sich gezeigt, wie praktisch und sinnvoll es ist, die Leitstelle für den Landkreis auch im Kreishaus zu haben", verwahrt sich Koch gegenüber Überlegungen aus Wiesbaden, die Leitstellen der Landkreise zentralisieren zu wollen. "Wären die Leitstellenmitarbeiter nicht hier im Hause gewesen, hätten die Abläufe während der heißen Phase nicht so reibungslos funktioniert", ist sich Koch sicher.

Inzwischen hat sich die Wetterlage im Landkreis entspannt und die ersten Sturmschäden sind beseitigt. Die Autobahn A4 ist seit dem Morgen wieder frei. Derzeit werden wieder leicht ansteigende Pegel an Fulda und Haune gemeldet. Ab Montag findet auch der Unterricht wieder an allen Schulen im Landkreis statt, Cantus und Busse im Landkreis haben ihren Betrieb größtenteils wieder aufgenommen, auch wenn noch mit Einschränkungen zu rechnen ist.

Alle Hits in einer Show THE WORLD OF MUSICALS

Eine emotionale sowie abwechslungs-reiche Reise durch die große Welt der Musicals erleben Sie am 04.02.2018 in der Kreuzberghalle in Philippsthal.

Alle Hits in einer Show – das ist das Motto dieser zweieinhalbstündigen Gala voller Glanzpunkte. The World of Musicals entführt Sie für einen Abend auf eine abwechslungsreiche Reise durch die bekanntesten Shows der Musicalwelt

International erfolgreiche Starsolisten vereinen Temperament, Emotion und Spielfreude zu einer hochkarätigen LIVE-Darbietung.

Rocken Sie bei „Queen – We will Rock You“, gruseln Sie sich vor dem „Phantom der Oper“, fühlen Sie mit „Evita“. Genießen Sie die großen Hits aus „Mamma Mia“, „Les Miserables“, „Hinterm Horizont“, Der König der Löwen“, „Cats“ uvm.

Gänsehaut? Garantiert! Und viele Besucher, die sich versonnen summend auf den Heimweg machen.

Tickets ab 34,90 Euro erhältlich bei dem Kulturwecker Philippsthal, der Hersfelder Zeitung, an allen bekannten VVK-Stellen sowie Versandkostenfrei unter www.worldofmusicals.de und am 04.02.2018 ab 18.00 Uhr an der Abendkasse.

Infohotline: 0365-5481830.


Donnerstag 18. Januar erscheint das neue VHS-Programm  

Lust darauf, eine neue Sprache zu lernen oder mehr Sport zu treiben? Mit Beginn des neuen Jahres erscheint auch das aktuelle Programm der Volkshochschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Ab Donnerstag, 18. Januar, kann es bei Verwaltungen, Banken und Bibliotheken kostenlos mitgenommen werden. Auf der Internetseite der VHS können bereits alle Kurse gebucht werden.

 

Im Fachbereich Beruf und Karriere richten sich die Angebote an alle, die ihre Kenntnisse für den Beruf oder Alltag erweitern möchten und reichen vom EDV-Anfängerkurs bis hin zum Erstellen von Webseiten oder dem Programmieren von Spielen. Im Angebot sind auch elf Bildungsurlaube zu Themen der EDV, Sprachen und effektiverem Lernen. Neu bei den Sprachen sind in diesem Semester je ein Französisch- und Griechisch-Wochenendkurs. Die Teilnehmenden können an zwei Samstagen in die Sprache eintauchen. Gleichzeitig wird viel Wissenswertes über das jeweilige Land, Traditionen und Kultur vermittelt.

Im Bereich Gesundheit bietet die VHS von Autogenem Training über Bogenschießen bis hin zu Wirbelsäulengymnastik und Yoga ein breit gefächertes Programm an. „Ich freue mich besonders über die Workshops zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Dabei bietet die VHS ein Seminar für Angehörige an, um einfache Techniken bei der Pflege näherzubringen. Es gibt ein weiteres Seminar, das vom Frauen- und Gleichstellungbüro organisiert wird. Themen sind hier das frühzeitige Erkennen von Belastungssituationen sowie die Bereitstellung von Hilfsangeboten“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz. Nach langer Pause gibt es auch wieder einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen und Frauen.

Im Fachbereich Gesellschaft gibt es vielfältige Vorträge zu Themen rund um Recht und Gesundheit. Auch ein Kurs zur Methode der gewaltfreien Kommunikation und ein Kurs, der Tipps im Umgang mit fremden Hunden gibt, sind im neuen Programmheft zu finden. Neu im Bereich Kultur ist die digitale Fotografie mit einem Grundlagenkurs und einem Kurs für das Fotografieren von Portraits mit natürlichem Licht.

Die Mitarbeiter der VHS sind gerne behilflich, den richtigen Kurs zu finden und beantworten Fragen rund um das neue Programm telefonisch unter 06621 87-3803 oder (montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17:30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr) vor Ort in Bad Hersfeld, Leinenweberstr. 5. Weitere Informationen und die Möglichkeit, Kurse direkt zu buchen, gibt es auch auf der Internetseite www.vhs-hersfeld.de.