Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

 Informatives aus der Kreisstadt Bad Hersfeld und den Stadtteilen

Rathaus der Kreisstadt Bad Hersfeld

Bürgermeister Thomas Fehling ist derzeit das Oberhaupt der Kreisstadt Bad Hersfeld

Rathaus (Rückseite) der Kreisstadt Bad Hersfeld

Das Rathaus Bad Hersfeld ist seit dem 14. Jahrhundert Sitz der Stadtverwaltung von Bad Hersfeld

Schilde Halle im Schildepark Bad Hersfeld

In der Schilde-Halle finden zahlreiche große und kleine Veranstaltungen statt.

Das Hospitalgässchen in der Altstadt direkt neben dem Stift

Wir finden die Hospitalgasse mit einem direkten Zugang zum Altenzentrum Hospital als eines der schönsten Gässchen.

 

Imagefilm Bad Hersfeld

1275 Jahre Bad Hersfeld - Filmbeitrag "du bist Bad Hersfeld"

"du bist Bad Hersfeld" 1275 Jahre

Anlässlich der Jubiläumsfeier wurde dieser Film vorgestellt

Aber sehen Sie selbst

Film ab - Klicken Sie auf das Bild -

 




Erfreulicher Jahresabschluss 2016 der Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH

„Es gibt noch viel zu tun, aber das ist ein toller Schritt in die richtige Richtung.“ So kommentierte Bürgermeister Thomas Fehling, neben Johannes van Horrick (Leiter Technische Verwaltung im Rathaus) einer der beiden Geschäftsführer, das Jahresergbnis 2016 der Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH.

Für die Wirtschaftsbetriebe stand 2015 noch ein Fehlbetrag von 174.000 Euro zu Buche, im Jahr 2016 schloss die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss von 974.000 Euro ab.

Das Jahresergebnis 2016 ist zum einen vor allem durch die deutlichen Verbesserungen bei der Vitalisklinik, zum zweiten durch die höhere Ergebnisabführung der Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH sehr positiv beeinflusst.

Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH

Die Stadtwerke haben 2016 ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaftet und sind damit die Stütze des gesamten Verbundes der Wirtschaftsbetriebe. Auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages konnten die Wirtschaftsbetriebe einen Gewinn von rd. 3,1 Mio. € (im Vorjahr 2,6 Mio. €) von den Stadtwerken vereinnahmen.

Trotz gestiegener staatlicher und anderer Abgaben und Umlagen war 2016 dabei bereits das vierte Jahr in Folge, in dem sich die Haushaltskunden der Stadtwerke über den Verzicht auf jede Preiserhöhung bei Strom und Wasser freuen konnten. Bei Erdgas gab es zudem Preissenkungen mit einem günstigeren Erdgastarif und deutlich niedrigeren Baukostenzuschüssen für Neuanschlüsse.

Zum Jahresbeginn 2016 haben die Stadtwerke die Fernwärmeversorgung auf der Hohen Luft von den Wirtschaftsbetrieben übernommen und seither rd. 700.000 Euro in die Modernisierung der Wärmeverteilung, der Heizkessel und insbesondere in ein neues, hocheffizientes Blockheizkraftwerk investiert. Dies zahlt sich nun aus.

Dem ökologischen Gedanken wird Rechnung getragen, indem die Stadtwerke seit 2015 sämtliche Kunden zu 100 % mit Strom aus Erneuerbarer Energie versorgen. Neben einer entsprechenden Energiebeschaffung wurde auch in die Eigenerzeugung am Fuldakraftwerk, eine Photovaltaik-Anlage und Beteiligungen an bundesweit verteilten Windparks investiert.

Bädergesellschaft Bad Hersfeld mbH

Der positive Trend zur Umsatzsteigerung, verbunden mit einem reduzierten Zuschussbedarf, setzte sich auch 2016 für die Bädergesellschaft fort. Das Defizit 2015 in Höhe von 1,58 Mio. Euro konnte 2016 auf 1,46 Mio. Euro gesenkt werden.

Positiv hierzu hat auch das Ende 2015 ausgetauschte Blockheizkraftwerk im AQUA-FIT durch deutlich reduzierte Energiebeschaffungskosten beigetragen.

2016 hat sich der Aufsichtsrat nach Analyse und Bewertung mehrerer Betriebskonzepte einstimmig für den weiteren Betrieb der Kurbad Therme ausgesprochen.

Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH

Im Schilde-Park hat sich in 2016 einiges getan:

So wurde der Zwischentrakt fertiggestellt und konnte seiner Bestimmung übergeben werden.

Die Planungsarbeiten für den Umbau des alten Verwaltungsgebäudes zum Schilde-Forum wurden durchgeführt und die ersten Ausschreibungen vorbereitet. Konzepte für die Nutzung als Hochschule wurden mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) erörtert und abgestimmt. Im Gebäudeinneren wird mit Hochdruck daran gearbeitet, das 2. und 3. Geschoss zum Wintersemester der THM zu übergeben.

Für die Schilde-Halle kann weiterhin eine positive Entwicklung im Veranstaltungsgeschäft verzeichnet werden. Regelmäßige Buchungen von den bekannten Stammkunden bleiben bestehen und wurden durch diverse Neukunden ergänzt.

Auch das Parkhaus im Schilde-Park konnte hinsichtlich Belegung und Umsatz zulegen.

2016 wurden auch wesentliche Vorarbeiten für das neue Baugebiet "Am Schieferstein" durchgeführt und der Bebauungsplan sowie die Tiefbau- und Infrastrukturplanung auf den Weg gebracht. Mittlerweile wurde mit den Erschließungsarbeiten begonnen.

Die Stadtwerke werden dabei neben Strom, Wasser und auf Wunsch Erdgas auch eine direkte Glasfaseranbindung zu jedem Baugrundstück realisieren. „Am Schieferstein“ wird damit die erste Gebietsentwicklung mit direkten Glasfaseranbindungen in Bad Hersfeld.


Bildunterschrift (v.l.n.r.): Erster Stadtrat Gunter Grimm, Kerstin Engel, Martha Güldner, Heike Reich, Sonja Schubert, Karola Schüler und Bürgermeister Thomas Fehling während der Feierstunde

Fünf Jubilarinnen - 140 Jahre Lebensleistungen im Rathaus Bad Hersfeld geehrt

Im Rahmen einer Feierstunde wurden fünf Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Bad Hersfeld geehrt. Ein vierzigjähriges und vier 25jährige Dienstjubiläen wurden offiziell gewürdigt. Die Kolleginnen wurden zwar gemeinsam gefeiert – aber hinter den Zahlen und Fakten stehen ganz individuelle Lebensleistungen im Dienste der Kreisstadt. Das machten Bürgermeister Thomas Fehling, der Erste Stadtrat Gunter Grimm, Personalchef Dirk Boländer und der Personalrat in ihrem Dank sehr deutlich.

Bereits 40 Jahre ist Martha Güldner in Diensten der Kreisstadt Bad Hersfeld. Am 22.09.1977 begann sie als Reinigungskraft und Hausmeisterin für das Bürgerhaus Hohe Luft.
Zu ihren Aufgaben zählen die Pflege der Außenanlagen sowie der Winterdienst des Bürgerhauses und der ehemaligen Zweigstelle Stadtbücherei sowie der ehemaligen Altenstube Hohe Luft.

Seit 2012 bezieht Frau Güldner Regelaltersrente von der Deutschen Rentenversicherung. Trotzdem ist sie weiterhin als Raumpflegerin und Hausmeisterin im Bürgerhaus Hohe Luft tätig.
Frau Güldner ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. In ihrer Freizeit beschäftigt sich Frau Güldner mit ihrem Hund und macht gerne Urlaub an die Nordsee.

Die gebürtige Bad Hersfelderin Kerstin Engel hat dem Realschulabschluss und Besuch der zweijährigen Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung an der Modellschule Obersberg von 1992 bis 1995 ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation bei der Stadtverwaltung Bad Hersfeld absolviert. Sie feiert also ihr 25jähriges Dienstjubiläum.
Nach bestandener Prüfung wurde Frau Engel zunächst in der Stadtkasse eingesetzt. Kein schlechter Ort für sie– denn Zahlen haben es ihr angetan. Das blieb auch so, als sie im Dezember1997 in den Fachbereich Kultur wechselte: Sie ist dort im Vertrieb tätig.

Kerstin Engel wurde im November 2000 in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Frau Engel ist verheiratet. In ihrer Freizeit schwimmt sie gerne, hält sich mit Nordic Walking fit, spielt Dart und löst Sudoku-Rätsel.

Heike Reich wurde ebenfalls in der Stadt geboren, in der sie nun ihr 25jähriges Dienstjubiläum feiert. Nach dem Realschulabschluss absolvierte Frau Reich das Vorpraktikum für den Erziehungsdienst von August 1990 bis Juli 1992 in den Kindergarteneinrichtungen Friedrich-Ebert-Straße und Heenes.
Von 1992 bis 1994 besuchte Frau Reich die Fachschule für Sozialpädagogik in Hünfeld mit staatlichem Abschluss. Ihr Berufspraktikum hat sie im Anne-Frank-Kindergarten abgeleistet.

Am 01.09.1995 trat Frau Reich eine befristete Teilzeitstelle bei der Stadtverwaltung Bad Hersfeld in der Kindertagesstätte Sorga an, welche ab 01.01.2001 in eine unbefristete Beschäftigung überging.

Seit 14.11.2016 ist Frau Reich in der Kindertagesstätte „Rosengasse“, hier in der Außengruppe „Seepferdchen“ am Kirchplatz, eingesetzt. Heike Reich ist großer München-Fan – was sie nicht abhält, in ihrer Freizeit ganz Europa zu bereisen.

Sonja Schubert hat nach dem Realschulabschluss und dem Besuch der Höheren Handelsschule ihre Ausbildung zur Bürokauffrau in der Zeit vom 1991 bis 1993 bei den Stadtwerken Bad Hersfeld absolviert.

1994 wurde Frau Schubert befristet als ständige Vertretungskraft im Bauverwaltungsamt der Stadt Bad Hersfeld eingestellt.
Zur Vertretung einer Kollegin trat Frau Schubert am 1997 wieder in den Dienst der Stadtverwaltung. Hier arbeitete sie erst in der Kartenzentrale eingesetzt. Im gleichen Jahr wechselte Frau Schubert dann ins Technische Rathaus und zwar in den Schreibdienst des Fachbereichs Technische Verwaltung (Bereich Bauaufsicht). In der Landecker Straße hat sie noch heute ihr Büro.

In ihrer Freizeit widmet sich Frau Schubert mit Freude der Gartenarbeit, fährt Motorrad und geht gerne spazieren.

Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum begeht Frau Schubert unter Anrechnung von Vordienstzeiten.

Karola Schüler wurde vor 25 Jahren, am 04.11.1992, zunächst befristet als Reinigungskraft für die Sozialräume und die Friedhofskapelle am Frauenberg eingestellt. Im April 1993 erfolgte die Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis.

Ab Januar 2002 übernahm sie die Reinigung des Museums, der Nähstube und des Konrad-Duden-Museums. Weiterhin war Frau Schüler stundenweise in der Poststelle eingesetzt. Frau Schüler wurde zum 01.11.2007 zur stellvertretenden Frauenbeauftragten bestellt. 2009 wurden Frau Schüler die Aufgaben als Krippenhelferin in der Kindertagesstätte Helfersgrund übertragen. Seit 2013 war Frau Schüler auch für die Mittagsversorgung in der Kindertagesstätte Rasselbande zuständig.

Seit dem 01.05.2015 erhält Frau Schüler eine Rente auf Zeit.

Frau Schüler hat zwei erwachsene Kinder und erfreut sich an einem Enkelkind. In ihrer Freizeit geht sie zum Stricktreff in die Dippelmühle, malt mit Kohle und Bleistift und hält sich mit Nordic Walking fit.
25 oder gar 40 Jahre: eine lange Zeit im Arbeitsleben – und doch geht die Reise für vier der fünf Damen noch weiter: Sie sind weiterhin mit großem Engagement für das Rathaus tätig. „Und dafür“, so Bürgermeister Thomas Fehling abschließend, „sind wir Ihnen sehr dankbar!“



Bild copyright: Hessen Mobil

Saisonstart Winterdienst 2017/18 - Hessen Mobil: Salzlagerhallen sind voll – Salzticker online

Für den bevorstehenden Winter hat Hessen Mobil insgesamt rund 120.000 Tonnen Salz eingelagert. Das sind rund 4.900 Lastzüge, die sich auf einer Strecke von gut 100 Kilometer aneinanderreihen. Damit sind alle rund 110 Salzhallen und Silos randvoll. "Wie viel Salz wir hessenweit verbrauchen, können Sie immer aktuell im Salzticker online nachlesen.", berichtet Burkhard Vieth, Präsident von Hessen Mobil.

Im Winterdienst sind rund 1.450 Arbeitskräfte und ca. 500 Fahrzeugen im Einsatz, um die insgesamt etwa 17.000 km Autobahn, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen frei von Schnee und Eis zu halten. Dabei geht Hessen Mobil weit über die rechtlichen Verpflichtungen hinaus: Auf Autobahnen wird grundsätzlich bei Bedarf rund um die Uhr alle zwei Stunden gestreut und alle drei Stunden geräumt. Auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen von 6.00 bis 22.00 Uhr je nach Bedarf. Ein Umlauf dauert hier etwa drei Stunden. "Bei Streu- und Räumeinsätzen setzen wir Prioritäten. Strecken mit hoher Verkehrsbelastung oder neuralgische Punkte fahren wir zuerst an, Parkplätze oder Verbindungsrampen beispielsweise eher nachrangig", so Vieth weiter.

Auch ein noch so guter Winterdienst schafft keine "sommerlichen" Straßenverhältnisse. Trotz teils pausenlosem Einsatz kann es im Winter auf den Straßen rutschig und gefährlich werden. Daher gilt auch für Verkehrsteilnehmer, das Fahrzeug "winterfit" zu machen, die Fahrweise an die Witterung anzupassen und sowohl auf angepasste Geschwindigkeit als auch auf ausreichend Sicherheitsabstand zu achten.

Weitere Informationen zum Thema Winterdienst sowie den Salzticker finden Sie unter: mobil.hessen.de/winterdienst

Briefe an die Bewohner des Johannesberg - Informationsveranstaltung

Am kommenden Samstag den 04.11.2017 findet um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr im Stadtbezirk Johannesberg statt. Mit über 3000 Einwohner in ca. 1800 Haushalten, einem Einkaufsmarkt, einem Flugplatz und mehreren großen Wohnobjekten ist der Johannesberg einer der größten Ortsbezirke Bad Hersfelds. Das nächste zuständige Feuerwehrhaus befindet sich in der Bad Hersfelder Kernstadt. Die Anfahrt und demnach auch die Eingreifzeit der Feuerwehr können so mitunter zu lange sein. Die gesetzliche Hilfsfrist für Feuerwehren liegt in Hessen bei 10 Minuten. Dies bedeutet, dass innerhalb dieser 10 Minuten (ab dem Zeitpunkt der Alarmierung) mindestens eine Feuerwehrtaktische-Einheit, in Form einer Staffel (6 Feuerwehrkräfte), mit der Erkundung an der Einsatzstelle begonnen haben muss. Um einen optimalen Schutz für die Menschen am Johannesberg zu gewährleisten, möchten Bürgermeister Thomas Fehling, der Ortsbeirat Johannesberg und die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld eine weitere Abteilung eröffnen: eine eigene Freiwillige Feuerwehr am Johannesberg.


v.l. Stellv. Pressesprecher Jonas Seitz, Stadtbrandinspektor Frank Jakob und Presssprecher Marco Wenderoth mit den Flyern und Briefen für die Johannesberger Haushalte

Infostand vor dem Einkaufsmarkt auf dem Johannesberg. v.l. Ulrich Wolf und Daniela Lotz (Presse- und Öffentlichkeitsarbeitsteam Feuerwehr Bad Hersfeld)

Banner an der Zufahrt des Johannesbergs

 Fyler Johannesberg

Autor: Marco Wenderoth(Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)

Bereits seit über einen Monat wirbt die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld für die neue Einsatzabteilung auf dem Johannesberg. Neben einem Banner an der Zufahrt zum Johannesberg wurde an mehreren Terminen aktiv Werbung am Einkaufsmarkt im Douglasienweg gemacht und das persönliche Gespräch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gesucht. In der kommenden Woche erhalten alle Haushalte einen Brief von Bürgermeister Thomas Fehling und Stadtbrandinspektor Frank Jakob, worin das Problem nochmals aufgegriffen wird und alle Interessierten herzlichst zur Informationsveranstaltung eingeladen werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld freut sich Sie am 04.11.2017 um 19 Uhr in der Tennishalle im Douglasienweg begrüßen zu dürfen!

Für Rückfragen stehen wir gerne unter johannesberg@feuerwehr-bad-hersfeld.de zur Verfügung.

 

Qualifikation zur Sterbebegleitung …neuer Ausbildungskurs startet! Informationsabende in Friedewald, Heringen und Bad Hersfeld

Der Ökumenische Hospizverein Bad Hersfeld lädt Männer und Frauen, die an einem Qualifizierungskurs zur Sterbebegleitung interessiert sind, zu Informations-veranstaltungen ein. Diese finden jeweils um 19 Uhr an folgenden Orten statt:

Termine:

26.10.2017,  DRK Seniorenresidenz am Schloss, Friedewald,
01.11.2017, AWO Seniorenwohn-/ Pflegezentrum, Heringen und

02.11.2017, Altenzentrum Hospital, Bad Hersfeld
Sterbende begleiten

Die ehrenamtliche Begleitung Schwerkranker und Sterbender, sowie deren Angehöriger stehen im Vordergrund des Hospizgedanken. Besonders die Begleitung in der vertrauten Umgebung des Erkrankten ist dabei das Ziel, um ein Sterben zu Hause zu ermöglichen.

Der etwa 100 Stunden umfassende Kurs will durch Information, Reflexion und Auseinandersetzung mit den Themen „Krankheit, Tod und Trauer“, engagierte Menschen im Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden ermutigen und befähigen. Die ehrenamtliche Tätigkeit beim Hospizverein ist keine Teilnahmevoraussetzung für diesen Qualifizierungskurs.

Alle wichtigen Hinweise über Lehrgangstermine, Kosten und Kursinhalte werden an den Informationsabenden bekannt gegeben.

Alle weiteren Auskünfte über die Hospizarbeit erfahren Sie auch auf der Homepage unter www.hospiz-hersfeld.de oder während der Bürozeiten im Haus der Begegnung: Dienstag      10-12 Uhr und Donnerstag  15-17 Uhr

Hospizbüro im Haus der Begegnung, Am Kirchplatz 9, Bad Hersfeld oder telefonisch unter 06621 - 79 47 42.


Erster Spatenstich zum Neubau der Abwasserleitung von Kerspenhausen nach Asbach

Hohe Investitionskosten und stetig steigende Anforderungen der chemisch-biologischen und mechanischen Reinigung von kommunalen Abwasser führten dazu, dass die Marktgemeinde Niederaula in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Abwasserbetrieb Bad Hersfeld in die Zukunft investiert.

Die Marktgemeinde Niederaula betreibt bislang die mechanisch-biologische Kläranlage im Ortsteil Kerspenhausen. Zukünftig wird das Abwasser aus Kerspenhausen an das Netz der Kreisstadt Bad Hersfeld übergeben.

Die Anlage in Kerspenhausen soll entsprechend umgebaut werden, um das Abwasser über eine rd. 1,6 Kilometer lange Druckleitung zu fördern. Diese Vereinbarung aus dem August 2016 wurde nun durch den ersten Spatenstich mit Leben gefüllt.

Die Kläranlage Kerspenhausen, die für Hilperhausen und Kerspenhausen zuständig ist, wird perspektivisch stillgelegt. Stattdessen wird auf dem Kläranlagengelände eine Pumpstation errichtet, die das anfallende Abwasser rund 1400 Meter nach Asbach pumpen wird. Anschließend wird das Abwasser zur Kläranlage Bad Hersfeld geleitet und gereinigt.

Die neue Abwasserdruckleitung nach Asbach kreuzt in Summe eine Bahn- und neun Gewässerkreuzungen. Eine der Gewässerkreuzungen führt unterhalb der Fulda durch ein angrenzendes Hochwasser- und FFH-Schutzgebiet. Höchste planerische und technische Anforderungen sind daher gefordert.

Unter der Leitung der Ingenieurgesellschaft Rother & Partner mbH aus Meißner-Abterode und in Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten und Behörden werden alle notwendigen Schutzmaßnahmen zur Erhaltung der Gebiete veranlasst und umgesetzt.

Die technische Lösung heißt daher: weg von der klassischen offenen Bauweise und hin zur grabenlose Bauweise. Das dafür geeignete Verfahren ist das sogenannte „Horizontal- Directional-Drilling“ kurz HDD-Spülbohrverfahren, welches der Richtbohrtechnik entstammt. Hierbei wird eine Pilotbohrung hydrodynamisch respektive mechanisch von einer Startgrube zu einer Zielgrube durchgeführt. Anschließend wird diese rückführend von der Zielgrube zur Startgrube mit einem Backreamer erweitert. Zeitgleich wird bei der Weitung die Abwasserdruckleitung mit verlegt und der Raum um die Abwasserdruckleitung verfüllt.

Erfreulich ist zudem, dass bei der öffentlichen Ausschreibung das regional ansässige Bauunternehmen Räuber aus Bad Hersfeld den Zuschlag für das Projekt erhalten hat.

Die Kosten für den Neubau betragen rund eine halbe Million Euro. Mit dem heutigen Spatenstich beginnt die Baumaßnahme und soll Anfang 2018 fertig gestellt sein.



Stadtmauer-Halbschalenturm

Entlang der alten Mauer rund um die Stadt - Stadtführung am 29. Oktober

Der Kurbetrieb Bad Hersfeld bietet nach sehr guter Teilnahme bei der Erstauflage wiederholt die Stadtführung: „Entlang der alten Stadtmauer“ an. Im Mittelalter und zur beginnenden Neuzeit schützten 2,4 Kilometer Mauer Stift und Stadt, bevor die Wehranlage ihre militärische Bedeutung verlor und Stück für Stück verschwand.

Heute sind nur noch rund 1,3 Kilometer Mauerreste vorhanden, dazu einige Türme und Turmfragmente. Auf den Spuren der Mauer führen unsere Stadtführer interessierte Gäste und Gruppen.

Am 29. Oktober um 14:30 Uhr beginnt die Stadtführung. Treffpunkt ist an der Tourist -Information am „wortreich“.

Von dort aus führt der Weg im Uhrzeigerlauf zum Pulverturm, zum Klaustor und -turm und durch Badestube, Im Eisfeld und Antoniengasse zur Rosmaringasse und dem Peterstor.

Durch die Brüdergasse geht es weiter an der Konrad-Duden-Schule vorbei in die Rosengasse und über den Neumarkt zum Brink und dem Johannestor.

Das restaurierte historische Süd-Tor der Abtei ist der nächste Punkt, bevor der einzig erhaltene komplette Halbschalenturm besichtigt wird.

Durch den Stiftsbereich wechselt der Weg dann an der Stiftsruine vorbei hinüber zum einzig erhaltenen Wehrgang-Teil der Mauer. Durch die kleine Pforte geht es dann hinaus in die Anlagen vor der Mauer, vorbei am „Dicken Turm“ und dem „Perfort“ bis hinüber zum „Frauentor“.

Bergab dann geht es zum Rennhöfchen und sodann zurück zum Ausgangspunkt.

Währen des gut zweistündigen und knapp zwei Kilometer langen Rundgangs gibt es Historisches ebenso zu hören, wie Anekdoten und Kuriositäten, ja selbst über „Verruchtes“ wird berichtet, ebenso Vielfältiges aus Wirtschaft und Gesellschaft bis zum Hier und Heute. Auch einige der Denkmale an und in der Stadtmauer finden Beachtung.

Der Preis pro Teilnehmer beträgt 6,50 Euro; Kurkarten-Inhaber sind frei. Die Tour startet ab fünf Teilnehmern; die Gruppengröße ist auf 25 Teilnehmer beschränkt.

Teilnahme nur nach Anmeldung unter der Telefonnummer: 06621 201-274.


Feuer auf dem Hermannshof – Bad Hersfeld´s Nachwuchsbrandschützer übten

Bad Hersfeld-Sorga. Vergangenes Wochenende probten die Jugendfeuerwehren von Bad Hersfeld den Ernstfall. Auf dem Hermannshof zwischen Sorga und Malkomes war ein Feuer ausgebrochen und die Scheune sowie das Hühnerhaus standen in Flammen. Jede Jugendfeuerwehr hatte Aufgaben zugewiesen bekommen und musste diese selbstständig abarbeiten.

Der Feuerwehrnachwuchs aus Asbach war für die Wasserentnahme aus der Solz und Löschwasserversorgung der Einsatzstelle zuständig. Die Jugendfeuerwehr der Kernstadt hatte die Aufgabe eine vermisste Person im brennenden Hühnerhaus unter Atemschutz (Attrappen) zu retten und danach die Brandbekämpfung am Hühnerhaus einzuleiten.



Hier einige Bilder von der Übung am Hermannshof im Stadttel Sorga





Die Jugendlichen vom Petersberg, aus Kathus und Heenes hatten den Auftrag den Brand der Scheune zu bekämpfen und eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Aufgabe der Jugendwehr aus Kohlhausen war es eine Gasflasche in Sicherheit zu bringen und zu Kühlen. Hierzu bauten sie ein Behelfswasserbecken aus Steckleiterteilen und Planen. Sorgas Jugendfeuerwehrwart Thomas Eberhardt hat sich das Szenario ausgedacht und die Übung für Bad Hersfelds zukünftige Einsatzkräfte geplant. Im Anschluss trafen sich alle Beteiligten am Feuerwehrhaus in Sorga zu einem kleinen Imbiss.

Autor: André Oldenburg(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Team Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)


Auftaktveranstaltung am 28. Oktober: „Bad Hersfeld liest ein Buch 2017“

Am Samstag, 28. Oktober, um 10:30 Uhr, in der City-Galerie Bad Hersfeld (Hoehlsche Buchhandlung), fällt mit der Auftaktveranstaltung der Startschuss für eine Fülle von kulturellen Aktionen zu der Thematik „Reformationsjahr 2017“.

Bis Ende November stellt diese das Buch „Die Bibel“ in den Mittelpunkt. Das Erscheinen der revidierten Lutherbibel 2017 ist einer der großen Höhepunkte des Jubiläums 500 Jahre Reformation. Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung ist ein Klassiker und Kulturgut unserer Zeit. Die Aktion hält auch in diesem Jahr für Interessierte ein vielfältiges Programm bereit. (Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei.)

Das Startevent wird von Helgo Hahn mit Vokalensemble musikalisch eröffnet. Schirmherr der Aktion ist Dr. Thomas Handke. Er wird – als Juryvorsitzender der Literatur-Aktion – Holk Freytag, Dr. Frank Hofmann, Lothar Seitz, Helga Völker, Karsten Backhaus u.a. an diesem Vormittag begrüßen.

Jedes Wort der Bibel ist bedeutsam, auch in seiner Bedeutungsvielfalt. Sie haben die Möglichkeit, bei den verschiedensten Veranstaltungen die Bibel gemeinsam mit andern zu besprechen und zu entdecken, wo und wie die Botschaft der Bibel das Leben heute trifft. Nicht jedes Wort der Bibel ist für jeden oder zu jeder Zeit von gewichtiger Bedeutung.  

Die Flyer mit detallierten Informationen liegen ab sofort in der Konrad-Duden-Stadtbibliothek, Buchhandlung, Bürgerbüro, Touristinformation etc. aus. Außerdem kann der Flyer über die Internetseite www.bad-hersfeld.de abgerufen werden.


Bildunterschrift (v.l.n.r.): Sivana Wohlgemuth (Fachbereich Sport), Sportcoach Rainer Birkel (4.v.l), Alai Barite (TVH, 6,v.l.), Bürgermeister Thomas Fehling und Manfred Stiel (SV Hersfeld, 4.v.r.) mit Vertretern der beiden ausgezeichneten Vereine

Zwei Sportvereine für Integrationsarbeit gewürdigt

Auch in diesem Jahr dürfen sich wieder Sportvereine der Kreisstadt Bad Hersfeld über eine Fördersumme von jeweils 500 € aus dem Programm „Sport und Flüchtlinge“ des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport freuen.

Im Jahn Park übergab jetzt Bürgermeister Thomas Fehling die Fördersummen mit herzlichen Glückwünschen an Alai Barite von der Abteilung Basketball des Turnverein Hersfeld 1848 e.V. sowie an den 1. Vorsitzenden der Fußballvereins Spielvereinigung Hersfeld 1924 e.V., Herrn Manfred Stiel.

Das Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“ unterstützt hessische Städte und Gemeinde, in denen Sportvereine und Institutionen Sport- und Bewegungsangebote mit Flüchtlinge initiieren möchten. Das Programm knüpft an die Erfahrungen eines Modellprojektes der Sportjugend Hessen im Landessportbund Hessen an.

Flüchtlingen soll schnell und unkompliziert das Ankommen in ihren Städten und Gemeinden erleichtert werden. Die Vernetzung übernehmen (ehrenamtliche) „Sport-Coaches“.

Bildunterschrift: Die beiden Empfänger des Förderpreises Alai Barite (v.l.) und Manfred Stiel (v.r.) mit Basketballern des TVH

In der Kreisstadt heißt dieser Sportcoach Reiner Birkel. Er stellt den Kontakt zwischen den Flüchtlingen, der Asylbetreuung und den Sportvereinen vor Ort her und begleitet die Flüchtlinge in der ersten Zeit zu den Sportangeboten.

Diese Phase haben die beiden gefördertenVereine aber schon weitgehend hinter sich, denn hier wird die Integration bereits gelebt. „Genau dafür steht der Förderbetrag“, so Bürgermeister Fehling: „In beiden Vereinen wurde gezeigt, dass eine gute Integration möglich ist, auch wenn das nicht immer leicht fällt. Denn trotz des Wollens gibt es nach wie vor Sprachbarrieren und Motivationsausfälle.“

Fehling abschließend: „Daher bleibt es auch weiterhin Aufgabe von Sportvereinen, sich in einem friedlichen Miteinander um eine erfolgreiche Integration zu bemühen. Der TVH und die Spielvereinigung haben genau das getan!


Bild copyright: Stadt Bad Hersfeld - Aufzug Schilde Halle Geschäftsführer Johannes van Horrick und Veranstaltungsmanagerin Anne Groß

Neuer Aufzug an der Schilde-Halle eröffnet!

Im April 2017 begannen die Bauarbeiten für die Erschließung des Galeriegeschosses der Schilde-Halle mit einem Fahrstuhl. Im laufenden Betrieb wurde dieser auf der Südseite, direkt neben dem Treppenhaus an der Geis angebaut. Die Fertigstellung konnte nun im September 2017 erfolgreich abgeschlossen werden.

„Den richtigen Standort für den Fahrstuhl zu finden, ohne den denkmalpflegerischen Gesamteindruck der Halle zu beeinflussen und dennoch die Anforderungen der Nutzer zu erfüllen, war eine wichtige Anforderung an dieses Bauprojekt“, ergänzt Johannes van Horrick, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Bad Hersfeld GmbH und Fachbereichsleiter im Technischen Rathaus.

Das Tragwerk des neu errichtenden Aufzugs besteht aus einem Schachtgerüst aus Stahlprofilen. Für die Außenhaut des Aufzugs wurde eine anthrazitfarbene Metallfassade ausgeführt. Der Zugang zum Aufzug hat eine hochwertige Glasfassade erhalten, welche sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt, dennoch aber deutlich macht, dass an dieser Stelle etwas Neues entstanden ist. Umgesetzt wurde das Bauprojekt von dem Bad Hersfelder Architektur Büro Dorbritz.

„Wir freuen uns sehr, dass wir an dieser Stelle im Schilde-Park einen wichtigen Baustein zur weiteren Qualitätssteigerung der multifunktionalen Veranstaltungshalle für unsere Bauherrschaft verwirklichen konnten. Die Abstimmung und Durchführung der baulichen Maßnahmen im laufenden Betrieb der Halle war eine Herausforderung, die gemeinsam mit der Veranstaltungsleitung gemeistert wurde.“, so Architekt Frank Dorbritz.

Da das laufende Veranstaltungsgeschäft nicht beeinträchtigt werden sollte, musste der Bauzeitplan besonders individuell auf die einzelnen Belegungszeiten abgestimmt werden.

Eine weitere Herausforderung in der Planung bestand zudem darin, dass der Aufzug sowohl für Personen als auch für Lasten nutzbar sein soll. Denn in der Vergangenheit wurde die Materialen wie Möbel und Technik, welche für Veranstaltungen im Galeriegeschoss benötigt wurden, oft per Hand oder kostenaufwendig mit einem Stapler nach oben transportiert.

Bei den Gästen der Veranstaltungen konnte beobachtet werden, dass das Galeriegeschoss nur ungern besucht wurde, da der „Aufstieg“ auf die über sechs Meter hohe Etage für oftmals zu anstrengend war.

Stadt Bad Hersfeld - Aufzug Schilde Halle außen am Gebäude

„Dabei lohnt sich der Blick von oben allemal und viele unsere Kunden nutzen bewusst diese zweite Etage, z.B. für die Abendveranstaltung nach einer Tagung im Erdgeschoss.“ kommentiert Anne Groß (Veranstaltungsmanagerin der Schilde-Halle) den lang ersehnten Anbau.

Für Anne Groß ist die Galerie immer ein besonderes Juwel gewesen, welches für die Kunden nur leider zu schlecht nutzbar war. Über die neu gewonnene Barrierefreiheit werden sich daher sicher viele Veranstalter und Besucher freuen. Für die Veranstalter kommen damit zu den 1.200qm Grundfläche im Erdgeschoss nun weitere 800qm Nutzfläche hinzu.

Das Team des SC Neuenstein wird nun beim Bad Hersfelder Lollslauf an diesem Wochenende als erster Veranstalter den neuen Fahrstuhl nutzen können. Unzählige Kisten mit Startunterlagen, T-Shirts, Tische und Stühle wurden bisher von vielen helfenden Händen über die Treppen nach oben getragen. „Wir sind absolut glücklich über diese Arbeitserleichterung“, freut sich Wolfgang Kümmel (Mitglied des Lollslauf-Orgateam) über die bauliche Erweiterung in der Schilde-Halle.

Technische Daten:

Tragfähigkeit:                         1.275 kg oder 17 Personen

Förderhöhe:                             ca. 6,75 m

Fahrgeschwindigkeit:           bis zu 60 Fahrten pro Stunde

Innenmaß Kabine:     

Breite:                                     1.300 mm

Tiefe:                                       2.200 mm

Höhe:                                       2.200 mm

20 Jahre „Feuerfüchse“ – Kinderfeuerwehr Bad Hersfeld

Am Freitag den 30. September 2017 feierten die Feuerfüchse, die Kinderfeuerwehr der Kernstadt der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld ihr 20-jähriges Bestehen. Wehrführer Jürgen Richter moderierte die kleine Feier und nahm zahlreiche Glückwünsche und Geschenke entgegen. Das Ziel vor Augen, Kinder schon vor dem 10. Lebensjahr (das eigentliche Eintrittsalter für die Jugendfeuerwehr) für die ehrenamtliche Arbeit zu begeistern, gründeten am 26. September 1997 Petra und Manfred Häger - ein „Urgestein“ der Feuerwehrjugendarbeit - Dirk Trümner, Nadine Reinhard und Uwe Schmidt die Feuerfüchse. Mit 20 Kindern im Alter zwischen 6 und 10 ging es damals los. Jürgen Richter bedankte sich bei dem Ehepaar Häger, welches von Beginn an, also seit 20 Jahren die Feuerfüchse betreut, mit einem Reisegutschein und einem Blumenstrauß für dieses außergewöhnliche Engagement.





Als Gäste sprachen neben Bürgermeister Thomas Fehling Ben Bachmann – Generaliversicherung, Dirk Trümner – Brandschutzbüro Trümmner, Stellvertretender Stadtbrandinspektor Christian Seelig, Stadtjudendfeuerwehrwart Alexander Dahl, Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Spölstra und der Fachbereichsleiter Kinder- Jugendfeuerwehren des Landkreises Hersfeld-Rotenburg Stefan Müller.

Neben einigen Geldspenden, unter anderem von der Sparkassenversicherung und vom Brandschutzbüro Trümner, bekam die Kinderfeuerwehr der Kernstadt von Ben Bachman ein großes Playmobillöschfahrzeug mit passenden Figuren geschenkt.

Bernd Spölstra und Stefan Müller nutzen die Jubiläumsfeier, um im angemessenen Rahmen auch zwei verdiente Jugendbetreuer zu ehren. Beate Lotz erhielt die Florian-Medaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Gold und Dirk Sandlos die Florian-Medaille in Bronze für besondere Verdienste in der Jugendarbeit. Seit der Gründung haben 46 Feuerfüchse ihr Engagement in der Jugendfeuerwehr fortgesetzt und 10 davon leisten heute als Erwachsene ihren Dienst in der Einsatzabteilung. Seit 12 Jahren kümmert sich Andre Oldenburg - staatlich geprüfter Erzieher - mit Petra und Manfred Häger um die Feuerfüchse.

Bilder: Ulrich Wolf, Bad Hersfeld
Autor: Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld, Ulrich Wolf


vorne Goran Gavrilovic mit einem seiner Ruderkameraden

Mehr als nur dabei sein: Hersfelder Ruderer holen drei Siege beim World-Masters-Championat in Bled (SLO)

861 Vereine und über 4.500 Athleten aus der ganzen Welt traten vor kurzem auf der FISA-World-Masters-Regatta in Bled (Slowenien) in verschiedenen Boots- und Altersklassen gegeneinander an. An fünf Wettkampftagen wurde auf acht Startbahnen um Siege gerudert. Bei widrigen Wetterbedingungen waren fünf Ruderinnen und Ruderer des Hersfelder Rudervereins mit am Start. Am Erfolgreichsten schnitt dabei Goran Gavrilovic ab, der am häufigsten startete und dabei unter anderem drei erste und vier zweite Plätze belegen konnte.
Den ersten Sieg erruderte sich Goran Gavrilovic im Männer-Vierer mit Steuermann der Altersklasse E (Durchschnittsalter der Mannschaft 55 bis 60 Jahre) vor den Booten aus Irland und GBR sowie Renngemeinschaften aus USA/AUS/EST, ARG/BRA und GBR/BRA. In der gleichen Altersklasse setzte er sich außerdem im Männer-Doppelvierer zusammen mit seinen langjährigen Weggefährten aus Koblenz, Duisburg und Oberhausen gegen Ruderer aus Italien, Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Österreich, Kanada, Schweden und Dänemark durch.

Seinen dritten Sieg feierte Goran Gavrilovic im Männer-Achter der Altersklasse E gegen Boote bzw. Renngemeinschaften aus Deutschland, der Schweiz, Norwegen, Großbritannien und Ägypten.

Zweite Plätze erruderte sich Goran Gavrilovic, der jeweils in Renngemeinschaften an den Start ging, im Männer-Doppelzweier E, im Männer-Vierer ohne Steuemann E sowie im Männer-Vierer mit und ohne Steuermann der Altersklasse F (Durchschnittsalter der Mannschaft 60 bis 65 Jahre) gegen Boote aus den Italien, Irland, Niederlanden, Großbritannien, Australlien, Norwegen, Japan und Deutschland. Dabei waren die Rückstände auf die Sieger mit 0,07 Sek.und 0,38 Sek. zweimal denkbar knapp.

 

Darüber hinaus vertraten Stefan Heyer und Andreas Mand den Hersfelder Ruderverein im Männer-Doppelzweier der Alterklassen A (Mindestalter 27 Jahre) und der Altersklasse B (Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre). In der jüngeren Altersklasse belegten sie hinter den Booten aus Kroatien, Russland, Deutschland, einer Renngemeinschaft aus Slowenien und Frankreich den fünften Platz, gefolgt von Booten aus Slowenien, Italien und Großbritannien. In ihrer „eigentlichen“ Altersklasse fuhren sie einen guten dritten Platz ein. Hier siegte überlegen ein Boot aus Slowenien, vor Schweden, Bad Hersfeld, den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien, Brasilien und Tschechien.

Ricarda Koch und Andrea Weiß konnten krankheitsbedingt im Frauen-Zweier nur an einem Rennen teilnehmen. Im Doppelzweier (Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre) reichte es hinter den Booten aus Lettland, den Niederlanden, Großbritannien und Norwegen für einen fünften Platz. Es folgten die Boote aus Tschechien, Italien und Großbritannien. Andrea Weiß startete im Frauen-Einer einer jüngeren Alterklasse. Sie hatte Pech mit den Wetterbedingungen, kam mit den Bedingungen gar nicht zurecht und wurde nur siebte in ihren Lauf.

Hinter ihren Erwartungen, aber unter den gegebenen Umständen zufrieden, blickte der Mixed-Doppelvierer des Hersfelder Rudervereins in der Besetzung Koch, Mand, Heyer, Weiß auf die Starts am Abschlusstag zurück. In der jüngeren Altersklasse startend belegten sie hinter den Booten aus Dänemark, Polen und einer Renngemeinschaft aus Großbritannien/Brasilien/Chile den vierten und in ihrer Altersklasse Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre den dritten Platz.

Vor dem Hintergrund, dass die Hersfelder überwiegend mit reinen Vereinsbooten an diesem internationalen Wettbewerb teilgenommen haben, wurden durchweg respektable Ergebnisse erzielt. Nun bereiten sich die Rudererinnen und Ruderer intensiv auf die hessischen Landesmeisterschaften am kommenden Wochenende in Eschwege vor



Maus-Türöffner-Tag bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld

Am Nationalfeiertag Dienstag 03. Oktober wird die örtliche Feuerwehr ihre Tore für die jüngeren (und älteren) Besucher im Feuerwehrhaus Wehnebergerstraße 10A öffnen. Im Zeitraum von 10Uhr bis 18 Uhr wird es vielfältige Angebote geben.

Die Altersempfehlung für den Maus-Türöffner-Tag ist ab 3 Jahren. Folgende Programmpunkte sind geplant:

Atemschutz-Übungsstrecke, Führungen durch das Feuerwehrhaus, Ausstellung der Einsatzfahrzeuge, Infostand der Tauchergruppe, Offizielle Fahrzeugübergabe des neuen Rüstwagens, Schaum-Löschübungsanlage, Feuerlöscher-Training, Vorführung Fettexplosion, Vorführung Löschangriff durch die Jugendfeuerwehr, Vorführung Rettung nach Verkehrsunfall durch die Einsatzabteilung. Die Jugendfeuerwehr der Kernstadt wird mit Spritzwand, den beliebten XXL-Luftballons, einem Bällebad für die Kleinsten, einem Bastelangebot und bei schönem Wetter auch einer riesengroßen Überraschung auf dem Hof bereitstehen. 

Für das leibliche Wohl wird es einen Grillstand, ein Kuchenbuffet, einen Getränkestand und eine Besonderheit der DITIB geben. Die islamische Gemeinde der DITIB wird einen Stand mit Lahmacun (sehr dünnes Fladenbrot mit Hackfleisch), vegetarischem Börek (gefüllter Strudel) und frisches Baklava (Zuckergebäck) anbieten. Der Imam (vgl. Pfarrer) stellt sich für den Dialog zur Verfügung.

Für unsere motorisierten Zweiradfahrer wird die Waldhessen-Trophy e.V. vertreten sein und Präventionsarbeit leisten zum Thema Vermeidung von Motorradunfällen. Der Hersfelder Tierschutzverein e.V. hat ebenfalls eine Überraschung für die jüngeren Besucher dabei und wird auch über das Tierheim Hersfeld-Rotenburg und den Tierschutz informieren.

Eine Anmeldung auf folgender Email ist wünschenswert, falls Sie bereits wissen mit wie vielen Kindern und Erwachsenen sie zu Besuch kommen:

maustueroeffnertag@feuerwehr-bad-hersfeld.de

Die Aufsichtspflicht während des Aktionstages obliegt zu jeder Zeit den Eltern.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Zufahrt zum Feuerwehrhaus und die komplette Knottengasse am 03.10. gesperrt ist. Hier stehen keinerlei Parkmöglichkeiten auf dem Gelände des Feuerwehrhauses oder in der Knottengasse zur Verfügung.

Autor: André Oldenburg (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Team Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)

Bad Hersfeld, 15. September 2017

Aushalten und Begleiten – auch wenn es schwer wird…
Acht Mutige Frauen sind bereit schwerstkranke und sterbende Menschen zu begleiten und haben Ihre Ausbildung zur Hospizbegleiterin erfolgreich abgeschlossen!

In dem etwa 100 Stunden umfassenden Ausbildungskurs vermittelten Koordinatorin Birgit Berger und Supervisorin Irene Riedl den Teilnehmerinnen, was es bedeutet, einen sterbenden Menschen zu begleiten. Dabei wurden Theorie und Praxis der Wahrnehmung, des Zuhörens und des tieferen Verstehens erarbeitet. Erfahrungen der eigenen Hilflosigkeit und der Notwendigkeit des Abschiednehmens gehörten ebenso zu den Kursinhalten wie die Abklärung der persönlichen Motivation und individuellen Grenzen, sowie die Beschäftigung mit Spiritualität und Ressourcen.

Durch Information, Reflexion und Übung, einschließlich eines Praktikums sind die engagierten Frauen nun zu diesem Dienst ermutigt und befähigt.

Das bundesweit anerkannte Zertifikat wurde den neuen Hospizhelferinnen durch den ersten Vorsitzende Hans Joachim Kuhn überreicht.

Die ehrenamtliche Begleitung Schwerkranker und Sterbender, sowie deren Angehöriger, stehen im Vordergrund des Hospizgedankens.  

Um ein Sterben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen, wirken die Hospizhelfer/innen eng mit Pflegeeinrichtungen, Ärzten, Krankenhäusern und Pflegediensten zusammen, so dass sie insgesamt zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Sterbenden und deren Familien beitragen.

Der hiesige Hospizdienst unterstützt nicht nur Menschen am Lebensende und steht deren Angehörigen und Nahestehenden bei, sondern bietet darüber hinaus auch individuelle Trauerbegleitung an.

Ein neuer Qualifizierungskurs zur Hospizbegleiterin / zum Hospizbegleiter startet im Januar 2018. Detaillierte Informationen über Termine, Teilnahmevoraussetzungen und Kursinhalte, sowie weitere Auskünfte über die Hospizarbeit erfahren Sie auf der Homepage unter www.hospiz-hersfeld.de oder während der Sprechzeiten im Hospizbüro.

Dienstag      10-12 Uhr
Donnerstag  15-17 Uhr
Haus der Begegnung, Kirchplatz 9, Bad Hersfeld
oder telefonisch unter 06621 - 79 47 42.

Bad Hersfeld, 15. September 2017

Gründung einer neuen Einsatzabteilung

Als der Stadtbezirk Johannesberg in den 90er Jahren immer mehr zu wachsen begann, ahnte niemand, dass sehr schnell über 3000 Einwohner auf dem Berg zwischen Fulda und Haune ihr Zuhause haben werden. Heute bietet der Stadtbezirk fast alles was für das tägliche Leben benötigt wird – bis auf eine eigene Freiwillige Feuerwehr. Das nächste zuständige Feuerwehrhaus befindet sich in der Kernstadt Bad Hersfelds. Die Anfahrt und demnach auch die Eingreifzeit der Feuerwehr können so mitunter zu lange sein. Die gesetzliche Hilfsfrist für Feuerwehren liegt in Hessen bei 10 Minuten. Dies bedeutet, dass innerhalb dieser 10 Minuten (ab dem Zeitpunkt der Alarmierung) mindestens eine Feuerwehrtaktische-Einheit, in Form einer Staffel (6 Feuerwehrkräfte), mit der Erkundung an der Einsatzstelle begonnen haben muss. Um einen optimalen Schutz für die Menschen am Johannesberg zu gewährleisten, möchten Bürgermeister Thomas Fehling, der Ortsbeirat Johannesberg und die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld eine weitere Abteilung eröffnen: eine eigene Freiwillige Feuerwehr am Johannesberg.

Ein Feuerwehrhaus soll mittig im Ortsbezirk in der Nähe der Tennishallen errichtet werden.

In Zeiten des demographischen Wandels ist das Eröffnen einer neuen Feuerwehr einzigartig in der Region und sucht seinesgleichen. Jedoch funktioniert eine leistungsfähige Freiw. Feuerwehr nur mit ausreichend Personal, und genau hier brauchen wir die Unterstützung der Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Werden Sie Teil einer starken Gemeinschaft und sorgen so für die Sicherheit am Johannesberg. Dabei ist es völlig egal ob Mann oder Frau, jung oder alt, ob Feuerwehrerfahrung oder ohne Feuerwehrkenntnisse. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld und Bürgermeister Thomas Fehling informieren an folgenden Terminen vor dem Edeka Markt auf dem Johannesberg: 

23.09. Infostand Edeka-Markt Johannesberg ab 10:00 Uhr
30.09. Infostand Edeka-Markt Johannesberg ab 09:00 Uhr
06.10. Infostand Edeka-Markt Johannesberg ab 13:00 Uhr
27.10. Infostand Edeka-Markt Johannesberg ab 13:00 Uhr
28.10. Infostand Edeka-Markt Johannesberg ab 09:00 Uhr
04.11 Informationsveranstaltung Tennishallen im Douglasienweg ab 19:00 Uhr

Die Feuerwehr freut sich auf Ihren Besuch!

Autor: Marco Wenderoth (Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)

Bad Hersfeld, 15. September 2017

Radler-Besuch aus Rheinland-Pfalz im Kinder- und Jugendhaus

Ein „Notruf“ erreichte den Leiter des Kinder- und Jugendhauses Helgo Schmidt in den Sommerferien: „Wir suchen dringend eine möglichst preiswerte Übernachtungsmöglichkeit in Bad Hersfeld. Wir kommen mit dem Fahrrad und übernachten eigentlich in Schulen oder Turnhallen, aber das klappt in Bad Hersfeld irgendwie nicht. Uns reicht ein Dach über‘m Kopf, für alles andere sorgen wir selbst. Können Sie uns helfen?“
Nachdem Helgo Schmidt im Gespräch erfahren hatte, dass es bei dem Notruf um Schüler ging, die „ihre Herausforderung“ selbst organisieren und zudem jeweils nur 150 Euro Zuschuss von den Eltern bekommen dürfen, war der Fachbereich Generationen der Stadt Bad Hersfeld sofort bereit hier einzuspringen.

Die Gruppe von über 20 SchülerInnen konnte im Jugendhaus übernachten und ein Besuch im Geistalfreibad zum Erfrischen und Duschen wurde auch organisiert.
Am nächsten Morgen trafen die SchülerInnen der Integrierten Gesamtschule (IGS) Landau auf eine Schulklasse der Konrad-Duden-Schule, die im Jugendhaus ein zweitägiges Teamtraining durchführten. Beide Gruppen kamen schnell ins Gespräch über ihre jeweiligen Herausforderungen. Nach dem Frühstück fuhren die Schüler weiter mit dem Ziel Eisenach.

Worum ging es bei der „Herausforderung“? 23 Schülerinnen und Schüler der 8. und 10. Klasse der IGS Landau/Pfalz bewarben sich im vergangenen Schuljahr für die Herausforderung, eine Fahrradtour von der Pfalz in die Bundeshauptstadt selbständig zu planen und dann auch mit wenig Geld und ohne Handy durchzuführen. In elf Tagesetappen von je 70 bis 80 km wollten sie acht Bundesländer und rund 750 km bis nach Berlin zurücklegen, um dann an zwei Tagen noch Berlin zu erkunden.

Sie stellten sich einer körperlichen Herausforderung, die den Rahmen einer normalen Klassenfahrt bei Weitem sprengt. Das Gepäck teilweise auf den Rädern, übernachteten die Radler fast jeden Tag an einem neuen Platz und lernten viele neue Orte und Leute kennen. Begleitet wurden sie dabei von Lehrern und Studierenden der Universität Koblenz-Landau.
Die IGS Landau bietet für die verschiedenen Jahrgänge die unterschiedlichsten Herausforderungen an denen sie sich stellen „dürfen“.

Die Tour nach Berlin wird dokumentiert unter: www.igs-landau.de/Alles zur Herausforderung 2016.html

Bad Hersfeld, 06. September 2017

Neues Logo, Werbemittel und Gründung einer Stadtteilwehr

Kürzlich war die Presse in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld zu Gast. Die Pressesprecher Marco Wenderoth und Jonas Seitz hatten eingeladen, um ein neues Logo und neue Werbemittel zu präsentieren. Marco Wenderoth erläuterte zunächst den Grund für das neue Logo.

„Da sich immer weniger Menschen für das Ehrenamt interessieren und immer mehr Feuerwehren geschlossen werden müssen, was auch dem demographischen Wandel geschuldet ist, wolle man dies in Bad Hersfeld erst gar nicht so weit kommen lassen“, so Wenderoth. Daher möchte man frühzeitig gegensteuern. Das Team der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit befasste sich in mehr als 30 Stunden mit dem Thema „einheitliches Auftreten“ und der daraus resultierenden Mitgliedergewinnung. Schnell stand für die Brandschützer fest, dass professionelle Hilfe benötigt wird. So wandte man sich zunächst an die Werbeangentur roe-designz aus Bad Hersfeld. Patrick Schmidt, einer der Geschäftsführer, sagte eine kostenlose Unterstützung in der Beratung in diesem Thema zu. So galt es ein Konzept zu entwickeln, einen Werbeslogan zu kreieren, professionelle Fotos zu machen und Ideen für Werbematerial zu sammeln. Die ebenfalls aus Bad Hersfeld stammende Werbeagentur ekwdesign unterstütze die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld ebenfalls kostenlos mit der Gestaltung eines neuen Logos. Wichtig hierbei war der Aspekt, dass das Logo auf allen wichtigen Materialien oder Anschaffungen verwendet werden kann und das Wort „freiwillige“ enthält, da den meisten Bürgerinnen und Bürgern nicht bewusst ist, dass es in Bad Hersfeld KEINE Berufsfeuerwehr gibt. Auch der Wiedererkennungswert mit der Stadt Bad Hersfeld in Form des Doppelkreuzes ist nun gegeben. Tobias Busch und Christian Kunert von ekwdesign präsentierten das Logo auf der Wehrführerausschussitzung, wo dieses einstimmig beschlossen wurde. Parallel bat Julian Kesten von Julian K. Photography seine Unterstützung bei der Aufnahme von professionellen Fotos an. Der junge Bad Hersfelder möchte auf diese Weise das Ehrenamt unterstützen. Nachdem alle Punkte durch das Presse-und Öffentlichkeitsarbeitteam erarbeitet waren, wurden durch roe-designz zwei Roll-Ups und eine Werbetheke in Produktion gegeben. Ein weiterer Schritt wird neben dem einheitlichen Logo eine einheitliche Fahrzeugbeklebung aller Einsatzfahrzeuge sein. Hier wird neben dem neuen Logo auch die Stadtsilhouette von Bad Hersfeld, sowie die Internetadresse zu finden sein. Zusätzlich wird auf allen Fahrzeugen eine Heckwarnmarkierung angebracht, um so die Sicherheit der Einsatzkräfte zu steigern.

Bild 2: v.l. Julian Kesten (Julian K. Photography), Patrick Schmidt (Werbeagentur roedesignz), Jonas Seitz (stellv. Pressesprecher), Marco Wenderoth (Pressesprecher Feuerwehr Bad Hersfeld), Christian Kunert und Tobias Busch (Werbeagentur ekwdesign)

Marco Wenderoth gab den Firmen die Möglichkeit ein paar Worte an die Presse zu richten. So betonte Julian Kesten, dass ihm die Arbeit sehr viel Spaß macht und er aus beruflichen Gründen leider nicht in der Lage ist, seinen Dienst in der Feuerwehr zu verrichten, so aber die Bad Hersfelder Wehren unterstützen möchte. Patrick Schmidt von der Firma roe-designz lobte die angenehme Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr und zeigte sich erstaunt, dass sich ein junges Team derart für seine Heimatstadt engagiert.

 Christian Kunert und Tobias Busch von der Werbeagentur ekwdesign bedankten sich für die Zusammenarbeit und berichteten, dass die kostenlosen Arbeiten für sie eine Würdigung des Ehrenamts seien. Tobias Busch erklärte abschließend in einer Präsentation das neue Logo und zeigte hierfür einige Anwendungsbeispiele. Marco Wenderoth und Jonas Seitz bedankten sich abschließend stellvertretend auch im Namen der Stadtbrandinspektoren für die nicht selbstverständliche kostenlose Unterstützung bei den Projekten der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld.

Gründung einer neuen Stadtteilfeuerwehr

Jonas Seitz berichtete über die Gründung einer neuen Stadtteilfeuerwehr im Ortsbezirk Johannesberg, bei der die neue Werbemittel eingesetzt werden sollen. Besonders ist hierbei, dass dies in Zeiten geschehen soll, in denen immer mehr Feuerwehren geschlossen oder zusammengelegt werden müssen. Der Ortsbezirk Johannesberg mit mehr als 3000 Einwohnern, mehreren hohen Häuser, einem Einkaufsmarkt, einem Flugplatz, zahlreichen Wohnhäusern und vielem mehr, verfügt über keine eigene Feuerwehr. Daher soll im September mit verschiedenen Werbeveranstaltungen begonnen werden und die Bevölkerung für das Thema Freiwillige Feuerwehr und der Gründung einer Wehr sensibilisiert werden. Verschiedene Aktionen über soziale Netzwerke, Infostände an zentralen Anlaufpunkten und persönliche Gespräche seien bereits geplant. Die genauen Termine werden in Kürze bekannt gegeben.

Mitbürgerinnen und Mitbürger, bei denen bereits jetzt schon Interesse geweckt wurde, sind herzlich eingeladen sich unter johannesberg@feuerwehr-bad-hersfeld.de melden.

Autor: Marco Wenderoth (Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld)

Bad Hersfeld, 31. August 2017

Dieter Göbel und Ortsvorsteher Günter Göttlicher vom Ortsbeirat Johannesberg am Spielplatz Akazienweg: Auch dort gibt es zunehmend Verunreinigungen von Hunden

Tretminen statt Obst-Ernte – Verunreinigungen durch Hunde im Stadtgebiet nehmen zu

Nun gilt der Johannesberg nicht gerade als sozialer Brennpunkt. Aber selbst dort gibt es zunehmend Probleme mit Verunreinigungen von Hunden. Ortsvorsteher Günter Göttlicher und Dieter Göbel vom Ortsbeirat sind besonders verärgert, weil das verantwortungslose Verhalten einiger Hundehalter auch vor Kinderspielplätzen nicht Halt macht.

Ein zweiter Bereich, der den beiden besorgt sind: Die Ortsgruppe Bad Hersfeld des Deutschen Naturschutzbundes (NABU) betreibt seit 2012 ehrenamtlich eine Streuobstwiese auf dem Johannesberg. Auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmeter wurden insgesamt 135 Obstbäume gepflanzt, für die Bürgerinnen und Bürger, Schulen und Kindergärten Patenschaften übernommen haben.

Auch die Streuobstwiese am Johannesberg ist durch Hundehinterlassenschaften stark verunreinigt. Es beschweren sich Baumpaten und Spaziergänger, die sich im Naherholungsgebiet am Schwarzdornweg durch die „Minenfelder“ bewegen.

Tretminen wohin man schaut!!!

Die Auswirkungen auf die Nutzung der Streuobstwiese sind gravierend: Aufgrund der Verunreinigungen kann das von Landwirten abgemähte Gras nicht mehr an Nutztiere verfüttert werden, da diese sonst erkranken würden. Streuobst sollte direkt nach dem Auflesen gewaschen und gegessen bzw. verarbeitet werden können – auch dies ist nicht mehr möglich nach Kontakt mit Hundekot.

Göttlicher und Göbel sprechen da eine deutliche Sprache. Niemand verurteile Hundebesitzer in Bausch und Bogen, „dass sind Menschen wie du und ich. Aber einige schwarze Schafe machen an dieser Stelle das Maß wirklich voll. Was einmal eine ökologisch sinnvolle Erntemöglichkeit war, wird zunehmend zur Ekelpartie für  Schulklassen, Kindergärten und unsere ehrenamtlichen Helfer“.

Die städtische Ordnungsbehörde wird verstärkt ein Auge auf die Verunreinigungen der Streuobstwiese durch Hundekot haben. Auch eine entsprechende Beschilderung wird die Stadt kurzfristig anbringen.

Ein letztes Beispiel von vielen: Auch zur Feldgemarkung des Tageberges hinter dem Finkenweg erreichen die städtische Ordnungsbehörde viele erboste Anrufe von Bürgern.

Dabei sind die gesetzlichen Regelungen ganz eindeutig, wie Hermann Höfer von der Ordnungsbehörde erläutert: In § 12 der Gefahrenverordnung sei geregelt, dass „in allen öffentlichen Anlagen im Gebiet der Kreisstadt Bad Hersfeld Leinenzwang besteht“.

Sinnvoll und idyllisch, aber zumindest stellenweise auch unschön: die Streuobstwiese am Johannesberg

Aber auch in Außenbereichen gibt es eindeutige Maßgaben. Höfer ergänzt: „Laut Paragraph 5 der Gefahrenverordnung der Kreisstadt Bad Hersfeld sind Hunde generell von Anpflanzungen aller Art fernzuhalten sind.“ Darunter fallen auch Felder und Wiesen.

Im Klartext heißt das: Derjenige, welcher die Aufsicht über einen Hund ausübt, hat Sorge dafür zu tragen, dass begehbare Teile von öffentlichen Wegen und Plätzen nicht von Hundekot verunreinigt werden. Unabhängig davon hat der Aufsichtspflichtige durch den Hund verursachte Verunreinigungen unverzüglich zu entfernen. Die Verwaltung hat begonnen, im Stadtgebiet zusätzliche Stationen mit Hundebeuteln aufzustellen.

Die Rechtslage ist klar, aber die Wirklichkeit ist eine andere: „Das Thema Hundekot wird immer schlimmer, wir werden teilweise überflutet mit Hinweisen und Beschwerden von Bürgern.“

Höfers gesetzliche Vorgabe und die seiner Kollegen: „ Wir können jedoch die gewünschte Sanktionierung nicht allein leisten, da wir den Übeltäter samt Herrchen oder Frauchen auf frischer Tat ertappen müssen.“ Dies sei nicht zu bewerkstelligen – „und wenn wir Hundertschaften von Kontrolleuren einstellen würden.“ Hier sei man auf die Selbstdisziplin der Hundebesitzer und die Zivilcourage von Mitbürgern angwiesen.

Die Ordnungsbehörde nimmt Hinweise auf Hundehalter, die Hinterlassenschaften ihres Hundes nicht beseitigen, gerne entgegen (unter Telefon 06621 201-251 oder per Email unter bd@bad-hersfeld.de).

Bad Hersfeld, 30. August 2017

Bauen und im Leben im Grünen (v.l.n.r.): Manfred Gieb (ehem. Ortsvorsteher Kohlhausen), Bürgermeister Thomas Fehling und Architekt Rolf Uwe Schönewolf auf einem der beiden Baugrundstücke – mit der Fulda im Hintergrund

Wohnen an der Fulda – Zwei Baugrundstücke im Stadtteil Kohlhausen verfügbar

Im Rahmen der Dorfentwicklung wurde im Bad Hersfelder Stadtteil Kohlhausen ein zukunftsweisendes Bebauungskonzept entwickelt, welches das neue Bauen im Ortskern fördert und die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der zukünftigen Bauherrenschaft berücksichtigt. Die beiden Grundstücke in der Größe von jeweils ca. 715 qm waren Bestandteil eines ehemaligen Bauerngehöfts an der Straße Oberdorf 4, welches erhöht auf einem Plateau in unmittelbarer Nähe des Flusses Fulda gelegen ist. Die einzigartige Lage bietet einen fantastischen unverbaubaren Weitblick in das Fuldatal.

Die verkehrstechnischen Anbindungen zur Kreisstadt Bad Hersfeld per Auto, mit öffentlichem Personennahverkehr oder Fahrrad sind exzellent. Die Anbindung an die BAB A4 und A7 findet in Bad Hersfeld statt. Bad Hersfeld ist IC-Haltepunkt. Im Nachbardorf Asbach finden sich ein städt. Kindergarten und die Kolibri-Grundschule. Ein Lebensmittelmarkt, eine Tankstelle, zwei Geldinstitute, eine Gaststätte mit Übernachtungsmöglichkeit, eine Zahnarztpraxis  ein Baustoffmarkt und zahlreiche weitere Handwerksbetriebe runden die vorh. Infrastruktur ab. Die vom Architekten Rolf Uwe Schönewolf aus Bad Hersfeld entwickelten Bebauungslösungen bieten attraktives Wohnen in dieser besonders gelegenen dörflichen Umgebung und ermöglichen großzügige Grundrisslösungen  auf ca. 170 bis 180 qm mit moderner und zugleich traditionsbewusster Architektur. Die Planung des Architekten ist im Grundsatz zu übernehmen. Die Grundriss- und Fassadengestaltungen können individuell abgestimmt werden.

Oberdorf 4 Baugrundstücke Kohlhausen

Die Grundstücke sind voll erschlossen.

Wer also ein naturnah gelegenes Grundstück im Dörflichen sucht, das trotzdem in unmittelbarer Nähe zur Stadt liegt, findet hier den idealen Bauplatz. Gesucht werden engagierte Bauherren/Bauherrinnen, die Interesse an der Umsetzung des Projektes haben.

Die Vergabe der Baugrundstücke erfolgt  durch die Stadt Bad Hersfeld nach dem Prinzip des Höchstgebotes

Bewerbungen sind formlos zu richten an

Magistrat der Kreisstadt Bad Hersfeld

- Stadtplanung -- Stichwort Oberdorf 4 -

Landecker Straße 11
36251 Bad Hersfeld
oder per Email an stadtplanung@bad-hersfeld.de.

Grundsätzliche Auskünfte über das Bauprojekt können bei Frau Alles im Technischen Rathaus, Landecker Straße 11, 36251 Bad Hersfeld, Zimmer 2, Telefonnummer 06621 201318 oder Email  palle@bad-hersfeld abgefragt werden.

Detaillierte Auskünfte zu Planung und Bauausführung erteilt Architekt Rolf Uwe Schönewolf (Telefon 06621/913643)

Bei Abgabe von mehr als zwei Bewerbungen mit dem gleichen Angebotspreis entscheidet das Los.

Bewerbungsschluss ist der 30.11.2017. Als Baubeginn ist das Frühjahr 2018 vorgesehen.

Da das Projekt im Rahmen des hessischen Dorfentwicklungsprogramms realisiert wird, kann der Bauherrenschaft jeweils ein Zuschuss in Höhe von 35%, maximal 35.000,00 € der förderfähigen Netto-Baukosten in Aussicht gestellt werden. Grundlage für eine Förderung sind die hierzu ergangenen Richtlinien des Landes Hessen.

Bad Hersfeld, 25. August 2017

Bildunterschrift: Bürgermeister Thomas Fehling (2.v.l.) und Telekom-Manager Fuat Dalar (3.v.r.) freuen sich mit (v.l.n.r.) Andreas Bücking (Projektleiter Telekom), Bauleiter Henoch Leinberger, Manfred Gieb (ehem. Ortsvorsteher Kohlhausen) und Werner Ulrich (Leinberger Bau) über das neue Glasfaserkabel in Kohlhausen

Glasfaser-Ausbau: Mehr Tempo für Bad Hersfeld in den Stadtteilen Sorga und Kohlhausen

Ab Ende Dezember 2017: neueste Technik für schnelles Internet

Bandbreiten bis zu 100 MBit/s möglich - Rund 600 Haushalte im Vorwahlbereich 06621 profitieren

Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom baut ihr Netz im Vorwahlbereich 06621 aus und erhöht zugleich das Tempo. Nach dem bereits seit Ende 2015 in Bad Hersfeld die Kernstadt und die Stadtteile Asbach, Eichhof, Kathus, Petersberg sowie ein Teil von Sorga breitbandig versorgt wurde, sind nun rund 600 weitere Haushalte an der Reihe: Rund 150 im Stadtteil Kohlhausen und etwa 450 in Sorga.

Die Telekom wird drei neue Multifunktionsgehäuse aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Kohlhausen wird voraussichtlich bis Ende Dezember 2017 und der restliche Teil von Sorga bis Anfang Februar 2018 versorgt sein. Insgesamt stehen dann rund 14.600 Haushalten Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung.

Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Dazu wird das Unternehmen Glasfaser verlegen und vier Verteiler aufstellen oder mit moderner Technik ausstatten.

„Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“. Deshalb freuen wir uns, dass Bad Hersfeld jetzt vom Ausbau-Programm der Telekom profitiert.“ sagt Thomas Fehling, Bürgermeister von Bad Hersfeld.

Fehling weiter: „Den entscheidenen Impuls in Kohlhausen hat eine tolle Initiative aus der Bürgerschaft mit Manfred Gieb an der Spitze gegegeben. Was Sorga angeht, bin ich insbesondere Fuat Dalar von der Telekom dankbar, dass er sich dafür eingesetzt hat, die dort drohende Versorgungslücke nun in absehbarer Zeit zu schließen.“

„Wir bringen Jahr für Jahr mehr Menschen ins schnelle Internet als jedes andere Unternehmen“, sagt Fuat Dalar, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Dafür investieren wir allein in Deutschland jährlich bis zu vier Milliarden Euro in den Netzausbau.“

Breitband Kohlhausen Sorga Telekom

So kommt das schnelle Netz ins HausAuf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut.

Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.

Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Bad Hersfeld, 24. August 2017

Kanalsanierung in der Eichhofsiedlung ab Mitte September

Vielen Grundstückseigentümern im Stadtteil Eichhof ist sicherlich noch bekannt, dass in den Jahren 2012 und 2013 die TV-Inspektion der öffentlichen Sammelleitungen, einschließlich der Ersterfassungen der sogenannten Zuleitungskanäle durchgeführt wurde. Für die festgestellten Schäden an den öffentlichen Sammelleitungen  wurde ein entsprechendes Sanierungsprogramm erarbeitet und öffentlich ausgeschrieben.

Die Arbeiten beginnen ab Mitte September 2017 und sollen im Dezember 2017 abgeschlossen sein. Dieser erste Bauabschnitt im Jahr 2017 umfasst überwiegend festgestellte Schäden im Bereich der Glatzer Straße und der Sudetenstraße. Es wird mittels sogenannten „Liner-Verfahren“ saniert, um Aufgrabungen zu vermeiden.

Die Sanierungsarbeiten in geschlossener Bauweise konnten nach öffentlicher Ausschreibung an die Firma Kanaltechnik DF-ING aus Karlstein am Main vergeben werden.

Für entstehende Behinderung und Verkehrseinschränkungen wird um entsprechendes Verständnis gebeten.

Mit Vollendung dieser Baumaßnahme werden die ermittelten Schäden beseitigt, damit auch zukünftig eine störungsfreie und umweltgerechte Entwässerung gewährleistet wird.

Allein in dem beginnenden ersten Bauabschnitt umfassen die erteilten Bauaufträge ein Volumen von rund 200.000 EUR.

Bad Hersfeld, 19. August 2017

11. Deutscher Behindertentag – Inklusion leben!

Wieder einmal ein voller Erfolg für das Organisationsteam unter der Leitung von Manfred Wiedemann und Annika Groh-Golmer vom Frühförderzentrum in Bad Hersfeld.

Der 11. Deutsche Behindertentag stand unter dem Motto „Inklusion leben“, ein Tag der Begegnung untereinander.

Miteinander leben – voneinander lernen war schon immer der Leitsatz des Behindertentages im Zentrum von Bad Hersfeld. Das Programm war wie immer sehr vielfältig aufgebaut, mit einem tollen Engagement der zahlreichen Vereine. Dabei gab es eine Menge Informationen und für alle, die es selbst einmal ausprobieren wollten, eine Fülle von praktischen Beispielen. Über ein begehbares Augenmodell konnten sich die Besucher über den Aufbau, Funktionen und über die unterschiedlichen Augenkrankheiten informieren.

v.li.n.re. Manfred Wiedemann, Organisation, Wilfried Imhof, Klinikum Bad Hersfeld, Annika Groh-Golmer, Frühförderzentrum und Organisation, Axel Cremer, Hessisches Sozialministerium, Helmut Ziehn, Thomas Fehling Bürgermeister der Kreisstadt Bad Hersfeld














Auch das Themenfeld Hilfsmittel und Freizeit war umfangreich vertreten. Ob Hörbücherei oder Tastbilder. Mit einem vor Ort vorhandenen Hundesimulator und einer Augenbinde konnten Menschen mit intaktem Sehvermögen den Linggplatz „blind“ erkunden.

Sport und Mobilität kamen ebenfalls nicht zu kurz. Torwandschießen mit einer simulierten Seheinschränkung gehörte ebenso zum Behindertentag, wie ein Tischtennis für Blinde Mitbürger.

Der Begriff Mobilität für Menschen mit Behinderung ist in der heutigen Zeit von besonderem Rang. Im Bereich der modernen Electronic hat sich in den letzten Jahren viel  getan. Zwischenzeitlich gibt es eine App, die dazu beiträgt, dass eine barrierefreie Stadtführung via Smartphone möglich ist. An einem Stand gab es dazu Simulationsbrillen und das dazu gehörende Smartphone.
Barrierefreies Leben ist nicht selbstverständlich auch nicht in der Stadt Bad Hersfeld, obwohl zwischenzeitlich schon einiges verbessert wurde.

Unterhaltung und mehr …

Musik vom feinsten gab es unter anderem von der „Glasklar Instereo“, eine Band mit behinderten Musikern, und am Nachmittag die legendäre Band „Rodgau Monotones“ auf der Bühne des Fulda Show Truck. Ein besonderer Auftritt zwischen den Grußworten zum diesjährigen 11. Deutschen Behindertentag erfolgte von der Sängerin Anita Burck, die seit dem sechzehnten Lebensjahr im Rollstuhl sitzt.
Außerdem sorgte die Tanzschule Meckbach und die Tanzgruppe „Kunterbunt“ mit zahlreichen Tanzeinlagen für eine abwechslungsreiche Unterhaltung.

Bad Hersfeld, 15. August 2017

2. Projektwerkstatt Östliche Kernstadt: Gestalten Sie am 24. August die Zukunft zwischen Herkules- und Wever-Gelände!

Mit spitzem Stift und und Kreativität am Bestandsmodell aktiv werden - das ist das Motto der zweiten Projektwerkstatt, die am Donnerstag, den 24. August in der Zeit von 17-20 Uhr im Wortreich, Benno-Schilde-Straße 1, stattfindet.

Nach der ersten Werkstatt im Frühjahr werden die dort geborenen Projektideen weiterentwickelt. Machen Sie als interessierte Bürger, als Anwohner, Eigentümer oder Mieter mit.

Mut ist gefragt, denn die Perspektive ist der Umbau der östlichen Kernstadt zwischen dem Wever-Gelände und der Antoniengasse rund um den ehemaligen Herkulesmarkt in den kommenden zehn Jahren.

Was kann erhalten werden? Wie sieht das Wever-Gelände in zehn Jahren aus? Wie kann die Antoniengasse rund um den Herkules gestaltet werden? Können Wohnungen für „schlanke“ Budgets entstehen, wenn ja, wo? Wie schaffen wir es, junge Menschen, in Kooperation mit unseren beiden Hochschulen THM und DGUV sowie Unternehmen, in der Stadt zu halten? Wo können kreative Köpfe Start-Ups entwickeln und sich niederlassen? Wie können Gebäude oder Straßenzüge, wie der Vogelgesang, wieder mit Leben gefüllt werden? Was kann weg? Wie gehen Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel gemeinsam Hand in Hand mit der künftigen Stadtentwicklung und wie verbessern wir das Stadtklima?

Verlegen Sie Straßen, verändern Sie bauliche Strukturen, schaffen Sie neues Grün oder sichern Sie „gutes Altes“!. Gemeinsam mit Architekten und Ingenieuren aus der Region erarbeiten Sie die Zukunft der östlichen Kernstadt.

Die Ergebnisse fließen in das städtebauliche Entwicklungskonzept  „Östliche Kernstadt“ ein, das die Grundlage für das in den kommenden zehn Jahren festzulegende Arbeitsprogramm im Rahmen der Städtebauförderung des Bundes und des Landes ist.

Wenn Sie Interesse haben, bitten wir um eine entsprechende Information an Herrn Guido Spohr unter gspoh@bad-hersfeld.de sowie telefonisch unter der 06621 201-312.

Bad Hersfeld, 15. August 2017

Kanalbaumaßnahme Linsengasse in Heenes

Im Zuge von Kamera-Untersuchungen wurden an den Sammelleitungen und Anschlussleitungen im Bereich Heenes verschiedene Schäden festgestellt.

Neben lokalen Einzelschäden, die im gesamten Stadtteil verteilt waren, wurden Schadenshäufungen in den Straßenzügen Am Mühlrain, Hersfelder Straße sowie dem Bereich Linsengasse/ Bornweg festgestellt. In den beiden erstgenannten Straßenzügen ist die notwendige Kanalerneuerung bereits erfolgt, ebenso die Beseitigung stärkerer lokaler Einzelschäden.

Im Bereich Linsengasse muss die Kanalisation in offener Bauweise über eine Länge von ca. 70 m erneuert werden sowie zusätzlich ca. 110 m Kanalisation in geschlossener Bauweise mittels Schlauchliner renoviert werden. 

Ab dieser Woche wird die Baustelle eingerichtet. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen am 21. August und sollen Anfang November 2017 abgeschlossen werden.

Für entstehende Behinderungen und Verkehrseinschränkungen wird um entsprechendes Verständnis gebeten.

Mit Vollendung dieser Baumaßnahme werden die ermittelten Schäden beseitigt, damit auch zukünftig eine störungsfreie und umweltgerechte Entwässerung gewährleistet wird.

Die Maßnahme umfasst Bauaufträge in Höhe von rund 265.000 EUR.

Bad Hersfeld, 27. Juli 2017

Foto Duo Sued Ost

Musik aus Europas Süden - DUO SÜD-OST spielt am 30. Juli im Kurpark 

Zu einer abwechslungsreichen musikalischen Reise in die südlichen Regionen Europas lädt das zweite Konzert der Reihe „Musik im Kurpark“ am kommenden Sonntag, dem 30. Juli um 15:30 Uhr ein.

Mit großer Entdeckerfreude und viel Sympathie nähert sich das Duo Süd-Ost den reichen und oft uralten Traditionen des Mittelmeerraums, aber auch Klezmer-Weisen und Balkan-Melodien. Das Kasseler Duo des Akkordeonisten Hartmut Schmidt und Frank Sommerfeld (Gitarre) präsentiert einen sommerlichen Mix mediterraner Melodien und Rhythmen, die gern auch zum Tanz animieren.

Die Musiker begegneten sich vor vielen Jahren auf der Kasseler Szene und haben schon in verschieden Projekten zusammen gespielt. Hartmut Schmidt, hauptberuflich Akkordeon-Lehrer, ist u.a. unterwegs mit verschiedenen literarisch-musikalischen Programmen. Frank Sommerfeld konzertiert als Gitarrist vor allem in Jazzformationen und als feinsinniger Begleiter in Vokalduos.

Die Konzerte im Rahmen der Reihe „Musik im Kurpark“ werden veranstaltet vom Kurbetrieb Bad Hersfeld in Zusammenarbeit mit der Initiative jazz+more im buchcafé. Die Veranstaltungen finden, sofern es die Witterung zulässt, im Freien vor dem Kurhaus statt, sonst im Konzertsaal.

Die Musik Reihe wird am 27. August abgeschossen mit dem Fuldaer „Saxophon-Trio in ES“. Auch diese Veranstaltung findet um 15.30 Uhr statt.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten

Bad Hersfeld, 19. Juli 2017

Stadtradeln-Botschafter würdigt tolle Kampagne in Bad Hersfeld

Reiner Fumpfei, Botschafter des bundesweiten Klima-Bündnisses „Stadtradeln“, machte am Samstag, den 8. Juli einen Stopp am Bad Hersfelder Rathaus. Empfangen wurde er dort auf seinen mehreren tausend Kilometern quer durch Deutschland von den lokalen Organisatoren und Radlern, die auch 2017 in der Zeit vom 21. Mai bis zum 10. Juni eine fantastische Kampagne durchgeführt und knapp 187.000 Kilometern "erdemmelt" haben.

Begrüßt wurde Fumpfei in Bad Hersfeld von Arabella Kienel und Nicole Höhmann sowie zwei weiteren Teilnehmerinnen in der Fahrrad-Rikscha (Projekt "Radeln ohne Alter), Ulla Burckardt, Monika Kuckert, Martin Engel und Michael Landow vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, Hans-Heinrich Hartwig und Dieter Wittich vom WSC Fuldatal sowie Torsten Warnecke vom RSV "Frischauf" Bad Hersfeld.

Drei Wochen lang erradelten über 860 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alltag und bei Rad-Aktionen, wie den Radsport-Kids im Kurpark, exakt 186.915 Kilometer. Das macht aktuell Platz 5 unter den kleinen Mittelstädten in Deutschland und Platz 3 unter allen Städten in Hessen! Spitze bei den Schulen ist die Konrad-Duden-Schule, welche auch bisher den hessenweiten Wettbewerb "Schulradeln" anführt.

(Fotograf: Michael Landow, ADFC Hersfeld-Rotenburg/Schwalm-Eder)

Bei den neun (!) Vereinen lieferten sich der RSV "Frischauf" Bad Hersfeld sowie der mit 45 Menschen beteiligte Deutsche Alpenverein (Sektion Bad Hersfeld) ein Kopf-an-Kopf-Rennen, gefolgt von den Funspinnern und dem WSC Fuldatal. Ohnehin sind die Kohlhäuser, Beiershäuser und Asbacher immer wieder stark vertreten, was auch die über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Obst- und Gartenbauvereins Asbach belegen.

Bei den Unternehmen glänzte wieder mit über 20 Radlerinnen und Radler die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, vor dem Kreisanzeiger und Fahrradhandlung Riebold sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

Besonders Engagement zeigte das Projekt "Radeln ohne Alter" mit der Fahrrad-Rikscha, welche über 15 Pedalisten gewinnen konnte und tagtäglich mit alten Menschen die Stadt mit ihrer tollen Lebensqualität erkundete.

Viele weitere radelten Tag für Tag zum Einkauf, zur Arbeit oder am Wochenende zur Pilgerfahrt nach Fulda. Fürs Klima, für ihre Gesundheit und für einen besseren Radverkehr in Bad Hersfeld.

Alle Ergebnisse unter http://www.e-punkt-hersfeld.de/leistungen/ Stadtradeln2017.html oder unter www.stadtradeln.de .

Bad Hersfeld, 12. Juli 2017

Marktplatz Bad Hersfeld - neue Parkgebühren in 2017

Parken am Marktplatz ist ab Freitag bis 21 Uhr kostenpflichtig

Bad Hersfeld. Seit dem 1. Juni ist eine neue Parkgebührenordnung für das Stadtgebiet Bad Hersfeld gültig. Sie wurde in der Stadtverordnetenversammlung am 4. Mai in öffentlicher Sitzung beraten und beschlossen.

Neben einer Erhöhung der Gebühren auf bestehenden städtischen Parkflächen werden zukünftig auch neue Flächen kostenpflichtig, auf denen man bisher frei parken konnte. Das sind der Parkplatz Vitalisstraße, der Einmündungsbereich Simon-Haune-Straße, die Vitalisstraße, die Knottengasse, der Parkplatz Geistalbad, der Parkplatz Geistalhalle gegenüber Kindertagesstätte Anne-Frank sowie die Wittastraße einschl. des Parkplatzes Stadthalle. Die Details können in der neuen Parkgebührenordnung (siehe pdf-Anlage) nachgelesen werden.

Die beschlossenen Veränderungen werden nach und nach eingeführt, da zum Beispiel erst noch neue Parkausweisautomaten beschafft werden müssen.

Eine Änderung wird jedoch schon Ende dieser Woche Realität. Sie betrifft das Parken auf dem Marktplatz: Dort werden die Bewirtschaftungszeiten von derzeit 18 Uhr auf 21 Uhr ausgeweitet. Anders gesagt: Dort wird zukünftig drei Stunden länger kontrolliert, ob ein Parkschein im Armaturenbrett liegt oder das Handyparken bis 21 Uhr aktiviert ist. Die entsprechende Beschilderung vor Ort wird am Donnerstag ausgetauscht. Ab Freitag (14.07.2017) gilt‘s dann also.

Nach den Erwartungen der Verwaltung und der Stadtpolitiker werden durch die neue Parkgebührenordnung insgesamt rund 130.000 Euro höhere Einnahmen pro Jahr erzielt. Die Anschaffung von Parkautomaten wird etwa 80.000 bis 100.000 Euro kosten - im ersten Jahr. In den Folgejahren verbleiben dann also, erhöhte Kosten für Bargeld-Handling und Automatenwartung abgezogen, immer noch gut 100.000 Euro jährlich an Mehreinnahmen.

Die Vorlagen und Protokolle von öffentlichen Sitzungen der städtischen Gremien können im Bürgerinformationssystem auf der städtischen Internetseite eingesehen oder heruntergeladen werden: http://www.bad-hersfeld.de/sessionnet/bi/infobi.php .

Bad Hersfeld, 22. Juni 2017

Interkommunale Zusammenarbeit im Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld

Der strukturellen Entwicklung der letzten Jahre das immer mehr Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld ihren Arbeitsplatz außerhalb von Bad Hersfeld haben und somit im Tageseinsatzdienst an Werktagen nicht zur Verfügung stehen, hat nun die Feuerwehr Bad Hersfeld – Kernstadt aktiv entgegen gewirkt.

 „Das Einsatzaufkommen und der ständig steigende Anspruch an die Tätigkeit im Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehren und hier besonders der Atemschutzeinsatz, hat uns zu dieser Maßnahme veranlasst. Wir möchten unseren Einsatzkräften die größte Sicherheit bieten und dem Hilfesuchenden die beste Dienstleistung ermöglichen“, so Wehrführer Jürgen Richter. In einem kreisweiten Aufruf konnten wir zehn zusätzliche Einsatzkräfte für den Einsatzdienst in der Feuerwehr Bad Hersfeld begeistern. Diese Kameraden haben eine umfangreiche Feuerwehrausbildung, ihren Arbeitsplatz in Bad Hersfeld und somit die Voraussetzung zum aktiven Mitwirken.

Sie werden das Team der Feuerwehr Bad Hersfeld im Tagesdienst deutlich verstärken. Den Arbeitgebern entsteht durch die Freistellung zum Einsatz kein finanzieller Nachteil, da dieser durch Verdienstausfall entschädigt wird. „Wir freuen uns über die Bereitschaft der Kameraden, heißen sie herzlich willkommen und danken ihren Arbeitgebern für die Freistellung. Weitere Interessenten sind aufgerufen sich mit uns in Verbindung zu setzen“, so Wehrführer Jürgen Richter abschließend.

Autor: Jürgen Richter (Wehrführer Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld-Kernstadt)

 Bad Hersfeld, 22. Juni 2017

Sie werden mit den Geräten arbeiten: Timo Völker, Christian Wiedner, René Matthè, Martin Steimar und Jürgen Harth (v.l.n.r.) von der Stadtverwaltung

Hat mehr Platz, ist sauberer, erstattet Meldung - Testversuch mit intelligenten Mülleimern

Zwei neue Abfalleimer sind in dieser Woche probeweise an zwei markanten Punkten der Bad Hersfelder Fußgängerzone aufgestellt worden. Sie befinden sich an der Fahrradabstellanlage am Linggplatz gegenüber dem News-Café sowie auf der Breitenstraße neben der Backwerk-Filiale.

Der Vorteil für die Benutzer ist offensichtlich: Die Behälter, die eher wie Müllschlucker aussehen, sind geschlossen und bleiben dadurch viel sauberer. Der Müll wird durch eine Ladeklappe eingeworfen, die auch durch ein Fußpedal geöffnet werden kann.Was ist intelligent an den Geräten? Zum einen misst ein Sensor den Füllstand, so dass bei Bedarf ein Pressvorgang weiteren Platz für neuen Müll schafft. Das macht übrigens das Geräusch, ist aber völlig ungefährlich. Der Ladestand wird durch ein kleines Display angezeigt. Das Ergebnis: Gegenüber den alten Mülleimern mit rund 40 Litern Fassungsvermögen können die neuen Behälter bis zu maximal 800 Liter gepressten Müll verarbeiten.

Intelligenter Mülleimer für Bad Hersfeld?

Zum zweiten sendet der Mülleimer den Füllstand auch per SIM-Karte an die Stadtverwaltung. Martin Steimar von der Stadtverwaltung erläutert: „Das ist, wenn die Geräte flächendeckend zum Einsatz kommen sollten, natürlich interessant für unsere Tourenplanung. Wir brauchen dann nur die Standorte anfahren, die auch geleert werden müssen.“

Ein Solarpanel auf dem Gerät sorgt für die nötige Energie, Stromanschlüsse sind also nicht notwendig.Die Geräte sind vom deutschen Lieferanten German Ecotec gemietet. Mit Ihnen verbindet sich die Hoffnung, die Müllentsorgung in der Fußgängerzone noch besser in den Griff zu bekommen. In einem dreimonatigen Probebetrieb sollen die beiden Geräte auf Herz und Nieren getestet werden. Danach wird über einen möglichen zukünftigen Einsatz entschieden.