Neues aus Bad Hersfeld * kulturell * interessant * wissenswert*

Arbeitsagentur Bad Hersfeld / Fulda

Informationen rund um die Beschäftigung/Arbeitslosigkeit/Zuwendungen u. v. m.





Bad Hersfeld, 12. September 2017

Ausbildung und Studium bei der Bundeswehr - Informationsveranstaltung im Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur
 
Junge Frauen und Männer, die sich für eine Ausbildung oder ein Studium bei der Bundeswehr interessieren, erhalten am Donnerstag,  14. September, von 9 bis 17 Uhr Informationen aus erster Hand. Der Wehrberater informiert über Einstellungsvoraussetzungen, Einstellungstermine, Bewerbungsverfahren, Studium, Weiterbildungsmöglichkeiten und/oder soziale Absicherung. Die Beratungsgespräche finden im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit in Fulda (Eingang Gambettagasse) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bad Hersfeld, 12. September 2017

Geänderte Öffnungszeiten am 20. September
Wegen einer internen Veranstaltung ist die Agentur für Arbeit Fulda am Mittwoch, 20. September, nur von 08.00 bis 11.00  Uhr geöffnet. 
Telefonisch ist die Arbeitsagentur an diesem Tag von 8 bis 18 Uhr unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 erreichbar.

Bad Hersfeld, 12. September 2017

Berufliche Karriere beim Zoll beginnen
Informationen über das Auswahlverfahren, den Ablauf und die Inhalte der Ausbildung beim Zoll im mittleren und gehobenen Dienst gibt es am Donnerstag, 14. September, von 16 bis 17:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit in Fulda (Eingang Gambettagasse).
Zollbeamten kontrollieren Waren im grenzüberschreitenden Verkehr. Grenzabschnitte werden bewacht, um zu verhindern, dass Personen oder Waren illegal die Grenzen passieren, bzw. gehen im Zollfahndungsdienst verdächtigen und ggf. illegalen Aktivitäten im Personen- und Warenverkehr nach. Im Grenzaufsichts- und Wasserzolldienst erfüllen sie auch grenzpolizeiliche und Umweltschutzaufgaben.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht notwendig

Bad Hersfeld, 12. September 2017

Zeitarbeitsbörse in der Arbeitsagentur - 17 Zeitarbeitsunternehmen aus der Region stellen sich vor
Interessierte Frauen und Männer können am Dienstag, 19. September,  in der Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern knüpfen. Die Arbeitsagentur veranstaltet von 9 bis 16 Uhr eine Jobbörse mit 17 Zeitarbeitsunternehmen aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Die Firmen werden ihr Dienstleistungsangebot präsentieren, aktuelle Stellenangebote vorstellen und über Besonderheiten der Branche informieren. Eingeladen sind alle Interessierten, die Arbeit suchen, sich beruflich verändern oder nur unverbindlich informieren möchten. „Wer einen Job sucht und eine Kurzbewerbung mitbringt, hat gute Chancen mit einem konkreten Arbeitsangebot nach Hause zu gehen“, erklärt Karsten Ott, Teamleiter des Arbeitgeberservice der Bad Hersfelder Arbeitsagentur. Zeitarbeit biete einen erfolgversprechenden Weg in die Arbeitswelt: „Insbesondere Arbeitslosen nach der Berufsausbildung oder einer Familienphase bietet Zeitarbeit die Chance, erste oder neue berufliche Erfahrungen zu sammeln. Wir arbeiten mit vernünftigen und seriösen Unternehmen zusammen.“ Berufliche Kenntnisse aller Art seien in der Zeitarbeit gefragt.
Reguläre Arbeitsverhältnisse
Die ausstellenden Unternehmen sind Personaldienstleister, die Arbeitnehmer in regulären Arbeitsverhältnissen beschäftigen, ein festes Arbeitseinkommen garantieren – mit Weiterzahlung des Arbeitsentgelts auch in sogenannten „verleihfreien Zeiten“ – und Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung abführen. Neben den ausstellenden Firmen werden Vorträge zu den Arbeitsmöglichkeiten innerhalb der Zeitarbeit angeboten. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kurzbewerbungen mit Angabe der Telefonnummer sollten mitgebracht werden.
Kontakt: Kostenfreie Service-Rufnummer: 0800 4 5555 20

Bad Hersfeld, 31. August 2017

Der Arbeitsmarkt im August 2017 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Hohe Dynamik am Arbeitsmarkt / Noch 200 freie Ausbildungsstellen
Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist im August leicht gesunken. 2.930 Personen sind aktuell arbeitslos gemeldet – 43 weniger als im Juli (-1,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote beträgt 4,6 Prozent (Juli: 4,7 Prozent) und liegt damit unter dem Hessendurchschnitt (5,0 Prozent).
Während die Arbeitslosigkeit im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur sowohl im Vergleich zum Vormonat (-95) als auch zum Vorjahr (-52) abgenommen hat, verzeichnete das Kreisjobcenter einen Anstieg (+52 zum Vormonat und 173 zum Vorjahresmonat).
„Ungeachtet des Anstiegs der Arbeitslosigkeit im Bereich der Grundsicherung, der zum Großteil den Integrationsaktivitäten für Menschen mit Fluchthintergrund geschuldet ist, verzeichnen wir nach Ferienende eine spürbare Belebung auf dem Arbeitsmarkt“, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld.  So ist es beispielsweise gelungen, viele jüngere Menschen, die nach Beendigung ihrer Berufsausbildung arbeitslos wurden, zügig in eine Beschäftigung zu integrieren.
Zudem  haben sich im August weniger Personen aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos gemeldet als ein Jahr zuvor. Zugleich fanden mehr Menschen den Weg aus der Arbeitslosigkeit in eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt.
Der Bestand an Arbeitsstellen bewegt sich in etwa auf dem hohen Niveau des vergangenen Jahres. Dem Arbeitgeberservice liegen derzeit 1.330 Stellen zur Vermittlung vor. In nahezu allen Branchen und Bereichen besteht ein enormer Bedarf an Personal. Gesucht werden beispielsweise Berufskraftfahrer (häufig mit Kenntnissen in Wechselbrücke), Fachkräfte im Bereich Elektro sowie qualifiziertes Personal im Hotel- und Gaststättengewerbe, das flexible Arbeitszeiten wahrnehmen kann. Gute Aussichten auf eine Anstellung haben derzeit auch Fachkräfte im Handwerk sowie Personal in der Alten- und Krankenpflege.

Bad Hersfeld, 02. August 2017

Der Arbeitsmarkt im Juli 2017 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Halbjahreswechsel, Ferienbeginn und Ausbildungsende lassen Arbeitslosigkeit steigen / Noch 300 freie Ausbildungsstellen!

Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist im Juli erwartungsgemäß angestiegen. 2.973 Personen sind aktuell arbeitslos gemeldet, was einem Plus von 157 gegenüber Juni entspricht (+5,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote beträgt 4,7 Prozent. Im Vorjahr fiel der Anstieg mit 4 Prozent etwas schwächer aus.

Die Arbeitslosigkeit ist überwiegend im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur gestiegen. Während hier im Juli 1.015 Arbeitslose verzeichnet wurden und somit 152 Personen mehr als im Vormonat (+17,6 Prozent), registrierte das Kreisjobcenter mit 1.958 Arbeitslosen nur einen Anstieg um 5 Personen (+0,3 Prozent). Binnen Jahresfrist hingegen stieg die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung weniger stark an (+60 Personen oder 6,3 Prozent). Das Jobcenter hatte einen Anstieg um 128 Personen zu verzeichnen (+7,0 Prozent).

Für den relativ starken Zuwachs der Arbeitslosenzahl macht Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, vor allem drei zeitlich zusammenkommende Faktoren verantwortlich: Den Halbjahreswechsel, den Beginn der Ferien und das Ende vieler Ausbildungsverhältnisse.

So ist die Arbeitslosigkeit insbesondere bei jüngeren Personen unter 25 Jahren (+110 auf 409) und bei Frauen (+95 auf 1.393) angestiegen. „Bei den Ausbildungsabsolventen gehen wir davon aus, dass wir einen Großteil in den nächsten Wochen und Monaten beruflich wieder integrieren werden“, erläutert der Agenturchef. Vom Auslaufen befristeter Beschäftigungsverhältnisse im kaufmännischen und im Dienstleistungsbereich dürften in hohem Maße Frauen betroffen sein.

Im Bereich der gemeldeten Stellen war im Juli kein Rückgang spürbar. Dem Arbeitgeberservice lagen 1.336 Stellen zur Vermittlung vor – 81 mehr als vor einem Jahr (+6,5 Prozent). Dies spricht für eine nach wie vor stabile Konjunkturlage.

Ausbildungsmarkt

Die Aktivitäten am Ausbildungsmarkt laufen weiterhin auf Hochtouren – es sind noch etwa 300 Stellen zu besetzen. „Auch wenn die meisten betrieblichen Ausbildungen derzeit beginnen, gibt es gerade in unserem Agenturbezirk immer noch gute Chancen, eine attraktive Lehrstelle zu ergattern“, weiß Waldemar Dombrowski. Er ermuntert die jungen Menschen, die noch auf der Suche sind, passende Alternativen zum Wunschberuf ins Auge zu fassen. Termine bei der Berufsberatung gibt es unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800 4 5555 00.

Bad Hersfeld, 27. Mai 2017

Berufs- und Studienorientierung - Arbeitsagentur und Modellschule Obersberg informieren
Schule – und was dann? Angehende Abiturienten haben am 29. und 30. Mai 2017 die Möglichkeit, sich bei Experten zu informieren. Die Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld bietet in Zusammenarbeit mit der Modellschule Obersberg verschiedene Vorträge zur Berufs- und Studienorientierung an.
Die Informationsveranstaltungen an der Modellschule Obersberg richten sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen elf Fachoberschule und zwölf der gymnasialen Oberstufe und deren Eltern.
In nahezu 30 Veranstaltungen informieren Ehemalige der Modellschule, Hochschullehrer und Berufspraktiker über Ausbildungsberufe, klassische Uni/FH- und duale Studiengänge sowie Freiwilligendienste im In- und Ausland. Die Experten geben einen Überblick über Inhalte, Aufbau, Dauer, Abschlüsse und berufliche Perspektiven der Studien- und Ausbildungsangebote und stehen für Fragen zur Verfügung.
„Für Abiturienten eröffnet sich ein immer weiter wachsendes Angebot an Möglichkeiten. Im Gegensatz zu Internetrecherchen möchten wir den Jugendlichen einen möglichst anschaulichen Einblick in diverse Berufsfelder vermitteln und Schülern die Gelegenheit geben, mit Berufsvertretern über deren Arbeitsalltag ins Gespräch zu kommen“, erklärt Helmut Becker, Berufsberater für Abiturienten in der Arbeitsagentur.
Das gesamte Veranstaltungsprogramm kann im BIZ Bad Hersfeld abgeholt oder im Veranstaltungsportal der Arbeitsagentur unter www.arbeitsagentur.de eingesehen werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kontakt: Telefon: 0800 4 5555 00


Bad Hersfeld, 11. Mai 2017

„Vorbereiten auf das, was nach der Schule kommt“
„Netzwerk Schulen“ bietet seit 17 Jahren freiwilliges Berufswahl-Training an

 
Freiwillig zwei zusätzliche Stunden am Nachmittag in der Schule verbringen?  - Keine Frage für die Jungen und Mädchen, die an einem Tag in der Woche in der Lüdertalschule am Training des „Netzwerk Schulen“ teilnehmen. „Wir sind schon einen ganzen Schritt weiter als viele unserer Klassenkameradinnen und -kameraden - in Sachen Berufswahl und in vielem mehr“, sind sich die 15- bis 16-Jährigen sicher.
„Vorbereiten auf das, was nach der Schule kommt“ soll das Netzwerktraining laut Waldemar Dombrowski, Leiter der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda. Das Projekt startete vor 17 Jahren an zwei Hauptschulen und hat eine verbesserte Berufsorientierung der jungen Menschen zum Ziel. Inzwischen sind neun Haupt- und Realschulen in Stadt und Landkreis Fulda im Netzwerk aktiv. 109 Schülerinnen und Schüler drücken in diesem Jahr die berufsvorbereitende Schulbank außerhalb des Unterrichts. Auf dem Stundenplan stehen neben Deutsch, Mathe, Wirtschaft und Teamtraining auch Berufswahl, Betriebsbesichtigungen, ein Medienprojekt und Schnuppertage an beruflichen Schulen. „Besonders gut kommt bei den Jungen und Mädchen das Betriebspraktikum an, auch wenn sie dafür die Ferien opfern müssen“, berichtet Projektleiterin Martina Sohmen-Kött. In diesem Schuljahr haben bereits 90 Schüler Praktika absolviert und das in 47 unterschiedlichen Berufen.
„Man weiß danach, ob der Beruf was für einen ist oder ob man sich doch lieber anders orientiert“, bestätigen jedenfalls die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Die 15-Jährige, die ihr Praktikum in einer Apotheke hinter sich hat und nun eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin anstrebt; ebenso das Mädchen, das in der Notaufnahme einer Klinik Einblicke in deren Alltag erhalten hat und Kinderärztin werden will.
Als „Prävention und Kompetenzerwerb im besten Sinn“ wertet Agenturchef Dombrowski den Erfolg des Netzwerktrainings, das zur Hälfte durch die Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda finanziert wird. Träger des Projekts ist die IHK Fulda, die neben anderen Unternehmen und Verbänden auch an dem Projekt beteiligt sind: „Je besser die Berufsorientierung, desto weniger kommt es in der Folge zu Abbrüchen der Ausbildung.“


Bad Hersfeld, 04. Mai 2017

Der Arbeitsmarkt im April 2017 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Frühjahrsbelebung allmählich spürbar

Die Konjunktur im Landkreis Hersfeld-Rotenburg nimmt allmählich an Fahrt auf: Im April waren 2.817 Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen. Das waren 55 Arbeitslose weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 4,4 Prozent (Vormonat: 4,5 %). Bei der Arbeitsagentur sind aktuell 911 Menschen arbeitslos gemeldet, beim Kreisjobcenter 1.906. „Die Frühjahrsbelebung fällt etwas schwächer als im Vorjahr aus. So konnten mit 299 arbeitslosen Menschen 16 weniger in den Arbeitsmarkt integriert werden als im April 2016“, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. Derzeit sind 105 Personen mehr arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr (+3,9 Prozent). Positiv hervorzuheben ist jedoch die Abnahme der Arbeitslosigkeit bei älteren Arbeitslosen über 50 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr waren in dieser Altersgruppe 82 Personen weniger als arbeitslos gemeldet. Dennoch ist weiterhin mehr als jeder dritte Arbeitslose 50 Jahre oder älter. 
„Ganz besonders freue ich mich über die Integrationserfolge bei schwerbehinderten Menschen. Dahinter steht eine hochwertige Beratungs- und Vermittlungsarbeit“, kommentiert Waldemar Dombrowski den starken Rückgang der Arbeitslosigkeit zum Vorjahr von 8,6 Prozent in dieser Personengruppe.
Bei Menschen ohne deutschen Pass stieg die Arbeitslosigkeit dem Bundestrend entsprechend binnen Jahresfrist an – um 228 auf 801. Diese Entwicklung zeigt, dass Menschen mit Fluchthintergrund zunehmend auf dem Arbeitsmarkt ankommen. Qualifizierungs- und Integrationsaktivitäten erfordern in aller Regel mehr Zeit. Auch die Zahl der jüngeren Arbeitslosen ist seit dem Vorjahr leicht angestiegen. Mit 279 arbeitslosen Personen unter 25 Jahren liegt die Arbeitslosenquote hier bei 4,3 Prozent.
Der Bedarf an Fachkräften in der Region ist weiterhin relativ hoch. Seit Jahresbeginn konnte der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit 1.595 Stellen akquirieren. Insgesamt liegen der Arbeitsagentur momentan 1.008 Stellen zur Besetzung in nahezu allen Branchen und Berufen vor.

Bad Hersfeld, 22. April 2017

Noch 549 Ausbildungsstellen zu besetzen - Anzahl der Bewerber bleibt stabil / Gruppe der Flüchtlinge noch kein Potenzial.

Noch 549 Ausbildungsstellen zu besetzen - Anzahl der Bewerber bleibt stabil / Gruppe der Flüchtlinge noch kein Potenzial.

Zur „Halbzeit“ auf dem Ausbildungsstellenmarkt finden die jungen Menschen in der Region Hersfeld-Rotenburg eine äußerst komfortable Situation vor: Momentan sind noch 549 Ausbildungsplätze in nahezu allen Branchen zu besetzen, während 330 Bewerberinnen und Bewerber weiterhin auf der Suche nach einer Stelle sind. Rein rechnerisch kommen auf jeden Ausbildungsstellensuchenden derzeit rund 1,7 unbesetzte Stellen.
Seit September des vergangenen Jahres haben sich insgesamt 613 junge Frauen und Männer als Bewerberinnen und Bewerber um eine Lehrstelle bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter des Landkreises Hersfeld- Rotenburg gemeldet – nur 10 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Durch intensive Kooperation mit den Schulen und eine umfassende Betreuung der jungen Menschen ist es uns trotz rückläufiger Schülerzahlen gelungen, die Anzahl der Bewerber auf stabilem Niveau zu halten“, erklärte Waldemar Dombrowski, der Leiter der Arbeitsagentur, bei der Konferenz „Ausbildung und Qualifizierung“ in Bad Hersfeld. In diesem Rahmen erörtert die Arbeitsagentur zweimal im Jahr die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt mit ihren lokalen Netzwerkpartnern. Neben der Agentur für Arbeit nehmen die IHK, die Kreishandwerkerschaft, der Landkreis, das Schulamt und der DGB sowie die Wirtschaftsförderung an der Konferenz teil.
Leicht zurückgegangen ist auch die Zahl der Ausbildungsstellen, die der Arbeitgeberservice der Agentur im gleichen Zeitraum akquirierte – um 24 auf 899. Jedoch ist dies das zweithöchste Angebot in den vergangenen Jahren. In nahezu allen Bereichen stehen mehr Stellen als Bewerber zur Verfügung. Lediglich bei den Metallberufen Industriemechaniker/in und Kfz-Mechatroniker/in sowie in der Verwaltung übersteigt die Zahl der Bewerber die der gemeldeten Ausbildungsplätze.
Bisher unbesetzt geblieben sind Ausbildungsstellen in unterschiedlichen Bereichen. Unter anderem werden noch 49 angehende Kaufleute im Einzelhandel gesucht, 25 Fachkräfte Lagerlogistik, 20 Industriemechaniker/innen sowie 19 Köche und Köchinnen. 
„Erfahrungsgemäß ist der Ausbildungsstellenmarkt bis in die Sommerferien hinein in Bewegung. Die Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen lassen sich immer mehr Zeit mit der Berufswahlentscheidung, Bewerbungen gehen bei den Betrieben zum Teil auch noch kurz vor den Sommerferien ein“, stellten die Netzwerkpartner fest. Sowohl die Industrie- und Handelskammer als auch die Kreishandwerkerschaft rechnen damit, dass sich die Anzahl der Ausbildungsverträge bis September auf dem Niveau des Vorjahres einpendeln wird.
„Um ihren zukünftigen Fachkräftebedarf zu decken und somit auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten die Betriebe in der Region jedes mögliche Potenzial nutzen“, erklärte Agenturleiter Dombrowski. Beispielsweise beweisen viele junge Menschen mit Handicaps im beruflichen Alltag, dass sie einer Berufsausbildung und der anschließenden Tätigkeit gut gewachsen sind. Darüber hinaus können für die Einstellung von schwerbehinderten Bewerbern spezifische Förderleistungen gewährt werden.
IHK und Kreishandwerkerschaft machten deutlich, dass die heimischen Unternehmen und Betriebe auch an der Einstellung von Auszubildenden aus den Nachbarregionen sehr interessiert sind.
Keine große Rolle auf dem Ausbildungsmarkt hingegen spielt bisher die Gruppe der jungen Flüchtlinge für den Ausbildungsmarkt. Zum Sommer werden nur einige wenige Schüler die Intensivklassen an den beruflichen Schulen (InteA-Klassen) verlassen. Aber im kommenden Jahr dürfte dann die Zahl der Absolventinnen und Absolventen auf etwa 80 ansteigen. „Wir werden  frühzeitig Kontakt mit den InteA-Schülern aufnehmen, um zu klären, inwieweit diese jungen Menschen bereits reif für eine Ausbildung sind oder ob sie noch weitere Hilfen brauchen, um an den Ausbildungsmarkt herangeführt zu werden“, erklärte Ottokar Schwerd, Leiter der Berufsberatung der Arbeitsagentur.
Die Ausbildungsmarktakteure appellierten an die jungen Menschen, die noch nicht bei der Berufsberatung waren, einen Termin – auch gemeinsam mit ihren Eltern - bei der Berufsberatung zu vereinbaren, um die derzeit noch sehr guten Ausbildungschancen zu nutzen.
Dies ist möglich unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800 4 5555 00.

Bad Hersfeld, 02. April 2017

Der Arbeitsmarkt im März 2017 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Frühjahrsbelebung noch schwach / Besserung erwartet

Nahezu unverändert stellt sich der Arbeitsmarkt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg dar.  „Momentan ist lediglich eine schwache Frühjahrsbelebung spürbar, die sich positiv auf den Rückgang der Arbeitslosigkeit auswirkt. Zudem hatten wir im Frühjahr des Vorjahres eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften im Versandhandel, die in diesem Jahr deutlich schwächer ausfällt“, erklärte Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda bei einer Pressekonferenz beim Hersfelder Bauunternehmen Räuber. In der Folge konnten im März deutlich weniger Arbeitslose eine Beschäftigung aufnehmen als im Vorjahresmonat.

Allerdings haben sich im März auch weniger Personen aus einer Beschäftigung arbeitslos gemeldet als im Februar, zugleich haben mehr Menschen aus der Arbeitslosigkeit wieder den Weg in eine Erwerbstätigkeit gefunden. Damit scheint die Dynamik am Arbeitsmarkt wieder zu wachsen.

Insgesamt waren im März 2.872 Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen. Das waren 18 Arbeitslose weniger als im Vormonat und 12 weniger als im März des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 4,5 Prozent. Die Geschäftsleitung spricht hier von einer Seitwärtsbewegung des Arbeitsmarktes.

Dem Bundestrend entsprechend kommen zunehmend mehr Menschen mit Fluchthintergrund auf dem Arbeitsmarkt an. Dies führt auch in unserer Region zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Ausländerinnen und Ausländern. Aktuell sind 769 Personen ohne deutschen Pass arbeitslos gemeldet. Das sind 66 mehr als im Februar und 213 mehr als vor einem Jahr.

Weiterhin hoch ist der Bedarf in der Region an Arbeitskräften. Der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld konnte seit Jahresbeginn insgesamt 1.224 Stellen akquirieren. Momentan liegen 997 Stellen zur Besetzung vor. Fachkräfte werden vor allem im Handwerk gesucht (Bäcker, Fleischer, Elektroinstallateure), im Hotel- und Gaststättengewerbe (Köch/innen, Hotelkaufleute, Servicekräfte) und im Pflegebereich.  Sehr gute Chancen auf eine Anstellung haben auch Männer und Frauen, die über eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer verfügen sowie Verkäufer/innen und Kaufleute im Einzelhandel.

Bad Hersfeld, 30. März 2017

Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Waldemar Dombrowski (Leiter der Arbeitsagentur), Armin Günther (Geschäftsführer von V.W. Günther), Daniela Hansen (Assistentin der Geschäftsleitung) und Sabrina Klotzbach (Arbeitsvermittlerin) zusammen mit einer Studentin und Auszubildenden des Betriebes.

Arbeitsagentur/Bad Hersfeld/Fulda: Hohe Ausbildungsquote und ein Mädchen im Männerberuf - V.W. Günther für besonderes Engagement geehrt

Sechs Auszubildende auf 41 Beschäftigte, darunter ein Mädchen, das gerade zur Berufskraftfahrerin ausgebildet wird – Die V.W. Günther Mineralölhandelsgesellschaft mbH in Bebra bemüht sich sehr um den eigenen Fachkräftenachwuchs. Grund für die Arbeitsagentur, den Betrieb für seine besondere Nachwuchsarbeit mit dem Ausbildungszertifikat der Bundesagentur für Arbeit (BA) auszuzeichnen.

„Ihr Unternehmen zeichnet sich durch eine außergewöhnlich hohe Ausbildungsquote und Beständigkeit im Bereich der Ausbildung aus“, lobte Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda, bei der Überreichung der Urkunde. Daneben geht das Familienunternehmen, das 1923 in Hönebach mit der Herstellung von Fetten wie Schuhcreme, Bohnerwachs, Wagenschmiere oder Treibriemenwachs begonnen hatte und mittlerweile an 11 Standorten Heizöl, Diesel, Ad Blue, Holz Pellets, Streusalz, Motorenöle, Erdgas und Strom vertreibt, mitunter ungewöhnliche Wege zur Nachwuchssicherung. „Dass eine junge Frau  zur Berufskraftfahrerin ausgebildet wird, ist nicht alltäglich. Wer sich seinen Fachkräftebedarf langfristig sichern will, der muss das Potenzial der Bewerbergruppen ausschöpfen“, erklärte der Agenturleiter. Geschäftsführer Armin Günther bestätigt dies: „Dank der guten Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit bilden wir derzeit drei junge Männer und eine Frau zu Kaufleuten im Groß- und Außenhandel sowie eine Fachkraft für Lagerlogistik aus und eine Studentin (Duales Studium) im Bereich Mittelstandsmanagement im Masterstudiengang. Allerdings wird die Suche nach geeignetem Nachwuchs schwieriger.“  Waldemar Dombrowski hob die Bereitschaft des Betriebes hervor, auch Umschulungsplätze anzubieten. Sabrina Klotzbach, zuständige Arbeitsvermittlerin für den Betrieb, dankte für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur.

Zum 1. August sucht V.W. Günther noch Bewerberinnen und Bewerber, die eine Ausbildung zum Kaufmann/frau im Großhandel anstreben sowie eine/n angehende/n Berufskraftfahrer/in.

Die Verleihung des Zertifikats fand anlässlich der bundesweiten Woche der Ausbildung statt. Vom 27. bis 31. März lenkt die Bundesagentur für Arbeit (BA) unter dem Motto „#ausbildungklarmachen“ den Blick auf die aktuelle Situation und die anstehenden Herausforderungen am Ausbildungsmarkt. Darüber hinaus soll die Aktionswoche auch denjenigen Bewerberinnen und Bewerber Chancen erschließen, die bislang keine Perspektive haben.

Ausbildungssuchende und interessierte Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erreichen ihre Ansprechpartner in der Agentur für Arbeit über folgende Kontaktdaten:

Kostenfreie Service-Nummer für Ausbildungssuchende: 0800 4 5555 00

Kostenfreie Service-Nummer für Betriebe: 0800 4 5555 20

 

Bad Hersfeld, 07. März 2017

Zeitarbeitsbörse in der Arbeitsagentur - 15 Zeitarbeitsunternehmen aus der Region stellen sich vor
 
Interessierte Frauen und Männer können am 14. März in der Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern knüpfen. Die Arbeitsagentur veranstaltet von 9 bis 16 Uhr eine Jobbörse mit 15 Zeitarbeitsunternehmen aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Die Firmen werden ihr Dienstleistungsangebot präsentieren, aktuelle Stellenangebote vorstellen und über Besonderheiten der Branche informieren. Eingeladen sind alle Interessierten, die Arbeit suchen, sich beruflich verändern oder nur unverbindlich informieren möchten. „Wer einen Job sucht und eine Kurzbewerbung mitbringt, hat gute Chancen mit einem konkreten Arbeitsangebot nach Hause zu gehen“, erklärt Karsten Ott, Teamleiter des Arbeitgeberservice der Bad Hersfelder Arbeitsagentur. Zeitarbeit biete einen erfolgversprechenden Weg in die Arbeitswelt: „Insbesondere Arbeitslosen nach der Berufsausbildung oder einer Familienphase bietet Zeitarbeit die Chance, erste oder neue berufliche Erfahrungen zu sammeln. Wir arbeiten mit vernünftigen und seriösen Unternehmen zusammen.“ Berufliche Kenntnisse aller Art seien in der Zeitarbeit gefragt.
Reguläre Arbeitsverhältnisse
Die ausstellenden Unternehmen sind Personaldienstleister, die Arbeitnehmer in regulären Arbeitsverhältnissen beschäftigen, ein festes Arbeitseinkommen garantieren – mit Weiterzahlung des Arbeitsentgelts auch in sogenannten „verleihfreien Zeiten“ – und Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung abführen. Neben den ausstellenden Firmen werden Vorträge zu den Arbeitsmöglichkeiten innerhalb der Zeitarbeit angeboten. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kurzbewerbungen mit Angabe der Telefonnummer sollten jedoch mitgebracht werden.
Kontakt
Kostenfreie Service-Rufnummer: 0800 4 5555 20

Bad Hersfeld, 01. März 2017

Der Arbeitsmarkt im Februar 2017 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Februar im Landkreis Hersfeld-Rotenburg jahreszeitlich bedingt angestiegen. Insgesamt waren 2.890 Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen. Das waren 141 Arbeitslose mehr als im Vormonat, jedoch 184 weniger als im Februar des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 4,6 Prozent. „Der Winter und das Auslaufen von befristeten Arbeitsverträgen in der Logistik- und Versandhandelsbranche haben die Arbeitslosigkeit im Februar steigen lassen. Durch das vorgezogene Ausbildungsende hatten wir auch einen leichten Anstieg bei der Zahl arbeitsloser junger Menschen unter 25 Jahren. Ein Phänomen das sich jährlich wiederholt. Wegen des hohen Fachkräftebedarfs gehen wir davon aus, dass in den nächsten Wochen ein Großteil der Absolventinnen und Absolventen wieder beruflich integriert wird“, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda. Die Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren nahm im Februar um 45 Personen auf insgesamt 284 junge Frauen und Männer zu, ist jedoch niedriger als vor einem Jahr.
Die über 50-Jährigen bleiben mit 926 Arbeitslosen die größte Personengruppe gemessen an allen Arbeitslosen. Mehr als jeder dritte Arbeitslose ist 50 Jahre oder älter. Gleichwohl ist die Arbeitslosigkeit binnen Jahresfrist um 11,5 Prozent gesunken.
Angesichts der anhaltend guten Arbeitsmarktentwicklung fällt auf, dass der Zugang in Arbeitslosigkeit nach einer Beschäftigung mit 424 um 11,3  Prozent höher ausfällt als im Vorjahresmonat. Ob es sich lediglich um eine Momentaufnahme handelt oder sich eine leichte Abschwächung der Konjunktur andeutet, werden die nächsten Monate zeigen.
Die Unternehmen erteilten dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld seit Jahresbeginn insgesamt 853 Vermittlungsaufträge. Der Stellenbestand stieg im Februar um 20 Stellen auf 1.056.



Bad Hersfeld, 15. Februar 2017

Tipps zum Wiedereinstieg in den Beruf - Telefonaktion der Agentur für Arbeit am 24. Februar

Interessierte Frauen haben am Dienstag, 21. Februar, die Möglichkeit sich telefonisch Tipps zum Wiedereinstieg in den Beruf zu holen. Von 9 bis 15 Uhr informieren die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der hessischen Agenturen für Arbeit rund um das Thema Berufsrückkehr nach Familienarbeit. In den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Fulda steht Melanie Bonacker als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Interessierte Frauen können sich unter Telefon 06621/209-543 direkt an sie wenden.
Welches Ziel verfolgen die hessischen Agenturen für Arbeit mit dem Aktionstag?
„Nach wie vor unterbrechen vor allem Frauen ihre Erwerbstätigkeit, um Kinder zu erziehen oder ihre Angehörigen zu pflegen. Wenn sie nach einer Familienphase wieder ins Berufsleben einsteigen möchten, erhalten sie Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit. Aber noch nicht alle Frauen, die in den Beruf zurückkehren wollen, nehmen diese Möglichkeit wahr“, erklärt Melanie Bonacker. „Wir möchten mit dem Telefonaktionstag Hemmschwellen abbauen und Frauen erreichen, die sich bislang vielleicht nicht getraut haben. Leider unterschätzen sich viele Frauen oft, was das eigene Potential angeht. Vor allem, wenn sie lange aus dem Beruf raus sind. So entstehen auch Hemmungen vor dem Weg in die Agentur. Mit der Telefonaktion wollen wir Angst nehmen und den Frauen Mut machen, den Wiedereinstieg zu wagen.“
Wie stehen die Chancen für den Wiedereinstieg in den Beruf?
„Die Chancen für eine erfolgreiche Rückkehr in den Beruf sind zurzeit wegen der guten Arbeitsmarktlage sehr gut. Vor allem in den Bereichen Gesundheit und Pflege, Hotel- und Gaststättengewerbe aber auch im gewerblich-technischen Bereich sind viele Stellen frei“, weiß die Beauftragte. „Wir haben hier eine klassische Win-Win-Situation – sowohl die Berufsrückkehrerinnen als auch die Unternehmen profitieren vom Wiedereinstieg der Frauen ins Berufsleben. Gerade in Zeiten des steigenden Fachkräftebedarfs stellen sie mit ihren Kompetenzen und Erfahrungen ein wichtiges Potential dar, das wir unbedingt gewinnen sollten. Vor allem die bei Familienmanagerinnen stark ausgeprägten sozialen Kompetenzen, werden für Personalverantwortliche immer wichtiger“, berichtet Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda.
Wie kann die Arbeitsagentur bei der Rückkehr in den Beruf helfen?
„Wir bieten regelmäßig Seminare zum Wiedereinstieg in den Beruf an und informieren über die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Arbeitszeiten, Stärken und Kompetenzen, berufliche Orientierung, Beschäftigungssuche, Selbstvermarktung und Bewerbung sowie den regionalen Arbeitsmarkt. Wer Themen vertiefen möchte, kann an verschiedenen Workshops im Rahmen einer Vortragsreihe speziell für Frauen teilnehmen“, führt Bonacker aus. „Die Arbeitsagentur kann außerdem durch Weiterbildungen helfen, wenn berufliche Kenntnisse wegen der Familienzeit nicht mehr auf dem neuesten Stand sind. Hierzu beraten unsere Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittler in persönlichen Gesprächen in der Agentur für Arbeit“, ergänzt die Beauftragte für Chancengleichheit.

Bad Hersfeld, 13. Februar 2017

Hochbetrieb bei Lehrstellenbörse - Mehr als 600 freie Ausbildungsplätze lockten 130 Jugendliche ins BiZ / Betriebe knüpften erste Kontakte
 
Mehr als 600 offene Ausbildungsstellen lockten rund 130 Jugendliche und junge Erwachsene zur Lehrstellenbörse ins Berufsinformationszentrum. Von A wie Altenpfleger/in bis Z wie Zahntechniker/in reichten die Lehrstellenangebote, die bei der Arbeitsagentur Bad Hersfeld zur Besetzung im Sommer gemeldet sind.
„Wer sich jetzt um einen Ausbildungsplatz bewirbt, hat realistische Chancen, in seinem Wunschberuf fündig zu werden. Wir suchen Auszubildende in nahezu allen Bereichen“, erklärt Karsten Ott, Teamleiter Arbeitgeberservice. Besonders gute Aussichten auf einen Ausbildungsvertrag haben unter anderem junge Männer und Frauen, die sich für eine kaufmännische Ausbildung interessieren, angehende Bergbautechnolog/innen und auch Bewerberinnen und Bewerber, die eine Ausbildung im Fachverkauf Lebensmittelhandwerk anstreben – sowohl in Bäckerei als auch Metzgerei. Zahlreiche Ausbildungsstellen gibt es auch für Bankkaufleute, Kraftfahrzeugmechatroniker, Köche und Köchinnen.
Um Kontakte mit Bewerberinnen und Bewerbern zu knüpfen, stellten im Rahmen der Lehrstellenbörse 19 regionale Betriebe sich und ihre Ausbildungsberufe vor. „Die jungen Frauen und Männer hatten zumeist ihre Bewerbungsunterlagen dabei, so dass diese bereits von den Betrieben unter die Lupe genommen werden konnten“, lobt Karsten Ott, „Die Betriebe haben mit den jungen Leuten eingehendere Bewerbungsgespräche vereinbart. Viele der Jugendlichen haben mit Terminen für Schnuppertage, Probearbeiten oder Praktika das BiZ verlassen.“
Auch nach der Ausbildungsstellenbörse laufen die Vermittlungsbemühungen von Berufsberatung und Arbeitgeberservice weiter auf Hochtouren. Insbesondere junge Ausbildungssuchende, die noch nicht als Bewerberinnen oder Bewerber bei der Berufsberatung gemeldet sind, sollten sich schnell einen Termin bei der Berufsberatung sichern.
Möglich ist dies unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800 4 5555 00.

Bad Hersfeld, 10. Februar 2017

Lehrstellenbörse in der Arbeitsagentur - Mehr als 1.600 Ausbildungsstellen / Zahlreiche Arbeitgeber im BiZ  

Kurz nach Ausgabe der Zwischenzeugnisse wird es für die Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen höchste Zeit, ihre berufliche Zukunft zu planen. Derzeit sind bei der Arbeitsagentur mehr als 1.600 freie Ausbildungsstellen      gemeldet. Am Donnerstag, den 16. Februar, wird das Berufsinformations- zentrum (BiZ) von 12:00 bis 17:00 Uhr zum Börsenplatz umfunktioniert. Zahlreiche Arbeitgeber aus verschiedenen Branchen werden vor Ort sein. Im Angebot: Lehrstellenangebote von A wie Anlagenmechaniker/in über P wie Produktveredler/in bis Z wie Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r. Bedarf an Nachwuchs besteht im Handwerk wie im kaufmännischen Bereich, in der Gastronomie (Köche/Köchinnen, Restaurantfachleute) wie im Verkauf (Fachverkäufer/innen Lebensmittelhandwerk). Auch ausgefallenere Ausbildungsstellen sind noch zu besetzen. So werden zum Beispiel 2 junge Menschen gesucht, die Leichtflugzeugbauer/innen werden möchten, ebenso ein/e angehende/r Pferdewirt/in. Für Gymnasiasten und Fachoberschüler dürften die freien Stellen für ein Duales Studium besonders interessant sein.

Wer bisher in seinem Wunschberuf noch nichts gefunden hat, der sollte sich bei der Lehrstellenbörse über die Angebote auf dem Markt informieren, sich gegebenenfalls neu orientieren und nach freien Stellen in artverwandten Berufen suchen. Für persönliche Beratungen stehen Berufsberaterinnen und Berufsberater sowie Vermittler des Arbeitgeberservices zur Verfügung.

Die Börse richtet sich auch an Jugendliche, die bisher noch nicht als Bewerber bei der Berufsberatung gemeldet sind. Eine Anmeldung zur Börse ist nicht erforderlich. Bewerbungsunterlagen, das letzte Schulzeugnis sowie Nachweise über Praktika oder besondere Kenntnisse sollten mitgebracht werden.

Bad Hersfeld, 03. Februar 2017

Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld

Lehrstellenbörse in der Arbeitsagentur - Mehr als 600 Ausbildungsstellen / Zahlreiche Arbeitgeber im BiZ

Kurz nach Ausgabe der Zwischenzeugnisse wird es für die Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen höchste Zeit, ihre berufliche Zukunft zu planen. Derzeit sind bei der Arbeitsagentur mehr als 600 freie Ausbildungsstellen gemeldet.

Am Donnerstag, den 09. Februar, wird das Berufsinformations- zentrum (BiZ) in der Vitalisstr.1 von 13:00 bis 17:00 Uhr zum Börsenplatz umfunktioniert. Zahlreiche Arbeitgeber aus verschiedenen Branchen werden vor Ort sein.

Im Angebot: Von A wie Anlagenmechaniker/in über N wie Notfallsanitäter/in bis Z wie Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r reicht die Palette. Bedarf an Nachwuchs besteht im Handwerk wie im kaufmännischen Bereich, in der Gastronomie (Köche/Köchinnen, Restaurantfachleute) wie im Verkauf (Fachverkäufer/innen Lebensmittelhandwerk). Auch ausgefallenere Lehrstellen sind noch zu besetzen. So werden zum Beispiel 25 junge Menschen gesucht, die Bergbautechnologen/innen werden möchten, ebenso ein/e angehende/r Polster- und Dekorationsnäher/in und drei Wasserbauer/innen (Bebra). Für Gymnasiasten und Fachoberschüler dürften die freien Stellen für ein Duales Studium besonders interessant sein.
Wer bisher in seinem Wunschberuf noch nichts gefunden hat, der sollte sich bei der Lehrstellenbörse über die Angebote auf dem Markt informieren, sich gegebenenfalls neu orientieren und nach freien Stellen in artverwandten Berufen suchen. Für persönliche Beratungen stehen Berufsberaterinnen und Berufsberater sowie Vermittler des Arbeitgeberservices zur Verfügung.
Die Börse richtet sich auch an Jugendliche, die bisher noch nicht als Bewerber bei der Berufsberatung gemeldet sind. Eine Anmeldung zur Börse ist nicht erforderlich. Bewerbungsunterlagen, das letzte Schulzeugnis sowie Nachweise über Praktika oder besondere Kenntnisse sollten mitgebracht werden.

Bad Hersfeld, 31. Januar 2017

Arbeitsagentur Bad Hersfeld

Der Arbeitsmarkt im Jahr 2016 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Weniger Arbeitslose und deutliches Stellenplus: Beschäftigung boomt!
Die Arbeitsmarktlage im Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat sich im vergangenen Jahr weiter positiv entwickelt.  Im Jahresdurchschnitt waren 2.746 Menschen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent. Im Jahr zuvor hatte die Quote im Schnitt bei 4,9 Prozent gelegen. Gleichzeitig stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen zum 30.06.2017 binnen Jahresfrist um 2,2 Prozent auf 46.389 an.
Durchschnittlich 2.025 Arbeitsstellen standen in 2017 zur Besetzung.
Personengruppen
Die Arbeitslosigkeit ist im vergangenen Jahr bei fast allen Personengruppen gesunken. Besonders stark profitierten jüngere Menschen von der guten Konjunktur. Im Jahresdurchschnitt waren 244 Personen unter 25 Jahren erwerbslos und somit 16,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Langzeitarbeitslosigkeit wurde um 4,7 Prozent abgebaut.  Trotzdem waren 1.164 Menschen – mehr als 40 Prozent aller Arbeitslosen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg - seit einem Jahr oder länger ohne Arbeit.
Auch bei älteren Personen ging die Arbeitslosigkeit zurück. Im Jahresdurchschnitt waren 949 Frauen und Männer über 50 Jahren arbeitslos gemeldet, was einem Rückgang von 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gleichkommt.
Die Anzahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer stieg dem bundesweiten Trend entsprechend an. In 2016 waren im Durchschnitt 580 Personen ohne deutschen Pass arbeitslos – 8 Prozent mehr als im Vorjahr.
Stellen
Ein starkes Plus verzeichnete die Agentur für Arbeit bei den gemeldeten Stellen.  Von Januar bis Dezember konnte der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur im Landkreis Hersfeld-Rotenburg 6.922 Stellen akquirieren. Dies waren 1.584 (29,7 Prozent) mehr als im Vorjahr. Parallel dazu stieg der Bestand an offenen Stellen um 35 Prozent auf 1.181 im Jahresdurchschnitt. Einen besonderen Zuwachs weist der Bereich Verkehr und Logistik auf. „Die gute wirtschaftliche Entwicklung hat auch eine Kehrseite“, kommentierte Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die Daten bei einer Pressekonferenz in Hünfeld. Immer mehr Stellen, vor allem für Fachkräfte, können nur schwer oder mit erheblicher Verzögerung besetzt werden. Vor besonderen Herausforderungen stehen die Vermittlerinnen und Vermittler unter anderem, wenn es um Stellenbesetzungen im Handwerk (Tischler, Maler, Sanitär, Friseur, etc.), im Bereich Metall, in der Elektrobranche sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe oder in Gesundheit und Pflege geht. Auch Berufskraftfahrer werden stark nachgefragt.
 
Der Arbeitsmarkt im Januar 2017 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Die anhaltend winterliche Witterung hat sich auf den Arbeitsmarkt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ausgewirkt. Die Zahl der Arbeitslosen nahm im Januar zu und liegt nun bei 2.749. Im Monat zuvor waren es 209 weniger gewesen. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,3 Prozent an (Vormonat: 4,0 Prozent).
Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten Arbeitsagentur und das Jobcenter des Landkreises jedoch einen Rückgang um insgesamt 212 Arbeitslose.
Auch der Stellenbestand liegt mit 1.036 um 18 Prozent über dem des Vorjahres.  „Dies ist eine solide Ausgangsbasis für das neue Jahr. Wir gehen für 2017 von einem weiteren moderaten Wirtschaftswachstum in der Region aus. Die unruhige internationale Lage birgt jedoch Risiken für unsere Konjunktur“, kommentierte Waldemar Dombrowski.

Bad Hersfeld, 12. Januar 2017

Arbeitsagentur Bad Hersfeld

„Das kann ich“ - Profilbildung - Ein Seminarangebot der Arbeitsagentur in Bad Hersfeld

Interessierte Frauen haben am Donnerstag, 19. Januar, in der Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld die Möglichkeit, an einem Workshop zum Thema Profilbildung teilzunehmen. Im Seminar geht es darum, Stärken zu erkunden. „Frauen können ihre Defizite meist sehr schnell aufzählen. Auf die Frage „Was können Sie besonders gut?“ fällt die Antwort hingegen oft ungleich schwer“, stellt Melanie Bonacker, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, fest. Gemeinsam mit der Referentin Veronika Ehlert betrachten die Teilnehmerinnen im Workshop verschiedene Situationen ihres bisherigen Lebens und arbeiten Kompetenzen heraus. Am Ende des Seminars haben sie mit einer Sammlung ihrer Fähigkeiten begonnen und können begründen, wie und wo sie diese erworben haben. Die Erkenntnisse können bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und als Argumente für Vorstellungsgespräche genutzt werden.

Das Seminar findet am 19. Januar von 9 bis 12 Uhr im Gruppenraum des Berufsinformationszentrums der Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld (Vitalisstr. 1) statt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung über folgende Kontaktdaten erforderlich.

Kontakt: Telefon: +49 6621 209 543 oder auch über E-Mail: BadHersfeld-Fulda.BCA@arbeitsagentur.de

Bad Hersfeld, 09. Januar 2017

Wichtige Frist für Unternehmen - Anzahl der schwerbehinderten Mitarbeiter bis 31. März melden.
 
Ab sofort können Unternehmen das Programm REHADAT-Elan für das Anzeigejahr 2016 von der Homepage http://www.rehadat-elan.de  herunterladen. Die CD-ROM mit der Software erhalten beschäftigungspflichtige Arbeitgeber bis Mitte Januar 2017.
Private und öffentliche Arbeitgeber mit 20 und mehr Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, diese mit mindestens fünf Prozent schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Unternehmen, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote. Ab dem Anzeigejahr 2016 ändern sich die Staffelbeträge.
Zur Überprüfung, ob die Beschäftigungspflicht im Kalenderjahr 2016 erfüllt ist, müssen die betroffenen Arbeitgeber bis spätestens 31. März 2017 ihre Beschäftigungsdaten anzeigen. Die Meldung wird bei der Arbeitsagentur abgegeben, bei der das Unternehmen ihren Sitz hat.
Auch beschäftigungspflichtige Arbeitgeber, die keine Unterlagen erhalten, sind anzeigepflichtig. Sie werden, ebenso wie Arbeitgeber, die einen zusätzlichen Bedarf haben, gebeten, die Anzeigeunterlagen über den Bestellservice der Bundesagentur für Arbeit unter http://www.rehadat-elan.de  anzufordern bzw. das Programm herunterzuladen.
 
Weitere Fragen und Informationen rund um das Anzeigeverfahren und die Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer erhalten Arbeitgeber unter der Mailadresse Frankfurt-Main.OS-SBAV-AZV@arbeitsagentur.de. Möchten Unternehmen schwerbehinderte Mitarbeiter einstellen, wenden sie sich direkt an ihren persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeberservice oder die kostenlose Service-Rufnummer  0800 4 5555 20.
 
Was sparen Unternehmen, wenn Sie einen behinderten Menschen neu einstellen oder ausbilden? Mit dem Online-Rechner können sie sich einen schnellen Eindruck verschaffen.
Ersparnisrechner: http://www.rehadat.de/Ersparnisrechner/welcome.htm
 
Zusatzinformationen:
Arbeitgeber erhalten das Bearbeitungsprogramm REHADAT-Elan auf CD-ROM. Wer die Software REHADAT-Elan nicht nutzen möchte, kann Formulare über den Bestellservice unter www.rehadat-elan.de nachbestellen. Eine telefonische Annahme von Bestellungen ist nicht möglich. Das Programm REHADAT-Elan unterstützt bei der Bearbeitung der Vordrucke und ermöglicht die Abgabe der Anzeige in elektronischer Form. Es kann auch unter http://www.rehadat-elan.de kostenlos heruntergeladen werden. Dort finden Arbeitgeber zudem Informationen zur Installation und zur Anwendung des Programms.

Bad Hersfeld, 06. Januar 2017

Ausbildung und Studium bei der Bundeswehr - Informationsveranstaltung im Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur

Junge Frauen und Männer, die sich für eine Ausbildung oder ein Studium bei der Bundeswehr interessieren, erhalten am Donnerstag,  12. Januar, von 9 bis 17 Uhr Informationen aus erster Hand. Der Wehrberater informiert über Einstellungsvoraussetzungen, Einstellungstermine, Bewerbungsverfahren, Studium, Weiterbildungsmöglichkeiten und/oder soziale Absicherung. Die Beratungsgespräche finden im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit in Fulda (Eingang Gambettagasse) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bad Hersfeld, 20. Dezember 2016

In den Ferien Zukunft planen - Berufsinformationszentrum (BiZ) durchgehend geöffnet.

Endlich Ferien! Die freie Zeit sollte man nutzen, um sich eingehender mit der

eigenen Zukunft zu beschäftigen, und zwar im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit in Fulda, das während der gesamten Ferien geöffnet ist. Die Berufsberater empfehlen, die Ferientage ausgiebig zu nutzen, um sich über das Angebot der annähernd 400 Ausbildungsberufe und die aktuell noch offenen Stellen zu informieren.

Auch wer sich für Weiterbildung interessiert oder sich beruflich verändern möchte, findet im BIZ vielfältige Informationen über Weiterbildungsmöglichkeiten oder Alternativen zur bisherigen Berufstätigkeit. Bildschirmarbeitsplätze mit Zugang zur Jobbörse der Arbeitsagentur und anderen Internetangeboten sowie mehrere Bewerbungs-PCs runden das Online-Angebot des BIZ ab.

Neben den Selbstinformationseinrichtungen stehen BIZ-Mitarbeiter bereit, um Fragen zu beantworten.

Das BIZ (Eingang Gambettagasse) ist (außer am 24. Und 31. Dezember) montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das Dienstleistungsangebot ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bad Hersfeld, 01. Dezember 2016

Der Arbeitsmarkt im November 2016 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Arbeitslosenquote sinkt auf 4,0 Prozent / Hoher Personalbedarf bei Betrieben

Die Konjunktur im Landkreis Hersfeld-Rotenburg boomt, die Nachfrage nach Arbeitskräften bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im November gegenüber Oktober um 150 auf 2.514 gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,0 Prozent (Oktober: 4,2 Prozent). Zum Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit um 120 zurück.

Der Abbau der Arbeitslosigkeit hat sich sowohl  bei der Arbeitsagentur als auch beim Kreisjobcenter vollzogen. So sind bei der Agentur für Arbeit 707 Personen arbeitslos gemeldet – 113 weniger als im Vormonat und 79 weniger als im November 2015. Das Jobcenter des Landkreises verzeichnet 1.807 Arbeitslose und somit 37 weniger als im Oktober und 41 weniger als vor einem Jahr.

„Erfreulicherweise haben nahezu alle Personengruppen von der guten Wirtschaftslage profitiert; am stärksten die jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren“, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda. Die Zahl der arbeitslosen Unter-25-Jährigen ist im Vergleich zum Vormonat um 17,5 Prozent auf 189 zurückgegangen, binnen Jahresfrist um 11,3 Prozent. Vor allem Arbeitsaufnahmen im Kontext der Herbstbelebung und der Beginn von Studiengängen haben zu der positiven Entwicklung beigetragen.

Die Zahl der erwerbslosen Frauen ist innerhalb eines Jahres um 6,4 Prozent auf 1.192 gesunken, die der älteren Arbeitslosen über 50 Jahre um 4,8 Prozent auf 889.

Auch bei Personen ohne deutschen Pass hat sich die negative Entwicklung etwas abgeschwächt. „Der hohe Personalbedarf der Logistikunternehmen – nicht zuletzt aufgrund des Weihnachtsgeschäftes – hat dazu geführt, dass wir auch zahlreiche Menschen  mit Fluchthintergrund in Helfertätigkeiten vermitteln konnten“, freut sich Agenturleiter Dombrowski. So verringerte sich die Zahl der arbeitslosen Ausländer im Vergleich zu Oktober deutlich um 7,2 Prozent auf 570. Beim Vorjahresvergleich schlägt dennoch ein Anstieg von 11,8 Prozent zu Buche. „Auch wenn wir vermehrt Beschäftigungsaufnahmen von Menschen mit Fluchthintergrund verzeichnen, wird es in vielen Fällen bis zu einer dauerhaften beruflichen Integration noch einige Jahre dauern“, bestätigt Waldemar Dombrowski.

Ein starkes Plus gegenüber 2015 verbucht die Arbeitsagentur auf der Stellenseite. Seit Jahresbeginn konnte der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur 6.015 Stellen akquirieren – 1.063 (21,5 Prozent) mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. 1.474 Stellen stehen zur sofortigen Besetzung zur Verfügung und somit ein Viertel mehr als im November 2015. Waldemar Dombrowski sieht in dieser Entwicklung auch große Herausforderungen: „So sehr wir uns über die starke Nachfrage nach Arbeitskräften freuen, so müssen wir doch feststellen, dass die Schwierigkeiten der Betriebe, geeignete Fachkräfte zu gewinnen, noch einmal zugenommen haben. Für beide Marktseiten wird es in Zukunft mehr denn je auf eine fundierte Ausbildung, marktnahe Weiterbildung und das Denken in  Alternativen ankommen.“


Bad Hersfeld, 04. November 2016

Bilanz des Ausbildungsmarktes
Verhältnisse auf dem Ausbildungsmarkt haben sich gedreht / Gewinnung von beruflichem Nachwuchs immer schwieriger

Der sich bereits in den Vorjahren abzeichnende Trend, wonach die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber nach einem Ausbildungsplatz zurückgeht und die Zahl der Ausbildungsstellen steigt, hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr der Berufsberatung fortgesetzt. So suchten über die Arbeitsagentur in Bad Hersfeld und das Kreisjobcenter Hersfeld-Rotenburg 831 junge Frauen und Männer eine Lehrstelle, was einem Rückgang zum Vorjahr um 75 entspricht. Andererseits wurden dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur 1039 Ausbildungsplätze zur Besetzung in 2016 gemeldet, dies entspricht einem starken Zuwachs von 126 Stellen bzw. von 13,8 Prozent. „Wir können für unsere Region festhalten, dass sich die Verhältnisse auf dem Ausbildungsmarkt nun endgültig gedreht haben. Auf 100 Bewerberinnen und Bewerber kommen rechnerisch 125 Ausbildungsstellen“, fasste Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt zusammen. Gemeinsam mit den regionalen Netzwerkpartnern analysierte er das zu Ende gegangene Ausbildungsjahr 2015/16.
„Die Betriebe in der Region zeigen angesichts der anhaltend guten Wirtschaftslage und der demografischen Herausforderungen in der Zukunft eine hohe Ausbildungsbereitschaft. Erfreulich ist, dass die meisten trotz einer sich immer schwieriger gestaltenden Suche nach beruflichem Nachwuchs nicht resignieren, sondern bei den Anforderungen den jungen Menschen entgegen kommen“, kommentiert Dombrowski den enormen Zuwachs bei den gemeldeten Lehrstellen.
Insgesamt 51 Ausbildungsstellen sind bisher unbesetzt geblieben. Unter anderem werden noch 13 angehende Berufskraftfahrer gesucht, auch junge Menschen, die eine Ausbildung im Fleischereifachverkauf anstreben, haben weiterhin gute Chancen auf eine Lehrstelle. Doch angesichts von nur 18 jungen Menschen, die noch als Bewerberinnen bzw. Bewerber einen Ausbildungsplatz anstreben, sind die Aussichten, diese Stellen noch zu besetzen, eher schlecht. Momentan kommen auf jeden unversorgten Bewerber rein rechnerisch 2,83 unbesetzte Ausbildungsstellen.
„Wir sollten prüfen, ob wir künftig nicht vermehrt auf die betriebliche Umschulung setzen können“, erklärte Agenturchef Dombrowski, „Es gibt ein Potential von 25- bis 35-Jährigen, das immer wieder zwischen Anlerntätigkeiten und Arbeitslosigkeit hin- und herpendelt. Das dürfen wir bei dem jetzt schon in zahlreichen Berufen vorhandenen Fachkräftemangel nicht hinnehmen.“
Um möglichst alle Potentiale auszuschöpfen, bietet die Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda darüber hinaus verschiedene Maßnahmen an. „Unter anderem bereiten wir junge Menschen in berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen auf eine Ausbildung vor“, berichtete Frank Kamolz, Bereichsleiter der Arbeitsagentur. Auch das Instrument der ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) werde häufig von Arbeitgebern angefragt, damit sie auch jungen Leuten eine Chance auf eine Lehrstelle geben können, die Unterstützungsbedarf in einigen Fächern haben. In den vergangenen fünf Jahren haben nahezu 98 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit abH ihren Abschluss geschafft.
Die Bilanz der Daten zur Ausbildungsvermittlung bedeutet nicht das Ende der Vermittlungsaktivitäten. Ottokar Schwerd, Teamleiter der Berufsberatung, appelliert: „Jugendliche und junge Erwachsene, die bislang weder einen Ausbildungsplatz, noch eine tragfähige Alternative gefunden haben, sollten sich zur Nachvermittlung bei der Agentur für Arbeit melden. Auch die bislang unversorgten Bewerberinnen und Bewerber haben noch eine Chance, wir werden uns intensiv um sie kümmern.“ Für Studierende, die nicht sicher sind, ob sie ihr Studium fortsetzen möchten, biete sich ebenso ein Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit an. Eine Terminvereinbarung bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda ist möglich unter der Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 (kostenfrei).

Bad Hersfeld/Region, 02. November 2016

Der Arbeitsmarkt im Oktober 2016 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Flüchtlinge am Arbeitsmarkt angekommen / Viele vakante Arbeitsstellen

Nach einer anfänglichen Herbstbelebung hat sich der Arbeitsmarkt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Oktober auf dem niedrigen September-Niveau gehalten. Mit 2.664 Arbeitslosen lag die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,2 Prozent.
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vormonat um 9 gesunken.  Aktuell sind bei der Agentur für Arbeit 820 Personen arbeitslos gemeldet – 46 weniger als im Vormonat und 75 weniger als im Oktober 2015. Das Jobcenter des Landkreises verzeichnet 1.844 Arbeitslose und somit 37 mehr als im September und 70 weniger als im Vorjahr.
Am stärksten angestiegen ist die Arbeitslosigkeit bei Ausländerinnen und Ausländern. „Die Flüchtlinge sind  auf unserem regionalen Arbeitsmarkt angekommen und überwiegend dem Bereich der Grundsicherung gemeldet. Diese Entwicklung entspricht dem Bundestrend“, erklärt Waldemar Dombrowksi, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda. So waren im Oktober 614 Personen ohne deutschen Pass erwerbslos gemeldet. Dies waren 29 mehr als im Monat zuvor und 70 mehr als im Oktober des Vorjahres.
Erfreulich ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei jüngeren Menschen unter 25 Jahren. Aktuell sind 229 Personen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet, was einem Minus von 17 gegenüber September gleichkommt (-6,9 Prozent). Hier konnten ehemalige Auszubildende, die nach der Lehre vorübergehend arbeitslos waren, wieder in Beschäftigung integriert werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren um 7,3 Prozent gesunken.  Im Vorjahresvergleich ebenfalls gesunken ist die Arbeitslosigkeit bei den Älteren über 50 Jahren - um 38 auf 921. Agenturleiter Dombrowski begrüßt diese Entwicklung: „Die meisten Arbeitgeber haben erkannt, wie wichtig umfassendes Erfahrungswissen älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Performance des Betriebes ist. Darüber hinaus gilt es, sämtliche Potenziale an Arbeitskräften zu halten und zu heben, denn der Personalbedarf in der Region Hersfeld-Rotenburg ist hoch.“
Seit Jahresbeginn konnte der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur 5.163 Stellen akquirieren – 1.007 mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. 1.157 Stellen stehen zur sofortigen Besetzung zur Verfügung. Hoher Personalbedarf besteht nahezu in allen Branchen, so z.B. in der Gastronomie (Köche, Servicekräfte) und im Gesundheitswesen, speziell in der Alten- und Krankenpflege. Gesucht werden außerdem verstärkt Fachkräfte im Einzelhandel. Gute Aussichten auf eine Einstellung haben auch Berufskraftfahrer, insbesondere wenn Kenntnisse in der Wechselbrücke vorhanden sind.
Dies deutet laut Agenturchef Dombrowski auf eine nach wie vor gute Konjunkturverfassung in der Region hin. Besonders erfreulich sei der starke Rückgang der Arbeitslosigkeit im Altkreis Rotenburg (-7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).
Ausbildungsmarkt
Die Bilanz zum Ausbildungsmarkt wird von den Netzwerkpartnern im Rahmen der Konferenz „Ausbildung und Qualifizierung“ am 3. November veröffentlicht.

Bad Hersfeld, 19. September 2016

Umschulung machen und Prämie kassieren Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda bietet Qualifizierungsmaßnahmen an.

  • bei Erfolg winken Prämien bis zu 2.500 EUR.

Keine abgeschlossene Ausbildung? Erhöhte Arbeitsmarktrisiken? Das muss kein dauerhafter Zustand sein. Personen ohne Berufsausbildung oder mit veralteten beruflichen Kenntnissen bietet die Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda beste Möglichkeiten, durch Umschulung ihre zweite Chance zu nutzen. Nach einer jetzt in Kraft getretenen Rechtsänderung können Umschülerinnen und Umschüler mit Weiterbildungsprämien von bis zu 2500 Euro rechnen.
Denn Erwachsene ohne Berufsabschluss profitieren nicht vom demografischem Wandel und dem steigendem Fachkräftebedarf. Bereits heute hat dieser Personenkreis ein deutlich höheres Risiko, arbeitslos zu werden und zu bleiben, befindet sich in instabileren Beschäftigungsverhältnissen oder in Beschäftigungen in Helferberufen mit niedrigem Verdienst.
„Eine Umschulung lohnt sich für jeden, der langfristig im Erwerbsleben stehen möchte“, erklärt Frank Kamolz, Bereichsleiter der Arbeitsagentur. „Die Vorteile liegen auf der Hand: Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung wechseln weniger häufig den Arbeitgeber, sie werden seltener arbeitslos und besser entlohnt.“
Gefördert werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die keinen oder keinen anerkannten Berufsabschluss haben. Auch Personen mit Berufsausbildung können umgeschult werden, wenn sie nach abgeschlossener Ausbildung mindestens vier Jahre in einer an- oder ungelernten Tätigkeit gearbeitet haben.
Umschulungen werden grundsätzlich um ein Drittel der Ausbildungszeit verkürzt. Während dieser Zeit werden das Arbeitslosengeld I sowie die Fahrtkosten von der Arbeitsagentur gezahlt. Zudem übernimmt die Arbeitsagentur etwaige Kinderbetreuungskosten. Wer eine Qualifizierungsmaßnahme beendet, hat nicht nur bessere Arbeitsmarktchancen, sondern kommt auch in den Genuss der Weiterbildungsprämie. Diese kommt bei Umschulungen mit einer Regelausbildungsdauer von 24 bzw. 28 Monaten zum Tragen, die nach dem 01.08.2016 begonnen haben. Bei bestandener Zwischenprüfung erhalten Absolventinnen und Absolventen eine Prämie von 1.000 Euro, nach erfolgreicher Abschlussprüfung eine weitere von 1.500 Euro.
Da Ausbildungen und Umschulungen in Teilzeit realisierbar sind, ist die Förderung auch für Berufsrückkehrerinnen oder Alleinerziehende interessant. Ist der Entschluss zum Nachholen eines Berufsabschlusses erst einmal gefasst, können die Fachleute der Arbeitsagentur zu den genauen Voraussetzungen und Möglichkeiten der Förderung beraten. In welche berufliche Richtung es gehen kann, richtet sich nach den beruflichen Interessen und dem Bedarf auf dem Arbeitsmarkt. Einen Schwerpunkt bilden z. B. Ausbildungen im Bereich der Alten- und Krankenpflege.
Arbeitslose Arbeitnehmer/innen, die – auch kurzfristig - an einer Umschulung interessiert sind, kontaktieren am besten ihre/n Arbeitsvermittler/in oder können sich über die kostenlose Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 informieren.

Bad Hersfeld, 12. August 2016

„Sprache ist die größte Herausforderung“
Arbeitsmarktbüro von Arbeitsagentur und Landkreis hat 20 Flüchtlinge in Arbeit und Ausbildung gebracht.

Seit mehr als acht Monaten bieten Arbeitsagentur und Landkreis im gemeinsamen Arbeitsmarktbüro
Flüchtlingen und Migranten Orientierung und Beratung an und es haben sich bereits erste Erfolge eingestellt, wie Vanessa Körzell von der Arbeitsagentur Bad Hersfeld- Fulda und Christine Westermann vom Landkreis Hersfeld-Rotenburg berichten. „Wir konnten bisher 18 Menschen helfen, in Arbeit zu kommen; zwei junge Flüchtlinge haben gerade eine Ausbildung begonnen“, wissen die Arbeitsvermittlerinnen. Daneben konnten zahlreiche Menschen mit Fluchthintergrund in spezifische Fördermaßnahmen gebracht werden. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Christine Westermann vom Landkreis steht sie an vier Tagen in der Woche vormittags in den Räumlichkeiten der Arbeitsagentur als Ansprechpartnerin für die Flüchtlinge zur Verfügung.
Insgesamt haben seit Dezember vergangenen Jahres rund 200 Menschen mit Fluchthintergrund das
Arbeitsmarktbüro aufgesucht, zumeist Männer zwischen 25 und 49 Jahren. Ein Großteil ist direkt im Anschluss an die von der Arbeitsagentur finanzierten Sprachkurse gekommen, aber vermehrt erhoffen sich auch Asylsuchende, die schon länger in Deutschland leben, Hilfestellung. „Diese Menschen kommen aus Pakistan oder Äthiopien und sind seit zwei, drei Jahren hier“, erklären die
Arbeitsvermittlerinnen, die ihre Gespräche auf Deutsch oder Englisch führen, „Die größte Herausforderung für die Männer und Frauen, die uns aufsuchen, besteht tatsächlich im Erlernen der Sprache.“ Lediglich für 20 Personen war das Sprachniveau für die Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit, bzw. einer Ausbildung ausreichend, wenn auch diese überwiegend im Helferbereich untergekommen sind. „Es ist nicht ganz einfach, unseren Kunden zu vermitteln, dass sie nicht gleich in höherwertigen Tätigkeiten einsteigen können. Neben den Deutschkenntnissen fehlen fast immer Nachweise über den vorherigen Berufsweg“; bedauern Körzell und Westermann. Ihre Kenntnisse können die Arbeit Suchenden in Praktika unter Beweis stellen, zumeist in Fördermaßnahmen wie der Perspektive für Flüchtlinge (PerF), die neben Sprachunterricht ein sechswöchiges Praktikum in einem Betrieb vorsehen. Von den Betrieben erhalten Vanessa Körzell und Christine Westermann nahezu durchgängig positive Rückmeldungen: „Die Menschen wollen arbeiten und setzen
Anweisungen gut um“, berichten sie. Zudem können sie auch das Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur nutzen, das Informationen zu Arbeit, Ausbildung, Studium und Berufswelt in verschiedenen Sprachen bietet.
Davon sind  auch Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda und Elke Künholz, Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Sozialdezernentin überzeugt, die sich von dem Personenkreis der Flüchtlinge eine gewisse Stärkung des regionalen Arbeitsmarktes erhoffen: „Die berufliche Einmündung von Flüchtlingen kann für die Region ein
wichtiger Beitrag zur Reduzierung des Fachkräftemangels sein. Die bisherigen Erfolge und die Komplexität der Thematik belegen, dass die schnelle Errichtung eines gemeinsamen Arbeitsmarktbüros der richtige Weg war“, stellen die Sozialdezernentin und der Agenturchef fest. Sie rufen Arbeitgeber auf, die sich für die Einstellung eines Flüchtlings interessieren, sich im Arbeitsmarktbüro oder beim Arbeitgeberservice über Fördermöglichkeiten zu informieren.

Bad Hersfeld, 19. April 2016

Faktor Zeit ist entscheidend - Frühzeitige Meldung hilft Arbeitslosigkeit zu vermeiden / Vollständige Unterlagen mitbringen!

Von einem Beschäftigungsverhältnis nahtlos ins nächste? In Zeiten steigender Arbeitskräftenachfrage ist das durchaus möglich. „Hierbei ist der Faktor Zeit der entscheidende. Je früher sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei uns melden, desto besser sind die Chancen, eine drohende Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder so kurz wie möglich zu halten“, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda.
Die Aktionszeit, der Zeitraum vom Erhalt der Kündigung bis zum Eintritt der Arbeitslosigkeit, kann intensiv zur Suche und Vermittlung in eine neue Beschäftigung genutzt werden. Außerdem zeigt die Erfahrung, dass Personalverantwortliche eher Bewerberinnen und Bewerber einstellen, die unmittelbar aus einem Beschäftigungsverhältnis kommen.
Wer eine Kündigung erhalten hat, ist verpflichtet sich spätestens drei Monate vor Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses zu melden.
Dies gilt auch für befristete Beschäftigungsverhältnisse. Beträgt der Zeitraum zwischen der Kündigung und dem Ende des Arbeits- oder
überbetrieblichen Ausbildungsverhältnisses weniger als drei Monate, hat die Meldung innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des
Beendigungszeitpunktes zu erfolgen.
Damit die Vermittlerinnen und Vermittler zeitnah tätig werden können, müssen die Unterlagen vollständig sein. Zur persönlichen Arbeitssuchend- bzw. Arbeitslosmeldung sollte der vollständige Lebenslauf (möglichst mit Beginn- und Enddatum und – wenn vorhanden – Kündigung oder befristeten Arbeits-/Ausbildungsvertrag) mitgebracht werden.
Die Meldung kann auch telefonisch abgegeben werden - von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr über die kostenfreie Service-
Rufnummer 0800 4 5555 00.

Bad Hersfeld, 01. März 2016

Der Arbeitsmarkt im Februar 2016 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Arbeitslosigkeit steigt leicht an / Insgesamt robuste Verfassung des Arbeitsmarktes

Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Februar im Landkreis Hersfeld-Rotenburg jahreszeitlich bedingt leicht angestiegen. Insgesamt waren 3.074 Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen. Das waren 113 Arbeitslose mehr als im Vormonat, jedoch 372 weniger als im Februar des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 4,9 Prozent. „Der milde Winter und das Auslaufen von befristeten Arbeitsverträgen in der Logistik- und Versandhandelsbranche haben die Arbeitslosigkeit im Februar moderat steigen lassen. Durch das vorgezogene Ausbildungsende hatten wir auch einen leichten Anstieg bei der Zahl arbeitsloser junger Menschen unter 25 Jahren. Ein Phänomen das sich jährlich wiederholt“, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda. Die Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren nahm im Februar um 31 Personen auf insgesamt 298 junge Frauen und Männer zu, ist jedoch deutlich niedriger als vor einem Jahr. Die Arbeitsagentur geht davon aus, dass in den nächsten Wochen und Monaten ein Großteil der Betroffenen wieder beruflich integriert werden kann.
Die über 50-Jährigen bleiben mit 1.046 Arbeitslosen die größte Personengruppe gemessen an allen Arbeitslosen. Mehr als jeder dritte Arbeitslose ist 50 Jahre oder älter. Gleichwohl ist die Arbeitslosigkeit binnen Jahresfrist um 10,7 Prozent gesunken.
„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahresmonat um nahezu elf Prozent und der Anstieg bei den Stellenzugängen sprechen für eine robuste Verfassung unseres Arbeitsmarktes“, fasst Dombrowski zusammen.
So erteilten die Unternehmen dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld seit Jahresbeginn insgesamt 1.006 Vermittlungsaufträge. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 390 Aufträge mehr. Der Stellenbestand stieg im Februar um 204 Stellen auf 1.082.


Bad Hersfeld, 22. Februar 2016

In den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Fulda steht Melanie Bonacker als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Interessierte Frauen können sich unter Telefon 06621/209-543 direkt an sie wenden.

Tipps zum Wiedereinstieg in den Beruf - Telefonaktion der Agentur für Arbeit am 24. Februar

Interessierte Frauen haben am 24. Februar die Gelegenheit sich telefonisch Tipps zum Wiedereinstieg in den Beruf zu holen. Von 9 bis 15 Uhr informieren die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der hessischen Agenturen für Arbeit rund um das Thema Berufsrückkehr nach Familienarbeit. In den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Fulda steht Melanie Bonacker als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Interessierte Frauen können sich unter Telefon 06621/209-543 direkt an sie wenden.

Welches Ziel verfolgen die hessischen Agenturen für Arbeit mit dem Aktionstag?


„Nach wie vor unterbrechen vor allem Frauen ihre Erwerbstätigkeit, um Kinder zu erziehen oder ihre Angehörigen zu pflegen. Wenn sie nach einer Familienphase wieder ins Berufsleben einsteigen möchten, erhalten sie Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit. Aber noch nicht alle Frauen, die in den Beruf zurückkehren wollen, nehmen diese Möglichkeit wahr“, erklärt Melanie Bonacker. „Wir möchten mit dem Telefonaktionstag Hemmschwellen abbauen und Frauen erreichen, die sich bislang vielleicht nicht getraut haben. Leider unterschätzen sich viele Frauen oft, was das eigene Potential angeht. Vor allem, wenn sie lange aus dem Beruf raus sind. So entstehen auch Hemmungen vor dem Weg in die Agentur. Mit der Telefonaktion wollen wir Angst nehmen und den Frauen Mut machen, den Wiedereinstieg zu wagen.“

Wie stehen die Chancen für den Wiedereinstieg in den Beruf?

„Die Chancen für eine erfolgreiche Rückkehr in den Beruf sind zurzeit wegen der guten Arbeitsmarktlage sehr gut. Vor allem in den Bereichen Gesundheit und Pflege, Hotel- und Gaststättengewerbe aber auch im gewerblich-technischen Bereich sind viele Stellen frei“, so die Beauftragte. „Wir haben hier eine klassische Win-Win-Situation – sowohl die Berufsrückkehrerinnen als auch die Unternehmen profitieren vom Wiedereinstieg der Frauen ins Berufsleben. Gerade in Zeiten des steigenden Fachkräftebedarfs stellen sie mit ihren Kompetenzen und Erfahrungen ein wichtiges Potential dar, das wir unbedingt gewinnen sollten. Vor allem die bei Familienmanagerinnen stark ausgeprägten sozialen Kompetenzen, werden für Personalverantwortliche immer wichtiger“, erklärt Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda.

Wie kann die Arbeitsagentur bei der Rückkehr in den Beruf helfen?

„Wir bieten regelmäßig Seminare zum Wiedereinstieg in den Beruf an und informieren über die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Arbeitszeiten, Stärken und Kompetenzen, berufliche Orientierung, Beschäftigungssuche, Selbstvermarktung und Bewerbung sowie den regionalen Arbeitsmarkt. Wer Themen vertiefen möchte, kann an verschiedenen Workshops im Rahmen einer Vortragsreihe speziell für Frauen teilnehmen“, so Bonacker. „Die Arbeitsagentur kann außerdem durch Weiterbildungen helfen, wenn berufliche Kenntnisse wegen der Familienzeit nicht mehr auf dem neuesten Stand sind. Hierzu beraten unsere Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittler in persönlichen Gesprächen in der Agentur für Arbeit“, ergänzt die Beauftragte für Chancengleichheit.

Interessierte Frauen und Männer, die die Rückkehr in den Beruf wagen möchten, können nach der Telefonaktion folgende Angebote nutzen:

Bad Hersfeld, 04. März, Workshop „Welcher Weg ist mein Weg? Wie gehe ich vor?“ Am 22. März „Abend der Qualifizierung“

Fulda, 8. März, Stadtrallye für Beruf und Wiedereinstieg – Kurzberatungen bei der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt. Am 23. März, Workshop „Welcher Weg ist mein Weg? Wie gehe ich vor?“

Kontakt:
Telefon: +49 6621 209 - 543
E-Mail: BadHersfeld-Fulda.BCA@arbeitsagentur.de

Bad Hersfeld, 02. Februar 2016

Der Arbeitsmarkt im Jahr 2015 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Deutlicher Rückgang bei Arbeitslosigkeit der Jüngeren
„Von der guten Konjunkturlage hat im Jahr 2015 auch der regionale Arbeitsmarkt profitiert. Ausgehend von einer relativ niedrigen Arbeitslosigkeit waren in 2015 nahezu genauso viele Menschen arbeitslos wie ein Jahr zuvor. Beschäftigung und Einstellungsbereitschaft der Betriebe sind sogar gewachsen“, kommentiert Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die Zahlen zum Arbeitsmarkt im Jahr 2015.
Im Jahresdurchschnitt waren im vergangenen Jahr im Landkreis Hersfeld-Rotenburg 3.062 Menschen arbeitslos gemeldet – 15 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote lag – gleichauf mit 2014 - bei 4,9 Prozent.
Personengruppen
Die Arbeitslosigkeit hat sich im vergangenen Jahr bei fast allen Personengruppen auf dem Vorjahresniveau bewegt. „Erfreulich ist, dass die Zahl der beschäftigungslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren gesunken ist. Gegenüber 2014 ging hier die Arbeitslosigkeit um 5,5 Prozent auf durchschnittlich 291 zurück. Das ist mit Blick auf den beginnenden demografischen Wandel sehr wichtig
In zunehmendem Maß sind Arbeitsagentur und Landkreis Fulda in die Vermittlung ausländischer Menschen involviert. Mehr als jeder 6. Arbeitslose in 2015 hatte keinen deutschen Pass. Den größten Anteil unter den im Durchschnitt 536 arbeitslosen Ausländern stellten Syrer (104) und Türken (82) dar.
Bereits zum Jahresende haben Agentur für Arbeit und das Kreisjobcenter ein gemeinsames Arbeitsmarktbüro gegründet, um Flüchtlinge zu beraten und perspektivisch beruflich zu integrieren.
Stellen
Die Zahl der bei der Agentur für Arbeit gemeldeten Stellen ist im letzten Jahr im Landkreis Hersfeld-Rotenburg angestiegen. Verstärkt gesucht wurden unter anderem Sicherheitspersonal sowie Mitarbeiter/innen im Einzelhandel. Darüber hinaus bestand Bedarf an Fachkräften in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik sowie in der Gastronomie und Speisenzubereitung.
In der Jahressumme wurden der Arbeitsagentur 5.338 Stellen gemeldet, 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Parallel dazu stieg im gleichen Zeitraum der Bestand an offenen Stellen um 14,2 Prozent auf 875 Stellen im Jahresdurchschnitt.
 


Der Arbeitsmarkt im Januar 2016 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Der Winter ist auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg angekommen. So stieg die Zahl der Arbeitslosen im Januar saisonüblich an und liegt nun bei 2.961. Im Monat zuvor waren es 318 weniger gewesen. Parallel dazu stieg die Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent auf 4,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Arbeitslosigkeit wieder deutlich abgenommen. Im Januar 2016 waren 362 Personen weniger arbeitslos als im Januar 2015. Der Stellenzugang liegt um rund 65 Prozent über dem des Vorjahres. Der Arbeitgeberservice konnte im Januar 447 Stellen akquirieren; 878 Stellen sind zur Besetzung offen.

Bad Hersfeld, 28. Januar 2016

Der erste Schritt zum Wiedereinstieg - Beauftragte für Chancengleichheit informiert Berufsrückkehrende
Interessierte Frauen und Männer haben am 4. Februar die Möglichkeit, an einem Seminar zum Thema beruflicher Wiedereinstieg nach Familienarbeit teilzunehmen. Die Arbeitsagentur möchte mit diesem Angebot Berufsrückkehrende bei der Bestimmung ihres Standortes und der Planung ihres Wiedereinstiegs unterstützen. Mütter und Väter, die ihre berufliche Tätigkeit wegen der Betreuung von Kindern unterbrochen haben, erhalten Informationen zum Arbeitsmarkt, Möglichkeiten und Wege zum Wiedereinstieg in das Berufsleben sowie entsprechende Hilfen. Regionale Informationsangebote und Möglichkeiten der Selbstinformation werden ebenso thematisiert. Hinweise zu Minijobs und Kompetenzfeststellung runden das Informationsangebot ab. Das Seminar richtet sich auch an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich nach der Pflege von Angehörigen wieder beruflich orientieren möchten. Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr (Dauer etwa 1,5 Stunden) im Gruppenraum des Berufsinformationszentrums (BiZ) der Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld (Vitalisstr. 1, 36251 Bad Hersfeld). Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich.

Kontakt:
Telefon: +49 6621 209 543
E-Mail: BadHersfeld-Fulda.BCA@arbeitsagentur.de

Bad Hersfeld, 05. Januar 2016

Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Dezember 2015. Der Arbeitsmarkt im Dezember 2015 im Agenturbezirk Bad Hersfeld-Fulda
Die Arbeitslosigkeit ist in der Region Osthessen im Dezember leicht angestiegen. In den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Fulda waren im vergangenen Monat insgesamt 6.350 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das waren 148 Personen mehr als im November (+2,4 Prozent) und 85 Personen weniger als im Dezember 2014 (-1,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote ist um einen Prozentpunkt auf 3,5 Prozent gestiegen. (Hessen: 5,1 Prozent)
Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber November waren vor allem Männer und ältere Arbeitslose über 50 Jahren betroffen. Trotz des milden Winters haben vorwiegend Menschen aus dem Baugewerbe ihren Arbeitsplatz verloren. Insgesamt waren im Dezember 3.388 Männer im Agenturbezirk von Arbeitslosigkeit betroffen – 140 Personen mehr als im November (+4,3 Prozent) und 30 mehr als vor einem Jahr (+0,9 Prozent). Die Zahl der älteren Arbeitslosen ist im Dezember um 71 Personen auf insgesamt 2.333 Arbeitslose gestiegen (+3,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 13 Personen weniger arbeitslos gemeldet (-0,6 Prozent).
Detaillierte Zahlen zur Gesamtentwicklung des Arbeitsmarktes in 2015 werden im Rahmen einer Pressekonferenz am 2. Februar bekanntgegeben.
Die Entwicklung in den zum Agenturbezirk gehörenden Landkreisen verlief wie folgt.
Der Arbeitsmarkt im Dezember 2015 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Stabiler Arbeitsmarkt im Kreis – witterungsbedingter Anstieg der Arbeitslosenzahlen bleibt aus

Aufgrund der milden Witterung ist die Arbeitslosigkeit im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Dezember – entgegen dem normalerweise in den Wintermonaten üblichen Trend – kaum angestiegen. Insgesamt waren 2.643 Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen. Das waren 9 Personen mehr als im November (+0,3 Prozent) und 124 arbeitslose Menschen weniger als noch vor einem Jahr (-4,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt wie im Vormonat bei 4,2 Prozent (Vorjahr: 4,4 Prozent) und ist damit niedriger als im Hessendurchschnitt (5,1 Prozent).
„Die für die Wintermonate übliche Arbeitslosigkeit in den Außenberufen ist im Landkreis Hersfeld-Rotenburg aufgrund des milden Winters kaum eingetroffen“, kommentiert Frank Kamolz, Bereichsleiter in der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die aktuellen Zahlen. Er weist auf die Möglichkeit für Betriebe aus dem Bau- und Baunebengewerbe hin, Saison-Kurzarbeitergeld bei der Arbeitsagentur zu beantragen, um die kommenden Wintermonate zu überbrücken und sich ihre qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter zu sichern.
Die Arbeitslosigkeit stieg im Dezember im Bereich der Arbeitslosenversicherung, bei der sich wirtschaftliche Ausschläge in der Regel zuerst bemerkbar machen, um 44 Personen auf 830 Arbeitslose an (+5,6 Prozent). Das Jobcenter des Landkreises verzeichnete gegenüber November mit 1.813 Arbeitslosen ein Minus von 35 Arbeitslosen (-1,9 Prozent).
Vom geringen Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber November waren Männer und ältere Arbeitslose über 50 Jahren betroffen. Insgesamt waren im Dezember 1.386 Männer im Landkreis Hersfeld-Rotenburg von Arbeitslosigkeit betroffen, 25 Personen mehr als im November (+1,8 Prozent) und 29 weniger als vor einem Jahr (-2,0 Prozent). Die Zahl der älteren Arbeitslosen ist im Dezember um 14 Personen auf insgesamt 948 Arbeitslose gestiegen (+1,5 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 50 Ältere weniger arbeitslos gemeldet (-5,0 Prozent). „Insbesondere haben der Lager- und Versandbereich die Qualität der älteren Arbeitnehmer zu schätzen gelernt und stellen sie gerne ein“, so Kamolz.
Dem Bundestrend entsprechend hat sich Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer erhöht und liegt mit 521 Arbeitslosen um 145 Personen höher als im vergangenen Jahr (+38,6 Prozent).
Der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit konnte seit Jahresbeginn insgesamt 5.338 Stellen akquirieren, 184 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (+3,6 Prozent). 957 Stellen stehen zur Besetzung offen.